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The Smashing Machine (2025) Blu-ray

Original Filmtitel: The Smashing Machine (2025)

Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @24 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
124 Minuten
Veröffentlichung:
16.01.2026
 
STORY
7
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Die Safdie-Brüder, Joshua und Benjamin „Benny“ Safdie, begeisterten sich schon sehr früh für die Filmwelt – und vielleicht schweißte sie die Trennung ihrer Eltern noch mehr zusammen, gingen beide den gleichen Ausbildungsweg. Neben dem Dreh von Musikvideos und Kurzfilmen, sowie der Schauspielerei bleiben gemeinsame Arbeiten wie ihr Thrillerdrama „Good Time“ (2017) mit Robert Pattinson oder „Der schwarze Diamant“ (2019) mit Adam Sandler in Erinnerung. Benny, der bereits in einigen Kurzfilmen, sowie in „Lenny Cooke“ (2013) Erfahrung beim Dreh von Biopics sammelte, feiert mit „The Smashing Machine“ sein Solo-Regiedebüt.
Die wahre Geschichte um den amerikanischen Ringer Mark Kerr, der Ende der 1990er Jahre in die brutalere Branche der Mixed Martial Arts wechselte und in dieser Zeit abseits des Rings unter anderem mit seiner Abhängigkeit von Schmerzmitteln zu kämpfen hatte, feierte 2025 seine Premiere – besetzt mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle. Im Januar 2026 bringt LEONINE dieses Ringerdrama auf Blu-ray, einer 4k UHD-Kombination, sowie einer Limited Steelbook Edition auf den deutschen Markt. Wurde die Darstellung von Dwayne Johnson oscarreif? Und wie schlägt sich die technische Seite der Blu-ray?

Story

    The Smashing Machine 1.webp
    Wir schreiben das Jahr 1997: nach vielen erfolgsverwöhnten Jahren wechselt der als Ringer bekannte Mark Kerr (Dwayne Johnson) seine Kampfsportart und tritt mit der Ultimate Fighting Championship (UFC) den so genannten Mixed Martial Arts bei. Bei diesem Sport werden so ziemlich alle Schlagvarianten erlaubt – vom Boxen, Klammern, Werfen bis hin zu Tritten gibt es kaum Grenzen, die die Kämpfe meist blutig und teilweise mit ohnmächtigen Verlierern zurücklassen. Und seine Siegesserie setzt sich zunächst fulminant fort, auch wenn zu der Zeit diese Kampfsportart noch nicht weit verbreitet ist. So nimmt er auch im Ausland wie Japan an Wettkämpfen teil und muss dabei stets das damit verbundene Honorar mit den Veranstaltern aushandeln, um seinen Lebensstandard halten zu können. An seiner Seite steht ihm Freundin Dawn Staples (Emily Blunt) bei, deren Hilfe aber durch den Perfektionisten Kerr meist ins Leere läuft und im Privaten durchaus für Spannungen sorgt. Zu einer dramatischen Wende soll es schließlich bei den japanischen Pride Fighting Championships kommen, als Mark gegen den russischen Kämpfer Igor Vovchanchyn (Oleksandr Ussyk) antritt. Dabei bleibt auch die über die Jahre gewachsene und übermäßige Verwendung von so genannten Opioiden in Marks Leben nicht mehr verborgen…
    The Smashing Machine 2.webp
    Die Welt der Mixed Martial Arts ist im Vergleich zu anderen Sportarten ein brutales Schauspiel. Hier landen Schläge und Tritte an den unterschiedlichsten Stellen, wird ungehemmt auf den Körper eingeschlagen, der Kopf des Gegners so lange malträtiert, bis dieser per Klopfzeichen aufgibt, wenn er nicht schon vorher blutüberströmt ohnmächtig geworden ist. Diese Art muss man mögen oder ihr zumindest nicht vollends abgeneigt sein, wenn man sich den wichtigen Lebensabschnitt von Mark Kerr in diesem Film anschaut. Regisseur Benny Safdie handelt die Kämpfe Kerrs ab 1997 fast schon akribisch ab und setzt dabei dankenswerterweise den Anteil an geschundenen Körpern nicht allzu sehr in Szene. Stattdessen lernen wir einen selbstsicheren und disziplinierten, aber vor allem auch sehr warmherzigen und letztlich sehr positiv eingestellten Mann kennen, der in den fiktiven Interviews von keiner Gewaltverherrlichung spricht, sondern der durchaus persönlichen Begegnung mit Gegnern im Ring mit dem Versuch einer ehren- wie respektvollen Perspektive. Dwayne „The Rock“ Johnson („Fast & Furious“) kann bei den zahlreichen Kampfszenen von seiner Tätigkeit als Profi-Wrestler profitieren, schafft es darüber hinaus aber zum ersten Mal, aus seinem bisher sicheren Action- und Abenteuer-Genre auszubrechen und zu beweisen, dass er auch die Kunst der Charakterdarstellung kann. Selbst wenn hier schnell Parallelen zu anderen Filmen wie „The Wrestler“ (2008) mit Mickey Rourke gezogen werden können und das Ganze schnell nach einem gezielten Möchtegernkandidat für Oscar-Nominierungen riecht, bleibt es unter dem Strich bei einer gelungenen Performance Johnsons, der am Ende nur durch das Drehbuch selbst eingeschränkt wird. Zwei wesentliche Dreh- und Angelpunkte lernen wir im weiteren Filmverlauf kennen, die Einfluss auf das von ihm dargestellte Leben bringen: Erstens die Beziehung zu Freundin Dawn Staples, die hier teilweise schon als toxisch interpretiert werden darf. Das anfangs noch bewusst sehr eindimensionale Spiel von Emily Blunt („A Quite Place“) zeichnet das Bild der klischeehaften „Frau an der Seite“, die hier durchaus versucht, ihrem Star zu helfen, am Ende aber an ihre Grenzen stößt, ja sogar bei den letztlich übrigbleibenden Freizeitmomenten sein Trainingsprogramm kontraproduktiv zu stören scheint. Dieser jahrelang andauernde Konflikt wird hier sehr gut herausgearbeitet, auch wenn man sich noch etwas mehr Tiefe in der Darstellung der Dawn gewünscht hätte. Zweitens besteht die zweite Achillesferse Marks in der Einnahme von Medikamenten, die bei ihm zu einer Sucht führt, die nicht nur zu weiteren Konflikten mit Dawn führt, sondern auch zu einer lebensbedrohlichen Situation in seinem Leben. Das verleiht dem Film die Tiefe, die die später folgenden Kämpfe nie erreichen. Diese zeigen zwar auch die Freundschaft mit Marks Mitstreiter und Freund Mark Coleman (Ryan Bader) auf, wirken aber zum letzten Filmdrittel hin fast schon zu lange und von Marks seelischem Innenleben ablenkend.
    The Smashing Machine 3.webp
    Auf einer wahren Geschichte basierende Erzählungen bringen oftmals ihre Vor-, als auch Nachteile mit sich. Der Vorteil besteht ohne Frage in der dargestellten Authentizität, die hier mit glaubwürdigen wie tollen Schauspielern und Menschen aus der Szene, sowie letztlich auch Mark Kerr selbst punktet. Nachteil dabei ist aber auch die fehlende Dramatik und teils Unfähigkeit, tiefer in die Charaktere einzutauchen, um daraus einen unterhaltenden Spielfilm zu schaffen. Ehrlicherweise erfindet sich der Film nicht neu: Benny Safdie bezieht einen Großteil seines Skripts aus der bestehenden gleichnamigen Dokumentation aus 2002 von Regisseur John Hyams, in der teilweise die gleichen Trainingseinheiten, sowie privaten Momente von Mark mit seiner Freundin gezeigt werden. So gesehen schafft Safdie über 20 Jahre später fast schon eine Art Remake mit etwas dramaturgischem Feature-Film-Gewürz und macht mit seinem Werk die Figur des Mark Kerr über die eingeschworene UFC-Fangemeinde hinausgehend einem größeren Zuschauerkreis bekannt, kann dabei aber die brutale Sportart nicht verstecken, die nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte.

Bildqualität

    The Smashing Machine 4.webp
    Zurück zu den 90ern! Die erste Szene, in der sich Mark Kerr vorstellt, bringt die Zeit der Qualität mäßiger VHS-Aufnahmen zurück auf den Schirm: auslaufende Farben, leicht zittriges Bild – und von Schärfe keine Rede. Nein, zum Glück legt sich dieser gelungene Ausflug zurück in die Vergangenheit nach dem ersten Match von Mark, ansonsten hätte der Film dem Zuschauer doch etwas zu viel nostalgische Kompromissbereitschaft abgerungen. Das anschließende Bild hält zwar den Eindruck von damals aufrecht, überzeugt aber durch seine recht hohe Schärfe, die sich an der Spitze etwas zurücknimmt und scheinbar nicht das volle HD-Potential ausschöpfen möchte zugunsten des gewählten Stilmittels. Die Farben kommen dabei meist gut zur Geltung, erhalten hier und da einen leichten Blau-/Grünstich, manchmal erscheinen sie etwas übersättigt. Der Kontrast ist ebenso manchmal eine Spur zu stark gewählt, der Schwarzwert ist gut eingestellt. Auffällig ist das sichtbare Filmkorn, Schmutz sucht man allerdings vergebens. Insgesamt bleibt der Eindruck bestehen, dass hier die leicht reduzierte Bildqualität bewusst gewählt wurde, um die dadurch entstandene Optik zu schaffen. Im Film auftretende Texteinblendungen liegen – bis auf den nicht übersetzten Titel – eingedeutscht vor.

Tonqualität

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    Weitaus moderner hat man hingegen das in Deutsch und Englisch gewählte Tonformat Dolby Atmos, bzw. TrueHD 7.1 genutzt. Hier stimmt im Vergleich zu vielen anderen Blu-rays die Balance zwischen der Stimmenwiedergabe und dem Rest. Dialoge bleiben klar, druckvoll und auch dann verständlich, wenn Musik oder Geräusche einsetzen. Dwayne Johnson hat auch hier seinen Stammsprecher Ingo Albrecht erhalten. Der Score ist eine eigene Erwähnung wert: die wunderschön zur Atmosphäre passenden Titel wurden von der belgischen Jazzmusikerin Nala Sinephro beigesteuert – ihr ist damit ein toller, fülliger und stimmungsvoller Soundtrack gelungen, dessen überwiegend kurze Stücke auch durchaus separat gehört werden sollten. Die Musik legt sich gerne in den gesamten Raum, während die Stimmen treffend im Centerbereich verortet werden. Besonders wird das Tonformat schließlich bei den diversen Kämpfen genutzt: dann, wenn die Teilnehmer zu zischenden Rauchfontänen in die Arena einmarschieren, die von Tausenden Zuschauern besetzt ist, sitzt man als Zuhörer praktisch mitten im Geschehen. Darüber hinaus werden diverse Effekte wie eine sich rechts hinter Mark schließende Fahrstuhltür exakt positioniert wiedergegeben – das alles führt zu einem äußerst gelungenen Ton. Optionale englische Untertitel werden allerdings vermisst.

Ausstattung

  • Audiokommentar von Benny Safdie
  • Deleted Scene 16: Buddhist Temple (04:01 Min.)
  • Deleted Scene 51: Bobs Burger (02:38 Min.)
  • Kinotrailer (02:32 Min.)
The Smashing Machine 5.webp
Biopics schreien geradezu nach mehr Hintergrundinformationen im Bonusmaterial. So existiert zu Mark Kerr etwa eine eigene Dokumentation aus dem Jahr 2002, aber auch durch seine Beteiligung an dieser Verfilmung wäre ein Interview mit ihm oder ein Blick hinter die Kulissen schön gewesen. Damit kann die vorliegende Auswertung leider nicht glänzen. Dafür hat es immerhin ein recht informativer Audiokommentar von Regisseur und Drehbuchautor Benny Safdie auf die Scheibe geschafft, der aber leider ohne optionale Untertitel auskommen muss. Auch liegen noch neben einem Trailer zwei gelöschte Szenen vor, die zwar inhaltlich betrachtet verschmerzbar sind, aber das Leben von Mark Kerr etwas abrunden: in „Buddhist Temple“ sehen wir ihn zunächst auf einer Einkaufstour mit anschließendem Besuch in einem buddhistischen Tempel, in „Bobs Burger“ will er – auch ohne Auto – in einem Drive-In-Schalter nach langer Zeit wieder den Gelüsten von Fast Food frönen. Das Menü der Blu-ray (ein vorab startender ungewünschter Werbe-Trailer kann übersprungen werden) ist dabei recht einfach, zeigt das Coverbild als Standbild mit Hintergrundmusik. Hier fehlt ein eigenes Kapitelmenü.

Fazit

    Biopic einer brutalen wie einfühlsamen Kampfsportlegende Ende der 1990er Jahre, das die äußerst bedeutsame Eintrittsphase des ehemaligen Ringers Mark Kerr in die Welt des brutalen UFC-Kampfsports darstellt mit seiner konfliktträchtigen Beziehung zur damaligen Freundin Dawn, aber auch seiner problematischen Medikamenten-Sucht. Die großartigen Schauspielleistungen, allen voran von Dwayne Johnson als selbstsicherer Fels in der Brandung, der zusehends seinen Halt in der Karriere, aber auch im Privatleben zu verlieren scheint, können hoffentlich einige Zuschauer für die gezeigte sportliche Brutalität versöhnen, wenn nicht gar davon ablenken. Das Bild der Blu-ray bringt das gewählte Stilmittel, den Film in die 90er Jahre zu transportieren, gut zur Geltung, der Ton begeistert durch seine druck- wie effektvoller räumlicher Präsentation, tollem Soundtrack und klarer Stimmenwiedergabe. An Extras unterhält ein Audiokommentar des Regisseurs, angereichert um zwei gelöschte Szenen und ein Trailer zum Film. Sehenswert. (Dominik Böhler)
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7 von 10

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