2021 schlüpfte der aus „Breaking Bad“ und dessen Spin-Of „Better Call Saul“ bekannte Schauspieler Bob Odenkirk in die Rolle eines ehemaligen Auftragskillers, der im Namen der US-Regierung einige heikle Mission in bester „John Wick“-Manier erledigte. Die Mischung aus brutaler Action und recht humorvoller Ausrichtung des Films verhalf dem Werk zu zahlreichen Fans. Klar also, dass eine Fortsetzung dazu folgen musste. Die entstand nun unter der Regie von Timo Tjahjanto, der Action-Fans vor allem durch seine ebenfalls sehr actionreichen Streifen „Headshot“ oder „The Night Comes for Us“ bekannt sein dürfte. Hinter den Kulissen fungierten – wie schon bei ersten Teil - erneut Action Spezialist David Leitch als Produzent und Derek Kolstad als Drehbuchautor, die gemeinsam auch schon „John Wick“ zu einem Hit machten. Der Film wird von UNIVERSAL PICTURES HOME ENTERTAINMENT sowohl auf Blu-ray als auch 4K Ultra HD in den Handel gebrachte. Die ultra-hochauflösende Variante versieht man dabei auch wieder mit einer Sonderedition im Steelbook-Format. Ob die Fortsetzung an die Erfolge des Erstlings anknüpfen kann und was die Full HD-Fassung in Sachen Bild und Ton zu bieten hat, soll mit dem nachstehenden Review herausgefunden werden.
Story



Bildqualität

Tonqualität

Ausstattung
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- Unveröffentlichte Szenen (8:29 Min.)
- Nobody 2: Der Kampf geht weiter (11:28 Min.)
- Niemand macht Stunts so wie wir (12:26 Min.)

Fazit
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Überraschte der „Niemand“ im Erstling noch mit seiner brutalen wie humorvollen „John Wick“-Variante, so stellen sich im zweiten Teil schon die ersten Abnutzungserscheinungen dar. Zwar sind Action und Kampfchoreographien wieder sehr gut inszeniert, dennoch hat man beim Rest ein wenig das Gefühl, dass er nur der rote Faden ist, mit dem teils wieder explizit dargestellten Kloppereien aneinandergenäht wurden. Leider gilt es bei einer Laufzeit von gerade einmal knapp 90 Minuten dann doch auch einige Längen zu überstehen, zudem sind die humorvollen Einlagen nicht mehr ganz so die großen Lacher und die Geschichte im Gesamten schon zu oft gesehen. In Sachen Technik weiß vor allem das detaillierte, scharfe und farbenfrohe Bild zu gefallen, beim Ton gibt es in hingegen eine etwas unausgewogenen Abmischung zu vermelden, sind doch die Dialoge immer mal wieder etwas zu laut abgemischt worden. Dafür punktet man dann aber auf Seiten der Surroundeffekte und des kraftvollen Bass aus dem Subwoofer. Im Bonusmaterial sind es vor allem die beiden Beiträge über die Filmentstehung und Stunts, die einen sehr interessanten Einblick in die Dreharbeiten geben. Alles in allem eine solide Fortsetzung, die vermutlich aber nicht viele Erinnerungen generieren wird.
(Jörn Pomplitz)
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Kaufempfehlung
Testgeräte
TV: LG OLED 77C47LA
Player: Oppo UDP-203
AVR: Yamaha RX-A1080
Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2
Center-Lautsprecher: Canton Vento 866
Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507
Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
