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John Williams in Tokyo Blu-ray

Original Filmtitel: John Williams in Tokyo

Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Instrumental DTS-HD MA 5.1
Instrumental DD 2.0
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @29,970 Hz
Video-Codec:
Veröffentlichung:
12.07.2024
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STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
10
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Komponist und Dirigent John Williams ist wohl einer, wenn nicht gar DER, bekanntestes Vertreter seiner Zunft, wenn es um die Sounduntermalung zahlreicher Hollywood-Filme unterschiedlichster Couleur geht. Man kann vermutlich mit guten Gewissen behaupten, dass jedem (!) Filmfan gleich mehrere seiner Beteiligungen an Film-Soundtracks im Laufe der Zeit untergekommen sind. Der inzwischen 92-jährige - immer noch aktive - Amerikaner hat nämlich – nur ums es dem geneigten Leser noch einmal in Erinnerung zu rufen – bei solch namhaften Franchises wie „Star Wars“, „Indiana Jones“, „Harry Potter“ und jeder Menge anderer Spielfilme seine Finger – im wahrsten Sinne des Wortes – im Spiel gehabt. Nach den Konzerten „The Berlin Concert“, „Live in Vienna“ und „Violin Concerto No. 2” folgt nun ein Auftritt aus Tokyo. Dieser wird von Herausgeber DEUTSCHE GRAMMOPHONE im Vertrieb von UNIVERSAL MUSIC in den Handel gebracht und erscheint dort in zwei verschiedenen Varianten. Zum einen gibt es eine Deluxe Edition, die neben der Blu-ray auch noch 2 Music CDs mit dem Konzert enthält und in einem Digipack geleifert wird. Zum anderen gibt es noch eine normale Keep Case-Variante, der lediglich die Blu-ray des musikalischen Momentes beiliegt. Und genau jene liegt dem nachstehenden Review zu Grunde.

Story

    Über Jahre hinweg erhielt John Williams von seinem japanischen Kollegen und engem Freund Seiji Ozawa immer wieder Einladungen, für eine Zusammenarbeit mit dessen Saito Kinen Orchestra. Am 5. September 2023 war es dann endlich soweit und der amerikanische Star-Komponist und Dirigent trat zusammen mit dem 96-köpfigen Ensemble in der Suntory Hall in Tokyo auf. Dabei wurden die folgenden Titel zum Besten gegeben: • Opening • Sound the Bells! • Tributes! (for Seiji) • Suite (aus „In einem fernen Land) • Three Million Light Years from Home – Symphonic Suite (aus “E.T. - Der Ausserirdische”) • Stargazers – Symphonic Suite (aus „E.T. - Der Ausserirdische“) • Flying Theme – Symphonic Suite (aus „E.T. - Der Ausserirdische“) • John Williams – Master of Ceremonies • Superman March (aus “Superman”) • Hedwig’s Theme (aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“) • Fawkes the Phoenix (aus „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“) • Harry’s Wondrous World (aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“) • Theme (aus „Schindlers Liste“) • The Rebellion is reborn (aus “Star Wars – Die letzten Jedi“) • Princess Leia’s Theme (aus „Star Wars – Eine neue Hoffnung“) • Throne Room & Finale (aus „Star Wars – Eine neue Hoffnung“) • Yoda’s Theme (aus „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“) • Raiders March (aus „Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes“) • The Imperial March (aus „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“) • Closing Bei der Suntory Hall handelt es sich um eine 1986 eröffnete Konzerthalle, die ihren Namen vom sponsierenden Getränkehersteller Suntory erhielt. Sie gilt als erste Konzerthalle Tokyos, die exklusiv für eben diesen Zweck gebaut wurde. Im Hauptsaal finden knapp 2000 Zuschauer Platz, zudem befindet sich neben einer rund 250 m² großen Bühne auch noch eine Orgel mit ca. 5900 Pfeifen in der Halle, die bei einem Konzert ein imposanter Blickfang ist. Das am 5. September 2023 aufgezeichnete Event wurde zunächst von dem Stück „Sound the Bells!“ eröffnet, welches John Williams 1993 anlässlich der Eheschließung des japanischen Kaiserpaares Naruhito & Masako Owada schrieb. Es folgen noch einige zusammengefasste Tribute, die man dem inzwischen verstorbenen Seiji Ozawa widmete, ehe es in den „filmischen“ Teil des Abends geht: Den Anfang dabei macht ein Titel aus dem Abenteuerstreifen „In einem fernen Land“, dem gleich drei Nummern aus „E.T. – Der Ausserirdische“ folgen. Bis hierher steht auch noch Dirigent Stéphane Denève leitend vor den Musikern und gibt wortwörtlich den Ton an. Nach diesem Eröffnungsblock betritt dann endlich John Williams unter lautem Applaus die Szenerie und richtet erst einmal ein paar gut gelaunte und warme Begrüßungsworte an die zahlreich erschiene Zuhörerschaft: Nach 30 Jahren ist es wieder das erste Mal, dass er auf japanischen Boden den Dirigentenstab in die Hand nimmt.
    John-Williams-in-Tokyo-Newsbild-01.jpg
    Nun folgen quasi „Hit auf Hit“ und bekannte Hollywood-Franchises geben sich die Klinke förmlich in die Hand: Begonnen wird mit dem Titelstück aus dem 1978 entstandenen „Superman“ mit Christopher Reeves in der Rolle des Kryptoniers. Danach geht es dann ab nach „Hogwards“, wo es drei beliebte Stücke der ersten beiden „Harry Potter“-Teile zu hören gibt. Danach wird es dann erst einmal recht melancholisch, passend zum tragischen Inhalt des Weltkriegsdramas „Schindlers Liste“. Nach dem „Weltkrieg“ nimmt der Meister sein Publikum mit auf einen vierteiligen Ritt durch den „Krieg der Sterne“, in dem das Orchester einen Mix aus einem Stück aus der neuen und gleich drei Titeln aus der Original-Trilogie intoniert. Abenteuerlich wird es dann noch einmal mit einem Ausflug in das „Indiana Jones“-Franchise, aus dem man den „Raiders March“ aus dem ersten Teil der Filmreihe erklingen lässt. Zum Abschluss gibt es dann mit dem „Imperial March“ die wohl bekanntesten „Star Wars“-Töne, welche der fünften Episode, besser bekannt unter „Das Imperium schlägt zurück“, entnommen wurden. Die Stimmung im Konzertsaal bleibt im Vergleich zu denen in Wien und Berlin etwas ruhiger und diszipliniert. Das mit voller Aufmerksamkeit zuhörende Publikum applaudiert „gefühlt“ immer erst dann, wenn es durch den jeweiligen Dirigenten quasi dazu animiert wird – hier kommt den Japanern vermutlich ihre doch eher in sich gekehrte und ihrem Gegenüber immer sehr zuvorkommende Haltung in die Quere, während man in Europa fast jedes Stück mit frenetischem Applaus belohnt. Im Gegenzug dazu sind die Musiker fast quer durch die Bank mit voller Spielfreude am Werke, was man ihnen durch ihre Mimik, Gestik und den körperlichen Einsatz beim Musizieren dann auch deutlich ansieht. Auch für sie war es sicher etwas ganz Besonderes, mit solcher einer Koryphäe auf der Bühne zu stehen – oder sitzen, je nach dem, welches Instrument nun in welcher Haltung gespielt werden kann oder muss – und einige seiner bekanntesten und beliebtesten Kompositionen in die Suntory Hall zu schmettern. John Williams selbst und auch Stéphane Denève zuvor, gehen ebenfalls mit großer Freude und viel Spaß zu Werke, auch ihnen sieht man die gute Laune an diesem Tage eindeutig an. Wirklich wieder ein gelungenes Konzert, bei dem alle Fans des berühmten Komponisten auch zu Hause erneut voll und ganz auf ihre Kosten kommen.

Bildqualität

    Die Konzert-Aufzeichnung liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1.78:1 vor und präsentiert sich von einer sehr gelungenen Seite. Zunächst kann man beobachten, dass aus mittlerer Entfernung die Titel der intonierten Musikstücke auf den Notenblättern zu lesen sind. Die Instrumente der Musiker werden ebenfalls sehr detailliert dargestellt, sodass die feinen Holzmaserungen der Saiten-Gerätschaften hervorragend zu erkennen sind. Leichte Kratzer und Druckstellen auf den Blech-Apparaturen tun es ihnen gleich. In den zahlreichen Close-Ups sieht man einzelne Haarsträhnen, Hautporen und Fältchen in den Gesichtern der Orchestermitglieder. Dies ist ebenfalls beim Star-Dirigenten der Fall, der mit seinem inzwischen zarten Flaum auf dem Kopf und den doch recht zahlreichen Altersflecken seine nun mehr 92 Lenze nicht mehr verbergen kann – und vermutlich auch gar nicht will. Farblich geht es hier dann jedoch etwas langweilig zu Werke, sind die Musiker doch stilecht in schwarz und weiß gekleidet. Die Konzerthalle glänzt zwar mit schön polierten Hölzern und den metallenen Pfeifen der großen Orgel, doch auch die sind natürlich nicht allzu farbenfroh gestaltet. Der gut eingestellte Schwarzwert sorgt dafür, dass im nur spärlich beleuchteten Zuschauerraum auch auf den hinteren Reihen noch Silhouetten erkannt werden können. Verschwiegen werden sollen zum guten Schluss dann aber die zwischendurch immer wieder auftretenden hellen Überstrahlungen nicht, die von einigen der strahlend polierten Blasinstrumente und von John Williams Sakko ausgehen. Alles aber im Rahmen und nur der Vollständigkeit halber genannt.

Tonqualität

    - Englisch Dolby Atmos - Englisch Dolby True HD 7.1 - Englisch Dolby Digital 5.1 - Englisch Dolby Digital 2.1 Auf Seiten des Tons lässt man bei dieser Veröffentlichung wieder keine Wünsche offen und stattet die Disk mit drei beliebten Tonformaten aus. Wer es dabei gern traditionell mag, greift zunächst zur klassischen Stereo-Variante. Wesentlich moderner geht es dann bei den Mehrkanal-Abmischungen vor, von denen es ebenfalls eine verlustfreie eher klassischere 5.1 Variante sowie eine verlustfreie Dolby Atmos bzw. Dolby True HD-Fassung gibt. Letztere liefert dann wieder ein perfektes Mittendrin-Gefühl und versetzt die Zuschauenden mitten ins Publikum – nein besser noch: Mitten auf die Bühne. Die Aufnahmen sind wieder hervorragend gelungen und lassen jedes der Instrument einwandfrei erklingen. Seien es Streich- oder Blas-Instrumente, von Hand gezupfte oder eingetrommelte Töne, ob es nun die zarten Töne einer Harfe oder doch die eher kräftig angeschlagenen Pauken sind – hier hat man wirklich stets das Gefühl, live dabei zu sein. Richtet Williams das Wort an das Publikum ist er einwandfrei zu verstehen, so als wenn er gerade neben einem stehen würde. Kurz um: Hier gibt es keine nennenswerte Kritik zu vermelden.

Ausstattung

    - 32-seitiges Booklet Der hier vorliegenden Veröffentlichung liegt leider kein Bild- oder Tonmaterial im Bonusbereich bei. Dafür gibt es jedoch ein 32-seitiges Booklet, welches ein Vorwort von John William selbst, zu jedem der gespielten Songs einige Hinweise aus der Feder von Hidekuni Maejima (Sound & Visual Writer), sowie einige Informationen zu John Williams, Stéphane Denève und dem Saito Kinen Orchestra enthält.

Fazit

    Der „Live-Mitschnitt“ aus Tokyo bietet auch hier wieder ein buntes Potpourri aus John Williams Schaffensphasen, die von der Setlist her fast dem Konzert aus Berlin ähnelt. Doch auch wenn sich hier einiges doppelt, hört man auch diese Songs erneut sehr gerne. Und ist es denn nicht auch bei der Lieblingsband so, dass deren Songauswahl sich oftmals auf die meistgehörten Stücke konzentriert? Den Dirigenten und Musikern sieht man die Spielfreude auch bei diesem historische Auftritt zu jeder Zeit an, das Publikum ist indes ein klein wenig zurückhaltendender – aber die Japaner sind ja für ihr diszipliniertes Verhalten auch dementsprechend bekannt. Bild und vor allem Ton der blauen Scheibe leisten sich dabei keinen nennenswerten Fehler, letzterer vermittelt gar dank moderner Mehrkanalabmischung ein hervorragendes Mittendrin-Gefühl. Das in diesem Set enthaltene 32-seitige Booklet liefert zudem noch einige interessante Hintergrundinformationen zu den Songs und ihrer Entstehungsgeschichte. Für Fans des Erfolgskomponisten ist somit auch diese Veröffentlichung wieder Pflicht. (Jörn Pomplitz)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 01.07.2024

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Versionen

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