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Miller's Girl (2024) Blu-ray

Original Filmtitel: Miller's Girl (2024)

Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.00:1) @24 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
94 Minuten
Veröffentlichung:
20.06.2024
 
STORY
5
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
In Hollywood ist sie ein noch eher unbeschriebenes Blatt, das bis dato eher im Hintergrund die Idee für Drehbücher lieferte. Die 2002 in New York geborene Jade Halley Bartlett begann früh mit dem Schreiben für das Theater. Dabei konzentrieren sich ihre Werke oftmals auf politische Themen, aber auch Inhalte zur Sexualität und den Geschlechtern. 2019 erreichte sie erstmals größere Aufmerksamkeit mit dem Bühnenstück „Was die Verfassung für mich bedeutet“, von dem ein Jahr später eine Filmauswertung entstand. Auch ihr erster Film „Miller’s Girl“ aus dem Jahre 2024 war ursprünglich für das Theater vorgesehen, von ihr aber dann für einen Film umgeschrieben worden. So saß sie nicht nur erstmals auf dem Regiestuhl, sondern steuerte auch das Drehbuch bei. Studiocanal veröffentlicht diese Mischung aus Erotikthriller und Drama im Vertrieb von Plaion Pictures als Standard Edition. „Miller’s Girl“ erzeugte bei seiner Kinopremiere einige Skandalrufe – hat er das Zeug zum modernen Klassiker oder ist er nur eine weitere Interpretation etlicher Schüler-Lehrer-Beziehungsdramen? Die Rezension zeigt es auf.

Story

    Die 18 Jahre junge Cairo Sweet (Jenna Ortega) umtreibt die starke Sehnsucht, aus ihrem bisherigen Leben herauszubrechen. In einer großen Villa – meist ohne ihre reisenden reichen Eltern – lebend, kam sie bisher aus ihrem Geburtsort nicht heraus, sie giert förmlich danach, etwas Außergewöhnliches zu erleben und gesehen zu werden. In ihrem laufenden letzten Jahr in der High School beschließt sie in der Klasse des Literaturlehrers Jonathan Miller (Martin Freeman) ihre herausragende Kenntnis und schriftliche Kreativität zu zeigen und ein Essay zu verfassen, um den Sprung auf eine Universität zu schaffen. Jonathan, der vor seinem Lehramt mit seinem ersten Werk eher unerkannt blieb und zuhause mit seiner dem Alkohol und der Arbeit verfallenen Frau Beatrice June Harper (Dagmara Domińczyk) eine eher problematische Beziehung führt, erkennt sehr schnell Cairos Begabung, zugleich provoziert Cairo aber auch, dass sich zwischen den beiden neben der Zuneigung zur Literatur auch auf der Beziehungsebene etwas entwickelt. Was für sie nach der langen gesuchten Aufmerksamkeit aussieht, zieht Jonathan aber zusehends in eine mögliche Lehrer-Schülerin-Affäre, aus der ein Entkommen nur schwer möglich ist…
    Miller's Girl 1.jpg
    Die aufstrebende Drehbuchautorin und Regisseurin Jade Halley Bartlett hatte es selbst in ihren Händen, aus einem ursprünglich für das Theater konzipierten Stück ein prickelndes, spannungsgeladenes Werk zu schreiben und dabei gleichzeitig Regie führen zu können. Mit Martin Freeman, der mit seinen Rollen als Dr. Watson in der Serie „Sherlock“, der „Hobbit-Trilogie“ als Bilbo oder wiederkehrender Charakter des Everett Ross im Marvel-Universum einem breiten Publikum bekannt wurde, sowie der aufstrebenden Jenna Ortega, die mit ihren Auftritten in diversen neueren „Scream“-Fortsetzungen und als Tochter der Addams Family in der Serie „Wednesday“ ihr schauspielerisches Können beweisen konnte, erscheint Bartletts Filmdebut als der perfekte Einstand.
    Miller's Girl 2.jpg
    Wie ernüchternd belanglos und enttäuschend stellt sich letztlich das Ergebnis dar. Ohne Spannungsbogen, verläuft der erzählerische Aufbau vorhersehbar, die Figuren bleiben weitestgehend eindimensional: auf der einen Seite der erfolglose Schriftsteller, der aus seiner Dozententätigkeit hinaus keine Selbstverwirklichung erfährt, auf der anderen Seite die junge gelangweilte Schülerin nach der ungebändigten Suche nach Anerkennung – der klassische Stoff eines Lehrer-Schüler-Beziehungskonflikts. Nur wird aus diesem hier schlicht nichts erzeugt. Die zunehmenden Augenblicke zwischen den beiden sind weder spannend, noch prickelnd oder gar nachvollziehbar, die zum Film aufgekommenen Skandalrufe bleiben unbegründet. Keine Überraschungen, sondern eine konsequent dahinplätschernde Handlung. Für einen Erotikthriller viel zu zahm und langweilig, für ein Drama zu emotionslos.
    Miller's Girl 3.jpg
    Und auch die Erzählung deckt an allen Stellen auf, dass es der Drehbuchautorin nicht gelungen ist, sich von einem Theaterstück zu lösen: die Schule erscheint weitestgehend menschenleer, die zufälligen Begegnungen von Jonathan und Cairo wirken allesamt inszeniert – und so manche Einstellung hätte auf einer Bühne einfach besser funktioniert, als in einem Film. Erschwerend kommt hinzu, dass das Ehepaar Miller nicht funktioniert: Johns Ehefrau wirkt merkwürdig geschrieben und in ihrer Art fehlplatziert. Auch Cairo ist merkwürdig unausgeglichen dargestellt: die beginnende Einstiegsrede aus dem Off zeigt eine eher hochintellektuelle und sprachlich begabte Schülerin, im weiteren Verlauf des Films ändert sich das aber durch den inflationären Gebrauch von F-Wörtern und Vergleichbarem, was nicht immer zu der jeweiligen Situation passt. Letztlich fehlt „Miller’s Girl“ der nötige Esprit, um über Filmlänge zu begeistern und aus der Masse vergleichbarer Streifen herauszuragen. Am Ende wirken die eineinhalb Stunden als recht vergeudete Zeit, der austauschbare Inhalt schnell vergessen.

Bildqualität

    Miller's Girl 4.jpg
    Miller’s Bild ist auf der Höhe der Zeit und bietet eine gute HD-Qualität. Die gute Schärfe sticht hierbei hervor und offenbart jedes einzelne graue Haar von Martin Freeman in Nahaufnahmen, die großen dunklen Augen von Jenna Ortega kommen so hervorragend zur Geltung. Aber auch alte, hochgewachsene Bäume offenbaren in der Ferne noch etliche feine Äste, Zweige und Blätter, den gezeigten Herrenhäuser entnimmt man feine Details in der Außenfassade. Die Farben wirken natürlich und eher zurückhaltend – passend zur oftmals eher dunklen Umgebung. Dort liegt auch bezüglich Kontrast und Schwarzwert eher die Schwäche, werden hier doch Details in dunklen Bereichen gerne verschluckt. Filmkorn ist deutlich sichtbar und wirkt in hellen Bereichen durchaus störend, als dass es Unruhe erzeugt. Kompressionsspuren finden sich leicht in gezeigten Schriften wie den anfänglichen Credits wieder, dafür fehlen Verschmutzungen oder dergleichen. Insgesamt eine gute, wenn auch nicht überragende Komposition.

Tonqualität

    Miller's Girl 5.jpg
    Miller’s Ton bleibt unspektakulär und zweckmäßig. Stimmen werden sowohl im Original, als auch in der deutschen Synchronfassung klar und druckvoll wiedergegeben, im Englischen erwartungsgemäß natürlicher und unter Einbezug von Umgebungsgeräuschen. Die deutsche Fassung hingegen wirkt leider oftmals wie eine schlecht abgemischte Studioaufnahme: vor allem die Stimme von Martin Freeman legt sich in manchen Szenen am Sportplatz zu präsent in den Centerbereich, Musik oder Umgebungsgeräusche sind dann im Verhältnis zu leise. Die meist leise und melancholisch anmutende Musik an sich nutzt das Tonformat und füllt zuweilen durchaus alle Kanäle aus. Umgebungsgeräusche wie der einsetzende Regen bei der Fahrt von Jonathan zu Cairo klingt realistisch, ist aber eher nur im Front- und Centerbereich auszumachen. Insgesamt eine ordentliche Abmischung des Originaltons, die deutsche Synchronfassung betont manchmal zu sehr die Stimmen.

Ausstattung

    - Trailer (02:21 Minuten)
Miller's Girl 6.jpg
Miller’s Ausstattung bietet nicht viel: gerade mal ein Trailer findet sich auf der Scheibe. Normalerweise zu wenig, in diesem Fall brauchte es aber auch nicht zwingend mehr. Das Menü ist sehr zweckmäßig ausgefallen: mit einem Standbild und keinerlei Musik kann gerade einmal die Sprache und optional deutsche Untertitel, sowie der Trailer ausgewählt werden. Eine Kapitelanwahl wird dort vermisst.

Fazit

    Eine seichte Angelegenheit: gelangweilte Schülerin sieht in der Verführung ihres Lehrers die Erfüllung ihrer Sehnsucht nach Außergewöhnlichem, jedoch verläuft diese spannungsarm und konventionell bis zum unaufgeregten Ende – schade um das Potential der Hauptdarsteller und die Zeit des Zuschauers. Das Bild liefert gute aktuelle Werte, beim Ton enttäuscht die teils aufgesetzte Synchronisation – Extras sind kaum vorhanden. Fans von Jenna Ortega und Martin Freeman dürfen einen Blick wagen, der Rest sollte in bessere Filme investieren. (Dominik Böhler)
    (weitere Reviews anzeigen)

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5 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 09.07.2024

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