Werbung – Durch Käufe bei unseren Partnern Amazon, JPC, Saturn, MediaMarkt, Zavvi, Media-Dealer.de uvm. erhalten wir Provisionen über Affiliate-Links. Sie unterstützen damit die Redaktion von bluray-disc.de. Preise und Verfügbarkeit ohne Gewähr.

Big Bad Wolf (2006) (Limited Mediabook Edition) (Cover B) Blu-ray

Original Filmtitel: Big Bad Wolf (2006)

Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Media Book,
Limitiert und nummeriert auf 111 Exemplare!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
87 Minuten
Veröffentlichung:
30.04.2024
Jetzt kaufen bei
für 44,99 EUR versandkostenfrei für 34,99 EUR versandkostenfrei für 33,98 EUR versandkostenfrei für 56,99 EUR versandkostenfrei
Jetzt erinnern
Reminder (vor)bestellbar / wieder auf Lager
oder
Jetzt streamen
AUSLEIHEN
 
STORY
5
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der Werwolf gehört neben dem Vampir und den klassischen Filmmonstern dazu und versetzte bereits in der Anfangszeit des Kinos die Menschen in Angst und Schrecken. Während sich beispielsweise der Vampir im Lauf der Jahrzehnte immer wieder neu definiert hat, blieb beim Werwolf etwas weniger Spielraum, weshalb der Vampir auch deutlich häufiger auf der Leinwand in Erscheinung trat als der Werwolf. Dennoch gab es immer wieder Filme und Serien mit der Werwolf Thematik, die zu Klassikern des Genres gezählt werden müssen, darunter Hammers „Der Fluch von Siniestro“ von Terence Fisher, „American Werewolf“ von John Landis, „Zeit der Wölfe“ von Neil Jordan, „Howling – Das Tier“ von Joe Dante oder die „Ginger Snaps“-Trilogie. Im Jahr 2006 entstand unter der Regie von Lance W. Dreesen „Big Bad Wolf“, der nun von Cinestrange Extrem in Form von drei limitierten und wattierten Mediabooks auf den Markt gebracht wird. Was der Film zu bieten hat und wie sich die technische Seite der im Mediabook enthaltenen Blu-ray Disc schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Der junge College-Student Derek hat für seine Schulfreunde eine ganz besondere Überraschung parat: Er lädt die Gruppe zu einem Party-Wochenende in die abgelegene Waldhütte seines Stiefvaters ein. Doch was als verrücktes Happening mit Alkohol, Drogen und Sex gedacht war, entpuppt sich als tödlicher Alptraum, denn in dem Wald treibt ein blutrünstiger Werwolf sein Unwesen. Und dieser hat sichtbar Spaß dabei, seine ahnungslose Beute einen nach dem anderen zu jagen und zu zerfleischen. Nur Derek und seine Freundin Samantha können dem brutalen Biest entkommen. Aber schon bald müssen sie einsehen, dass dieser Alptraum noch längst nicht zu Ende ist. Er hat gerade erst begonnen… (Pressetext Cinestrange)
    Big Bad Wolf 1.jpg
    Wenn man einen Werwolf-Film macht, dann steht man vor der Wahl, wie man die Geschichte erzählt. Konzentriert man sich auf das Opfer des Fluches, welches nun gezwungen ist in jeder Vollmondnacht auf die Jagd zu gehen, kann man dessen innere Zerrissenheit, oder aber die Wollust, die das Monster möglicherweise dabei empfindet, in den Fokus rücken. Oder aber man konzentriert sich darauf, dass Ganze wie eine Art Kriminalstück aufzuziehen, in dem eine oder mehrere Personen auf die Suche nach dem Monster gehen, dessen Identität zunächst geheim bleibt. Man kann auch beides miteinander kombinieren, indem beispielsweise der „Detektiv“ irgendwann herausfindet, dass er selbst das Monster ist, dass er zu jagen und zu vernichten versucht. Oder aber man macht es wie Regisseur und Drehbuchautor Lance W. Dreesen in dem hier vorliegenden „Big Bad Wolf“, in dem der Zuschauer recht schnell herausbekommt, wer sich hinter der Bestie versteckt, die sich aber nicht nur mit dem Fluch arrangiert hat, sondern förmlich darin aufgeht und selbst in menschlicher Gestalt einen abscheulichen und verachtenswerten Charakter besitzt. In diesem Fall fehlen natürlich jedwede Dramatik und auch jedwede Spannung, dafür kann man sich allerdings auf andere Aspekte konzentrieren, wie etwa Brutalität und – wie in diesem Fall – schwarzen Humor.
    Big Bad Wolf 2.jpg
    Beides funktioniert allerdings nur mäßig, denn der Humor ist leider nicht optimal dosiert. Echten Horrorfans werden beispielsweise die banalen Sprüche und vor allen Dingen der sprechende und Sprüche klopfende Werwolf (ja, sowas hat man in dieser Art weder vor- noch nachher nochmal gesehen, und das hat wohl auch seine Gründe!), der noch vollkommen Herr seiner Sinne ist, gegen den Strich gehen, während Fans von (Horror-)Komödien schlichtweg zu wenig wirklich Witziges geboten wird. Zumindest wird Gore-Fan mit einigen saftigen Effekten belohnt, allerdings sind auch hiervon zu wenige vorhanden, als dass man als Splatterfan auf seine Kosten kommt. Der Rest ist leider zu banal und uninteressant, als dass man hier von einem gelungenen Film sprechen könnte.
    Big Bad Wolf 3.jpg
    In der Hauptrolle gibt sich Trevor Duke-Moretz alle Mühe, bleibt in seiner Darstellung allerdings weitestgehend sehr blass. Der Werwolf, der selbst in seiner menschlichen Gestalt ein widerlicher Charakter ist, wird von Richard Tyson verhältnismäßig souverän verkörpert, und man merkt ihm die Freude am Sadismus förmlich an, auch wenn seine Darstellung, gerade als Wolf, oftmals weit über das Ziel hinausschießt. Christopher Shyer macht als Onkel Charlie hingegen eine ganz gute Figur, und auch Sarah Aldrich macht als taffer Sexual Interesst Eindruck. Für Genrefans dürfte allerdings der kurze Auftritt von David Naugthon, der in Landis „American Werewolf“ die Hauptrolle des David Kesser verkörperte, das darstellerische Highlight darstellen. Alles in allem ist der Cast solide und passt gut ins Gesamtbild hinein – allerdings fehlt es sämtlichen Figuren an Charakter und die Dialoge sind zuweilen etwas gestelzt.

Bildqualität

    Big Bad Wolf 4.jpg
    Optisch besitzt das makellose Bildschirmfüllende Bild eine sehr klinische, sterile und fast schon ein wenig billig wirkende Videotheken-Ästhetik. Die Farben sind zuweilen kräftig, zuweilen blass, je nach Einstellung. Gerade taghelle Aufnahmen wirken hier beispielsweise sehr lebendig und trumpfen mit satten, brillanten Farben auf, aber wird es etwas dunkler, verblasst das gesamte Bild. Der Kontrast kann in dunklen Szenen ebenfalls nicht richtig überzeugen und wirkt sehr milchig, was auch und insbesondere dem Schwarzwert nicht gut zu Gesicht steht. Die Schärfe geht in Ordnung und schießt in manchen Szenen fast schon ein wenig über das Ziel hinaus, während in anderen Einstellungen „nur“ gute Mittelwerte erreicht werden. Altersbedingte Mängel gibt es indessen keine zu beanstanden, und so hinterlässt das Bild der Blu-ray Disc alles in allem einen gefälligen, wenn auch gewöhnungsbedürftigen Eindruck.

Tonqualität

    Big Bad Wolf 5.jpg
    Sowohl die deutsche Synchronfassung als auch der englische Originalton liegen in dts-HD Master 5.1 Abmischung mit optional zuschaltbaren Untertiteln auf der Disc vor, allerdings kann man hier nur bedingt von einer Surroundtonspur sprechen. Zwar werden die hinteren Kanäle angesteuert, allerdings bekommen diese die gleichen Informationen wie die Frontlautsprecher und der Center, so dass Dialoge, Musik und alles andere gleichmäßig aus allen Lautsprechern zu hören sind. Surroundeffekte gibt es dementsprechend keine und – zumindest die deutsche Synchronfassung – verzichtet sogar auf einen Teil der Umgebungsgeräusche. Läuft beispielsweise Sam die Treppe herunter, so geschieht dies komplett geräuschlos. Auch die restliche deutsche Synchronfassung klingt sehr nüchtern und steril. Die Dialoge sind zwar jederzeit glasklar verständlich, klingen aber zuweilen ein wenig hallend und blechern. Zudem fehlt es an Emotionen, beziehungsweise werden diese völlig übertrieben. Dass der Werwolf spricht, ist eine Sache für sich, allerdings klingt seine Stimme durch diverse Effekte in der deutschen Fassung noch alberner und billiger, als es im englischen Original der Fall ist. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Think Global Media GmbH in Berlin nach einem Dialogbuch und unter der Regie von Boris Tessmann, der im Film auch über Christopher Shyer als Onkel Charly zu hören ist. Jan Spitzer lieh indessen Richard Tyson seine Stimme und klingt sowohl als Mensch als auch als Werwolf sehr eindringlich. Der restliche Cast setzt sich aus mehr oder minder unbekannten Sprechern zusammen und gerade die Nebenrollen erinnern zuweilen an synchronisierte Filme aus der Pornoindustrie.

Ausstattung

    • Making of (7:29 Minuten)
    • Musikvideo (3:18 Minuten)
    • Bildergalerie (3:12 Minuten)
    • Trailer deutsch/englisch (je. 2.07 Minuten)
Das Bonusmaterial besteht aus einem kurz gehaltenen Making-Of, bei welchem insbesondere die Spezialeffekte etwas mehr beleuchtet werden, und einem Musikvideo, in welchem ebenfalls Behind-The-Scenes-Aufnahmen zum Einsatz kamen. Darüber hinaus bekommt der Zuschauer noch eine Bildergalerie mit internationalen Coverentwürfen und Kinoaushangbildern, sowie den Trailer zum Film in deutscher und englischer Sprache geboten. Leider liegt das gesamte Bonusmaterial in Standard-Auflösung vor, wurde aber zumindest optional deutsch untertitelt. Das Mediabook bekommt aufgrund der hochwertigen Verarbeitung und des Inhalts einen Bonuspunkt, der allerdings auch nicht viel ändern kann.

Fazit

    Die technische Seite der Blu-ray Disc ist solide und punktet mit einem klaren Bild im Videofilm-Look und einer durchwachsenen Synchronfassung, die in 2.0 genauso geklungen hätte wie im vorhandenen 5.1-Mix. Das Bonusmaterial ist leider nicht der Rede wert, dafür bietet die Sonderverpackung im limitierten Mediabook (wahlweise wattiert) mit ihren informativen Booklet zumindest für Sammler einen gewissen Mehrwert. Der Fun-Splatter von Regisseur Lance W. Dreesen bietet einige gut gemachte Effekte, ein wenig schwarzen Humor und eine ansonsten leider zu unspektakuläre und vorhersehbare Story ohne jeden Tiefgang oder Charakterzeichnung und ist leider nur mäßig spannend. Für Genrefans ist der Film dennoch eingeschränkt zu empfehlen, sofern man nichts gegen eine billige Machart und einen sprechenden Werwolf einzuwenden hat. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

LG 50PM670S Sony UBPX700 Sony HT-S20R Philips 55PUS8601/12 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB Teufel Theater 500 THX 7.1 mit 4 Dipol Speakern
geschrieben am 10.05.2024

Big Bad Wolf (2006) (Limited Mediabook Edition) (Cover B) Blu-ray Preisvergleich

* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
Bewertung(en) mit ø 0,00 Punkten
 
STORY
0.0
 
BILDQUALITäT
0.0
 
TONQUALITäT
0.0
 
EXTRAS
0.0

Film suchen

Preisvergleich

amazon.de
ab 44,99 EUR*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
jpc
34,99 EUR*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
ofdb
33,98 EUR*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
bmv-medien
34,99 EUR*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
1advd
44,80 CHF*
icon-chart-neutral.svg
icon-shopping-cart.svg
für 44,99 EUR versandkostenfrei Reminder (vor)bestellbar / wieder auf Lager JETZT SUCHEN BEI
* Die Preise von Amazon sind nicht in der Preisverfolgung/-grafik enthalten.

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!
* Die Preise von Amazon sind nicht in der Preisverfolgung/-grafik enthalten.