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Wanted Man (2023) Blu-ray

Original Filmtitel: Wanted Man (2023)

Exklusive Produktfotos:
Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @24 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
85 Minuten
Veröffentlichung:
15.02.2024
 
STORY
7
 
Bildqualität
10
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das im Laufe ihrer Karriere der ein oder andere Schauspieler auch schon mal hinter die Kamera schlüpft und hier dann den Posten des Regisseurs und Filmemachers einnimmt ist sicherlich nichts neues mehr. Im Falle des 1980er Jahre Actionstars Dolph Lundgren ist genau dies schon seit 2004 der Fall, wo er sich im Film „The Defender“ selbst in Szene setzte. Seitdem zieht es den schwedischen Hollywood-Export auch immer mal wieder hinter die Kamera, im hier vorliegenden Werk ist es bereits das achte Mal. Der inzwischen 66-jährige scheint sich aber nicht nur auf dem Regiestuhl ausruhen zu wollen, sondern übernimmt hier auch gleich noch den Posten des Hauptdarsteller hinzu – wohl ganz frei nach dem Motto: Wenn du willst, dass ein Job gut gemacht wird, dann mach ihn selbst. Der Action-Thriller erscheint im Vertrieb von der AL!VE AG bzw. EUROVIDEO und wird in einer normalen Amaray-Hülle inklusive Wendecover in den Handel gebracht. Weiß der Streifen im Detail zu bieten hat, kann dem nachstehenden Review entnommen werden.

Story

    Nahe der mexikanischen Grenze möchte die Drogenfahndung gerade Undercover einen Übergabedeal platzen lassen, als sie eine Gruppe bewaffneter Killer überfällt und alle beteiligten tötet. Lediglich die Prostituierte Rosa (C. Villa) und eine Kollegin können fliehen. In Mexiko werden die beiden jedoch von der Polizei geschnappt und sollen nun als Zeugen für den Überfall in die Staaten überführt werden. Diesen Job soll der kurz vor Rente stehende Polizei-Offizier Johansen (D. Lundgren) übernehmen, welcher mit seinen unkonventionellen und rassistischen Äußerungen gerade durch die Medien wandert. Auf dem Rückweg aus Mexiko wird der Wagen von Johansen jedoch abgedrängt, eine der Prostituierten und ein mexikanischer Cop getötet, Johansen selbst schwer verletzt. Rosa schleppt ihn zu ihrer Familie, wo sie vor den Killern untertauchen. Als in den Medien berichtet wird, dass Johansen den Überfall selbst initiiert habe und mit einer Geisel geflüchtet sei, wird der US-Cop plötzlich zum „gesuchtesten Mann“ Mexikos. Fortan hat er alle Hände voll zu tun, seine Unschuld zu beweisen und wieder zurück in die Staaten zu gelange, doch die Killer scheinen ihm immer eine Schritt voraus zu sein…
    Wanted Man 1.jpg
    In seinem neusten Werk thematisiert der 1980er Jahre Actionstar Dolph Lundgren - welcher hier, wie eingangs bereits erwähnt, als Regisseur und Hauptdarsteller in Persona fungiert – die Migrations- und Drogenproblematik, mit der (auch) die USA zu kämpfen hat. Entlang der mexikanischen Grenzen agieren immer wieder Schleuser und Schmuggler, welche Flüchtlinge für teures Geld oder eben verschiedenste Drogen & Waffen ins „Land der unbegrenzten Möglichleiten“ bringen wollen. Lundgren mimt hier den älteren Cop „Johansen“, der kurz vor der Rente steht und als „Letzter seiner Art“ in der Abteilung verblieb, während gleichaltrige Kollegen schon in den Ruhestand gewechselt sind. Mit eben jenen trifft er sich ab und an – ganz klischeehaft - in einem Stripclub, kippt ein paar Drinks und frönt den alten Zeiten. „Johansen“, welcher selbst einen europäischen Migrationshintergrund hat, ist allerdings schon so patriotisch gegenüber den vereinigten Staaten eingestellt, dass er vor allem der mexikanischen Bevölkerung ziemlich kritisch – ja oftmals sogar recht gewaltbereit – gegenübersteht. Seine aufbrausende Art und einige rassistische Äußerungen haben ihm aktuell gar eine schlechte Publicity eingebracht und nur durch einen Spezialauftrag soll er das Ansehen seiner selbst und der Dienststelle wieder herstellen. Sein Chef „Hernandez“, gespielt von Roger Cross, schickt ihn zu einer Personenüberführung nach Mexiko, wo er zwei Zeuginnen eines Raubüberfalls auf ihrer Fahrt in die Staaten begleiten soll.
    Wanted Man 2.jpg
    Eben jene Fahrt endet jedoch schnell in einem Fiasko, aus dem nur „Johansen“ und die Prostituierte „Rosa“ mit knapper Not entkommen könne. In die Rolle der mexikanischen Dame schlüpft Christina Villa, welche fortan als Sidekick für Lundgren dient. Der gebürtige Schwede lässt es insgesamt eher ruhiger angehen, ist dafür allerdings – entgegen seiner vielen anderen „Gast“-Auftritte in diversen Actionfilmen neueren Datums – hier durchgängig zu sehen. Über zu wenig Screen Time muss man sich als Fans des Actionstars also keine Sorgen machen. Innerhalb der knapp 85 Minuten agiert der blonde Hüne jedoch meist recht wortkarg und stoisch, allerdings sollte auch dies für seine Fans nichts neues sein. Einige One-Liner hält er aber immerhin parat, überlässt ansonsten die verbale Arbeit lieber seinen Mitdarstellern. Die bestehen größtenteils auch unverbrauchten Gesichtern, lediglich Michael Paré dürfte hier dem ein oder der anderen bekannt vorkommen. Der wiederum ist hier letztendlich nur in wenigen Szenen mit von der Partie, agiert darin aber durchaus sehr souverän. Viele der anderen Charaktere dienen schlussendlich nur als Kanonenfutter und bekommen damit dann auch keinen umfänglichen Hintergrund spendiert.
    Wanted Man 3.jpg
    Die Story verläuft schlussendlich wenig überraschend und viel mehr vorhersehbar ab, ohne dabei aber glücklicherweise nennenswerte Längen aufzubauen – dies ist sicherlich auch der recht durchschnittlichen Laufzeit zu verdanken. Lundgren merkt man auch hier wieder sein Alter etwas an, lässt er es doch in Sachen Action recht ruhig angehen. Diese gibt es nur in wohldosierten Mengen und besteht dann aus den typischen Genre-Zutaten wie Verfolgungsjagden und Schießereien. Die Geschichte läuft dabei recht vorhersehbar ab, vor allem das Finale kommt dann nicht ganz überraschend. Auf dem Weg dorthin lernt der „Migrationskritiker“ noch schnell die wahren Begebenheiten des mexikanischen Volkes kennen und wandelt sich schlussendlich dann doch zu einem etwas verständnisvolleren Menschen, der nicht mehr ganz so voreilig seine Schlüsse zieht und seine unpassenden Statements ad acta legt. Insofern bietet der Film dann auch eine nachvollziehbare Message, auch wenn die hier gezeigte Thematik nun für niemanden neu sein dürfte – allerdings weiterhin aktueller denn je. Abschließend kann man sagen, dass Lundgren hier ein grundsolider Thriller gelungen ist, den man sich als Fan des Schauspielers ruhig mal geben kann. Er bzw. seine einstigen Actionstar-Kollegen haben sich da in der Vergangenheit schon schlechter verkauft, womit der Film zu den besseren Vertretern gehört.

Bildqualität

    Wanted Man 4.jpg
    Optisch gibt es an der Umsetzung der blauen Scheibe wirklich nicht das Geringste auszusetzen: Das Bild, welches in einem Ansichtsverhältnis von 2.39:1 vorliegt, ist äußerst scharf und klar, bietet dabei eine Fülle an Details. In den staubigen Landschaften New Mexikos sind jederzeit kleiner Steine und Pflanzen an den Straßenrändern auszumachen. Materialoberflächen, wie zum Beispiel an einem rostiges Armaturenbrett in einem alten Vehikel sind ebenso gut zu erkennen, wie Muster und Nähte in den Bekleidungsstücken der Protagonisten. Close-Ups zeigen zudem einzelne Haarsträhnen, Hautporen und die inzwischen zahlreichen Fältchen in Ludgrens Gesichts. Blutspritzer der teils recht explizit dargestellten Verletzungen, verteilen sich recht detailliert über die Szenerie. Die Farben bieten einen kontrastreichen Look, welchen man durchgängig mit einem Filter versah, der wiederum einen warmen Gesamteindruck hinterlässt. Hier „spürt“ man teils sehr gut die Hitze Mexikos. Dessen Landschaften wurden, wenn auch nicht unbedingt sehr abwechslungsreich, da oftmals „wiederverwendet“, sehr gut in Szene gesetzt – vor allem ein Strandabschnitt relativ zu Beginn des Films lässt hier ein paar Urlaubsgefühle aufkommen. Insgesamt hat man es somit hier mit einer Produktion auf dem aktuellen Stand der Technik zu tun, an der es keinerlei Kritik und daher die volle Punktzahl gibt.

Tonqualität

    - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
    Wanted Man 5.jpg
    Aus technischer Sicht gibt es auch bei der Akustik keine großartigen Mängel zu beklagen, ist die Abmischung doch recht pegelfest ausgefallen, was sich dann vor allem bei den wohldosierten Action-Abschnitten bemerkbar macht. Hier besitzen die verwendeten Kaliber den nötigen Druck, sodass auch der Subwoofer hin und wieder mal beherzt mit unterstützen darf. Die Surround-Kanäle werden leider nicht ganz so oft mit einbezogen, was jedoch eher der zumeist recht ruhig verlaufenden und auf die Dialoge fokussierten Geschichte zuzuschreiben ist. Die Dialoge sind es dann jedoch, welche sich Kritik gefallen lassen müssen, sind diese doch oftmals sehr einfach, ja teilweise etwas billig ausgefallen. Zudem fällt sehr oft auf, dass im englischen Original an vielen Stellen eigentlich spanisch gesprochen und dies dann von den Protagonisten übersetzt wurde. In der deutschen Fassung wurde hingegen komplett durchgängig deutsch synchronisiert, hier hätten lediglich deutsch untertitelte spanischen Abschnitte sicher etwas mehr zur Atmosphäre beigetragen. Die Synchronisation entstand bei der Linaro Film GmbH, bei der sich Randolf Hendel sowohl für die Dialogregie als auch das Dialogbuch verantwortlich zeigte. Die beiden Hauptprotagonisten werden hier von Manfred Lehmann (D. Lundgren) und Shandra Schadt (C. Villa) gesprochen, welche unteranderem noch von Matti Klemm (R. Cross) und Marcus Off (M. Paré) unterstützt werden. Prinzipiell machen sie ihren Job allesamt gut, an den textlichen Vorgaben des Originals können sie eben nichts ändern. Der englische O-Ton liegt pegeltechnisch gleich auf, punktet allerdings einiges mehr durch seine bessere Authentizität .

Ausstattung

    - Deutscher Trailer (2:24 Min) - Filmtipps o Hypnotic o Marlowe o The Enforcer
    Wanted Man 6.jpg
    Direkt nach dem Einlegen der Film-Disk erhält man drei Filmtipps aus dem Portfolio des Publishers. Über das Hauptmenü sind diese nicht ansteuerbar, hier gibt es als einziges Extra lediglich den deutschen Trialer zum Hauptfilm. Die Veröffentlichung verfügt über ein Wendecover.

Fazit

    Als Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion liefert der 1980er Jahre Actionstar Dolph Lundgren einen recht soliden Action-Thriller ab, welcher die amerikanische Migrations- und Drogenproblematik aus Richtung Mexiko thematisiert. Lundgren ist hier – wenn auch recht wortkarg, stoisch und ruhig – durchgängig zu sehen, sodass man sich als Fan um seine Screen Time keine Sorgen machen muss. Dennoch hätte er insgesamt etwas agiler auftreten dürfen, ist die Action doch unter dem Strich nur in wohldosierten Mengen zu sehen. Die Geschichte bietet eine solide Cop-Story, dessen Rad zwar nicht neu erfunden, dennoch aber recht kurzweilig inszeniert wurde. In technischer Hinsicht gibt es abgesehen von einigen recht einfach gehaltenen Dialogen nicht wirklich etwas auszusetzen. Gerade in Sachen Bild überzeugt der Thriller auf ganzer Linie und bietet eine detaillierte, klare und kontrastreiche Umsetzung. Die Akustik steht dem in nichts nach, auch wenn es aufgrund der wenigen Action-Momente keine allzu großen Einsätze der Surround-Lautsprecher gibt. Alles in allem also ein solides Werk, bei welchem Fans des gebürtigen Schweden ruhig mal ein Auge riskieren dürfen. (Jörn Pomplitz)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 12.02.2024

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