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Butcher's Crossing 4K (Limited Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Butcher's Crossing

Exklusive Produktfotos:
4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1

Blu-ray:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch

Blu-ray:
Deutsch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.00:1) @24 Hz 4K native
Video-Codec:
Laufzeit:
104 Minuten
Veröffentlichung:
23.02.2024
 
STORY
8
 
Bildqualität
7
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Nicolas Cage übernimmt in „Butcher‘s Crossing“ die Rolle eines obsessiven Bisonjägers, der im rauen Amerika des späten 19. Jahrhunderts seinem blutigen Handwerk nachgeht. Das Westerndrama verspricht laut Trailer einen ungeschönten Blick auf diese Ära, unterstützt von einem fabelhaften Cast vor beeindruckenden Kulissen. Ob diese Versprechungen tatsächlich erfüllt werden können und wie sich die 4k UHD technisch schlägt verrät die folgende Rezension.

Story

    Im Jahr 1874 beendet Will Andrews (F. Hechinger) vorzeitig sein Studium, um im Wilden Westen Abenteuer zu erleben. Er trifft auf den geheimnisvollen Miller (N. Cage), der Männer für eine gefährliche Jagd nach einer legendenumwobenen Bisonherde anheuert. Anfangs ist der Studienabbrecher noch beeindruckt von der Natur Colorados, doch die Reise entwickelt sich immer mehr zum Alptraum. Der zu allem entschlossene Jäger schickt seine Leute ohne Rücksicht durch die erbarmungslosen Rocky Mountains. Will begreift, dass er die Arbeit bei Miller entweder mit seinem Leben bezahlen muss – oder mit seinem Verstand …
    Butchers Crossing 1.jpg
    Gabe Polsky, Regisseur und einer der Drehbuchautoren, hat mit "Butcher's Crossing" ein unkonventionelles Westerndrama geschaffen. Der Film beleuchtet eine Zeit, in der Bisonjäger rücksichtslos auf Kosten der dort lebenden indigenen Völker die wunderschöne und reichhaltige Natur Nordamerikas ausgebeutet haben. Bereits der Establishing Shot des Films führt in die weite und karge Landschaft Colorados ein. Zusätzlich werden immer wieder Originalfotos dieser Zeit eingeblendet, die den Zuschauer: innen die Ära der Großen Bisonjagd näherbringen. Auch ein Plakat ist zu sehen mit dem Wortlaut: „Geh nach Westen. An die wilden Grenzen. Indianerland zu verkaufen.“ In diesem Umfeld findet sich plötzlich der junge Harvardstudent Will wieder, durch dessen Augen die Geschichte von „Butcher’s Crossing“ erzählt wird. Der junge Akademiker möchte die raue Schönheit Amerikas kennenlernen und an einer Bisonjagd teilnehmen. Der naive Will investiert daraufhin all seine Ersparnisse, um sein Vorhaben zu realisieren. Der Unternehmer und Fellhändler McDonald prophezeit dem jungen Mann früh, dass, wenn er wirklich zur Jagd aufbricht, er Gefahr läuft, dass sein „Inneres abstirbt“. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, wie sehr McDonald recht behalten sollte.
    Butchers Crossing 2.jpg
    „Butcher’s Crossing“ zeigt ungeschönt die Zeit der großen Bisonjagd in Nordamerika. Der zarte Will reitet sich gleich zu Beginn die Oberschenkel wund. Das ist jedoch erst der Anfang einer langen Odyssee durch Schlamm, Dreck, Blut und Berge von Bisoneingeweiden. Die Zuschauer: innen spüren förmlich die zunehmende Verrohung des einst unschuldigen Harvardstudenten. Über Wochen arbeitet Will an den Grenzen seiner Belastbarkeit. Als die Gruppe scheinbar genügend Felle erbeutet hat und aufbrechen möchte, hat Miller, fabelhaft gespielt von Nicolas Cage, jedoch andere Pläne. Zuerst von der Gier getrieben, treibt der Trapper die Jagd immer weiter voran. Ein Bison fällt nach dem anderen, und die Jagd entwickelt sich zu einem Gemetzel. Jeden Tag versucht Will zwanghaft, sich das Blut abzuwaschen, doch es gelingt ihm nicht. Immer wieder, auf der Lauer, sieht er in die tiefschwarzen Augen der majestätischen Tiere, kurz bevor der nächste Bison den Männern zum Opfer fällt. Selbst als unklar ist, wie all diese Felle je transportiert werden können, tut das der Jagd keinen Abbruch.
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    Der Cast des Films ist klein, aber superb. Allen voran Nicolas Cage, der in der Rolle des Miller geradezu brilliert. Der zunehmende Wahnsinn, dem seine Figur verfällt, wird keineswegs stereotyp, sondern äußerst authentisch erzählt. Miller durchläuft immer wieder klare Momente der Einsicht, in denen er realisiert, dass er zu weit gegangen ist. Diese Phasen der Klarheit sind jedoch von kurzer Dauer, und Millers Führung endet letztendlich in einem Fiasko. Zudem stirbt von Tag zu Tag ein wenig mehr in dem einst so unschuldigen Will, der all dem beiwohnt, aber diesem Albtraum nicht entkommen kann. Am Ende wird sich für ihn die Frage stellen: War es das alles wert? In „Butcher’s Crossing“ wird eine wichtige und zugleich dunkle Seite der Geschichte Nordamerikas aufgearbeitet: Das Bisonmassaker, dass fast zur Ausrottung dieser Tiere führte. Das Drama schließt, wie es begann, mit Originalaufnahmen aus jener Zeit, die ein geradezu groteskes Bild der damaligen Geschehnisse zeichnen. Der Film ist grob und schonungslos, was sicherlich nicht jedem Geschmack entsprechen wird, jedoch werden Fans von "Frontiers" (Netflix) oder "The Revenant" hier voll auf ihre Kosten kommen. „Butcher’s Crossing“ ist unkonventionell und ein in fantastischen Bildern erzähltes Westerndrama, bei dem Nicolas Cage phänomenal aufspielt.

Bildqualität

    Butchers Crossing 4.jpg
    "Butcher's Crossing" lebt von seinen Landschafts- und Naturaufnahmen. Die weiten Ebenen von Colorado kommen wunderbar scharf zur Darstellung. Bei 22’12 Minuten erkennt man unter anderem einzelne Grashalme in weiter Entfernung. Aber auch Details in den Gesichtern oder auf der Kleidung der Protagonisten sind sehr schön definiert und klar erkennbar. Beispielsweise sieht man in der Nahaufnahme von Cage bei 28’58 Minuten nicht nur Unreinheiten in dessen Haut, sondern auch kleine Rillen und Verschmutzungen des Ledermantels sind sehr gut abgrenzbar. Leichtes Filmkorn kommt während des gesamten Films dezent zur Darstellung, ohne jemals destruktiv oder störend zu sein. Die Kontraste liegen ebenfalls auf hohem Niveau. Das zeigt sich zum Beispiel in einem ausgezeichneten Schwarzwert. Bei 50’00 Minuten findet sich eine exemplarische Nachtszene, in der tiefschwarze Hintergründe bewundert werden können. Leider sind die Farben teilweise etwas blass geraten. Das braune Laub und Gras bei 20’43 Minuten wirkt sehr wenig gesättigt. Es sei jedoch hier erwähnt, dass dies vermutlich gewollt ist. In „Butcher’s Crossing“ wird eine kühle Atmosphäre transportiert, weshalb das Bild entsprechend stilisiert wird. Auch eine leichte Blaufilterung des Bildes wurde vorgenommen. Alles in allem ist die Blu-ray visuell als durchaus qualitativ hochwertig zu bezeichnen.

Bild 4k UHD

    Butchers Crossing 5.jpg
    Die Blu-ray konnte visuell bereits überzeugen, sodass die 4K UHD hier tatsächlich nur in Nuancen überbieten kann. Als erstes fällt auf, dass das Encoding etwas besser gelungen ist. Das Filmkorn ist zum Beispiel nun noch einmal feiner und angenehmer als bei der BD-Variante. Der Detailgrad ist in einigen Szenen, wie bei 29’37 Minuten, ebenfalls etwas besser. Hier kann man im Hintergrund der Pferdemäuler die Rillen der Holzlatten etwas weiter verfolgen, als das bei der Blu-ray möglich ist. Auch die Kontraste der 4K UHD wurden leicht aufgewertet, was sich sowohl in den Schneeszenen als auch in der Prägnanz der Schwarzweiß-Zeichnungen während der Titelsequenz widerspiegelt. Die Umrisse sowie dunklere und hellere Flächen grenzen sich klarer voneinander ab. Dies trifft im Übrigen auch auf die Farbgebung zu. Auch hier erhält das Bild etwas mehr Farbtiefe und -intensität. Das stellt auch den größten Mehrwert der 4K UHD dar. Der Gesamteindruck des Bildes wirkt durch die etwas kräftigeren und definierten Farben authentischer und auch stimmiger. Das bildtechnische Upgrade zur BD mag geringer ausfallen als erwartet, dennoch stellt die 4K UHD die optisch bessere Alternative dar.

Tonqualität

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    Auf beiden Discs findet sich sowohl für den deutschen als auch für den englischen Originalton eine unkomprimierte DTS-HD MA 5.1 Tonspur. Das lässt ein sehr dynamisches Klangerlebnis vermuten. Leider können diese Erwartungen jedoch nicht ganz erfüllt werden. Die Naturgeräusche sind tatsächlich in vielen Szenen, wie bei 49’21 Minuten, recht räumlich und gut den einzelnen Lautsprechern zuzuordnen. Gerade an dieser Stelle nimmt man das Vogelgezwitscher sehr gut sowohl vor als auch hinter sich wahr. Wirklich gut wird es jedoch erst bei 63’45 Minuten, als Miller langsam verrückt zu werden scheint. Das nervenzehrende Gezupfe des Soundtracks wirkt faktisch sehr raumfüllend. Hinzu kommt das Getrampel der Bisons, das mit sehr tiefen Bässen auffällt. Leider stellt dies eher die akustische Ausnahme dar, und auch hier hätte man sich noch etwas mehr Dynamik gewünscht. Obwohl der Ton zwar nicht alle Erwartungen erfüllen kann, präsentiert er sich dennoch im Hinblick auf die Machart des Films als überdurchschnittlich gut.

Ausstattung

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    Sowohl auf der 4k UHD als auch auf der Blu-ray kommen als Extras nur mehrere Trailer, im Sinne der Werbung in eigener Sache, zum Einsatz. Ein bisschen schade ist das schon, denn eine Dokumentation über den geschichtlichen Hintergrund von „Butcher’s Crossing“ wäre sicherlich hochinteressant gewesen.

Fazit

    "Butcher’s Crossing" ist ein unkonventionelles Westerndrama, so rau wie die karge Landschaft der Rocky Mountains, in denen der Film spielt. Nicolas Cage brilliert in seiner Rolle als besessener Bisonjäger, angetrieben von Gier und exzessivem Tötungsdrang, der ein Massaker an den majestätischen Tieren verursacht. Die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen kommen auf der technisch starken Blu-ray wunderbar plastisch zur Geltung. Die 4K UHD ist noch eine Spur besser, allerdings handelt es sich dabei um Nuancen. Der unkomprimierte DTS-HD MA 5.1 Ton bietet in Deutsch und Englisch einen exzellenten 3D-Klang, könnte jedoch etwas dynamischer sein. Der Subwoofer tritt nur gelegentlich in Aktion, vor allem dann, wenn auch die Bisonherde auf der Leinwand in Bewegung ist. Leider enthält die Rubrik „Extras“ nur einige Trailer, was sehr bedauerlich ist, da eine Dokumentation über die Zeit der großen Bisonjagd Ende des 19. Jahrhunderts das Sahnehäubchen für diese Veröffentlichung dargestellt hätte. Zusammengefasst ist "Butcher’s Crossing" sicherlich kein Mainstreamkino. Der Film taucht tief in ein ernstes und düsteres Kapitel der nordamerikanischen Geschichte ein. Das Westerndrama präsentiert dieses allerdings auf erfrischend authentische und gleichzeitig kompromisslose Weise. Fans von "The Revenant" und alle, die Nicolas Cage in einer seiner besten Rollen seit Jahren sehen möchten, werden bei diesem Film sicher auf ihre Kosten kommen. (Nicolai Härtel)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: Samsung QLED (QE65Q9FNA) Player: Panasonic DP-UB424 AVR: Pioneer VSX-s520D Front-Lautsprecher: Teufel CL 300 FCR Center-Lautsprecher: Teufel 300 C Surround-Lautsprecher: Teufel CL 300 FR Subwoofer: Teufel US-6110/1
geschrieben am 22.02.2024

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3 Bewertung(en) mit ø 3,08 Punkten
 
STORY
3.3
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
3.7
 
EXTRAS
1.3

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Versionen

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