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Freelance (2023) Blu-ray

Original Filmtitel: Freelance (2023)

Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
109 Minuten
Veröffentlichung:
26.01.2024
 
STORY
6
 
Bildqualität
10
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Wrestling-Star John Cena wagte Anfang des Jahrtausends den Schritt aus dem Ring hinein ins Film-Business – zunächst in kleineren Nebenrollen, zunehmend aber auch in größeren Projekten, hatte er stets einen Hang zu actiongeladenen und humorvollen Projekte. Ob nun als knallharter Soldat in „The Marine“, als tollpatschiger Feuerwehrmann in „Chaos auf der Feuerwache“ oder als Superheld „Peacemaker“ in seiner inzwischen größten Rolle in „The Suicide Squad“ bzw. deren Serienableger „Peacemaker“ - Abwechslung scheint ihm wichtig zu sein. In seinem neusten Werk, der hier vorliegenden Action-Komödie „Freelance“, zeigt er sich wieder von seiner bekannten Seite, als Sprüche-klopfender Actionheld. Der Film, welcher unter der Regie von Pierre Morel entstand, wird von Publisher SPLENDID FILM im Vertrieb der WVG MEDIEN GMBH auf Blu-ray und 4K Ultra HD in den Handel gebracht. Beide Formate erscheinen dabei in normalen Keep Case-Varianten. Was die Full HD-Fassung im Detail zu bieten hat, soll mit dem nun folgenden Review in Erfahrung gebracht werden.

Story

    Ex-Special Forces Soldat Mason Pettits (J. Cena) fristet nach einem verheerenden Einsatz, bei der viele Mitstreiter getötet und er selbst schwer verletzt wurde, ein langweiliges Familienleben: Als selbständiger Anwalt schlägt er sich mit unspektakulären Fällen herum und steht kurz vor der Trennung Ehefrau Jenny (A. Eve). Die herbeigesehnte Abwechslung könnte sein ehemaliger Kamerad Sebastian Earle (C. Slater) liefern, welcher Mason für einen Job in seiner Sicherheitsfirma anheuern will. In dessen Auftrag soll Mason die Journalistin Claire Wellington (A. Brie) ins südamerikanische Paldonien als Bodyguard begleiten, welche vor Ort den machthabenden Diktator Venegas (J. P. Raba) interviewen möchte. Eben jener war auch der Hintermann, der seinerzeit für den verheerenden Einsatz verantwortlich war. Als das ungleiche Trio von Rebellen angegriffen wird, muss Mason wieder zur Kampfmaschine werden, um seine Schützlinge heil aus dem Dschungel zu eskortieren.
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    Der französische Regisseur und Kameramann Pierre Morell ist kein Unbekannter in Action-Kreise, inszenierte er doch Genre-Werke wie „96 Hours“, „From Paris with Love“ oder „The Gunman“. Stand in diesen Streifen zumeist die knallharte Action im Fokus, bringt er in seinem neuesten Projekt eine gehörige Portion Humor mit ein. Für diese Kombination ist dann Wrestling-Star John Cena genau die richtige Wahl, konnte dieser doch vor allem in seiner Rolle als Superheld „Peacemaker“ sowie dem Gast-Auftritt im „Fast & Furious“-Franchise zeigen, dass er beide Genre sehr gut bedienen bzw. miteinander verbinden kann. Auch hier spricht er zunächst wieder aus dem Off und stellt seinen Charakter eingehender vor: Von den Eltern zu einem ordentlichen Job gedrängt, wählte er zunächst das Jura-Studium, um Anwalt zu werden. Dennoch gelüstete es ihm immer nach etwas Aktiveren, weshalb er sich schließlich bei der Armee verpflichtete und es hier bis zu einem Special-Forces Soldaten schaffte. Ein komplett schiefgelaufener Einsatz schmeißt ihn jedoch vorzeitig wieder ins langweilige Familienleben zurück. Als einiges Tages jedoch sein Kumpel und Ex-Kamerad „Sebastian Earle“, welcher durch Christian Slater gespielt wird, in seinem Büro erscheint und ihm anbietet als Personen-Schützer zu arbeiten, ergibt sich eine willkommene Chance dem tristen Anwaltsjob zu entfliehen.
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    Der Auftrag, die Journalistin „Claire Wellington“, in deren Business-Anzug Allison Brie schlüpft, ins fiktive südamerikanische Paldonien zu begleiten, welche den ortsansässigen Diktator „Venegas“, gespielt von Juan Pablo Raba, exklusiv interviewen möchte. Venegas ist kein Unbekannter für Mason, war er doch Ziel des schiefgelaufenen Einsatz, der Masons Leben komplett verändern sollte. Der neue Job könnte somit auch eine Gelegenheit sein, den damaligen Auftrag endlich erfolgreich zu Ende zu führen. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass in Paldonien alles anders scheint, als es auf den ersten Blick den Anschein macht. Venegas stellt sich als gar nicht so übler Bursche heraus und begegnet den beiden Amerikanern sehr kultiviert und eloquent. Zudem scheint er bei einem Großteil der Bevölkerung sehr beliebt zu sein. Doch als plötzlich Rebellen versuchen, den vermeintlichen Diktator zu stürzen, muss Mason all sein Können reaktivieren, damit er Claire und Venegas lebend aus dem Dschungel bringen kann. Was sich zunächst wie ein reiner Action-Film liest, entpuppt sich dann schnell auch als humoriges Spektakel, das jedoch nicht so unter die Gürtellinie zielt, wie das „Selbstmord-Kommando“ bzw. dessen „Friedensmacher“. Hier bleibt man die meiste Zeit dann doch recht gut im familienfreundlichen Sektor, auch wenn der Bodycount und das Ableben mancher Gegner dann recht blutig inszeniert wurde. Ab und an hätte es vielleicht auch eine Freigabe ab 16 Jahren sein dürfen, die man jedoch vermutlich gerade noch so umschifft hat, in dem man solche Szenen mit lustigen Sprüchen und Gags kaschierte.
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    Cena spielt hier wieder in seinem gewohnten Stil, eine gewisse Entwicklung oder Varianz ist dabei nicht unbedingt auszumachen. Aber das muss es auch nicht, unterhält er damit doch wieder sehr gut. Etwas nervig ist die Rolle von Journalistin Claire angelegt, allerdings durchaus bewusst. Sie soll halt als Püppchen durch den Dschungel tapsen und dabei von einem Fettnäpfchen ins andere treten. Ganz leicht erinnert das Ganze an die Abenteuerkomödie „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ mit Michael Douglas und Kathleen Turner in den Hauptrollen. Cena und Brie erreichen zwar nicht deren Klasse, lassen aber in ihrem eigenen Film dennoch keine Langeweile während der knapp 110 Minuten Laufzeit aufkommen. Was man der Actionkomödie jedoch ankreiden muss, wäre, dass man nach einem guten Auftakt und einer ebenso gelungenen ersten Hälfte, in der zweiten - vor allem aber im Finale - dann doch stark abbaut. Hierzu tragen massiv einige Actionszenen bei, in denen man sehr gut erkennen, dass nicht etwa die Stars auf dem Rücken der Pferde sitzen, sondern eben ein paar Stuntleute. Wechselt man in die Close-Ups sieht man hingegen, dass die Stars lediglich vor einem Greenscreen auf und ab bewegt werden. Dazu kommen dann noch einige übertrieben heroisch gestaltete Momente, die man so eigentlich gar nicht nötig gehabt hätte. Ganz zu schweigen von einigen Handlungssträngen nach dem Motto „Weil‘s halt so im Drehbuch stand“, denen es leider nicht gelingt, die zugrunde liegenden Logiklöcher zu verschließen. Davon ab bietet der Streifen dennoch lockere Actionunterhaltung für zwischendurch, die man sich gern mal geben kann, wenn man Hauptdarsteller John Cena generell mag.

Bildqualität

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    Keinerlei Kritik gibt es an dem Bild der Full HD-Fassung zu beanstanden, ganz im Gegenteil. Allein schon das Niveau, auf dem sich der Detailgrad bewegt, ist hier als sehr hoch anzusehen: Flora & Fauna im Dschungel, Ziegelsteine an Gebäuden oder Nieten und Verschraubungen an Waffen & Fahrzeugen sind hier stets sehr gut zu erkennen. Einige Abschnitte haben einen schon leicht dreidimensionalen Effekt, was durch eine sehr gute Tiefenschärfe begünstigt wird. Die Farben sind hier sehr kontrastreich und kräftig gewählt, zudem sind vor allem bei den verschiedenen Pflanzen im Dschungel feine Abstufungen in den Grüntönen auszumachen. Mit einigen südamerikanischen Traditionskostümen setzt man dann immer wieder farbliche Akzente. Um einzelne Haarsträhnen, feine Muster in den Bekleidungen und Materialoberflächen erkennen zu können, muss man noch nicht mal auf Close-Ups warten. Das Bild ist hier wirklich sehr gut gelungen und zeugt von einer modernen Produktion. Einzige Kritikpunkte wäre die schon weiter oben angesprochenen Abschnitte, in denen man deutlich den Einsatz der Stuntleute oder Greenscreens erkennen kann. Hier hätte man ruhig auf real gedrehte Szenen setzten sollen, das hätte sicherlich das Budget auch nicht wesentlich mehr strapaziert. Glücklicherweise kommen solche Momente jedoch nur selten vor und bleiben die Ausnahme.

Tonqualität

    - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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    Bei der akustischen Umsetzung geht es leider nicht über „sehr solide“ heraus, zieht man doch ungünstigerweise die umherliegenden Surround-Kanäle nicht all zu merkbar mit ein. Die meiste Zeit bleibt es relativ frontlastig, obwohl aus allen Richtungen bzw. aus allen Rohren gefeuert wird. Auch im Dschungel hätte es gern noch etwas lebhafter sein dürfen, ist hier doch eigentlich immer etwas am Zwitschern, Knistern oder Knacken. Gerade in den Actionszenen fehlt es dem Ganzen dann an Räumlichkeit, welche die Zuschauenden ins Geschehen integriert. Bei Explosionen und größeren Kalibern mangelts es zudem am nötigen Druck aus dem Subwoofer, der hier ruhig beherzter mit eingebunden werden hätte können. Immerhin sind dadurch dann die Dialoge stets klar und deutlich zu verstehen, sodass es hier wenigstens keine Probleme gibt. Die deutsche Vertonung entstand bei der Splendid Synchron GmbH, bei der sich Boris Tessmann sowohl um das Dialogbuch als auch um die Dialogregie kümmerte. Zu hören sind Sprecher wie Dennis Schmidt-Foß (J. Cena), Marieke Oeffinger (A. Brie), Sebastian Christoph Jacob (J.P. Raba) oder Sven Hasper (C. Slater), die hier einen durchaus motivierten Job abliefern. Ein Vergleich mit dem englischen Originalton bringt dann keinen nennenswerten Unterschied: Beide Tonspuren liegen gleichauf, was Pegel und Dynamik betrifft.

Ausstattung

    - Filmtipps o Wonderwell o The Flood o Mavka - Hüterin des Waldes o Gletschergrab o Gentleman - Taken Identy o A Man of Reason o Smugglers o Fisherman's Friend 2
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    Außer ein paar Outtakes während des Abspanns und einigen Programmhinweisen des Publishers, bietet die Blu-ray leider keine weiteren Extras.

Fazit

    Die Actionkomödie “Freelance” scheint Hauptdarsteller John Cena wie auf den Leib geschrieben, denn auch hier darf er wieder zahlreiche humorvolle Sprüche klopfen und aus allen Rohren feuern. Diesmal bleibt es dabei - verbal zumindest - recht familienfreundlich, lediglich bei so manch explizit dargestellten Kills hätte man auch eine Altersstufe nach oben gehen können. Da man diese meistens aber recht humorvoll verpackt, geht es dann doch noch in Ordnung. Nach einem recht unterhaltsamen Auftakt und darüber hinaus in der ersten Spielfilmhälfte überzeugt man mit einer soliden Darbietung aller Beteiligten. In der zweiten Hälfte und dem Finale baut man dann aber leider etwas ab und zieht alles zu sehr ins Lächerliche. Hier wäre „weniger“ vielleicht „mehr“ gewesen – bietet die Story eigentlich doch eine gute Genre-typische Grundlage. Langweilig wird es aber zum Glück trotzdem nicht und so gehen die knapp 110 Minuten recht schnell vorbei. Technisch weiß vor allem das sehr gute Full HD-Bild zu überzeugen und zeigt noch einmal, was aus dem etablierten Format herauszuholen ist. Bei der Akustik bleibt dann jedoch viel Luft nach oben, fehlt es hier doch an Räumlichkeit und Tiefbass. „Fehlen“ ist auch das richtige Stickwort, wenn es um die Extras geht, ist hier doch außer ein paar Programmhinweisen des Publisher nichts weiteres vorhanden. Ein kleines Making-of oder ein paar Interviews wären dabei doch bestimmt noch drin gewesen. Ansonsten bekommen Fans von John Cena hier einen unterhaltsamen Streifen für zwischendurch geboten, den man sich ruhig mal geben kann, wenn man mit keinen allzu hohen Erwartungen ran geht. (Jörn Pomplitz)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 20.02.2024

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2 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
1.0

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Versionen

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