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Possessor (2020) (Unrated) Blu-ray

Original Filmtitel: Possessor (2020)

Exklusive Produktfotos:
Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Deutsch DTS 2.0
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Englisch DTS 2.0
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @24 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
103 Minuten
Veröffentlichung:
04.08.2023
 
STORY
7
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
David Cronenberg darf nicht nur als einer der Väter des sogenannten Body-Horrors angesehen werden, er ist auch der Vater von Brandon Cronenberg, der mehr und mehr in die großen Fußstapfen seines Vaters tritt. Nach dem erfolgreichen Regiedebüt „Antiviral“ legt er nun, 10 Jahre später, seinen zweiten Spielfilm mit dem Titel „Possessor“ vor, der von Turbine sowohl im Steelbook als auch in verschiedenen Mediabook-Versionen ausgewertet wird. Während die Editionen mit dem Filmplakat-Motiv bei nahezu jedem Händler erhältlich ist, werden zwei exklusive Mediabooks exklusiv über den Turbine-Shop vertrieben. Zum einen hätten wir hier das Blu-ray Mediabook mit dem „Schwester Hyde“-Motiv, und zum anderen ein exklusives Artwork von Ksenia Lanina, hinter welchem sich sowohl eine 4k-UHD-Disc als auch eine Blu-ray Disc verbergen. Der Inhalt ist indessen bei allen Versionen identisch. Was der Film allerdings zu bieten hat, und wie sich die Qualität der Scheiben im Test schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Tasya Vos (A. Riseborrough) arbeitet als Auftragsmörderin in einer Firma, und dringt mittels Hirntransplantat-Technologie in die Körper von unwissenden Menschen ein, mit denen sie ihre Aufträge ausführt. Nun soll sie im Körper von Colin Tate (C. Abbott) dessen Schwiegervater, den IT-Unternehmer John Parse (S. Bean) und dessen Tochter Ava (T. Middleton) töten, doch irgendetwas scheint schiefzulaufen und Tasya droht nach und nach den Verstand zu verlieren… (ms)
    Possessor_Turbine_01.jpg
    Es ist weder fair noch sinnvoll auf die Erfolge eines berühmten Vaters zu verweisen, wenn man einen neuen Film vorlegt, aber der Vergleich drängt sich hier förmlich auf, da sowohl David als auch Brandon ein besonderes Gespür dafür haben, was dem Zuschauer zugemutet werden kann, nur um diese Grenze konsequent zu überschreiten. Wie sein Vater vor ihm, verfasste auch Brandon das Drehbuch zu seinem Film selbst, womit er letztendlich seine eigene Vision, und nicht etwa die eines anderen, auf die Leinwand bringt. „Possessor“ erzählt dabei eine sehr vertrackte, teils sehr unlogische Story, die augenscheinlich primär als Vehikel für abstoßende, verstörende und gleichermaßen sehr ästhetische Bilder dient. Eingebettet sind diese irritierenden Bilder in eine teils sehr unangenehme Klangkulisse, die den Zuschauer mit ähnlichen Qualen malträtiert, die auch der Protagonist, oder sagen wir besser „die Hauptfigur“, durchleben muss. In dieser Hinsicht könnte man schon fast von einem Arthouse-Gore-Streifen sprechen, zumal auch viel mit Kameraposition und -bewegungen, Farbspektren und Subtext gearbeitet wird. Aber vielleicht sollte man sich auch nicht unbedingt in der Überinterpretation verlieren und mehr in einem Film sehen als überhaupt da ist.
    Possessor_Turbine_02.jpg
    So setzt der Film neben seinen tricktechnischen Spielereien, die zugegebenermaßen sehr schön in Szene gesetzt wurden, über lange Strecken auf eine eher ruhige Gangart. Oft wird minutenlang gar nicht oder wenig gesprochen, wodurch dem Zuschauer ermöglicht wird, sich auf seine durch das Gesehene produzierten Gedanken zu konzentrieren. Mitunter neigen diese dann allerdings auch dazu abzuschweifen, wenn man sich nicht voll und ganz auf den Film einlässt. Fakt ist: „Possessor“ ist kein Mainstream-Film, den man nebenbei schaut. Man muss sich damit auseinandersetzen und in die Handlung eintauchen – und das ist mitunter eine sehr unangenehme Erfahrung, die nicht jeder teilen möchte. Was man dem Film allerdings zweifellos attestieren kann, ist, dass er enorm von dem handwerklichen Geschick des Regisseurs profitiert. Der Unterschied zwischen den Filmen seines Vaters und diesem hier ist, wenn überhaupt, graduell, und so kann man, ohne zu zögern behaupten, dass Brandon die Fußstapfen seines Vaters ausfüllt, und jeder Cronenberg-Fan hier voll auf seine Kosten kommen wird. Gleichzeitig gilt allerdings auch: Wer nichts mit den Filmen von David Cronenberg anfangen konnte, sollte besser auch die Finger von Brandon Cronenbergs Werken lassen

Bildqualität

    Possessor_Turbine_04.jpg
    Das Bild der Blu-ray Disc schaut sehr gut aus und das in nahezu jeder Einstellung und in jedem Moment. Die Schärfe bewegt sich auf einem Topniveau, und gerade die zahlreichen Nahaufnahmen punkten hier mit einer enormen Detailfülle, wobei genau das auch ein wenig zum Problem wird, denn manches möchte man gar nicht so genau sehen. Die Farben sind brillant und kräftig, wobei diese auch eine enorme Rolle spielen und szenenweise sehr stark verfremdet wurden, im Allgemeinen aber dennoch sehr natürlich bleiben. Der Kontrast ist ebenfalls perfekt eingestellt und bildet ein dunkles, tiefes Schwarz ab, das trotzdem keinerlei Probleme mit der Durchzeichnung zeigt. Besser kann eine Blu-ray Disc kaum aussehen, und die Steigerung zur 4k-UHD Disc liegt vor allen Dingen im erweiterten Farbraum.

Tonqualität

    - Deutsch Dolby Atmos (inkl. Dolby True HD 7.1 Kern) - Deutsch DTS 2.0 - Englisch Dolby Atmos (inkl. Dolby True HD 7.1 Kern) - Englisch DTS 2.0
    Possessor_Turbine_05.jpg
    Bereits auf der Blu-ray Disc liegen sowohl die deutsche Synchronfassung als auch der Originalton in Dolby Atmos Ton mit einem Dolby TrueHD 7.1 Kern vor. Durch die meist sehr ruhige Gangart des Films spielt sich jedoch das Meiste über die Dialoge ab, die jederzeit sehr gut verständlich sind. Dringt Tasya dann in einen neuen Wirt ein, führt sie ihre Aufträge aus oder verfällt dem Kampf der Identitäten, dann wird dies über teils sehr verstörende Sound-Sample unterstützt, die welche den Zuschauer dann von allen Seiten einhüllen. Hierbei kommen dann auch die Deckenlautsprecher zum Einsatz, welche man ansonsten eher für Wetter-Effekte, das bunte Treiben auf einer Party sowie bei Schießereien einsetzt. Die deutsche Synchronfassung entstand nach einem Dialogbuch und unter der Regie von Steff Hummel bei den Xscape Mediaservices in München. Die Synchronisation ist solide, aber nicht überragend. Über Sean Bean hören wir dessen Stammsprecher Torsten Michaelis, welcher die vermutlich bekannteste Stimme der deutschen Fassung liefert. Zwar klingt Michaelis ungewohnt müde und alt, jedoch passt das recht gut zu Beans Erscheinungsbild im Film. Christopher Abbott wurde solide von Martin Bonvicini synchronisiert und über Tuppence Middleton in der Rolle der Ava hören wir Ilena Gwisdalla. Ein Wechsel auf den englischen Originalton zeigt dann, dass dieser etwas pegelstärker daherkommt, was sich vor allem bei den Dialogen nochmals positiv bemerkbar macht, allerdings auch auf Seiten der deutschen Synchtro durch einen Dreh am Lautstärkeregler ausgeglichen wird. In beiden Sprachvarianten bleibt der Subwoofer recht verhalten, wobei man ihn sicherlich in den temporeicheren Momenten oder auch den Körperwechseln prägnanter hätte einsetzen können. (jp)

Ausstattung

    - Eine überhöhte Welt (10:27 Minuten) - Identitätskrise (14:39 Minuten) - Die Freude am Praktischen (12:08 Minuten) - 3 Entfernte Szenen (8:14 Minuten) - Teaser (USA - Red Band) (1:21 Minuten) - Teaser (USA - Green Band) (1:21 Minuten) - Trailer (USA) (2:15 Minuten) - Trailer (International) (2:13 Minuten) - Trailer (Deutschland) (2:10 Minuten)
    Possessor_Turbine_06.jpg
    Im ersten Beitrag erinnern sich der Main-Cast zusammen mit Regisseur David Cronenberg und Produktion Designer Rupert Lazarus an die Dreharbeiten zurück. Hier steht vor allem die stilistische Ausrichtung des Films im Vordergrund, welcher sich auf der einen Seite einer futuristischen Darstellung zuwendet, diese jedoch mit jeder Menge Retro-Elementen verbindet. Ebenfalls widmet man sich hier denn visuellen Effekten, bei denen man oftmals auf praktische Tricks zurückgriff. Farben spielen dabei eine sehr große Rolle, sodass man sich sehr viel Mühe mit ihrer Darstellung gab. Im zweiten Beitrag berichten die Schauspieler darüber, wie sie mit den unterschiedlichen Identitäten ein und derselben Figur klargekommen sind. Ebenso steht hier die Überwachung durch Dritte und der Einfluss dieser auf die Hauptfiguren im Fokus. Weiter geht es mit einem Feature, welches sich noch einmal etwas tiefer mit den praktischen Effekten und ihrer Umsetzung beschäftigt. Mit insgesamt drei entfernten Szenen, die es nicht in den fertigen Film geschafft haben, sowie insgesamt fünf Trailern in verschiedenen Schnittfassungen werden die Extras abgerundet. (jp)

Fazit

    Brandon Cronenbergs Film selbst wird die Gemüter spalten und sehr kontrovers aufgenommen werden, genau wie die Filme seines Vaters. Die einen werden zusammenhanglosen, langweiligen Müll darin sehen, die anderen ein absolutes cineastisches Meisterwerk voller Subtext und faszinierenden Bildern. Fakt ist: Das handwerkliche Geschick des Regisseurs ist nicht zu übersehen, und auch wenn der Film keine leichte Kost bietet, sollet man als Cineast oder Freund des besonderen Films auf jeden Fall mal einen Blick riskieren. (ms) Technisch gesehen kann die Blu-ray sehr gut überzeugen und holen das Beste aus dem Format heraus. Optisch überzeugt man durch ein sehr hohes Niveau bei den Details, setzt jedoch im Gegenzug auch auf viele Stilmittel, die eventuell nicht den Geschmack eines jeden treffen. Akustisch bietet man mit modernen 3D-Sound Abmischungen ebenfalls eine sehr gute Klangkulisse, auch wenn man leider auf Grund der überwiegend recht ruhigen Handlung nicht immer davon Gebrauch machen kann. Kommen die Surround-Lautsprecher aber einmal zum Einsatz schöpfen sie aus dem Vollen und hüllen den Zuschauer passend zu den verstörenden Bildern mit einer adäquaten Sound-Kulisse ein. (jp) (/Michael Speier/Jörn Pomplitz)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 30.07.2023

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