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The Pope's Exorcist Blu-ray

Original Filmtitel: The Pope's Exorcist

Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Italienisch DTS-HD MA 5.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
103 Minuten
Veröffentlichung:
22.06.2023
 
STORY
5
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Seit William Friedkins Verfilmung von William Peter Blattlys “Der Exorzist” im Jahr 1973 erfreut sich das Thema der Teufelsaustreibung auf der Leinwand großer Beliebtheit. Zahlreiche Filme und Serien wurden zu diesem Thema auf den Weg gebracht, doch zumeist handelte es sich dabei um größtenteils fiktive Geschichten, deren Wahrheitsgehalt bestenfalls mager war. Das könnte sich nun ändern, denn Regisseur Jules Averys neuer Film “The Pope’s Exorcist” basiert auf den Büchern von Pater Gabriele Amorth, der lange Zeit als Chefexorzist für den Vatikan tätig war. Was der Film zu bieten hat und wie sich die Blu-ray Disc, die von Oktober auf Juni vorgezogen wurde, sich in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Bereits seit Mitte der 1980´er Jahre ist Pater Gabriele Amorth (R. Crowe) als oberster Exorzist im Dienst des Vatikans auf der ganzen Welt unterwegs, um Fälle angeblicher dämonischer Besessenheit zu untersuchen. Obwohl er weiß, dass der Großteil dieser Fälle auf rein weltliche Ursachen zurückzuführen ist, glaubt er dennoch fest an die Macht des Bösen. Dieser Glaube wird bestärkt als er entsandt wird, dem jungen Pater Esquibel (D. Zovatto) bei der Teufelsaustreibung des kleinen Henry (P. DeSouza-Feighoney) beizustehen. Dieser ist von einem teuflischen Wesen besessen wie ihm Amorth selbst noch nie begegnet ist. Um ihn in den Schlund der Hölle zurückzuschicken, muss er jedoch noch mehr über den Dämon selbst in Erfahrung bringen und beginnt seine Recherchearbeit. Doch dabei stößt er auf ein lange zurückliegendes Geheimnis, das der Vatikan und der amtierende Papst (F. Nero) selbst seit vielen Jahrzehnten zu schützen versucht
    Popes Exocist 01.jpg
    Der Film von Regisseur Jules Avery basiert auf den Schriften des echten Exorizsten Gabriele Amorth, der hier von Russel Crowe mit einer gewissen Leichtigkeit und einem extremen Hang zum Humor interpretiert wird, welcher so gar nicht zu einem Geistlichen passen möchte, dessen Aufgabe es ist, das Böse zu bekämpfen. Ob der echte Amorth nun tatsächlich so war, wie es hier dargestellt wird, spielt indessen kaum eine Rolle, denn selbst wenn man im Hinterkopf hat, dass der Film angeblich auf wahren Ereignissen beruht (wobei gereade diese Prämisse in den letzten Jahren und Jahrzehnten bis aufs äußerste ausgereizt wurde und immer merkwürdigere und unglaubwürdigere Blüten trug), fällt es spätestens ab der Mitte des Films schwer, das, was man hier zu sehen bekommt, für bare Münze zu nehmen. Anfänglich bleibt der Film noch recht bodenständig und könnte durchaus auf Fakten beruhen, aber ab einem gewissen Punkt wird die Geschichte derart hanebüchen und albern, dass selbst hartgesottene Gläubige mit dem Kopf schütteln werden. Wer allerdings einen spannenden Exorzismus-Film mit einem “witzigen” Exorzisten sehen möchte, und dabei Wert auf Action und Schauwerte legt, der wird einigermaßen bedient, sofern er nicht zu viel erwartet.
    Popes Exocist 02.jpg
    Russel Crowes Interpretation ist indessen das A und O des Films, denn er verleiht ihm einen gewisse Humor und einen selbstironischen Touch, indem er sich selbst nicht ganz so ernst nimmt. Das tut dem Film sehr gut und sorgt immer wieder mal für ein Schmunzeln, während der Horror-Faktor eher mau ausfällt. Der von Dämonen besessene Henry hingegen ist nur ein armseliges Abziehbild der von Lind Blair verkörperten Regan aus “Der Exorzist”, nur hat Regisseur Avery scheinbar nicht verstanden, dass es nicht genügt, ein verunstaltetes Kind mit kehliger Stimme irgendwelche Kraftausdrücke schreien zu lassen, um den Zuschauer in Entsetzen zu versetzen. Heute braucht es etwas mehr, zumal die Atmosphäre ebenfalls nicht wirklich dicht ist und den Film zuweilen aussehen lässt wie einen der späteren “Conjuring”-Ableger. Im Grunde genommen hätte dieser Film auch gut in die Conjuring-Reihe gepasst, und wenn man das Ende ansieht, hat es fast den Anschein, als hätte Sony ein eigenes Filmuniversum in diesem Stil geplant, während das ursprüngliche Conjuring-Universum langsam, aber sicher in der Belanglosigkeit versinkt. Das große Geheimnis, dass sich hinter der Besessenheit verbirgt, wird auch eher im Vorbeigehen abgefrühstückt, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Vermutlich hat man sich das für die bereits angekündigte Fortsetzung aufgehoben.
    Popes Exocist 03.jpg
    Leider sind Crowe und sein Kollege Daniel Zovatto die einzig brauchbaren Darsteller in diesem Film, denn der restliche Cast spielt eher durchschnittlich bis unterdurchschnittlich, was dem Film leider auch nicht wirklich guttut. Die durchwachsene deutsche Synchronisation tut ihr Übriges, und unterm Strich bleibt ein Film, der weit hinter den Erwartungen und Möglichkeiten zurückbleibt. Ein wenig Fragwürdig ist in diesem Zusammenhang auch, warum man in der deutschen Synchronisation mit einem italienischen Dialekt gearbeitet hat, der zwar auch im Original bei Russel Crowe vorzufinden ist, aber in der deutschen Synchronfassung nicht wirklich Sinn ergibt.

Bildqualität

    Popes Exocist 04.jpg
    Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,40:1 vor und entspricht weitestgehend dem, was man von einer aktuellen Produktion erwartet, allerdings mit gewissen Abstrichen. So bewegt sich die Schärfe zwar auf einem sehr guten Niveau und kann mitunter auch Spitzenwerte vorweisen, driftet aber immer wieder mal ab, was sicher zum Teil auch auf die Kameraarbeit und somit auf das Ausgangsmaterial zurückzuführen ist. Die Farbgebung ist je nach Einstellung leicht rot- oder grünstichig, was auch durchaus so gewollt sein könnte, da dadurch eine düstere, unheilvolle, teils schon kränkliche Atmosphäre geschaffen wird, aber leider geht dies zulasten der Natürlichkeit. Der Kontrast ist indessen das größte Problem, denn dieser ist viel zu stumpf eingestellt. Das Bild wirkt zu flach und ist ein wenig zu hell. Richtiges Schwarz wird so gut wie nie abgebildet, sondern nur sehr, sehr dunkles Türkis, Grau oder Grün. Vorteilhaft ist dabei, dass auch in dunklen Bereichen nichts verschluckt wird.

Tonqualität

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    Der Ton befindet sich sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Synchronfassung in dts-HD Master Audio 5.1 mit optional zuschaltbaren Untertiteln auf der Disc. Darüber hinaus verfügt die Disc noch über eine italienische Synchronfassung. Der Ton ist alles in allem solide, allerdings sollte man die Fernbedienung in ständiger Reichweite haben, um die Lautstärke bei Bedarf zu regulieren, denn während die Dialoge recht leise – aber zumindest überwiegend verständlich - aufgespielt wurden, reißt das Treiben des Dämons die Nadeln immer wieder in luftige Höhen. Das hat natürlich den Vorteil, dass man immer wieder geweckt wird, sollten einem hie und da die Augen zugefallen sein. Die hinteren Kanäle kommen bei den Ausbrüchen des Bösen ebenfalls immer wieder zum Einsatz, so dass man sich gleich mitten im Geschehen wähnt. Der Subwoofer kommt ebenfalls ausschließlich in diesen Szenen zum Einsatz und bleibt ansonsten recht unauffällig. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der lyuno-SDI Group Germany GmbH in Berlin nach einem Dialogbuch und unter der Regie von Elisabeth von Molo, welche die Rolle des Dämons mit ihren Sohn Gedeon Burkhard besetzt, welcher diesen Job erwartungsgemäß hervorragend meisterte. Über Russel Crowe hören wir ein weiteres Mal Martin Umbach. Generell ist die deutsche Synchronfassung sehr durchwachsen. Während auf der einen Seite hervorragende Sprecher einen großartigen Job machen, klingen einige Nebenrollen mitunter sehr amateurhaft und treffen nicht immer die Betonung – fast so, als hätte man hier zwei unterschiedliche Synchronfassungen zusammengemischt.

Ausstattung

    - Über Pater Amorth (6:28 Minuten) - Was ist in Sie gefahren? (4:51 Minuten) Hinter den beiden Featurettes “Über Pater Amorth” und “Was ist in Sie gefahren” verbergen sich leider lediglich zwei Werbevideos, die zwar ein paar Interviewfetzen und Behind-The-Scenes-Bildchen sowie ein paar Archivaufnahmen des echten Paters Amorth einstreuen, im Großen und Ganzen aber primär die Werbetrommel für den Film rühren. Wer nun also hofft, ein bisschen über die Hintergründe oder das Leben des hier dargestellten Charakters zu erfahren, der irrt leider. Vielmehr spricht Hauptdarsteller Russel Crowe darüber, wie er seine Rolle interpretiert und warum er spielt wie er spielt. Das ist zwar auch interessant, hat aber leider dennoch keine große Relevanz. Interessant ist auch zu hören, wie überzeugt der Regisseur von seinem Werk ist, und was er alles in den Film hineininterpretiert, was schlichtweg nicht da ist. Mit einem derartigen Selbstbewusstsein steht etwaigen Fortsetzungen wohl nichts mehr im Wege - außer natürlich die Einspielergebnisse oder Entscheidungen von höherer Instanz.

Fazit

    Technisch bietet die Blu-ray aus dem Hause Sony solide Durchschnittswerte - nicht mehr, nicht weniger. Das ist ein wenig schade, immerhin haben wir es hier mit einem relativ gut budgetierten Mayor-Studio-Projekt zu tun, und da hätte man durchaus etwas mehr erwarten können. Auch das Bonusmaterial ist leider sehr übersichtlich und nichtssagend. Der Film selbst bietet ebenfalls solide, spannende Unterhaltung - zumindest bis zu einem gewissen Punkt, ab dem der Film total abdriftet und sich in albernen, übertriebenen Effektorgien verliert, die der Film nicht gebraucht hätte und leider auch nicht verträgt. Man hätte einen bodenständigen, atmosphärischen Film abliefern können, entschied sich aber lieber für eine laute Rummelplatzattraktion, die sich zum Ende hin sogar noch als ein Franchisestarter entpuppt. Warum nicht, immerhin haben wir noch nicht genügend Filme dieser Art. Wie wäre es mit einem Conjuring-Crossover? (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

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5 von 10

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geschrieben am 22.06.2023

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2 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
2.0

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Versionen

Diese Blu-ray ist ebenfalls in folgender Version erhältlich:

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50 Mitglieder haben diese Blu-ray:

sowie weitere 47 Mitglieder

Diese Blu-ray ist 2x vorgemerkt.