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Weird - Die Al Yankovic Story Blu-ray

Original Filmtitel: Weird: The Al Yankovic Story (2022)

Exklusive Produktfotos:
Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
108 Minuten
Veröffentlichung:
30.06.2023
 
STORY
8
 
Bildqualität
6
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Bio-Pics, also Filme, die sich dem Leben bekannter Musiker und anderer prominenter Persönlichkeiten widmen, erfreuen sich in den letzten Jahren steigender Beliebtheit. Nun bringt OneGate Media mit „Weird – The Al Yankowic Story“ ein Bio-Pic über einen äußert ungewöhnlichen Künstler auf den Markt, der hierzulande nahezu unbekannt ist, in den Vereinigten Staaten von Amerika jedoch Kultstatus genießt. Was der Film von Regisseur Eric Appel, der auch gemeinsam mit dem echten Weird Al Yankovic das Drehbuch verfasste, zu bieten hat und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Nachdem Alfred Matthew Yankovic (D. Radcliffe) zu seinem siebten Geburtstag ein Akkordeon geschenkt bekommen hat, träumt der ungewöhnliche Junge davon, eines Tages ein berühmter Musiker zu werden – ein Wunsch, den seine Eltern in keiner Weise billigen oder unterstützen. Als Al, der am liebsten Hemden mit Blumenmustern trägt, auszieht und aufs College geht, findet er Freunde, die ihn auf seiner musikalischen Reise begleiten. Bekannte Lieder versieht Al mit humoristischen Texten. Ein örtlicher Radiomoderator wird auf seine "My Sharona"-Parodie "My Bologna" aufmerksam und bald schon bekommt Al einen Plattenvertrag. Doch der nun als Weird Al Yankovic bekannte Musiker will mehr …
    Weird 01.png
    Wer mit den Arbeiten des parodistischen Musikers Weird Al Yankovic vertraut ist, der weiß, dass sein Erfolg auf der Parodie bekannter Popsongs basiert, die er mit abgeänderten Texten und teilweise (für die jeweilige Musikrichtung) ungewöhnlichen Musikinstrumenten inszenierte. Hierzulande sind seine Werke weitestgehend unbekannt, während er in den USA Kultstatus genießt. Im Jahr 1989 erschien dann sein Film „U.H.F. – Sender mit beschränkter Hoffnung“ durch den er auch hier eine gewisse Bekanntheit erlangte. In besagtem Film nahm er unter anderem TV-Shows und Filmproduktionen auf den Arm und parodierte sie in seiner bekannten Art und Weise. Unvergessen sind beispielsweise sein Fake-Trailer zu „Ghandi 2“ oder „Conan der Bibliothekar“. Das es sich bei den hier vorliegenden Bio-Pic, an dessen Entstehung er vor und hinter der Kamera massiv beteiligt war, um eine todernste Angelegenheit handeln würde, war also von vorneherein zu bezweifeln. Vielmehr ist „Weird – The Al Yankovic Story“ genau das, was man, wenn man den Künstler kennt, auch erwarten konnte: Eine Parodie auf Bio-Pics wie „Bohemian Rhapsody“ und Co., komplett mit sämtlichen Klischees, Wendungen und natürlich haufenweise „Künstlerischer Freiheit“, wobei gerade dieser Punkt so viel Spielraum erhielt, dass man eigentlich nicht wirklich von einem Bio-Pic reden kann.
    Weird 02.png
    Das zeigt sich bereits in den ersten Minuten, wenn Al in ein Krankenhaus eingeliefert wird und verstirbt, während er sich an sein Leben zurückerinnert. Kurz darauf sitzt er also als kleiner Junge mit seiner Familie am Tisch und erzählt von seinem Traum, ein bekannter Musiker zu werden. Kurz darauf steht ein Ziehharmonika-Verkäufer vor der Tür, der vom Vater brutal zusammengeschlagen wird, da er seinen Sohn lieber in „der Fabrik“ sehen will, die zwar nichts herstellt, aber immerhin ein guter Arbeitgeber ist. Natürlich ist der Hass des Vaters – wie könnte es anders sein – auf ein eigenes traumatisches Ereignis zurückzuführen, wie es sich für ein anständiges Drama gehört – aber darüber reden wir an dieser Stelle nicht. Kurz darauf landet Al auf einer illegalen Polka-Party und zeigt was in ihm steckt. Spätestens von hier an bietet „Weird“ Absurditäten am laufenden Band, wobei die Musik immer wieder einen großen Stellenwert einnimmt und den Zuschauer in seinen Bann zieht. Die Grenzen zwischen Realität und Phantasie verschwimmen dabei immer mehr, doch man merkt sofort, dass der enorme Erfolg, der in einem großen Palast mündet und sogar Pablo Escobar beinhaltet, nicht im Geringsten in der Realität verwurzelt sein kann.
    Weird 03.png
    Neben der Oscarwürdigen Darstellung von Daniel Radcliffe, der mit Schnauzbart und Perücke seinem Charakter häufig zum verwechseln ähnlich sieht (auch wenn dieser bei weitem nicht so muskulös war) sind es vor allem auch die zahlreichen Gaststars, die in der Rolle von anderen Stars auftreten, die dem Film einen enormen Unterhaltungswert verleihen. So brillieren Rainn Wilson als Radiolegende Dr. Demento und Evan Rachel Wood als Madonna – zwei bekannte Gesichter, die in Als Leben eine große Rolle spielen (der eine in Wahrheit, die andere nur im Film). Jack Black macht mit seinem Kurzauftritt als Wolfman Jack eine hervorragende Figur, während sich im Hintergrund zahlreiche bekannte Größen der damaligen Zeit, darunter Tiny Tim, Andy Warhol, Salvador Dali, John Deacon (der Bassist von Queen), Elvira, Pee-Wee Herman und andere tummeln – nicht die Echten, versteht sich, aber die Darsteller ähneln ihnen Figuren erstaunlich sehr. Natürlich gibt sich auch der echte Weird Al Yankovic die Ehre und lässt sein Filmpedant als Musikproduzent übel abblitzen. Ein Film, den man sich als Fan des Künstlers keinesfalls entgehen lassen sollte, auch – oder gerade, weil – hier wenig mit dem echten Leben des Ausnahmetalents zu tun hat, und das Ganze enorm viel Spaß macht.

Bildqualität

    Weird 04.png
    Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,39:1 vor und hinterlässt einen anständigen, aber dennoch nicht den besten Eindruck. Die Schärfe bewegt sich auf einem soliden Niveau, allerdings wirkt alles stets ein wenig weich und verwaschen, was zwar gewollt sein könnte, aber letztendlich nicht optimal ausschaut. Die Farben hätten ebenfalls etwas mehr Kraft vertragen und der Kontrast ist sehr flach einstellt. Dunkle Flächen wirken hier sehr milchig und richtiges Schwarz bekommen wir fast nie zu sehen. Hier hätte es in allen Punkten etwas mehr Feinarbeit gebraucht.

Tonqualität

    Weird 05.png
    Der Ton liegt im englischen Original und seiner deutschen Synchronfassung in dts-HD Master 5.1 vor. Untertitel gibt es keine, dafür werden beide Tonspuren als "Deutsch" gekennzeichnet - auch die Englische. Das mag wohl auch der Grund sein, warum das Cover falsch beschriftet ist (zum einen wird dort eine Dolby Digital Tonspur ausgezeichnet, und zum anderen wird die englische Tonspur verschwiegen) Zwar gibt es über den deutschen Ton nicht viel schlechtes zu sagen, aber er reißt leider auch keine Bäume aus. Die Dialoge sind jederzeit klar verständlich, die Musik macht einigermaßen Druck - allerdings wäre hier deutlich mehr drin gewesen - und die Surroundeffekte halten sich in Grenzen. Gut, bei den Auftritten bekommen wir natürlich ein anständiges Ambiente geboten, aber dieses wirkt sehr beliebig und austauschbar. Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch ovn Nicola Ditter unter der Review von Sven Riemann bei der New Flash Films GmbH in Berlin und kann mit Nico Sablik über Daniel Radcliffe, Dennis Schmidt-Foß über Rainn Wilson, sowie Simon Jaeger, Tobias Meister und zahlreichen weiteren bekannten Stimmen einen anständigen und fähigen Sprechercast vorweisen.

Ausstattung

    Weird 06.png
    Leider wurde auf Bonusmaterial komplett verzichtet. Zumindest wurde dem Titel ein Wendecover ohne FSK-Siegel spendiert.

Fazit

    So schön es auch ist, einen Film wie diesen in der Sammlung stehen zu haben, aber wenn man mit der Disc keinen Mehrwert gegenüber dem Stream geboten bekommt, ist eine Anschaffung doch schwer zu rechtfertigen. Hier bekommt der Kunde lediglich eine dürftige deutsche Tonspur, das Bild ist auch nicht besser und Bonusmaterial gibt es keines. Damit ist diese Veröffentlichung bestenfalls für Hardcore-Fans oder Stream-Verweigerer eine Option. Der Film selbst hätte definitiv besseres verdient, denn er bietet kurzweilige, humorvolle Unterhaltung und zeigt einen Daniel Radcliffe in Bestform. „Weird“ ist weniger ein echtes Bio-Pic über einen begnadeten Künstler, als vielmehr eine Parodie auf derartige Filme, womit der Film quasi das gleiche macht, was der dargestellte Künstler zeitlebens mit der Musik gemacht hat: Er parodiert. Weird Al Yankovic, der selbst an der Entstehung dieses Films über ihn sowie am Drehbuch beteiligt war, kann es also nicht lassen und veralbert sein Publikum auf die unterhaltsamste Weise, die man sich vorstellen kann. Ein herrlicher Spaß für Fans der Komikers, aber nicht nur für die! (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

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6 von 10

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geschrieben am 29.06.2023

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