Werbung – Durch Käufe bei unseren Partnern Amazon, JPC, Saturn, MediaMarkt, Zavvi, Media-Dealer.de uvm. erhalten wir Provisionen über Affiliate-Links. Sie unterstützen damit die Redaktion von bluray-disc.de. Preise und Verfügbarkeit ohne Gewähr.

Cheech & Chong - Weit und breit kein Rauch in Sicht (Limited Mediabook Edition) (Cover C) Blu-ray

Original Filmtitel: Cheech & Chong's - The Corsican Brothers

Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Media Book,
Limitiert und nummeriert auf 222 Exemplare!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Laufzeit:
90 Minuten
Veröffentlichung:
28.03.2023
 
STORY
4
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
4
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Seit den 1970er Jahren blödeln und kiffen sich die beiden Komiker Thomas "Tommy" Chong und Cheech Marin, besser bekannt als "Cheech & Chong" durch zahlreiche Filme, Bühnenshows und Musikalben. 1984 entstand unter der Regie von Tommy Chong, der auch gemeinsam mit seinem Partner Cheech das Drehbuch verfasste, die Historienfilmparodie "The Corsican Brothers", welche sehr lose auf der Geschichte von Alexandre Dumas basierte. Hierzulande wurde der Streifen sowohl unter dem Titel "Weit und breit kein Rauch in Sicht" (was absolut zutreffend ist, da sich dieser Film eben nicht, wie üblich, um den Konsum von Cannabis dreht) und - vermutlich um das typische Klientel zu bedienen - "Jetzt raucht's wieder tierisch" vertrieben. Ob der Film, der nun von Cinestrange Extreme in vier unterschiedlichen, jeweils limitierten und nummerierten Mediabooks auf den Markt gebracht wird, gelungen ist, und wie sich die im Set befindliche Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Cheech und Chong, die Korsischen Brüder, haben schwer was auf dem Kasten. Der König, ein Obertrottel der damaligen Epoche, hat ganz schön an ihnen zu knabbern. Nicht weniger die Königin in ihrer majestätisch unermesslichen Blödheit. Eine hervorragende Voraussetzung für die Zwillingsbrüder, mit immer neuen Tricks aus dem lächerlich schwer bewachten Kerker auszubrechen; dem Fallbeil, das sie als eine Art neue Haarschneidemaschine ansehen, zu entkommen, um endlich an die herrlich naiven Prinzessinnen zu gelangen. Diese beiden Wonne-Engel haben jedoch was an der Birne – was ein Gebrechen ihres Adels zu sein scheint. Kurzum: Komplizierte Verzwicklungen ereignen sich. Denn jeder möchte an sein Ziel kommen: Der König an seine 5000. Enthauptung. Die Königin an eine neue Frisur. Und die beiden Prinzessinnen endlich an einen Mann … (Pressetext Cinestrage)
    Corsican Brothers 1.png
    Im Jahr 1978 legten die Musiker, Comedians und Schauspieler Cheech Marin und Thomas Chong mit “Viel Rauch um Nichts“ den Grundstein für den sogenannten Stoner-Movie, ein Untergenre der Komödie, welche sich überspitzt mit dem Konsum von Marihuana auseinandersetzte. Während dieser erste Film noch unter der Regie von Lou Adler entstand, übernahm Tommy Chong, der hier bereits gemeinsam mit Cheech Marin für das Drehbuch verantwortlich war, die Regie bei den folgenden gemeinsamen Projekten. Im Jahr 1984 entstand mit dem hier vorliegenden Film „The Corsican Brothers“, der ebenfalls von Tommy Chong inszeniert wurde, ein Film, der einen etwas anderen Weg einschlug. Zwar bekommen wir am Anfang noch die beiden Figuren Cheech und Chong in ihrer üblichen Aufmachung zu sehen, wie sie in Frankreich eine spontane Gesangseinlage zum Besten geben, doch schon nach wenigen Minuten werden sie von einer Kellnerin „erkannt“, und besagte Kellnerin erkennt in den beiden die „Korsischen Brüder“, deren Geschichte uns in der Folge dargeboten wird. Die ursprüngliche Geschichte der korsischen Brüder wurde von Alexandre Dumas geschrieben, allerdings ist davon hier nicht mehr viel übrig. Stattdessen bekommen wir zusammenhangslose Albernheiten in historischem Gewand geboten, beginnend mit der Geburt der beiden Brüder (komplett mit Vollbart und langen Haaren an den unmöglichsten Stellen!), bis hin zu deren Ende. Von der Ausstattung her hätte „The Corsican Brothers“ wohl auch durchaus das Zeug gehabt, ein guter oder zumindest mittelmäßiger Historienfilm zu werden, vielleicht auch eine Parodie auf selbigen, aber leider haben die beiden Mimen – und sämtliche anderen Darsteller, die hier in der Folge auftreten – weder das Zeug noch die Lust dazu, etwas auch nur halb brauchbares abzuliefern.
    Corsican Brothers 2.png
    Man könnte also sagen, dass das größte Problem die beiden Hauptdarsteller sind, die zwar per se eine ganz eigene Dynamik besitzen und mit ihrem Anarchohumor zumindest ihre Zielgruppe begeistern, diese aber – weil sie eben hier außerhalb ihres Elements sind – weit verfehlen. Keine Joints, keine Arbeitslosigkeit, keine Auseinandersetzungen mit den Tücken des Alltags, sondern eine klassische Geschichte in historischem Gewand. Kurzum: Die beiden sind schlichtweg fehlbesetzt. Zwar waren die beiden bereits ein Jahr zuvor bereits in „Dotterbart“ aka „Monty Python auf Hoher See“ in einer ähnlich gearteten Parodie zu sehen, allerdings standen ihnen dort hervorragende Komiker wie Graham Chapman, Eric Idle und Marty Feldman in tragenden Rollen zur Seite, während sie den hier vorliegenden Fall allein stemmen mussten, und unter der Last schlichtweg zusammenbrechen.
    Corsican Brothers 3.png
    Trotz einiger, teilweise extrem alberner Wortspiele, völlig überzeichneten Charakteren und einigen (zugegebenermaßen ganz ordentlichen) Actioneinlagen, dümpelt der Film also leider vor sich hin und bietet nur wenige Schauwerte, die sich nicht einmal mit Alkohol schön trinken kann. Der eigensinnige Humor, der die vorherigen Filme des Duos auszeichnete, fehlt hier leider völlig – oder zumindest weitestgehend – und somit ist der Film nicht einmal für Fans der beiden Parade-Kiffer empfehlenswert. Kein Wunder, dass nach diesem Film erst mal Schluss war, und die beiden später weitestgehend nur noch getrennt und in Nebenrollen auf der Leinwand und den Fernsehbildschirmen auftauchten - dort allerdings mit einigem Erfolg. Dass die beiden durchaus mehr konnten als albere Wortwitze zu reißen und "verpeilt" in der Gegend herumstehen, bewiesen sie bei zahlreichen Gelegenheiten. Diese hier ist allerdings leider keine davon.

Bildqualität

    Corsican Brothers 4.png
    Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und erreicht nur mit Müh und Not Blu-ray Qualität. Im Vergleich zur 20 Jahre alten DVD von MGM ist die Veröffentlichung zwar um Längen besser, aber alles andere wäre auch ein Unding gewesen. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem mittleren Niveau und driftet immer wieder nach unten ab. In Nahaufnahmen bekommen wir auch schon mal Details zu sehen, aber Aufnahmen in der Halbtotalen reißen die Gesamtwertung regelmäßig nach unten. Natürlich lässt sich das zum Teil auf das Ausgangsmaterial zurückführen, aber dennoch wäre sicherlich etwas mehr drin gewesen. Die Farben sind angenehm, allerdings fehlt auch hier ein wenig die Kraft und Brillanz. Der Kontrast geht in Ordnung und bildet solides Schwarz ab. Altersbedingte Mängel, grobe Beschädigungen und starke Verschmutzungen wurden weitestgehend entfernt, allerdings blitzen permanent kleinere Mängel auf, die zwar für sich genommen nicht weiter stören, in der Menge aber ebenfalls für einen Punktabzug sorgen. Letztendlich lässt sich sagen, dass die Präsentation zwar im Großen und Ganzen gelungen ist, aber noch ordentlich Luft nach oben bleibt.

Tonqualität

    Corsican Brothers 5.png
    Der Ton liegt in deutscher Synchronfassung und im englischen Originalton in einer Abmischung in dts-HD Master Audio 2.0 vor, was bedeutet, dass der Ton ausschließlich von vorne kommt. Das ist bei einem Film wie diesem im Grunde genommen kein Problem, aber Leider ist der Ton bestenfalls als zweckmäßig zu bezeichnen und weist darüber hinaus zahlreiche Mängel auf. So schwankt sowohl die Lautstärke als auch die Abmischung, so dass man den Eindruck hat, dass Dialoge von rechts nach links und wieder zurück wandern. Das ist zwar nicht permanent der Fall, kommt aber leider sehr häufig vor. In manchen Szenen hat es den Eindruck, dass der Ton leiert und die Tonhöhe nicht ganz korrekt ist, aber auch dieses Manko ist mal da, dann auch wieder nicht. Zumindest sind die Dialoge jederzeit verständlich, auch wenn sie mitunter ein wenig dumpf klingen. Die deutsche Synchronfassung mit Manfred Lehmann über Cheech Marin und Thomas Danneberg über Tommy Chong kann sich hören lassen, ist allerdings arg albern und voller, teils saublöder Wortspiele – was jedoch dazugehört und dem Film den besonderen Reiz verleiht. Abgesehen davon wird die deutsche Synchronisation damit dem Original mehr als gerecht, auch wenn man häufig auf eine 1:1 Übersetzung verzichtet hat.

Ausstattung

    Der Bonussektor ist leider eine weitere kleine Enttäuschung. Neben einem Musikvideo, einem alternativen Intro und einer Bildergalerie finden wir lediglich noch den Trailer zum Film im Bonussektor. Zumindest ist das limitierte und nummerierte Mediabook gut verarbeitet, wobei wir von Cinestrange ohnehin nichts anderes erwartet haben. Das Booklet mit einem informativ-unterhaltsamen Text von Christoph N. Kellerbach und einigen Behind-The-Scenes Bildern und Presseauszügen (siehe Unboxing-Video) holt hier ausnahmsweise noch einen Extrapunkt raus.

Fazit

    Technisch liefert die blaue Scheibe leider nur Mittelmaß ab. Das Bild hätte etwas Feinschliff ebenso vertragen wie die deutsche Tonspur und auch das Bonusmaterial liefert nur „die üblichen Verdächtigen“ ab, wobei es fraglich ist, ob man hier überhaupt noch etwas anderes hätte hinzufügen können. Der Film selbst dürfte vermutlich sogar eingefleischten Cheech und Chong Fans einiges an Geduld abverlangen, denn er zeigt die beiden Chaoten außerhalb ihrer gewohnten Umgebung in einer Historienfilm-Parodie, die leider nicht einmal ansatzweise gelungen ist. Albern, langatmig und mies gespielt – wobei der letzte Punkt durchaus seinen Reiz hat. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
4 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 11.04.2023

Cheech & Chong - Weit und breit kein Rauch in Sicht (Limited Mediabook Edition) (Cover C) Blu-ray Preisvergleich

* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
Bewertung(en) mit ø 0,00 Punkten
 
STORY
0.0
 
BILDQUALITäT
0.0
 
TONQUALITäT
0.0
 
EXTRAS
0.0

Film suchen

Preisvergleich

amazon.de
ab 29,99 EUR*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
jpc
39,99 EUR*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
verleihshop
29,00 EUR*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
ofdb
36,98 EUR*
icon-chart-neutral.svg
icon-shopping-cart.svg
1advd
39,80 CHF*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
für 29,99 EUR versandkostenfrei Reminder (vor)bestellbar / wieder auf Lager JETZT SUCHEN BEI
* Die Preise von Amazon sind nicht in der Preisverfolgung/-grafik enthalten.

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!
* Die Preise von Amazon sind nicht in der Preisverfolgung/-grafik enthalten.

Blu-ray Sammlung

1 Mitglied hat diese Blu-ray:

Diese Blu-ray ist 0x vorgemerkt.