Da Quentin Tarantinos vierte Film „Kill Bill“ mit einer Laufzeit von über vier Stunden für das Kino seinerzeit zu lang ausgefallen war, wurde der Regisseur dazu genötigt, ihn in zwei Teilen auf die große Leinwand zu bringen. Mit einem Abstand von einem knappen halben Jahr wurde der Streifen somit in zwei Volumes veröffentlicht. Auch diesem zweiten Volume spendieren ARTHAUS bzw. STUDIOCANAL nun ein Veröffentlichung im ultra-hochauflösenden 4K Ultra HD-Format. Die Erstauflage wird dabei passend zu Volume 1 auch wieder von Vertriebspartner PLAION PICTURES als Sonderedition in einer Steelbook-Verpackung samt transparentem Schuber in den Handel gebracht. Interessenten sei aber nochmals der Hinweis gegeben, dass eine im Dezember 2025 in den amerikanischen Kinos veröffentlichte „Kill Bill – The Whole Bloody Affaire“-Variante, welche den Film im komplette n 4-Stunden Schnitt zeigt, früher oder später auch ihren Weg in die hiesigen Heimkinos finden könnte - auch wenn sie bis dato noch nicht offiziell angekündigt wurde. Welche Unterschiede es zu „Volume 1“ gibt und ob sich diese auch auf die Technik auswirken, soll mit den nachstehenden Zeilen ermittelt werden.
Story



Bildqualität

Bild 4k UHD

Tonqualität

Ausstattung
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- Making-Of “Kill Bill: Volume 2” (26:04 Min.)
- Geschnittene Szene “Damoe” (3:37 Min.)
- Auftritt der Band “Chingon” (11:33 Min.)

Fazit
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In der Fortsetzung zu “Kill Bill“ geht es Regisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino deutlich ruhiger an und verlagert dabei die Inszenierung weg von Action-Abschnitten mit expliziter Gewaltdarstellung hin zu Dialog-Wechseln, die immer mal wieder etwas zu langatmig ausgefallen sind, dennoch aber nichts von ihrem Biss oder schwarzen Humor verloren haben. Obendrauf bleibt die Geschichte dennoch interessant, bekommt man hier doch endlich Antworten auf Fragen, die sich im ersten Volumen ergeben haben. In technischer Hinsicht bietet man keine nennenswerten Verbesserungen zum Vorgänger, womit das Bild immer noch recht weich bleibt und teils zu einigen Überstrahlungen neigt. Der Dreckige Look passt zwar perfekt zur Rachestory, dürfte aber nicht jedem UHD-Fan gefallen, der sich hier eine deutliche Steigerungen zu den bisherigen Veröffentlichungen erhofft hatte. Leider muss man aber dennoch gestehen, dass es sich hierbei um die bisher beste Umsetzung des Streifens handelt, auch wenn es bedeutet, dass immer noch recht viel Luft nach oben offenbleibt. Dem Kult des Films tut dies freilich keinen Abbruch, den sollte man einfach als Filmfan mal gesehen haben.
(Jörn Pomplitz)
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Kaufempfehlung
Testgeräte
TV: LG OLED 77C47LA
Player: Oppo UDP-203
AVR: Yamaha RX-A1080
Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2
Center-Lautsprecher: Canton Vento 866
Surround-Lautsprecher: Canton Vento 890.2
Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
