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Die große Didi-Serien Collection (SD on Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Die große Didi-Serien Collection

Disc-Informationen
Uncut, 4 Discs, BD (4x), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 2.0
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
720x576p (1.33:1)
Video-Codec:
Laufzeit:
2040 Minuten
Veröffentlichung:
30.09.2022
Serie abgeschlossen:
Ja
 
STORY
8
 
Bildqualität
4
 
Tonqualität
4
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der Berliner Komiker und Schauspieler Dieter „Didi“ Hallervorden dürfte neben Otto Waalkes zu den bekanntesten Urgesteinen der deutschen Comedy gehören. Mit seinen albernen Eskapaden der „Nonstop Nonsens“-Reihe über Quatschsongs bis hin zu politischem Kabarett hat der Mann mit dem markanten Gesicht (das er sogar selbst besungen hat) alles im Repertoire. Von der Bandbreite seines Schaffens kann man sich nun mittels der großen Didi-Serien-Collection überzeugen, welche als SD on Blu-ray nun von Turbine Medien in den Handel gebracht wird. Diese Box beinhaltet auf 4 Blu-ray Discs sowohl die bereits einzeln veröffentlichten (Sketch-) Serien als auch die bisher nur im Bonusmaterial zu findenden Serien aus der langjährigen Schaffensphase des Komikers. Kurzum: 34 Stunden voller Slapstick, Komik und Musik.

Story

Das Set beinhaltet auf 4 SD-Blu-rays das gesammelte Sketchserienspektrum des Berliner Komikers. Auf Disc 1 finden wir die Kultserie „Nonstop Nonsens“, mit der Didi seinen kometenhaften Aufstieg feierte. Auf Disc 2 erleben wir in „Didi - Der Untermieter“ wie Didi in der Rolle des Willi Böck für Katharina Keller und ihre Tochter zur Nervensäge wird – kein Wunder also, dass die Serie zeitweise auch unter diesem Titel lief. Auf der dritten Disc bekommen wir mit „Die Didi-Show“ die Rückkehr der Legende zu sehen. Eine 10-Teilige Sketch-Comedy-Show nach dem bewährten Nonstop Nonsens-Originalrezept. Auf der vierten und letzten Disc des Sets befinden sich sowohl die 4 Episoden von „Zelleriesalat und Gitterspeise“ mit den wildbewegten Stationen eines Gaunerlebens, sowie die zweiteilige Serie „Meisterdetektiv Willi Wusel - Onkel & Co.“ mit Didi in einer Doppelrolle, sowie die beiden Episoden der „Welle Wahnsinn“, in welcher Didi durch witzige Musikvideos, Sketche und waghalsige Stunts führt.
Didi Box 01.jpg
Die im Set enthaltenen Serien schwanken zwischen heiter und megalustig, immer vorausgesetzt, man kann mit dem sehr Slapstickartigen Humor, der nicht selten hart an der Schmerzgrenze angesiedelt ist, etwas anfangen. Didi blödelt, kalauert und grimassiert von einem Sketch zum andern, wobei er mitunter halsbrecherische Stunts vollführt, von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert, und am Ende trotzdem – zumindest zumeist – mit einem schelmischen Lachen dasteht. Didi spielt in der Regel den sympathischen, oftmals gar bösartigen Tollpatsch, der sich mit seiner Umwelt und den Widrigkeiten des Lebens auseinandersetzen muss. Dabei schlüpft Hallervorden zum einen in zahlreiche Verkleidungen und ist sich für nichts, aber auch gar nichts zu schade, zum anderen brilliert er in seiner Paraderolle als „Didi“, die ihn zumindest hierzulande unsterblich gemacht hat. Ein fester Bestandteil der „Didi-Show“ war beispielsweise die Sketchreihe „Promi beim Friseur“, in welcher Hallervorden zahlreiche Persönlichkeiten der Geschichte mit ihren persönlichen Eigenarten darstellt. Dennoch sind die einzelnen Sketche natürlich keine One-Man-Show. Zu seinen Stamm-Darstellern gehören zum Beispiel seine zeitweilige Ehefrau Rotraud Schindler, Kurt Schmidchen, Eberhard Prüter, Gerhard Wollner, Herbert Fux, Wolfgang Bahro und später gesellten sich auch noch Frank Zander und Helga Feddersen dazu, während zahlreiche Gaststars aus Musik, Film und Politik den diversen Formaten einen Besuch abstatteten.
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Allerdings besteht das Repertoire nicht nur aus Grimassen und Kalauern, sondern der Berliner verfügt auch über einen originellen und dadurch auch zeitlosen Humor. Gerade die Gags sind es, die dabei immer noch für gute Unterhaltung sorgen. Zwar hat sich seit der Uraufführung der Anspruch mitunter massiv geändert, aber es tut hin und wieder auch mal gut, sich in schweren Zeiten einfach mal zurückzulehnen, und sich an den harmlosen und albernen Eskapaden einer wahren Comedylegende zu erfreuen. So fühlt man sich beim Genuss der einzelnen Episoden zeitweise in die 1970er oder -80er Jahre zurückversetzt, wenn man die Kleidung, Frisuren oder Fahrzeuge der zahlreichen Außensketche sieht, oder aber, man fühlt sich an den Jahreswechsel erinnert, denn im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehören ausgewählte Sketche der hier vorliegenden Shows zum festen Bestandteil des Silvesterprogramms. Da auch politisches Kabarett zum Spielplan des Künstlers gehört, dürfte es kaum verwundern, dass in vielen Sketchen und Liedern auch immer wieder mal eine augenzwinkernde Anklage durchblitzt, die zwar – zumindest im Rahmen des hier vorliegenden Programms – nie wirklich ins bitterböse abdriftet, aber dennoch zum Nachdenken anregt, sofern man empfänglich dafür ist. Ein schönes Beispiel ist hier der Song „Willi Würger vom Finanzamt“ aus der „Welle Wahnsinn“, welche noch zahlreiche weitere Songs mit politischem Hintergrund präsentierte, allerdings unerklärlicherweise bereits nach zwei Sendungen abgesetzt wurde. Vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif, oder aber, man war des albernen Humors bereits überdrüssig.
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Während sowohl „Nonstop Nonsens“, als auch „Die Didi-Show“, und „Welle Wahnsinn“ reine Sketch- und Musikcomedy-Programme sind, ist „Didi – Der Untermieter“ eine 26 Episoden umfassende Sitcom, die ihre Vorlage in Großbritannien hat. Hierin erleben wir wie Didi als Willi Böck bei der geschiedenen Katharina Keller (Rotraud Schindler) und ihrer Tochter Trixi, die von Nathalie Hallervorden, der Tochter von Didi und Rotraud Schindler, gespielt wird, als Untermieter einzieht und die Beiden mit seiner permanenten Geldnot und den daraus resultierenden fixen Ideen in den Wahnsinn treibt. Genau wie die zweiteilige Serie „Meisterdetektiv Willi Wusel“, die zeitweise auch als „Onkel & Co.“ lief, wurde „Didi – Der Untermieter“ von Regisseur Ralf Gregan inszeniert. Bei „Meisterdetektiv Willi Wusel“ handelt es sich im Grunde genommen um eine recht alberne Krimikomödie, in welcher Didi in einer Doppelrolle, nämlich die des Titelgebenden Willi Wusel, sowie in die von Willis Onkel Willibald schlüpft, die mit etwas mehr Feinschliff und höherem Budget auch im Kino hätte laufen können. Immerhin war Didi zu dieser Zeit bereits sehr erfolgreich mit diversen Komödien im gleichen Stil im Kino zu sehen. Auf jeden Fall ist dieses Gesamtpaket ein Garant für Spaß und gute Laune, das einen über viele, viele heitere Stunden hinweg unterhalten wird.

Bildqualität

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Das Format „SD on Blu-ray“ hat bei Turbine bereits Tradition. Zahlreiche Fernsehsendungen, wie etwa „RTL Samstag Nacht“ oder die Sitcoms „Die Camper“, „Alles Atze“, sowie die erfolgreiche Jugendanthologiegruselserie „Gänsehaut“ wurden in dieser Form auf den Markt gebracht. Der größte Vorteil liegt hier in der Platzersparnis, denn statt zig DVDs hat man hier lediglich vier Scheiben im Set, auf denen das Programm untergebracht wurde. Das geht freilich auf Kosten der Auflösung, daher auch der Name SD on Blu-ray, wo anstelle einer 1080p oder 1080i Darstellung lediglich eine reduzierte Auflösung, in diesem Fall 720x576p, vorliegt. Diese erfüllt somit lediglich ihren Zweck, da man auf die Schärfe am besten gar nicht eingeht. Abgesehen davon wurde das Material, welches sich ohnehin kaum für eine HD-Veröffentlichung empfiehlt, nicht wirklich restauriert. So machen sich häufig dezente Schmutzspuren und Beschädigungen bemerkbar, was allerdings noch im leicht endschuldbaren Rahmen bleibt. Die Farben sind ebenfalls etwas matt und ausgewaschen, aber überwiegend natürlich. Das Kontrastverhältnis ist hingegen alles andere als ausgewogen und auch der Schwarzwert ist eher durchwachsen. Immerhin machen sich keine nennenswerten Kompressionsspuren bemerkbar, und wenn man von vorne herein mit den richtigen Erwartungen an die Sache rangeht, ist die Enttäuschung auch nicht so groß. Immerhin macht Turbine zu keiner Zeit einen Hehl aus der Angelegenheit, sondern schreibt es groß und fett auf das Frontcover.

Tonqualität

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In puncto Audioqualität gilt das Gleiche wie beim Bild: Der Ton liegt im DVD-üblichen Dolby Digital 2.0 vor und ist bestenfalls als zweckdienlich zu bezeichnen. Immerhin gibt es keine nennenswerten Mängel. Die Dialoge – wobei viele Sketche auch nonverbal auskommen – sind überwiegend gut verständlich, und wenn dies Mal nicht der Fall ist, so liegt das nicht an der Veröffentlichung, sondern am Ausgangsmaterial. Die Musikstücke und sonstigen Musikuntermalungen klingen sauber und ordentlich, die Umgebungsgeräusche sind gut abgemischt, und alles in allem ist akustisch alles so, wie es sein soll.

Ausstattung

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Bei den drei bereits veröffentlichten Scheiben mit „Die Didi-Show“, „Nonstop Nonsens“ und „Didi – Der Untermieter“ handelt es sich um Repacks, was vollkommen in Ordnung ist, da es sich hierbei ja im Grunde genommen um eine Collection handelt. Allerdings bekommen wir dadurch einige Boni, wie etwa die „Dieter Hallervorden Trailershow“ gleich in mehrfacher Ausführung zu sehen. Die vierte im Set befindliche Scheibe beinhaltet die drei weiteren Programme nebst einigen Boni. Alles in allem bekommt man ein Rundum-Sorglos-Paket mit zusätzlichen Sketchen, Hintergrundinformationen, Making-Ofs, Interviews, Fotogalerien, Ausschnitten aus Live-Programmen und so weiter und so fort.

Fazit

Auf diese Box haben Didi-Fans mit Sicherheit gewartet: Sketche, Slapstick, Stunts, Musik und Unterhaltung der Extraklasse. Hier kann man herrlich in Nostalgie schwelgen und muss nicht unbedingt auf Silvester warten, um in den Genuss ausgewählter Sketche zu kommen, sondern kann sich zu jeder Zeit alles auf einmal ansehen. Herrlich! Qualitativ sollte man hierbei natürlich bedenken, dass es sich um ein „SD on Blu-ray“-Set handelt, die Bild- und Tonqualität also einer DVD entspricht, wobei es auch in diesem Bereich sicherlich besseres gibt. Der Hauptbonus dieser Veröffentlichung liegt daher in der Platzersparnis, und darin, dass man nicht permanent die Scheiben wechseln muss, wenn man sich nur bestimmte Sketche oder Stücke ansehen möchte. Und da das Ausgangsmaterial ohnehin nicht viel mehr hergeben würde, ist diese Art der Veröffentlichung auch mehr als in Ordnung. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 21.09.2022

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