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Karl May: Der Schatz im Silbersee (Limited Mediabook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Der Schatz im Silbersee

Exklusive Produktfotos:
Disc-Informationen
deutsche Kinofassung, Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, BD-Live, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Media Book
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS 2.0
Englisch DTS 2.0
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte; Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @24 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
111 Minuten
Veröffentlichung:
02.12.2022
 
STORY
8
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Im Jahr 1962, also vor 60 Jahren, startete mit „Der Schatz im Silbersee“ der erste von vielen Karl May Verfilmungen, die unter der Produktion von Horst Wendlandt entstanden. Der Film legte den Grundstein für eine der erfolgreichsten deutschen Filmserien der Nachkriegsgeschichte und erfreut sich bis heute enormer Beliebtheit. Pünktlich zum 60sten Jubiläum brachte Leonine den unter der Regie von Harald Reinl entstandenen Western im limitierten Mediabook in den Handel. Was der Film zu bieten hat und wie sich die im Set enthaltene Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    In einer überfallenen Postkutsche wird der Vater von Fred Engel (G. George) tot aufgefunden. Die Schatzkarte, die zum Silbersee führte, trägt nun der Räuber Colonel Brinkley (H. Lom) bei sich. Fred nimmt sich fest vor, den Mörder seines Vaters auszufinden. Dabei helfen ihm seine Freunde Old Shatterhand (L. Barker) und Winnetou (P. Brice), die bereits seine Spur verfolgen. Wird es ihnen gelingen, den Mörder zu finden?
    Karl_May_Der_Schatz_im_Silbersee_01.jpg
    Mit „Der Schatz im Silbersee“ startete der Siegeszug der Karl May Verfilmungen in den deutschen Kinos. Die Stars, darunter der noch blutjunge Götz George, der zahlreiche seiner Stunts selbst ausführte, wurden über Nacht zu Jugendidolen und das Kino erlebte einen neuerlichen Boom. Allein, mit der Romanvorlage von Karl May hatten die Verfilmungen von Horst Wendlandt nicht viel gemeinsam. Eigentlich überlebten lediglich die Namen und die Titel den Weg vom Buch auf die Leinwand, während die Geschichten größtenteils komplett umgeschrieben wurden. Dadurch entstanden Westernfilme, die an Naivität kaum zu überbieten waren, aber eben auch gleichzeitig den Zeitgeist trafen und das Publikum Scharenweise in die Kinos zog.
    Karl_May_Der_Schatz_im_Silbersee_02.jpg
    Ursprünglich war geplant, dass die gesamte Indianer-Mythologie nur eine Nebenhandlung darstellen sollte. Man wollte einen Western mit mutigen Cowboys und fiesen Schurken, weshalb der Film ursprünglich auch auf den von Götz George gespielten Draufgänger Fred Engel und seine Freundin Ellen, gespielt von Karin Dor, zugeschnitten war, aber letztendlich entschied man sich glücklicherweise doch dazu, die Freundschaft zwischen dem „edlen Wilden“ Winnetou und seinem Blutsbruder, dem tapferen Old Shatterhand, in den Fokus zu rücken. Lex Barker, der damals schon recht bekannt war und eine ordentliche Gage erhielt, baute damit seinen Ruf als Abenteuer-Mime weiter aus. Die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou ging an den noch relativ unbekannten Franzosen Pierre Brice, der nicht nur deutlich weniger Leinwandzeit und Text hatte (er sollte nach dem Willen des Regisseurs primär „edel herumstehen“ und mutig schauen), sondern auch eine deutlich geringere Gage bezog. Trotzdem wurde gerade Pierre Brice durch diese Rolle weltberühmt und hing als Poster in zahlreichen Jugendzimmern der Republik
    Karl_May_Der_Schatz_im_Silbersee_03.jpg
    Aus heutiger Sicht ist die damalige Großproduktion eine sehr naive Angelegenheit, die ein klares Schwarz-Weiß-Bild von Gut und Böse zeichnet, kaum Facetten aufweist und sehr kindgerecht inszeniert ist. Zwar wird hier geprügelt, ermordet und gefoltert, aber all das passiert ohne sichtbares Blut oder Leid. Außerdem ist trotz einer guten Spannungskurve eigentlich zu jeder Zeit klar, dass die Guten gewinnen und die Bösen ihre gerechte Strafe bekommen. Obendrein besitzt der Film eine ordentliche Prise Humor, die durch so illustre Charaktere wie das von Eddie Arent gespielte Greenhorn oder den von Ralf Wolter gespielten Westmann Sam Hawkens, die den Film zuweilen zu einer Comedy-Slapstick-Show machen, in den Film gebracht wurde. So gesehen ist „Der Schatz im Silbersee“ ein Stück Heile Welt, die in der heutigen Zeit vielleicht dringender gebraucht wird als je zuvor, und gerade deshalb sollte man den Film zumindest einmal in seinem Leben gesehen haben.

Bildqualität

    Karl_May_Der_Schatz_im_Silbersee_04.jpg
    Leider wurde die Chance des Jubiläums nicht genutzt, um dem Film eine Frischzellenkur zu verpassen. Die Qualität der blauen Scheibe entspricht im Großen und Ganzen der Qualität der vorherigen Veröffentlichungen des Titels aus dem Jahr 2010. Damals erschien der Film ein Jahr nach seiner Blu-ray Premiere als Remasterte Neuauflage, was bereits damals für einigen Frust sorgte, hatte man den Titel doch im besten Fall „gerade erst“ erworben. Nun gibt es an der Restauration eigentlich nicht viel auszusetzen, allerdings haben sich die technischen Möglichkeiten in den letzten 12 Jahren doch massiv geändert, und eine 4k-Restauration hätte sich anlässlich des Jubiläums förmlich aufgedrängt. Aber nein, man belässt es beim Alten. Objektiv betrachtet ist die Bildqualität solide. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem ordentlichen Niveau und bildet szenenweise auch kleinste Details sauber ab. Kräftige Farben und ein allgemein ruhiger Bildeindruck runden das Ganze ab. Erkauft wird sich das teilweise mit Rauschfiltereinsatz, der zwar hier nicht so gravierend ist wie bei anderen Titeln der Reihe, aber dennoch hätte man lieber darauf verzichtet, führt der Einsatz doch hie und da zu teils starken Doppelkonturen um die Schauspieler. Insgesamt ist das Bild für Filme mit diesem hohen Alter insgesamt befriedigend, aber keinesfalls beeindruckend.

Tonqualität

    Karl_May_Der_Schatz_im_Silbersee_05.jpg
    Auch akustisch hat sich nicht viel getan. Der Ton liegt in dts-HD Master Audio 5.1 und dts 2.0 mit optional zuschaltbaren deutschen und englischen Untertiteln vor. Obendrein bekommen wir auch noch eine englische Synchronfassung in dts 2.0 mit angeboten. Trotz der Surroundabmischung ist der Ton alles in allem sehr frontlastig. Lediglich die musikalische Untermalung von Martin Böttcher verteilt sich über die hinteren Kanäle. Immerhin sind die Dialoge jederzeit gut verständlich und auch die Umgebungsgeräusche besitzen eine annehmbare Dynamik. Da die beiden Hauptdarsteller Lex Barker und Pierre Brice der deutschen Sprache nicht mächtig waren, wurden sie von Horst Niendorf (Barker) und Herbert Stass (Brice) synchronisiert. Auch einige der Nebenfiguren erhielten deutsche Synchronsprecher. So sind unter anderem Uwe Friedrichsen, Benno Gellenbeck, Hans Walter Clasen und Rolf Mamero zwar zu hören, aber eben nicht zu sehen. Die deutschsprachigen Darsteller Herbert Lom, Götz George, Karin Dor, Eddie Arent und Ralf Wolter sind natürlich mit ihren echten Stimmen zu sehen und zu hören.

Ausstattung

    Auch im Bonussektor erwartet uns leider nichts neues. Neben der Bildergalerie, die unter anderem auch die Schauplätze damals und heute (bzw. zur Entstehung der Fotos) zeigen, erwarten uns noch einige zeitgenössische Werbematerialien in Wort und Bild, einige Interviews und eine sehr sehenswerte Dokumentation, die einige Hintergrundinformationen über die Entstehung des Films bereithält. Allerdings wäre es dennoch sehr schön gewesen, wenn man hier, anlässlich der Sonderedition, etwas Neues hinzugefügt hätte.

Fazit

    Der zeitlose Klassiker wirkt aus heutiger Sicht vielleicht ein bisschen naiv und kindisch, eignet sich aber perfekt für einen nostalgischen Ausflug in die „gute, alte Zeit“. Fans der Films, die den Titel noch nicht in der Sammlung haben, oder aber eine würdige Verpackung wünschen, kommen hier auf ihre Kosten, auch wenn die Veröffentlichung außer der Sonderverpackung nichts Neues zu bieten hat. Bild und Ton gehen in Ordnung, hätten aber eine Frischzellenkur verdient und gebrauchen können. Warum man das Jubiläum nicht zum Anlass genommen hat, den Film entsprechend aufzuarbeiten, bleibt wohl ein Rätsel. Und so entsteht unterm Strich leider der Eindruck, dass mit der beliebten Marke einfach nur ohne große Mühe erneut Profit gemacht werden soll. Schade! (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 17.01.2023

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