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Trophy Heads (Full Moon Classic Selection Nr.19) Blu-ray

Original Filmtitel: Trophy Heads

Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Englisch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1)
Video-Codec:
Laufzeit:
87 Minuten
Veröffentlichung:
29.07.2022
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STORY
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Bildqualität
8
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Filmemacher Charles Band dürfte jedem eingefleischten Genrefan ein Begriff sein. Mit seinen Produktionsfirmen Empire International Pictures und Full Moon Features schuf er zahlreiche Klassiker wie zum Beispiel die „Puppet Master“-Reihe. Die erste Anlaufstelle für Veröffentlichungen der Bandchen Werke in Deutschland ist indessen „Wicked Vision“, und genau von dort erreicht uns nun mit „Trophy Heads“ ein Titel aus dem Jahr 2014, der nun im Rahmen der „Full Moon Classic Selection“ als Nummer 19 der Reihe ihre HD-Premiere feiert. Was der Film, der vom Meister höchstselbst geschrieben und inszeniert wurde, zu bieten hat, und wie sich die technische Seite der Blu-ray Disc im Test schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Es ist die Gegenwart, und unsere Heldinnen, die echten Scream-Queens Darcy DeMoss, Linnea Quigley, Brinke Stevens, Michelle Bauer, Jacqueline Lovell und Denice Duff, die in den 80er- und 90er-Jahren in den berüchtigten Filmen mitspielten, haben seitdem ihr Leben weitergeführt. Einige sind immer noch als Schauspielerinnen tätig oder haben ihr eigenes Unternehmen gegründet. Keine von ihnen ahnt: Irgendwo im Keller eines alten Hauses sitzt der besessene Fan Max im Dunkeln und sieht sich immer wieder Ausschnitte aus diesen Filmen an, wobei sich seine Besessenheit zu einem teuflischen Plan auswächst. Mit der Hilfe seiner Mutter beginnt er, eine nach der anderen zu „sammeln“ und in ein provisorisches Gefängnis zu bringen, das er in seinem Keller eingerichtet hat. Die Scream-Queens haben keine Ahnung, was vor sich geht, bis sie sich gezwungen sehen, Filmszenen aus ihrer Horrorzeit nachzuspielen – ein albtraumhafter Prozess, da sich Max an jede Zeile und jede Geste erinnert, während sie die Filme seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Und sie erinnern sich definitiv nicht an den neuen und schrecklichen Ausgang der Szenen. (Pressetext Wicked Vision)
    Trophy Head 01.jpg
    Mit „Trophy Heads“ liefert Regisseur Charles Band einen in jeder Hinsicht als „Fanjob“ zu bezeichnenden kleinen, fiesen Slasher ab, der dem Genre im Allgemeinen und dessen Stars und Sternchen im Besonderen Tribut zollt. Wir alle kennen diese Filmfans, die ihre Lieblingsfilme rauf und runter schauen, immer und immer wieder, seine Fans auf Messen und Conventions besucht und viel Geld für ein Foto mit dem geliebten Star hinblättert. In „Trophy Heads“ bekommen wir einen Typen zu sehen, dem all das nicht genügt. Er will mehr. Für ihn sind die Filme und ihre Stars zur Obsession geworden, und weil seit Norman Bates jeder weiß, dass der beste Freund eines jeden Mannes seine Mutter ist, schlägt diese sich auf dessen Seite und hilft ihrem Filius bei der Erfüllung seiner Träume: ein ganz neuer Film mit all seinen Stars - und deren Köpfe als Trophäen an der Wand. Dass es dabei nicht nur ordentlich derb, sondern auch sehr sarkastisch und humorvoll zur Sache geht, versteht sich ja wohl von selbst. Immerhin ist dies kein simpler „Slasher“, sondern ein waschechter Full-Moon-Charles-Band-Film, wobei es sich eigentlich um eine sechsteilige, in sich geschlossene Mini-Serie handelt, aber das spielt keine große Rolle.
    Trophy Head 02.jpg
    Das es sich bei den Stars in erster Linie um Darstellerinnen handelt, die auch schon zuvor vor den Kameras von Band und seinen Getreuen standen, und die Filme, die unser Pflegefall in spe hier rauf und runter schaut ebenfalls überwiegend aus dem Programm von Charles Bands Produktionsstudios stammen, stellt indessen kein Manko dar. Im Gegenteil: Mit „Trophy Heads“ feiert der Regisseur sich völlig zu Recht ein stückweit selbst und liefert seinen treuen Fans das, was sie sehen wollen. Immerhin liefert er etwas Neues ab, was man Band angesichts diverser Titel, die zu einem Großteil aus vorherigen Filmen zusammengeschnitten wurden (siehe „Puppet Master: The Legacy“, „Dollman vs. Demonic Toys“ etc.), und die dennoch auf ihre Weise funktionierten und vor allen Dingen unterhielten, unbedingt zugutehalten muss. Ja, die Darsteller sind nicht wirklich gut, aber immerhin bleibt Band seiner Linie treu und präsentiert eine unterhaltsame und kurzweilige Tötungsorgie mit einigen witzigen Ideen und haufenweise Anspielungen auf die vorangegangenen Filme der jeweiligen Stars - und deren Werdegang nach ihrer Karriere.
    Trophy Head 03.jpg
    Neben den Scream-Queens geben sich auch noch ein paar Größen die Ehre, die sich sonst überwiegend hinter der Kamera einfinden, darunter Regisseure wie die kürzlich verstorbene Legende Stuart Gordon („Re-Animator“, „Castle Freak“) und Stammregisseur David DeCoteau. Alles in allem ein Film, der Fans wirklich gefallen dürfte, schon alleine wegen der Vielzahl an Anspielungen, die hier in nahezu jeder Szene zu finden sind.

Bildqualität

Trophy Head 04.jpg
    Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 1,78:1 vor und ist objektiv betrachtet sehr gut. Allerdings strahlt es eine gewisse Video-Ästhetik aus, heißt: Das Bild sieht aus, als hätte man es mit einer High-Definition-Videokamera und starken farbigen Scheinwerfern gefilmt und ungefiltert auf Scheibe gepresst. Nun mag dies vielleicht der Intention des Regisseurs (oder dessen Stammkameramann Howard Wexler) entsprechen, der den Film – oder die Miniserie – wie eine 1980er-Videoprodukion aussehen lassen wollte, um damit die Handlung zu unterstreichen, aber im Endeffekt schaut der Film dadurch mitunter ein wenig billig aus. An den technischen Attributen ändert das natürlich nichts; die Schärfe bewegt sich fast durchgängig auf einem sehr hohen Niveau und bildet selbst kleinste Details messerscharf ab. Die Farben sind sehr natürlich und kräftig, der Kontrast ist nicht ganz optimal, geht aber in Ordnung. In dunkleren Bildbereichen versumpfen die Details schon mal ein wenig und es macht sich obendrein ein leichtes Bildrauschen bemerkbar. Trotzdem ist das Bild rein technisch betrachtet sehr hochwertig.

Tonqualität

    Trophy Head 05.jpg
    Der Ton liegt in dts-HD Master Audio 2.0 und einer 5.1 Abmischung vor, allerdings ausschließlich in englischer Sprache (mit optional zuschaltbaren deutschen und englischen Untertiteln) auf der Scheibe vor und klingt ebenfalls nach einem Homevideo, allerdings sind die Dialoge jederzeit gut verständlich und alles klingt sehr authentisch. Der Soundtrack von Richard Band, dem Bruder und Stammkomponisten des Regisseurs, schießt hie und da ein wenig über das Ziel hinaus und vermittelt stellenweise den Eindruck, eigentlich für einen ganz anderen Film komponiert worden zu sein – oder „eben mal so“ – klingt aber alles in allem sehr gut und stimmig – nur eben nicht zwangsläufig passend zu den gezeigten Bildern. Die 5.1 Abmischung bleibt ebenfalls sehr frontlastig. Surroundeffekte halten sich in Grenzen und sind überwiegend austauschbar.

Ausstattung

    - Behind the Scenes (23:33 Minuten) - Videozone (10:43 Minuten) - Original-Trailer (1:35 Minuten)
    Trophy Head 06.jpg
    Im Bonusmaterial erwartet den interessierten Zuschauer neben dem Trailer ein ausführliches Behind-the-Scenes Feature, sowie den obligatorischen Videozone-Beitrag zum Titel, der – wie man es von Full Moon Entertainment gewohnt ist – einen interessanten und kurzweiligen Blick in die Entstehung des Films liefert und allerhand Hintergrundinformationen liefert. Bei der Verpackung handelt es sich um eine sogenannte Scanavo-Vollfront Blu-ray Hülle, die zwar die Abmessungen einer Blu-ray-Keep Case besitzt, aber auf den blauen Balken am oberen Rand verzichtet, wodurch die Größe vollends mit dem Coverartwork gefüllt wird. Die Veröffentlichung besitzt ein Wendecover mit alternativem Artwork, welches dem Layout der bisherigen Titel der „Full Moon Classic Selection“ entspricht. Ein FSK-Siegel ist auf keiner der beiden Coverartworks vorhanden.

Fazit

    Aus technischer Sicht gibt es hier kaum etwas zu beanstanden, auch wenn das Bild alles in allem sehr steril und billig wirkt und der Ton (der ausschließlich im englischen Original mit optional zuschaltbaren englischen und deutschen Untertiteln vorliegt) klingt ebenfalls sauber und ordentlich. Diese besondere Videoästhetik mag nicht jedermanns Sache sein, passt aber perfekt zum Film und ist – wie erwähnt – technisch einwandfrei. Als Bonus gibt es noch ein paar Einblick in die Produktion und ein kurzweilige Videozone-Feature. Der Film selbst ist zwar kein Meisterwerk, wird Genrefans aber sicherlich hellauf begeistern. Ein echter Film von einem Fan für die Fans. Allein das Schaulaufen der ehemaligen Scream-Queens und die schwarzhumorige Handlung machen diesen Titel zu einem Must-See für alle Fans der Full Moon Filme von Charles Band. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 15.09.2022

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