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Doctor Who - Zweiter Doktor - Die Saat des Todes (Limited Mediabook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Doctor Who - The Seeds of Death

Disc-Informationen
Uncut, 3 Discs, BD (1x), DVD (2x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.33:1) @23,976 Hz
Schwarzweißfilm:
Schwarzweißfilm
Video-Codec:
Laufzeit:
150 Minuten
Veröffentlichung:
28.10.2022
Serie abgeschlossen:
Nein
 
STORY
7
 
Bildqualität
5
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Die britische Kultserie „Doctor Who“ erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit „Die Saat des Todes“ erscheint eine weitere klassische Storyline des zweiten Doktors als Deutschlandpremiere auf Blu-ray Disc und DVD. Diese Storyline wird, wie bereits die vorherigen des zweiten Doctors, erneut von Polyband im Vertrieb der WVG Medien GmbH in den Handel gebracht, wahlweise als Mediabook, welches das Serial auf Blu-ray Disc und zwei DVDs enthält, sowie in Form einer Amazon-Exklusiven, üppig ausgestatteten Special Edition, welche darüber hinaus noch eine fiktive Werbebroschüre, einen Pappaufsteller, eine 3D-Lenticularkarte, Luftballons sowie ein nummeriertes und handsigniertes Autogramm von Wendy Padbury enthält.

Story

    Der Doktor (Patrick Troughton), Jamie (Frazer Hines) und Zoe (Wendy Padbury) landen auf der Erde, in einer Zukunft, in der Raketentechnologie der Vergangenheit angehört. T-Mat nennt sich das Fortbewegungsmittel der Stunde, das von einer Mondstation aus gesteuert wird. Als jedoch die Eiskrieger den Mond in ihre Gewalt bringen, beginnt für den Doktor und seine Begleiter ein Wettlauf mit der Zeit, als sie versuchen, mit einer Rakete aus dem Museum den Mond zu erreichen, bevor die Eiskrieger ihren teuflischen Plan in die Tat umsetzen können ... (Pressetext WVG Medien)
    Saat des Todes 00.jpg
    In der 6-teiligen Geschichte „Die Saat des Todes“, die als 48ster Handlungsstrang im Rahmen der sechsten Staffel im Jahr 1969 ausgestrahlt wurde, bekommen es der Doktor (gespielt von Patrick Traughton) und seine beiden Begleiter Jamie (Franz Hines) und Zoe (Wendy Padbury) mit den Eiskriegern vom Mars zu tun, die dem Doktor bereits in der vorangegangen Staffel zugesetzt hatten. Da die Veröffentlichung der Storylines anachronistisch erfolgt, wird der eine oder andere Zuschauer mit den beiden Begleitern und deren Zankereien nicht viel anfangen können, was sehr schade ist, da hierdurch einiges an Potential verschenkt wird, beziehungsweise der Zuschauer der Beziehung der Beiden nur bedingt folgen kann. Auch die Eiskrieger vom Mars sind dem Zuschauer durch diese Veröffentlichungspolitik mitunter kein richtiger Begriff, was aber auch nicht wirklich schlimm ist – zumal der Zuschauer zunächst im Unklaren darüber gelassen wird, womit die Menschen es hier zu tun bekommen. Konzentrieren wir uns also stattdessen auf die in sich geschlossene Story, in welcher die hünenhaften Eroberer eine Invasion der Erde planen – was auch sonst?!
    Saat des Todes 01.jpg
    Auch dieses Serial strotzt wieder vor genialen Ideen und wunderbar nostalgischen Szenen. Die Kulissen erinnern zuweilen ein wenig an die Original Star-Trek Serie „Raumschiff Enterprise“ oder das deutsche Pendant „Raumpatrouille Orion“, wozu auch die Kostüme und Frisuren ihren Teil beitragen. Im Mittelpunkt steht hier das T-Mat-System, welches das herkömmliche Reisen überflüssig macht, und die Personen stattdessen „beamt“ – was sowohl Fluch als auch Segen bedeutet, und in gewisser Weise kann man hier sogar stellenweise die Kritik am Fortschritt und dem damit einhergehenden Verlust von Arbeitsplätzen herausdeuten, wenn man möchte. Gleichzeitig ist der Mond als Schauplatz der Handlung ein genialer Schachzug, denn während der Produktion des Serials standen sowohl Russland als auch die Vereinigten Staaten kurz davor, den Erdtrabanten zu erreichen – während die Eiskrieger in der Serie bereits dort waren.
    Saat des Todes 02.jpg
    Die Story an sich macht Spaß und ist zugleich sehr spannend und rasant inszeniert. Generell wirken die alten Schwarz-Weiß-Episoden der Kultserie auch deutlich wertiger als die späteren Handlungsstränge aus dem 1970er oder 80er Jahren. Ein wenig kommt sogar das klassische „Goldene Science-Fiction-Zeitalter“-Gefühl auf, das man zum Beispiel auch bei Filmen von Jack Arnold oder den originalen Twilight-Zone-Episoden bekommt. Das große Finale wirkt hingegen ein wenig unlogisch und wirft mehr Fragen auf als nötig, aber letztendlich sollte man bei einer solchen Serie ohnehin nicht zu viele Fragen stellen, sondern sich einfach zurücklehnen und genießen. Und dafür ist dieses Serial wieder einmal bestens geeignet, auch wenn die plump wirkenden, aber sehr bedrohlichen Eiskrieger nicht unbedingt zu den besten Gegnern des Timelords gehören.

Bildqualität

    Saat des Todes 03.jpg
    Die sechs jeweils knapp halbstündigen Episoden liegen im 1960er-TV-typischen Ansichtsverhältnis von 1,33:1 in Schwarz-Weiß vor und schauen verhältnismäßig gut aus. Man muss allerdings bedenken, dass es sich hierbei um TV-Episoden handelt, die einerseits mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel haben und seinerzeit auf Videotapes katalogisiert wurden, so dass die Qualität schon aufgrund des Ausgangsmaterials nicht wirklich als „gut“ bezeichnet werden kann. Der Restauration kann und darf man in dieser Hinsicht allerdings keine Schuld zuweisen, denn hier wurde mutmaßlich alles getan, um das Material im Besten Licht dastehen zu lassen. Zwar machen sich nicht selten altersbedingte Mängel bemerkbar, und richtig scharf ist das Bild auch zumeist nicht, aber zumindest kann man sich die Episoden gut ansehen und bekommt nicht gleich Kopfschmerzen. Verschmutzungen und Beschädigungen wurden übrigens weitestgehend entfernt, zumindest sofern dies möglich war, und somit schaut das Bild so gut aus, wie es nun einmal aussehen kann. Der Kontrast ist ebenfalls in Ordnung und die einzelnen Grauabstufungen sind sauber und ordentlich. In dunklen Bereichen ist das Bild leicht verrauscht, aber auch dieses Manko hält sich in erträglichen Grenzen.

Tonqualität

    Saat des Todes 04.jpg
    Der Ton befindet sich in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 2.0 auf der Disc. Bei der deutschen Synchronfassung handelt es sich dabei um eine eigens für diese Veröffentlichung hergestellte Synchronisation – wie es auch shcon bei den bisher lediglich in englisch verfügbaren Episoden der Vergangenheit der Fall war. Qualitativ orientiert man sich hierbei an der Originalversion, soll heißen: Obwohl die Synchronisation ganz neu ist, klingt sie so, als wäre sie bereits in den 1960er-Jahren hergestellt worden. Alles in allem klingt die Spur ein wenig dumpf, aber gerade dadurch sehr authentisch. Die Dialoge sind jederzeit gut verständlich und die Umgebungsgeräusche sind sauber und dynamisch – besser noch, als man es vielleicht annehmen würde. Die Musik klingt ebenfalls sehr stimmig und lässt auch keinen Anlass zur Kritik aufkommen. Wie die anderen Doktoren und nach ihm (oder zumindest bis zum vorläufigen Ende der Serie im Jahr 1989) wird auch der zweite Doktor in der deutschen Synchronfassung von Michael Schwarzmaier gesprochen, der mit jeder weiteren Inkarnation mehr zeigt, was für ein Talent in ihm steckt. Nicht nur, dass er jeden Doktor mit einem eigenen Charakter spricht – er macht das Ganze auch ganz ausgezeichnet. Auch die übrigen Sprecher leisten hervorragende Arbeit und ermöglichen es nun erstmals einem deutschsprachigen Publikum, die klassischen Abenteuer ohne Einschränkungen zu genießen.

Ausstattung

    - Audiokommentar - Infotext Untertitel - Die Herren des roten Planeten (28:31 Minuten) - Die Sssaat sssäen (24:06 Minuten) - Monster, die wieder zurückkommen (16:27 Minuten) - Monster-Meisterklasse (3:45 Minuten) - TARDIS-Kamera Nr. 6 (0:59 Minuten) - 2 Bildergalerien - Trailershow - PDF-Material
    Saat des Todes 05.jpg
    Im Bonussektor erwarten den Zuschauer drei Dokumentationen aus den Jahren 2009 bis 2011, die sich primär mit den Eiskriegern beschäftigen und einen oberflächlichen Blick auf die Serie werfen. Leider liegen diese Boni in mittelmäßiger Qualität mit dickem, schwarzen Rand rund um das Bild vor, was ihre Herkunft von einer nicht-anamorph-codierten DVD verrät. Immerhin wurden die Dokumentationen deutsch untertitelt, worauf man bei dem Audiokommentar mit Regisseur Michael Ferguson und den Darstellern Frazer Hines und Wendy Padbury leider verzichtet hat. Obendrein bekommen wir noch zwei Bildergalerien und Trailer zu den anderen „Doctor Who“-Veröffentlichungen von Polyband zu sehen, und wer der englischen Sprache mächtig ist, bekommt auch noch Hintergrundinformationen in Form einer separaten Untertitelspur spendiert – allerdings eben „nur“ in englischer Sprache.

Fazit

    Das Serial aus der sechsten Staffel ist für sich genommen kein Highlight, macht aber Spaß und lässt den zweiten Doktor mit den Eiskriegern aufeinandertreffen. Dabei punktet die Storyline mit jeder Menge Action, Spannung, Humor und ganz viel Nostalgie, herrlichen Kulissen, netten Effekten und einer abwechslungsreichen Story. Bild- und Tonqualität sind leider nicht ganz optimal, was aber dem Ausgangsmaterial geschuldet ist, welches zu einer Zeit entstand, als man von HD noch nicht einmal zu träumen wagte. Die deutsche Synchronisation, die eigens hierfür angefertigt wurde, kann sich hören lassen und ist sehr hochwertig ausgefallen, klingt aber (gewollt) so, als wäre sie bereits in den 1960ern entstanden. Abgerundet wird das Ganze von einem umfangreichen Bonussektor, und wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, bekommt sogar noch einige handfeste Goodies zum limitierten Mediabook dazu. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 21.10.2022

Doctor Who - Zweiter Doktor - Die Saat des Todes (Limited Mediabook Edition) Blu-ray Preisvergleich

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