Werbung – Durch Käufe bei unseren Partnern Amazon, JPC, Saturn, MediaMarkt, Zavvi, Media-Dealer.de uvm. erhalten wir Provisionen über Affiliate-Links. Sie unterstützen damit die Redaktion von bluray-disc.de. Preise und Verfügbarkeit ohne Gewähr.

Red Sonja (1985) 4K (Limited Steelbook Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Red Sonja (1985)

Exklusive Produktfotos:
4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise),
4K Remastered
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS-HD MA 5.1
Französisch PCM 2.0 (Mono)

Blu-ray:
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS-HD MA 5.1
Französisch PCM 2.0 (Mono)
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch, Englisch, Französisch

Blu-ray:
Deutsch, Englisch, Französisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.35:1) @24 Hz 4K native, Dolby Vision
Video-Codec:
Spieldauer:
89 Minuten
Veröffentlichung:
21.07.2022
 
STORY
5
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Als Regisseur John Milius im Jahr 1982 Robert E. Howards beliebten Pulp-Roman-Charakter „Conan der Barbar“ auf die Leinwände brachte, trat er damit eine Welle von Barbarenfilmen los, die allesamt ein Stück von dem großen Kuchen abhaben wollten. Die Hauptrolle des hünenhaften Barbaren spielte der damals noch unbekannte österreichische Bodybuilder Arnold Schwarzenegger, der kaum ein Wort englisch sprach und durch den Film nahezu über Nacht zum Star wurde. Nach zahlreichen, überwiegend in Europa am Fließband produzierten Billigplagiaten, folgte zwei Jahre später mit „Conan der Zerstörer“ die offizielle Fortsetzung unter der Regie von Richard Fleischer. Dieser zeichnete sich auch ein Jahr später für das Quasi-Fortsetzungs-Spin-of der Reihe verantwortlich, welches einen Nebencharakter der Conan-Geschichten zur Heldin machte: Red Sonja. Obwohl der Film die Kritiker nur wenig überzeugen konnte, erarbeitete sich der Film mit Brititte Nielsen in der Hauptrolle über die Jahre hinweg eine feste Fangemeinde, die sich über die jüngst erschienene Neuauflage sicherlich freuen dürfte, zumal hier offenbar ordentlich an der Qualitätsschraube gedreht wurde. Was der Film zu bieten hat, und ob das Endprodukt hält, was die Werbung verspricht, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Die böse Königin Gadren (Sandahl Bergman) giert einem Zauberstein, welcher in einem Kloster aufbewahrt und von Mönchen geschützt wird, und der seinem Besitzer übermenschliche Kräfte verleiht. Bei ihrem Übergriff auf das Kloster schlachtet sie alle Anwesenden ab, darunter auch die Schwester der Schwertkämpferin Red Sonja (Brigitte Nielsen), welche der Königin blutige Rache schwört. Gemeinsam mit Lord Kalidor (Arnold Schwarzenegger), der als Einziger in der Lage ist, den Stein zu zerstören, macht sie sich auf den Weg, um den Talisman zu finden und die Königin zu bestrafen …
    RedSonja_004-1.jpg
    Gewalt, Schwerter, eine Prise Humor, ein paar Gummimonster, ein bisschen Magie und lustige Sidekicks – fertig ist der 1980er-Barbarenfilm aus der Retorte, der heute nur deshalb bekannt sein dürfte, weil er eben der Startpunkt von Brigitte Nielsens Karriere darstellt und Arnold Schwarzenegger noch mal als Quasi-Conan zu sehen war. Im Grunde genommen folgt „Red Sonja“ dem klassischen Motiv aller Barbaren-Filme: Einem Menschen wird Unrecht getan, er erfährt ein traumatisches Erlebnis, wird daraufhin zum mächtigen Kämpfer und sinnt nach Rache. Der einzige Unterschied ist hier, dass der Held weiblich ist – was in den 1980er Jahren noch eine Seltenheit darstellte. Zwar hatte auch Conan in beiden Filmen starke weibliche Charaktere an seiner Seite, doch standen die stets im Schatten des muskelbepackten Barbaren. Objektiv betrachtet verhält es sich in diesem Film ähnlich, denn auch wenn Red Sonja die Titelheldin ist, ist der Film primär auf Arnold Schwarzenegger zugschnitten, der hier in seiner Paraderolle als Conan zurückkehrt, auch, wenn der Name aus rechtlichen Gründen in Kalidor geändert werden musste. Schwarzenegger dominiert den Film, steht auch als erster im Vorspann, und die Filmposter suggerierten ebenfalls, dass es sich hierbei um einen weiteren Conan-Streifen handelt. Die eigentliche Titelrolle ging an die Dänin Brigitte Nielsen, die hier ihr Schauspieldebüt gab, und noch verhältnismäßig unauffällig in Erscheinung trat. Zwar ist ihr Charakter alles in allem stark und doch feminin, steht aber dennoch stets im Schatten von Conan, beziehungsweise Kalildor, auch wenn sich dieser versucht zurückzuhalten. In späteren Jahren wurde Nielsens Erscheinungsbild zunehmend individueller und einprägsamer – man denke nur an die Platinblonde Kurzhaarfrisur, mit der man sie bis heute kennt. Als Red Sonja ist noch nichts von alledem zu sehen, was natürlich auch darauf zurückzuführen ist, dass die langen, roten Haare das namensgebende Merkmal der Titelfigur sind.
    RedSonja_005-1.jpg
    Objektiv betrachtet ist „Red Sonja“ kein guter Film. Die Story ist bekannt und vorhersehbar, die darstellerischen Leistungen durchwachsen (sowohl Brigitte Nielsen als auch ihre Gegenspielerin Sandahl Bergman wurden für ihre Darstellungen für die „Goldene Himbeere“ nominiert) und alles in allem ist der Film zu albern und „harmlos“, auch wenn es ein paar blutige Kämpfe und Gewalttaten zu sehen gibt, aber die gab es schon vorher in anderen Filmen in einer höheren Dosis, so dass selbst eingefleischte Barbaren-Film-Fans eher mit den Achseln zucken. Wie bereits zuvor in „Conan der Zerstörer“ wurde die grundsätzlich sehr rohe und brutale Vorlage durch zahlreiche „Witzchen“ und eine gewisse Leichtigkeit aufgelockert, möglicherweise, um ein größeres Publikum anzusprechen. Glücklicherweise (und das darf man insbesondere in Deutschland sagen, denn die Synchronisation entstand unter der Regie und nach einem Dialogbuch von Rainer Brandt) wird der Film nur selten übertrieben albern und verzichtet größtenteils auf Flachwitze, ist aber dennoch deutlich witziger als „Conan“. Ansonsten bleibt der Film belanglos, wird aber zum Glück nie langweilig. Weiterhin positiv hervorzuheben sind noch die tollen Landschaftsaufnahmen, durch welche die Gruppe reist um zum Ziel zu gelangen. Die Studioaufnahmen wirken hingegen recht billig und austauschbar, ebenso wie die Effekte, auch wenn man alles in allem sagen muss, dass das Optimum aus dem recht schmalen Budget herausgeholt wurde – wobei der größte Teil des Budgets vermutlich für Schwarzeneggers Gage verwendet wurde.

Bildqualität

    Leider lag der Redaktion kein Blu-ray Muster zum testen vor.

Bild 4k UHD

    RedSonja_003-1.jpg
    Das feinkörnige Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 mit HDR10+ und Dolby Vision auf der UHD vor und schaut einfach nur bombastisch aus. Für die Restaurierung war Picture Shop LLC in den USA verantwortlich, welcher unter Verwendung des originalen 35mm-Negativs den Film in 4K - 16 Bit gescannt hat. Anschließend wurde im Hiventy Laboratory in Frankreich in über 150 Stunden Arbeit die Farbkorrektur und Restaurierung durchgeführt, um Staub, Schmutz und Kratzer manuell sorgfältig zu entfernen. Und: Die Arbeit hat sich gelohnt! Natürlich darf man den Film nicht mit aktuellen Blockbustern vergleichen, aber bedenkt man, dass man hier eine 40 Jahre alten Film mit einem äußerst schmalen Budget von rund 14 Millionen Dollar realisiert wurde, kann man wahrlich von einem Meisterstück reden. Die Farben erstrahlen in einer nie gesehenen Pracht, die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem hohen Niveau und bildet nicht nur kleinste Details in den herrlichen Kostümen und den Gesichtern, sondern auch die malerischen Landschaften perfekt ab. Altersbedingte Mängel gibt es, wie zu erwarten, keine. Der Kontrast ist ebenfalls hervorragend eingestellt und lässt das Bild mitunter dreidimensional wirken. Der Schwarzwert ist satt und tief, verschluckt dabei aber nahezu keine Details. Kurz gesagt: Besser sah der Film vermutlich nicht einmal bei seiner Premiere aus.

Tonqualität

    RedSonja_002-1.jpg
    Der Ton liegt im englischen Original in dts-HD Master Audio 5.1 vor und klingt verdammt gut. Die deutsche Synchronfassung liegt hingegen „nur“ als LPCS 2.0 Tonspur vor, klingt aber, den Umständen entsprechend (was sich deutlich schlimmer liest als es sich anhört) ebenfalls sehr solide. Die Dialoge sind jederzeit glasklar verständlich, die Umgebungsgeräusche und Filmmusik vermischen sich zu einem harmonischen Ganzen, und das Endergebnis klingt sehr sauber und angenehm. Natürlich wäre auch hier eine Surroundtonspur nett gewesen, aber im Rahmen der Möglichkeiten wurde das Beste aus der Tonspur herausgeholt. Obwohl man mit Ennio Morricone einen der besten Filmkomponisten aller Zeiten mit an Bord hatte, waren die Melodien bei weitem nicht so gigantisch, einprägsam und schlichtweg überwältigend, wie man es von Basil Poledouris in „Conan der Barbar“ kannte. Während die Musik von Poledouris dem Zuschauer eine Geschichte erzählt, untermalt Morricones Score die seine nur, ohne dabei nennenswertes hinzuzufügen. Die deutsche Synchronfassung entstand unter der Regie und nach einem Dialogbuch des legendären Rainer Brandt in dessen eigenem Synchronstudio in Berlin, verzichtet aber weitestgehend auf die Brandt-typische Schnoddersynchro, wobei diese eigentlich perfekt zu dem recht albernen Film gepasst und diesen eventuell aufgewertet hätte. Über Arnold Schwarzenegger hören wir wie gewohnt Thomas Danneberg, der in seiner langen Aktivzeit nicht nur der steirischen Eiche, sondern auch zahlreichen anderen Superstars unter der Regie von Rainer Brandt so manchen Kalauer in den Mund gelegt hat. Brigitte Nielsen wurde von Alexandra Lange gesprochen, Michael Chevalier lieh Pat Roach seine Stimme, und mit Andreas Mannkopff, Gerrit Schmidt-Foß, Katja Nottke, Kerstin Sanders-Dornseif und Wolfgang Kühne haben wir weitere hochkarätige deutsche Sprecher mit am Start. Neben der deutschen befindet sich auch noch die spanische Sprachfassung mit auf der Disc.

Ausstattung

    - Arnold Schwarzenegger, der Mann der Hollywood auf den Arm nahm (16:18 Minuten) - Making Of (12:34 Minuten) - Renato Casaro - The Last Movie Painter (97:32 Minuten) - Fotogalerie (1:30 Minuten) - Deutscher Trailer (1:26 Minuten) - Originaltrailer (2:04 Minuten)
    RedSonja_Packshots-2200-220511171012.png
    Besonders sehenswert ist auch das Making of „Red Sonja Vs. Kalidor – The Making of a Misunderstanding“ aus dem Jahr 2010, das mit einigen interessanten Hintergrundinformationen zur Entstehung aufwartet. Ein Highlight ist auch Walter Bencinis spielfilmlange Dokumentation über den Zeichner Renato Casaro aus dem Jahr 2020. Abgerundet wird das Ganze mit dem deutschen Re-Release Trailer, sowie dem Original Kinotrailer. Sämtliche Boni sind optional deutsch untertitelt. Anmerkung: Offensichtlich haben zahlreiche Steelbooks, möglicherweise alle, eine längliche Delle auf der Vorder- und Rückseite. Woher dieser Mangel rührt konnte bislang nicht festgestellt werden, ebenso ob davon alle Steelbooks betroffen sind oder nicht. Sobald wir eine Rückmeldung von Studiocanal haben, werden wir dies an dieser Stelle vermerken.

Fazit

Es ist erfreulich und erstaunlich zugleich, welche Mühen man auf sich genommen haben muss, um einen rund 40 Jahre alten, im Großen und Ganzen banalen und fast schon dämlichen B-Movie in einer derart hohe Bildqualität präsentieren zu können. Besser sah der Film vermutlich nie aus. Leider kommt der Ton da nicht ganz mit, aber angesichts der Dialoge ist das manchmal sogar besser. Obendrein gibt es ein paar interessante Bonusfeatures, womit die Scheibe aus dem Hause Studiocanal für die Fans des Streifens ein Must-Have Titel sein dürfte, auf den diese nach der eher mittelmäßigen früheren Veröffentlichung sehnlichst gewartet haben. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R Philips 55PUS8601/12 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB Teufel Theater 500 THX 7.1 mit 4 Dipol Speakern
geschrieben am 26.07.2022

Red Sonja (1985) 4K (Limited Steelbook Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray Preisvergleich

Gebraucht kaufen

* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
1 Bewertung(en) mit ø 3,25 Punkten
 
STORY
3.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
3.0
 
EXTRAS
3.0

Film suchen

Preisvergleich

für 31,99 EUR versandkostenfrei Reminder (vor)bestellbar / wieder auf Lager JETZT SUCHEN BEI

Gebraucht kaufen

amazon.de
ab 25,99 EUR*
icon-chart-positiv.svg
icon-shopping-cart.svg

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!

Versionen

Diese Blu-ray ist ebenfalls in folgenden Versionen erhältlich:

Blu-ray Sammlung

50 Mitglieder haben diese Blu-ray:

sowie weitere 47 Mitglieder

Diese Blu-ray ist 7x vorgemerkt.