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Midnight (2021) (Limited Mediabook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Midnight (2021)

Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett), Media Book,
Limitiert und nummeriert auf 2.000 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Koreanisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
103 Minuten
Veröffentlichung:
29.04.2022
 
STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Man muss neidlos anerkennen, dass die Südkoreaner es schlichtweg drauf haben spannende Filme zu produzieren, die den westlichen Mainstream-Filmen in Nichts nachstehen. Mehr noch: Häufig übertrumpfen die südkoreanischen Produktionen die amerikanischen in puncto Spannung, Handlungsverlauf und vor allem Atmosphäre. Ob das auch auf den unlängst von der Busch Media Group veröffentlichten Thriller „Midnight“ gilt, und wie sich die Disc, die zeitgleich im limitierten und nummerierten Mediabook sowie im Standard-Keep-Case Format auf den Markt gebracht wird, zutrifft, klärt die nun folgende Rezension.

Story

In Südkoreas Hauptstadt Seoul treibt ein eiskalter Serienkiller sein Unwesen. Do-Sik (Wi Ha-Joon) lauert seinen Opfern mit seinem schwarzen Van auf und lässt die Leichen einfach in den dunklen Gassen liegen. Die gehörlose Call-Center-Mitarbeiterin Kyung-Mi (Ki-joo Jin) stößt nach Feierabend zufällig auf Do-Siks letztes Opfer und stellt fest, dass es noch am Leben ist. Von da an lässt der Mörder Kyung-Mi und ihre ebenfalls taube Mutter keine Sekunde aus den Augen. Es beginnt ein grausames Spiel, das nur Mutter und Tochter für immer beenden können …
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Wie eingangs bereits erwähnt verstehen die Südkoreanischen Filmemacher es vorzüglich, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. So auch Regisseur Kwon Oh-Seung, der hier sein Erstlingswerk präsentiert, für welches er auch gleichzeitig das Drehbuch verfasste und für seine Arbeit mit dem Grimmfest Award für den Besten Film ausgezeichnet wurde. Man könnte also sagen: Der Mann hat Talent!
Midnight 03.jpeg
Glücklicherweise ist er damit nicht allein, denn ein guter Regisseur ist nur die halbe Miete. Auch darstellerisch bekommen wir einiges geboten, wobei man natürlich ein leichtes Overacting, wie es asiatischen Filmen zu Eigen ist, nicht ganz von der Hand weisen kann. Dennoch bleibt der Film darstellerisch äußerst unaufgeregt und authentisch. Die Hauptrolle des fiesen Killers fiel Wi Ha-Joon zu, welchen nicht nur Freunde des asiatischen Films aus der Netflix-Erfolgsserie „Squid Game“ her kennen dürften. Den ruchlosen Mörder spielt er mit einer fast schon beängstigenden Bosheit, während er gleichzeitig den unschuldigen Durchschnittsmenschen mimt, den allerdings kein Wässerchen trüben kann. Mühelos switcht der Darsteller zwischen Wolf und Lamm hin und her und zeigt dabei ein bemerkenswertes Geschick. Nicht minder talentiert sind seine Opfer, denen man zu jeder Zeit die Angst und Verzweiflung abkauft, wodurch ein nervenzerfetzendes Geduldsspiel für den Zuschauer entsteht.
Midnight 04.jpeg
Zugegeben: Die eigentliche Handlung ist nicht sonderlich innovativ und würde von der alleinigen Beschreibung her kaum einen Genrefan hinter dem Ofen hervorlocken können, aber es ist nicht die pure Handlung die überzeugt, sondern die Inszenierung und Darbietung. Das Spiel mit der Perspektive ist ebenso gelungen wie das fantastische Schauspiel, und natürlich erwarten den Zuschauer auch ein paar unvorhergesehene Überraschungen. Somit ist „Midnight“ unterm Strich mehr als die Summe seiner Teile – ein atemberaubendes, spannendes Stück Genrekino, welches es sich zu entdecken lohnt.

Bildqualität

Midnight 05.jpg
Der Film punktet mit sauberen, überwiegend scharfen Bildern und einer sehr angenehmen, teilweise etwas zurückhaltenden Farbgebung. Die Schärfe kann vor allem in Nahaufnahmen restlos überzeugen und bildet auch kleinste Details sauber ab. In der Halbtotalen wird es in dunkleren Bildabschnitten schon mal etwas brenzlig, aber es reicht dennoch für eine solide Bewertung im oberen Mittelfeld. Der Kontrast ist gut eingestellt und bildet ein sauberes und tiefes Schwarz ab. Da der Film primär in der Dunkelheit spielt, empfiehlt es sich, ihn in einem abgedunkelten Raum zu schauen, da ansonsten einige Details verloren gehen. Alles in allem eine ordentliche Performance.

Tonqualität

Midnight 01.jpeg
Auch akustisch punktet die blaue Scheibe aus dem Hause Busch Media Group. Die deutsche Synchronisation ist zwar nicht ganz optimal, aber bei weitem nicht so schlecht wie bei manch anderer asiatischen Produktion. Die Dialoge sind jederzeit glasklar verständlich, lediglich die Betonung trifft nicht immer den Punkt und schießt mitunter etwas über das Ziel hinaus, womit man sich allerdings sehr an der Vorlage orientiert. Dazu gibt es einige hörenswerte Surroundeffekte die den Zuschauer mitten ins Geschehen hineinwerfen und die Problematik der gehörlosen Opfer perfekt transportiert.

Ausstattung

- Interview (10:40 Minuten) - Trailershow Im Bonusmaterial erwarten den interessierten Zuschauer leider nur ein Interview mit dem Drehbuchautor und Regisseur Kwon Oh-Seung, sowie eine Trailershow mit anderen Titeln aus dem Programm der Busch Media Group. Nicht viel, aber zumindest bringt das Interview einige Einblicke in die Produktion und die Entstehung mit sich. Das Interview liegt in koreanischer Sprachfassung mit deutschen Untertiteln auf der Disc vor.

Fazit

Eine simple Story die dank einer packenden Inszenierung, tollen Darstellern und einigen interessanten Wendungen mehr ist als die Summer ihrer Teile. „Midnight“ ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich die südkoreanischen Filmemacher keineswegs hinter der gigantischen Konkurrenz verstecken müssen, sondern den amerikanischen Film weit hinter sich lassen können, wenn sie es denn wollen. Für Fans des asiatischen Kinos ist der Film ein Pflichtkauf, für alle anderen ein Geheimtipp. So oder so: Als Thrillerfan sollte man unbedingt einen Blick riskieren. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 20.05.2022

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