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Chucky - Die Mörderpuppe (2-Disc Special Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Child's Play (1988)

Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (2x), enthält Bonus-Disc, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch)
Label:
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
88 Minuten
Veröffentlichung:
04.08.2022
 
STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
7
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
    Auch wenn Charles Lee Ray, alias Chucky, nie den Stellenwert und die Ausstrahlung seiner „großen“ Genrekollegen Freddy, Jason und Michael erreichte, ist die Kleine von Dan Mancini erdachte Mörderpuppe aus dem kollektiven Gedächtnis der Horrorfilmfans nicht mehr wegzudenken. Inzwischen umfasst das Chucky-Franchise sieben Filme, ein Remake und eine Serie und für die Zukunft sind weitere Ableger und Fortsetzungen so sicher wie das Amen in der Kirche. Nachdem der erste Film der Reihe, der unter der Regie von Tom Holland entstand, seit seiner Streichung vom Index im Jahr 2011 in verschiedenen Sondereditionen auf den deutschen Markt gebracht wurde, stand eine reguläre Veröffentlichung im Keep Case bislang aus. Diese erfolgt nun als 2-Disc Edition durch MGM Home Entertainment bei Warner Home Video im Vertrieb von Universal Pictures Home Entertainment. Was der Film zu bieten hat und wie sich die Discs in technischer Hinsicht schlagen, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Der psychopatische Serienkiller Charles Lee Ray (B. Dourif) wird auf der Flucht angeschossen und droht zu verbluten. Doch sein Hass und Wahnsinn sind so groß, dass er es gerade noch schafft, durch ein magisches Ritual seinen Geist in eine Puppe zu übertragen. Genau diese Puppe erhält dann der sechsjährige Andy Barclay (A. Vincent) zum Geburtstag. Schon kurz darauf erwacht Chucky zum Leben und sorgt in Andys Umfeld für diverse Todesfälle. Natürlich glaubt dem Jungen keiner, dass seine Puppe dafür verantwortlich ist, stattdessen hält man ihn für psychisch gestört...
    Chucky 01.jpg
    Mörderische Puppen gehören bereits seit langem fest zum Horrorfilm dazu, seien es nun moderne Ausleger wie etwa „Annabelle“ oder die „Puppet Master“-Puppen von Charles Band. Einer der Mitbegründer dieser Richtung ist sicherlich die von Dan Mancini erdachte „Mörderpuppe“ Chucky, die auf der Legende und den Geschichten um „Robert“ herum gestrickt wurde, auch wenn die Geschichte des Films letztendlich völlig anders verläuft. Wenn man es ganz objektiv betrachtet, handelt es sich bei „Chucky – Die Mörderpuppe“ um einen klassischen Slasher, nur dass dieser durch die Prämisse bereichert wurde, dass der Killer im Körper einer Spielzeugpuppe steckt und aus dieser wieder hinausmöchte. Die grundsätzlich lächerliche äußere Erscheinung wird durch eine gewisse Bosheit und Coolness wettgemacht, wodurch es der Figur gelang Kultstatus zu erlangen.
    Chucky 02.jpg
    Regisseur und Co-Autor Tom Holland lässt sich beim ersten Film der Reihe allerdings noch relativ viel Zeit damit, das Treiben des mordenden Püppchens zu zeigen und spielt mit der Idee, dass eventuell etwas völlig anderes hinter den mysteriösen Todesfällen stecken könnte. Bis zu einem gewissen Punkt wird der Zuschauer an der Nase herumgeführt. Auch wenn er weiß was los ist, entsteht doch bis zu einem gewissen Punkt der Eindruck, dass der kleine Andy hinter all den blutigen Vorfällen stecken könnte. Dies macht auch einen gewissen Reiz dieses ersten Teils einer langen Reihe aus, auch wenn man heute natürlich weiß, wie der Hase läuft, und wer für all die Morde verantwortlich ist. Da Holland hier noch weitestgehend darauf verzichtet Chucky in seiner Gänze zu zeigen, ist auch der Coolnessfaktor, den die Figur zweifelsohne besitzt, in diesem Film der Reihe nur peripher zu erahnen. In späteren Teilen der Reihe, die dann auch unter der Obhut und Regie des Erfinders Dan Mancini entstanden, der die Filmreihe und die Serie bis heute betreut, lief der Charakter richtig heiß und baute sich seinen Kult auf. Sieht man nur diesen einen Film, wird der Erfolg nur schwer nachzuvollziehen sein.
    Chucky 03.jpg
    Objektiv betrachtet lässt sich auch die Indizierung nicht wirklich erklären, denn die wenigen Morde sind weder besonders blutrünstig, noch grafisch eindeutig in Szene gesetzt. Verglichen mit anderen Titeln aus dieser Zeit ist der Gewaltgrat relativ gering. Das bedeutet natürlich nicht, dass der Film blutleer oder harmlos wäre, nur ist die heutige Freigabe „ab 16 Jahren“ vollkommen ausreichend und wäre es vermutlich auch damals schon gewesen. Ein gewisser Coolness-Faktor lässt sich weder dem Film noch der Reihe absprechen, wer allerdings noch nie einen Film mit der mörderischen Puppe gesehen hat und nun erstmals zuschlägt um „am Anfang“ zu beginnen, wird sich vermutlich fragen, wie der Kult und die Langlebigkeit der Reihe zu erklären sind. Tatsächlich ist es recht schwer zu sagen, aber irgendwie haben wir alle Chucky in unser Herz geschlossen, und irgendwie ist die Figur ja auch cool.

Bildqualität

    Chucky 04.jpg
    Das körnige Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und ist alles in allem solide, bietet aber noch deutlich Luft nach oben. Die Schärfe bewegt sich auf einem durchschnittlichen bis guten Niveau, kleinere Details sind allerdings nur selten auszumachen. Dies kann allerdings ein gutes Stückweit auf das Ausgangsmaterial zurückgeführt werden. Die Farben sind kräftig und natürlich. Der Kontrast ist gut eingestellt, allerdings hätte der Schwarzwert etwas kräftiger sein dürfen. Obendrein lassen sich stellenweise deutliche Doppelkonturen nicht von der Hand weisen. Altersbedingte Mängel, Beschädigungen und ähnliches sind dafür recht selten.

Tonqualität

    Chucky 05.jpg
    Die deutsche Synchronfassung liegt, ebenso wie die englische Originalfassung, in dts-HD Master Audio 2.0 in Stereo auf der Disc vor. Der englische Ton bekam zudem noch eine 5.1 Abmischung spendiert, die allerdings nicht besonders ausgefeilt ist und nur wenig mehr zu bieten hat, außer dass der Ton auf alle Kanäle verteilt wird. Die deutsche Stereotonspur kann sich gut hören lassen, auch wenn sie alles in allem altbacken klingt. Die Dialoge sind jederzeit gut verständlich, die Musik von Joe Renzetti mischt sich harmonisch in das Geschehen mit ein und auch die Umgebungsgeräusche klingen satt und sauber, manchmal allerdings ein wenig zu künstlich (Schritte). Die deutsche Synchronisation entstand bei der Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke in Berlin nach einem Dialogbuch von Gerd P. Becker und unter der Regie von Tobias Meister, welcher der Mörderpuppe seine geniale Stimme lieh. Natürlich ist Brad Dourif mit seinem Stimmkapriolen eine Klasse für sich, aber Tobias Meister, welcher Chucky in den Nachfolgenden Filmen ebenfalls einige Male seine Stimme lieh, macht seinen Job ebenfalls hervorragend. Weiterhin bekommen wir mit Wolfgang Völz, Lutz Riedel und Uschi Hugo, welche dem jungen Andy, gespielt von Alex Vincent, ihre Stimme lieh, einen großartigen und hochkarätigen Sprechercast zu hören.

Ausstattung

    - Audiokommentar mit Alex Vincent, Catherine Hicks und Kevin Yagher - Audiokommentar mit David Kirschner und Don Manchini - Audiokommentar mit Chucky - Audiokommentar mit Tom Holland - TV-Spot (0:18 Minuten) - Kinotrailer (2:02 Minuten) - Hinter den Kulissen-Bildergalerie (3:04 Minuten) - Poster und Aushangfotos-Bildergalerie (1:40 Minuten) - Hinter den Kulissen: Special Effects (60:08 Minuten) - Life Behind the Mask (40:02 Minuten) - Your Special Effects Friend (40:53 Minuten) - Interview mit Alex Vincent (15:23 Minuten) - Evil Comes in Small Packages (24:49 Minuten) - Chucky: Building a Nightmare (10:05 Minuten) - A Monster Convention (5:26 Minuten) - Introducing Chucky: The Making of „Child's Play“ (6:15 Minuten) - Vintage Featurette (4:54 Minuten) - Chucky beim Horror-Nacht Festival (19:03 Minuten)
    Chucky 06.jpg
    Die Keep-Case Version beinhaltet eine Bonus-Blu-ray und auch auf der Filmdisc finden sich bereits einige Boni – kurz gesagt: Hier ist alles mit an Bord, was auch die kostenintensiveren vorherigen Sonderverpackungsversionen mit drauf hatten. Man muss also auf nichts verzichten. Den Anfang machen gleich vier Audiokommentare, einmal mit den Darstellern Alex Vincent, Catherine Hicks und Kevin Yagher, ein weiterer mit David Kirschner und Don Manchini und ein dritter mit Regisseur Tom Holland. Das echte Highlight ist allerdings der Audiokommentar von Chucky (Brad Dourif) selbst, der mit viel schwarzem Humor, bösen Bemerkungen und natürlich nicht ganz ernst gemeint hervorragend unterhält. Leider hat "Chucky" über weite Strecken nicht viel zu sagen und man vergisst hier leicht, dass man überhaupt einen Audiokommentar laufen hat. Unglücklicherweise gibt es für keinen der Audiokommentare deutsche Untertitel, was zu einem fetten Abzug bei der Punktevergabe sorgt, da man als deutschsprachiger Kunde hier nur schwer folgen kann. Besonders "Chucky", der sich zahlreicher Slangausdrücke und umgangssprachlicher Floskeln bedient, ist für englischsprachig unbegabte nur selten zu verstehen. Bei den drei Featurettes „Hinter den Kulissen“, „Life Behind The Mask“ und „Your Special Effects Friend“ verbergen sich ineinandergreifende Making-Of-Beiträge, die einen tiefen Einblick in die Entstehung des Films und der Effekte erlauben. Obendrein gibt es noch einiges an Werbematerial und zeitgenössische Features fehlen auch nicht.

Fazit

    Der erste Teil des bis heute erfolgreichen und beliebten Franchise kratzt noch sehr an der Oberfläche und lässt seine Hauptfigur nicht wirklich von der Leine, ist aber als Genrebeitrag Kult und legte den Grundstein. Dass der Film nun auch für den schmalen Geldbeutel und Durchschnitts-Filmsammler in Form einer Keep Case verfügbar ist, ist eine feine Sache, zumal die Qualität und Ausstattung den höherpreisigen Sondereditionen entspricht, so dass man hier außer auf die Verpackung auf Nichts verzichten muss. Fans der Reihe haben den Film natürlich längst in der Sammlung, aber alle anderen können nun bedenkenlos zuschlagen und miterleben, wie eine Kultfigur ihre ersten Schritte machte – im wahrsten Sinne des Wortes. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 04.08.2022

Chucky - Die Mörderpuppe (2-Disc Special Edition) Blu-ray Preisvergleich

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1 Bewertung(en) mit ø 4,50 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
5.0

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