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The Last Son (2021) Blu-ray

Original Filmtitel: The Last Son (2021)

Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD HR 5.1
Deutsch DD 2.0
Englisch DTS-HD HR 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
99 Minuten
Veröffentlichung:
02.06.2022
 
STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Bevor Sam Worthington wieder in das Avatar eines Na’vi schlüpft und die Unterwasserwelt von Pandora erkundet, schwingt er sich schnell noch einmal auf den Sattel eines Westernpferdes und macht sich in der Rolle eines gesetzlosen Bad-Guys auf die Suche nach dem letzten verbliebenen seiner Söhne. Ziel ist hier aber keinesfalls ein nettes Familientreffen, sondern für ihn geht es um das nackte Überleben. In diesen Familiendisput werden auch bekannte Darsteller wie Heather Graham, Thomas Jane oder der Musiker Machine Gun Kelly gezogen. Im Vertrieb von Constantin Highlight Communications erschien eben jene Familienfehde auf Blu-ray und soll nun im nachstehenden Review etwas genauer unter die Lupe genommen werden.

Story

Der Gesetzlose Isaac Lemay (S. Worthington) war an der Jagd auf das Chayenne-Folk maßgeblich beteiligt, was ihm den Fluch eines der Hauptlinge einbrachte: Dessen Prophezeiung nach soll Lemay eines Tages von seinem eigenen Fleisch und Blut in die ewigen Jagdgründe geschickt werden. Da Lemay ein ausschweifendes Liebesleben pflegte, aus dem zahlreiche Kinder entstanden, kommen gleich mehrere Nachfahren in Frage, die für sein vorzeitiges Ableben sorgen könnten. Daher entschließt er sich vorsorglich, einen nach dem anderen selbst zu töten, um sein eigenes Überleben zu sichern. Mit Cal (M.G. Kelly) bleibt der letzte Sohn aus einer Beziehung mit der Saloon-Hure Anna (H. Graham) über – der zieht jedoch selbst als Dieb und Bankräuber eine Spur aus Tod und Verderben hinter sich her. Das Aufeinandertreffen der Generationen kann somit für keinen ein gutes Ende finden...
The-Last-Son-2021-Szenenbild-01.jpg
Der Ausgangpunkt der Geschichte wird gleich zu Anfang von einem kurzen und knappen Einspieler aus dem Off erklärt und dann wird der Zuschauer auch schon in die harte Welt des Wilden Westens geworfen. Inhaltlich bietet der Film von Regisseur Tim Sutton auf den ersten Blick eine ziemlich ungewöhnliche und brutale Story, denn in der Regel ist es doch eher selten, dass ein Vater seine Kinder töten möchte, nur um sein eigenes Leben zu retten. Betrachtet man das Ganze jedoch etwas genauer, so kann man schnell feststellen, dass sich Hauptprotagonist Isaac Lemay, welcher von Sam Worthington verkörpert wird, schon sein ganzes Leben nicht wirklich um seine Kinder gekümmert hat. Sie entstanden alle aus den schnellen Beziehungen zu leichten Mädchen, welche letztendlich mit dem Kind allein zurückgelassen wurden. Sicher, in ein besseres Licht rückt das Lemays Feldzug nicht, erklärt aber vielleicht ansatzweise, warum der Gesetzlose keine Sekunde zögert, wenn er vor seinem ihm fremden Nachwuchs steht und den Abzug seines 45er-Colts drückt. In seinem letzten verbleibenden Sohn erhält er jedoch einen ebenbürtigen, wenn nicht gar überlegenen Gegner, welcher mit allen Wassern gewaschen ist. Plündernd und mordend zieht der unberechenbar launische Cal nämlich selbst durchs Land und hinterlässt eine Spur der Gewalt. In dessen Rolle ist der Musiker Machine Gun Kelly zu sehen, welcher seinem Namen hier alle Ehre macht, bringt er doch mit Hilfe einer dem Militär geraubten Gatling-Gun zahlreiche Unschuldige um. Als dieser dann noch mitbekommt, dass er auf die Abschussliste seines Erzeugers gerückt ist, läuft er erst so richtig zur Höchstform auf, dreht den Spieß um und eröffnet seinerseits die Jagd auf Lemay. Durch den Raub der Gatling-Gun hat Cal jedoch auch noch das Militär in Form von Thomas Janes Charakter Solomon im Nacken. Dieser will seine Waffe zurück und den Tod seiner Kameraden gerecht bestraft wissen. Dass alle drei Männer dann noch eine Beziehung zur Saloon-Hure Anna, gespielt von Heather Graham, haben, ist in dieser verstrickten Geschichte dann nicht weiter verwunderlich.
The-Last-Son-2021-Szenenbild-02.jpg
Mit sehr vielen ruhigen Bildern, die plötzlich in Gewalteruptionen münden und einer ebenso ruhigen Erzählweise nimmt sich Regisseur Tim Sutton ordentlich Zeit, um seine Geschichte zu erzählen. Während man die Beweggründe des Vaters noch halbwegs nachvollziehen kann, tötet sein Sprössling aus purer Lust an der Gewalt oder in unkontrollierbaren Wutausbrüchen. Das sorgt dafür, dass man mit keinem der Charaktere so wirklich sympathisieren kann. Niemand kann hier also in eine schwarze oder weiße Kategorie eingeteilt werden, viel mehr sind alle Figuren hier ziemlich grau. Dazu passt dann auch die recht rohe Gewaltdarstellung, die im späteren Verlauf der knapp 100 Minuten auch durchaus explizit zur Schau gestellt wird. Schusswunden, besonders die von Kopftreffern, werden hier ohne Umschweif zur Schau gestellt. Allerdings sollten Actionfans darauf gefasst sein, dass es hier nicht allzu oft zu Shootouts oder ähnlichem kommt. Der Actionanteil erfolgt nämlich nur in knappdosierten Mengen, was dann auch prompt dafür sorgt, dass es zwischendurch immer mal wieder zu einigen Längen kommt und sich die Ereignisse wie Kaugummi ziehen. Da helfen dann auch die zahlreichen wunderschönen Naturaufnahmen nicht, die es von der teils leicht verschneiten Wildnis zu sehen gibt. Der Ausgang des Films ist recht frühzeitig ersichtlich und wird niemanden so wirklich überraschen. Sam Worthington und Thomas Jane liefern dabei meist recht mürrische Darstellungen, die im Falle von ersterem sogar noch hinter einem dichten Bart versteckt werden. Eine gute Leistung kann man hingegen Machine Gun Kelly attestieren, der den verrückten Cal hervorragend spielt. Wobei natürlich die Frage aufkommt, wieviel der Womanizer da von sich selbst mitbringt, ist er doch auch im wahren Leben nicht nur aufgrund seiner zahlreichen Tattoos in die Kategorie „bunter Vogel“ einzusortieren. „The Last Son“ bleibt damit ein recht schwer verdaubares Stück Western, das zwar seine Momente hat, im Großen und Ganzen aber einiges an Potential verschenkt.

Bildqualität

The-Last-Son-2021-Szenenbild-03.jpg
In optischer Hinsicht scheint man leider nicht das Optimum herausgeholt zu haben, wirken viele Szenen doch zum einen leicht unscharf, zum anderen werden sie immer mal wieder von Rauschen durchzogen, was vor allem einige Abschnitte im Dunkeln betrifft. Hier hat man dann das Gefühl, ein leichter Schleier läge über der Szenerie. Der Kontrast ist sehr natürlich eingestellt und zeigt die herbst-winterliche Landschaft von einer eher braun-grauen Farbpallette. In Nahaufnahmen sind dann allerdings doch feine Härchen, Hautporen oder Fellstrukturen der Bekleidungen zu erkennen. Ein wenig lasch war man bei der Qualitätskontrolle, denn in Minute 22:35 bewegt sich kurzzeitig ein Schmutzfleck in der linken Mitte übers Bild – vermutlich ein Blutspritzer als Resultat einer kurzzuvor gezeigten Hinrichtung. Mehr gewünscht hätte man sich auch in Sachen Tiefenschärfe, denn leider sind Felder und Wälder im Hintergrund teils etwas matschig geraten. Kann natürlich sein, dass dies bewusst durch die eingesetzte Brennweite der Aufnahmeobjektive so gewählt wurde, unpassend wirkt es dennoch irgendwie. Die Kritik liest sich vielleicht schlimmer als das Endresultat der bewegten Bilder für manch einen ist, doch hier wäre sicherlich aus technischer Sicht definitiv noch etwas mehr drin gewesen.

Tonqualität

- Deutsch DTS-HD High Resolution Audio 5.1 - Englisch DTS-HD High Resolution Audio 5.1
The-Last-Son-2021-Szenenbild-04.jpg
Akustisch präsentiert man sich im Vergleich zum Bild schon wesentlich besser, zumindest erfolgt eine fast permanente Rundumbeschallung aus allen verfügbaren Kanälen. Dass diese nur mit leicht beschnittenen Soundspuren gespeist werden, ist ja bei „Constantin / Highlight Communications“ nichts neues mehr. Dennoch kommen sowohl der englische Originalton als auch die deutsche Synchronisation recht pegelstark und druckvoll aus den Membranen der Lautsprecher. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Sounduntermalung aber im Allgemeinen ausgefallen, setzt man hier nämlich neben ruhigen Klavierstücken oftmals auch auf diffuse Klangeffekte oder stark verzerrte Rockstücke, die schon mal an den Nerven des Zuhörers zerren – was allerdings auch die teils angespannte Atmosphäre positiv unterstützt. Der Subwoofer darf vor allem beim Einsatz der Gatling-Gun etwas tiefer in den Keller gehen, ansonsten erfordert der Film durch seine meist recht ruhige Inszenierung weniger einen Tiefbass-Einsatz. Die schon erwähnte fast permanente Multikanal-Unterstützung zeigt sich oftmals durch Windgeräusche in der kargen Wildnis - wird dann mal geschossen, ist die Flugbahn der Kugeln einwandfrei nachzuvollziehen. Insgesamt also eine passende Sound-Untermalung zu einer etwas schwer verdaulichen Geschichte.

Ausstattung

- Trailershow o A Beautiful Day o Disturbing The Peace o Shot Caller o Horizon Line o The Silence o Wrong Turn – The Foundation o Inheritance – Ein dunkles Vermächtnis o The Last Son (Trailer Deutsch) o The Last Son (Trailer Englisch) o Monster Hunter
The-Last-Son-2021-Szenenbild-05.jpg
Bis auf einen umfangreichen Überblich über das etwas zurückliegende Portfolie des Publishers gibt es keine weiteren Extras. Dabei wären hier sicherlich einige Interviews – besonders mit den Hauptdarstellern – interessant gewesen.

Fazit

Sam Worthington zeigt sich hier einmal von einer etwas anderen Seite und gibt einen Bad-Guy, mit dem man ganz und gar nicht sympathisieren kann. Lediglich die Tatsache, dass sein Hauptwidersacher – hervorragend gespielt von Musiker Machine Gun Kelly – noch eine deutliche Spur fieser und rücksichtsloser agiert, lässt Worthingtons Figur dann doch etwas besser dastehen. So wirklich gut ist in diesem Film aber eh niemand, sodass man leider auch mit keinem der Charaktere so wirklich mitfiebern möchte. Während man beim Bild doch etwas hinter den derzeit technisch-verfügbaren Möglichkeiten zurückbleibt, bietet man bei der Akustik eine gelungene Rundumbeschallung für den Zuschauer. Vor allem Wettereffekte und die atmosphärischen Klang-Kulissen leisten hier einiges, auch wenn sie manchmal an den Nerven zerren – was aber so vermutlich bewusst gewollt ist. Leider bleibt es insgesamt aber bei einer recht schleppenden Inszenierung, die doch schon die ein oder andere Länge mit sich bringt. Etwas mehr Action hätte dem Titel sicherlich gutgetan. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 14.09.2022

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