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Candyman's Fluch (1992) (Unrated) 4K (Limited Mediabook Edition) (Cover A) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Candyman (1992)

4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book,
Limitiert auf 1.000 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0

Blu-ray:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch, Englisch

Blu-ray:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (1.85:1) @24 Hz 4K native, Dolby Vision, HDR
Video-Codec:
Spieldauer:
99 Minuten
Veröffentlichung:
23.05.2022
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STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
7
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Pünktlich zum Valentinstag am 14. Februar 2020 brachte Turbine Medien das 1992 entstandene Horrordrama „Candyman's Fluch“ im drei unterschiedlich limitierten Mediabooks auf den Markt. Cover A ist auf 1.500, Cover B sogar auf nur 1.000 Exemplare limitiert und nummeriert. Von Cover C gibt es gerade einmal 500 Exemplare, und obendrein ist diese Version ausschließlich im Turbine Shop exklusiv erhältlich. Nun, etwas mehr als 2 Jahre später, legt Turbine den Film erneut in Form dreier Mediabooks auf, diesmal allerdings als 4k-UHD Disc, welche den Film obendrein nochmals auf Blu-ray Disc enthält. Was sich noch alles geändert hat – und was nicht – und wie sich die neue 4k-UHD Scheibe in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Die beiden Studentinnen Helen und Bernadette haben sich für ihre Doktorarbeit das Thema moderne urbane Legenden ausgesucht und stoßen bei den Recherchen auf die unglaubliche Geschichte vom Candyman: Ein Schwarzer, der sich vor hundert Jahren in eine weiße Frau verliebte, mit ihr ein Kind zeugte und vor lauter Hass von deren Vater grausam und brutal hingerichtet wurde. Wer immer seinen Namen fünfmal in einen Spiegel ruft, weckt den Candyman wieder auf und er kehrt nur zurück um Rache zu nehmen. Doch Helen will nicht so recht an diesen grauenhaften Mythos glauben und begibt sich auf die Suche nach dieser unvorstellbaren Legende, nichtsahnend, welche Folgen das haben wird...
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Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte des britischen Kultautors Clive Barker, der bereits mit seinen Vorlagen zu „Hellraiser“ und „Cabal – Die Brut der Nacht“ für Meilensteine des Horrorfilms sorgte. Obwohl der Film massiv von der Vorlage abweicht und diese um zahlreiche Aspekte erweitert (was kein Wunder ist, denn die Geschichte taugt inhaltlich und vom Umfang her nicht einmal ansatzweise für einen abendfüllenden Spielfilm) merkt man dem Film deutlich die Handschrift Barkers an.
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Auf die Frage, worum es in Bernard Roses Film „Candymans Fluch“ geht, wird die Antwort, je nach Betrachtungsweise, sehr unterschiedlich ausfallen. Grob betrachtet handelt es sich um einen Horrorfilm über eine Urbane Legende die zum Leben erwacht, aber es geht ebenso um Liebe, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und natürlich Rache. So gesehen ist „Candyman's Fluch“ also sehr viel mehr als ein banaler Horrorfilm mit brutalen Splattereinlagen. Man könnte sogar sagen, dass „Candyman's Fluch“ eines der cleversten und inhaltlich besten Horrordramen der 1990er Jahre darstellt, auch wenn es inszenatorisch einige kleinere Schwächen gibt, etwa was die Charakterzeichnung und Entwicklung der einzelnen Figuren angeht. Aber das ist für einen Horrorfilm nicht notwendigerweise ein Manko. Einige Handlungselemente regen hingegen zu Spekulationen an. Der Film lässt ständig die Frage offen was echt und was „erträumt“ ist und als Bösewicht ist der Candyman ob seiner tragischen Geschichte und seines nachvollziehbaren Rachedurstes (wenn man sein Handeln überhaupt so beschreiben möchte!) kein echter Bösewicht im Klassischen Sinne. Aber genau das macht diesen Film andererseits auch so besonders und hebt ihn aus der Masse ähnlicher Kultfilme weit heraus.
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Bei einem Budget von gerade einmal 8 Millionen US-Dollar spielte der Horrorfilm nur in seiner Heimat alleine knapp 26 Millionen US-Dollar wieder ein. Kein Wunder also, dass in den kommenden Jahren zwei Fortsetzungen produziert wurden, die aber beide nicht an die Wirkung und Brillanz des Originalfilms herankommen. Für dieses Jahr wurde ein Remake auf der Grundlage eines Drehbuchs von Jordan Peele angekündigt, welches sich dann erneut mit dem hier vorliegenden Kultfilm messen lassen muss, wobei ich persönlich hier sehr hohe Erwartungen habe. Wir dürfen uns also gerne überraschen lassen.

Bildqualität

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Die im Set enthaltene Blu-ray Disc ist identisch mit der bereits erhältlichen Scheibe aus den vorherigen Auflagen. Das körnige Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor. Ein Vergleich zur 2016er Veröffentlichung von Meteor Film kann mangels Vergleichsexemplar nicht stattfinden, aber das, was uns hier geboten wird, ist erstklassig – zumindest gemessen am Alter und Budget des Films. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem guten Niveau, auch wenn echte Highlights eher Seltenheitswert besitzen. Hin und wieder schleichen sich sehr unscharfe Szenen ein, aber hierbei handelt es sich mutmaßlich um nicht ganz ideal fokussiertes Ursprungsmaterial. Die Farben sind sehr angenehm und kräftig, ohne dabei über das Ziel hinauszuschießen. Der Ton ist dabei leicht ins rötliche verschoben, bleibt aber weitestgehend sehr natürlich. Der Kontrast ist ebenfalls gut eingestellt und bildet auch ein sauberes und tiefes Schwarz ab – zumindest bis zum Ende, denn hier hätte der Schwarzwert etwas knackiger sein dürfen. Altersbedingte Mängel findet man quasi keine, und somit gibt es im Großen und Ganzen nichts zu beanstanden. Ein klitzekleiner Qualitätsunterschied, der sich insbesondere in einem etwas dominanteren Filmkorn und einer leichten Änderung in Farbbrillanz und Kontrast widerspiegelt, zeigt sich während der ursprünglich geschnittenen Szene im Krankenhaus zum Ende des Films. Diese ist zwar nicht bedeutend schlechter, fällt dem geübten Auge aber dennoch auf.

Bild 4k UHD

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Das Ergebnis liegt in HDR und Dolby Vision zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses und zur Erweiterung des Farbraums vor. Allerding muss auch hier, wie bereits bei der Blu-ray Bildbewertung, das Alter und Budget des Films mit einbezogen werden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass tatsächlich eine gewisse Qualitätssteigerung bemerkbar ist, allerdings in einem sehr geringen Umfang. Die Schärfe beispielsweise wurde ein wenig aufpoliert und zeigt nun mehr und kleinere Details – allerdings lassen sich auch dadurch die durch Fokussierungsfehler verursachten Unschärfen nicht beheben. Man kann einen Kuch nun einmal nicht neu backen. Auch der Kontrast ist etwas dynamischer, aber leider wirkt das grundsätzlich düstere Bild zugleich noch ein wenig düsterer als es ohnehin schon war. Zumindest der Schwarzwert kommt dadurch natürlich besser zur Geltung, aber auch hier lieferte die Blu-ray bereits sehr gute Werte ab. Der größte Zugewinn ist hier eindeutig der erweiterte Farbraum, wobei hier – wie so oft – insbesondere Feuer und Flammen profitieren. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die 4k-Bildqualität zwar ein wenig mehr zu bieten hat als die Full-HD-Wiedergabe, allerdings waren keine Wunder zu erwarten und es wurden auch keine vollbracht. Somit liefert diese UHD nur einen geringen Mehrwert.

Tonqualität

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Akustisch hat sich bei der 4k-Scheibe nichts verändert. Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache jeweils in dts-HD Master 5.1, sowie zusätzlich in Dolby Digital 2.0 Stereo mit optional zuschaltbaren Untertiteln in beiden Sprachen auf der Disc vor. Die 5.1 Abmischung ist dabei sehr unauffällig und nutzt die Möglichkeiten nur selten bis überhaupt nicht aus. Die hinteren Kanäle bleiben, bis auf einige vereinzelte Ausnahmen (wie etwa die Polizeisirenen beim ersten Besuch der Wohnanlage am Anfang) stumm, und werden maximal von der wundervollen Musik in Anspruch genommen. Wer hier gerne etwas genauer hinhören möchte bekommt dank der zusätzlichen Tonspur, welche ausschließlich die Filmmusik und die Soundeffekte enthält, die Gelegenheit dazu. Auch der Subwoofer wird nur selten genutzt, wobei es in dieser Hinsicht auch an den Möglichkeiten mangelt. Abgesehen davon sind die Tonspuren sehr angenehm und harmonisch abgemischt. Die Dialoge sind jederzeit gut verständlich und werden nie von Musik oder Nebengeräuschen überlagert. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Legard Synchron GmbH in Berlin unter der Dialogregie von Michael Richter und bringt zahlreiche bekannte Stimmen, wie etwa Ulrike Möckel, Norbert Langer, Arianne Borbach, Klaus Sonnenschein und Bernd Rumpf zusammen. Der Candyman wird von einem phantastischen Frank Glaubrecht gesprochen, wobei dieser – trotz massivem Filtereinsatz – nicht einmal ansatzweise die Wirkung von Tony Todd erreicht, dessen Stimme schon in der allerersten Einstellung für eine wohlige Gänsehaut beim Zuschauer sorgt. In diesem Punkt sei also unbedingt die Originalfassung des Films empfohlen, wobei die deutsche Synchronfassung wirklich erstklassig ausgefallen ist.

Ausstattung

- 3 Audiokommentare - Tonspur mit Soundeffekten und der Filmmusik von Phillip Glass - Clive Barker - Raising Hell (10:47 Minuten) - Tony Todd - Be My Victim (09:47 Minuten) - Virginia Madsen - It Was Always you Helen (13:11 Minuten) - Jane Ann Stewart - The Writing Of Wall (06:22 Minuten) - Bob Keen, Gary J. Tunnicliffe & Mark Coulier - Forbidden Flesh: The Makeup FX of Candyman (08:02 Minuten) - Douglas E. Winter - A Story To Tell (18:39 Minuten) - Tananarive Due & Steven Barnes - Urban Legends: Unwrapping Candmen (20:41 Minuten) - Ted Raimi - The Story Of Billy (02:49 Minuten) - Bernard Rose, Clive Barker, Alan Poul, Tony Todd, Virginia Madsen & Kasi Lemmons (23:49 Minuten) - Storyboards (05:22 Minuten) - Clive Barker Trailershow
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Das Bonusmaterial befindet sich komplett auf der enthaltenen Blu-ray Disc und ist dementsprechend ebenfalls mit den vorherigen Veröffentlichungen identisch. Austattungstechnisch kann sich die Scheibe allerdings sehen lassen und fährt ein ganzes Arsenal an interessanten Bonusfeatures auf. Zum einen hätten wir da gleich DREI Audiokommentare, zum einen mit Regisseur Bernard Rose und Candyman-Darsteller Tony Todd, einen weiteren bei dem sich der Bestsellerautor und Autor der Vorlage, Clive Barker, sowie Produzent Alan Poul und die Darsteller Virginia Madsen und Kasi Lemmons zu Tony Todd und Bernard Rose gesellen, sowie einen dritten mit den Filmkritikern Stephen Jones und Kim Newman. Erfreulicherweise lassen sich bei allen drei Audiokommentaren optional deutsche Untertitel hinzuschalten. Darüber hinaus bekommen wir noch haufenweise Interviews mit Cast und Crew, wodurch ein sehr intimer und ausführlicher Einblick in die Entstehung des Films gewährt wird. Obendrein gibt es die Trailer zu Candyman 1 und 3, sowie zu den ersten drei Hellraiser Filmen, die ebenfalls auf einer Geschichte von Kultautor Clive Barker basieren – jeweils in deutscher und englischer Sprache.

Fazit

Neu ist bei dieser Veröffentlichung leider nur das 4k-Bild. Das kann sich zwar sehen lassen und bietet gegenüber der bereits sehr guten Blu-ray Disc eine Qualitätssteigerung, aber diese fällt nicht so gravierend aus, dass sich eine Neuanschaffung lohnt. Natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden. Bild- und Ton der Veröffentlichung aus dem Hause Turbine sind jedenfalls erstklassig, wenn man das Alter und geringe Budget in die Rechnung mit einbezieht. Mit satten Farben und einer angenehmen Schärfe wird das Auge, und mit einem klaren, harmonischen Ton wird das Ohr geschmeichelt. Und obendrauf bekommen wir haufenweise Bonusmaterial. Fanherz, was willst du mehr? Der Film als solcher ist vermutlich nicht jedermanns Sache, aber ganz klar gehört er zu den großen Klassikern des Genres, wobei das Genre nicht eindeutig festzumachen ist. Wer oberflächlichen Horror erwartet wird mitunter ein wenig enttäuscht sein. Dafür darf der Anspruchsvollere Zuschauer sich über ein cleveres und vor allem gut gemachtes Horrordrama mit zahlreichen Interpretationsansätzen freuen. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 07.06.2022
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