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Kalifornia (1993) (Limited Collector's Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Kalifornia (1993)

Kalifornia
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Disc-Informationen
deutsche Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Media Book
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch PCM 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
118 Minuten
Veröffentlichung:
13.05.2022
 
STORY
8
 
Bildqualität
5
 
Tonqualität
5
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Serienmörder übten und üben seit jeher einen gewissen Reiz auf uns aus. Kein Wunder, dass es ganze Gesellschaften gibt, die sich mit den Taten diverser „großer Namen“ befassen und die abscheulichen Verbrechen immer wieder in Form von Filmen, Serien, Büchern oder gar Hörspielen aufgearbeitet werden. Auch „Kalifornia“ aus dem Jahr 1993 ist so ein Film, aber er ist mehr als das: David Duchovny und Michelle Forbes spielen zwei Reporter, die ein Buch über Serienkiller schreiben wollen und dabei unwissentlich ein Killerpärchen, bestehend aus Brad Pitt und Juliette Lewis, als Anhalter mitnehmen. Was der Film zu bieten hat und wie sich die Blu-ray Disc, die im Vertrieb der Al!ve AG von Capelight Pictures im Mediabook veröffentlicht wird, zu bieten hat, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Die Fotografin Carrie (M. Forbes) und ihr Freund Brian (D. Duchovny), ein angehender Reporter, haben eine glänzende Karriere vor sich. Brian fängt an ein Buch zu schreiben, das den US-Serienkillern gewidmet ist und Carrie soll dazu die passenden Bilder liefern. Um genug Recherchematerial zu haben, begeben sie sich auf eine Reise quer durch die Staaten, um die berühmten Mordschauplätze zu besuchen. Da sie jedoch klamm bei Kasse sind, nehmen sie das Pärchen Adele (J. Lewis) und Early (B. Pitt) mit auf Tour, obwohl Carrie dabei kein gutes Gefühl hat. Und sie soll recht behalten, denn Early ist ein gesuchter Serienkiller …
Kalifornia_01.jpg
Auf den ersten Blick liest sich die Inhaltsangabe von „Kalifornia“ unspektakulär und trotz des Starfaktors ist das Spielfilmdebüt des ehemaligen Musik- und Werbefilmregisseurs Dominic Sena weitestgehend unbekannt. Völlig zu Unrecht, denn der Film bietet nicht nur eine spannende Atmosphäre und eine dichte Story, die sich von Minute zu Minute zuspitzt und allerhand Schauwerte liefert, sie war auch noch der Startpunkt für bis heute anhaltende Filmkarrieren – und, wenn wir es ganz genau betrachten, liefert Brad Pitt, der bis dato lediglich als „Sunnyboy“ in Erscheinung getreten war, eine der besten darstellerischen Leistungen seiner bisherigen ab.
Kalifornia_02.jpg
Der Film wechselt während seiner Laufzeit mehrfach die Perspektive. So identifiziert man sich anfangs mit David Duchovnys Brian (oder wahlweise dessen Partnerin Carry, gespielt von Michelle Frobes), nimmt aber schon bald – freiwillig oder unfreiwillig – den Part von Pitt ein, zumal der Zuschauer weiß oder zumindest ahnt, um was eine Art Mensch es sich dabei handelt, während die unwissenden Opfer jederzeit dem aufschwellenden Wahnsinn ihres Begleiters anheimfallen könnten. Die permanente Spannung wird allein durch Pitts Gesten und Blicke aufgebaut, wobei Regisseur Senas Erfahrung im Werbebereich freilich eine nicht unerhebliche Rolle spielt, um Pitts Schauspiel perfekt einzufangen.
Kalifornia_03.jpg
Natürlich ist der Film nicht nur atmosphärisch dicht, sondern geizt auch nicht mit der Zurschaustellung von Gräueltaten, weshalb die 18er-Freigabe der FSK durchaus auch aus heutiger Sicht nachvollziehbar ist. Dennoch sind diese Gewaltexzesse niemals nur Mittel zum Zweck, sondern treiben die Handlung und die Charakterisierung stets voran. Leider ist die Handlung mitunter ein wenig löchrig und unlogisch, was zu einem kleinen Abzug in der B-Note führt. Das Katz-und-Maus-Spiel, das Schauspiel Pitts, die wunderbar fotografierten Bilder von Kameramann Bojan Bazelli und nicht zuletzt die packende und mitreißende Story von Stehen Levy und Tim Metcalfe machen „Kalifornia“ trotzdem unterm Strich zu einem adrenalingeschwängerten Road-Trip des Grauens, den man sich als Genrefan auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.

Bildqualität

Kalifornia_04.jpg
Dem körnigen Bild sieht man das Alter von beinahe 30 Jahren leider an – und dass das zugrundeliegende Master ebenfalls schon vor einiger Zeit erstellt wurde. Die Schärfe bewegt sich auf einem mittelmäßigen Niveau und besitz noch deutlich Luft nach oben. Kleinere Details lassen sich bestenfalls in Nahaufnahmen erkennen und in manchen Einstellungen wirkt das Bild leider reichlich matschig. Auch sind Doppelkonturen keine Seltenheit. Die Farben sind stellenweise stark verfremdet, weitestgehend erdig, aber das gehört dazu und ist sicherlich ein gewolltes Stilmittel, welches auch hervorragend zum Film passt. Leider bluten die Farben szenenweise aus. Der Kontrast ist anständig eingestellt, bildet sattes Schwarz ab, aber gerade hier hat das Bild leider den Nachteil, dass Details verschluckt werden. Helle Flächen hingegen wirken irgendwie verwaschen und neigen dazu zu flackern. Altersbedingte Mängel sind selten, aber vorhanden. Hier wäre mit Sicherheit deutlich mehr drin gewesen.

Tonqualität

Kalifornia_05.jpg
Der deutsche Ton befindet sich sowohl in LPCM 2.0, als auch in einer 5.1 dts-HD Master Audio Abmischung auf der Disc. Der Originalton ist ebenfalls in letztgenannter Abmischung mit an Bord. Qualitativ empfiehlt es sich, sofern man die deutsche Version sehen möchte, auf die LPCM-Stereospur zurückzugreifen, da diese alles in allem harmonischer und sauberer klingt. Davon abgesehen hat die 5.1-Surroundspur keine nennenswerten Effekte zu bieten. Zwar verteilt sich der Soundtrack auf alle Kanäle, aber gerade in dieser Hinsicht übertreibt der Film es ein wenig und lässt Dialoge im musikalischen Gewitter untergehen. Unterm Strich hätte man sich diese Tonspur sparen können. Anders schaut es bei der Originalfassung aus, deren 5.1 Abmischung deutlich besser gelungen ist, auch wenn hier ebenfalls nur dezente und sparsame Effekte zu hören sind. Die deutsche Synchronfassung ist grundsolide, allerdings muss man sich zunächst an die ungewöhnlichen Sprecher gewöhnen. Über Brad Pitt erklingt nicht wie üblich Tobias Meister sondern Bernd Schramm, statt Benjamin Völz hören wir Torsten Sense über David Duchovny und auch Juliette Lewis ist mit Dorette Hugo nicht schlecht aber gewöhnungsbedürftig besetzt.

Ausstattung

- Interview mit Brad Pitt und Juliette Lewis (2:35 Minuten) - Featurette (5:22 Minuten) - Trailer
Kalifornia_06.jpg
Der Bonussektor ist leider sehr sparsam bestück. Neben einer kurzen Featurette, welche wie ein überlanger Trailer wirkt, wurde nur noch ein altes Interview mit den beiden Hauptdarstellern und die Trailer zum Film (sowie einige weitere Trailer zu anderen Titeln des Publishers) auf die Disc gepresst. Darüber hinaus liegen die Boni in mangelhafter Qualität vor, die an VHS-Zeiten erinnern, wurden aber zumindest deutsch untertitelt.

Fazit

Der Film bietet spannende Unterhaltung von Anfang bis Ende und zeigt Brad Pitts bis heute beste Darstellung, die er jemals vor einer Kamera zum Besten gab. Für Genrefans ohnehin zu empfehlen, bietet der Film auch „Normalguckern“ alles, was das Herz begehrt. Unbedingt anschauen! Qualitativ schaut das Ganze leider nicht ganz optimal aus, bietet aber eine zufriedenstellende Bild- und Tonqualität. Gut möglich, dass man den Film anlässlich des 30-jährigen Jubiläums im nächsten Jahr noch mal restauriert, aber das sind reine Spekulationen auf die man bestenfalls hoffen kann. Das Bonusmaterial ist leider ebenfalls sehr übersichtlich. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 03.05.2022

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