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The Sixth Sense (1999) (Neuauflage) Blu-ray

Original Filmtitel: The Sixth Sense (1999)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD HR 5.1
Englisch DTS-HD HR 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
108 Minuten
Veröffentlichung:
26.11.2021
 
STORY
9
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
5
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Kurz vor der Jahrtausendwende landete das Multi-Talent M. Night Shayamalan (Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler & Produzent) mit seinem Film "The Sixth Sense" einen überraschenden Erfolg an den Kinokassen. Action-Star Bruce Willis präsentiert sich in dem mystischen Thriller von seiner ruhigen, in diesem Falle aber nicht minder spannenden Seite und bescherte seinen Zuschauern nebenbei noch einen der beeindruckendsten Twists der Film-Geschichte. Bereits 2008 erschien der Film im Full HD-Format, dem Publisher Filmjuwelen zuletzt 2020 noch eine Auswertung im Mediabook spendierte. Wer weniger Wert auf die Verpackung legt, aber nicht auf deren Inhalt verzichten möchte, bekommt nun die Chance den Film in einer Neuauflage im Keep Case zu erstattet. Nichtsdestotrotz ließen es sich Filmjuwelen auch bei dieser Ausgabe nicht nehmen und hübschen den Release mit einem hochwertigen Schuber auf. Was diese Veröffentlichung im Einzelnen zu bieten hat, soll im nun folgenden Review einmal genauer betrachtet werden.

Story

Dr. Crowe (B. Willis), ein preisgekrönter Kinderpsychologe, betreut den neunjährigen Jungen Cole (H. J. Osment), der von starken Ängsten geplagt wird und sich niemandem anvertrauen will. Cole ist ein Außenseiter und wird von seinen Mitschülern „Psycho“ genannt. Nach und nach kann Dr. Crowe jedoch das Vertrauen des Jungen gewinnen, der ihm eines Tages schließlich erzählt, dass er tote Menschen sehen kann, die jedoch nicht wissen, dass sie tot sind…
Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten sind die fünf klassischen Sinne des Menschen. Einige behaupten jedoch darüber hinaus noch einen sechsten Sinn zu haben, mit dem sie Verbindung zu Verstorbenen aufnehmen können. Genau diesem mysteriösen Sinn widmet sich M. Night Shyamalans erster großer Hollywood-Film, der ihn recht schnell zu einem gefeierten Star in der Film-Metropole machte. In ganz ruhigen Bildern erzählt er dabei die Geschichte des renommierten Kinderpsychologen Malcolm Crowe, welcher hier von Action-Star Bruce Willis inszeniert wird, welcher den wohl emotionalsten und persönlichsten Fall seiner Karriere vor sich hat. Anstatt es hier wieder im Alleingang mit einer Horde Terroristen aufzunehmen, bekommt es der Mime mit dem kleinen Haley Joel Osment zu tun, der ihn seinerzeit mit seinen gerade mal 11 Jahren komplett an die Wand spielt. Was der kleine Mann hier schon zu leisten vermag, gelingt oftmals gestanden Schauspielern nicht. In der Rolle des schüchternen Außenseiters Cole, welcher aufgrund seiner leicht kauzigen Art von den meisten seiner Mitschüler verspottet wird, führt er ein zurückgezogenes Leben mit seiner alleinerziehenden Mutter Lynn, in deren Haut Toni Collette schlüpfte. Die Mutter verzweifelt von Tag zu Tag mehr, dringt sie doch trotz aller Fürsorge und Verständnis einfach nicht zu ihrem Spross durch. Hilfe erhält Cole nach anfänglicher Skepsis von Fachmann Crowe, der ihn fortan in seinem Alltag begleitet, um herauszufinden, was den Jungen wirklich bedrückt. Doch was zu diesem Zeitpunkt noch niemand weiß: Cole kann Tote Menschen sehen, die zumeist völlig orientierungslos in der Welt der Menschen festhängen. Diese mysteriöse Gabe bereitet Cole jedoch immense Angst, zumal sich die Geister ihm gegenüber meist sehr bedrohlich verhalten. Doch ist es der richtige Weg dieses Geheimnis für sich zu behalten, oder kann er sich dem Psychologen anvertrauen, ohne von ihm ebenfalls als "Psycho" behandelt zu werden?
Hier soll auch schon Schluss mit einer weiteren Inhaltsbeschreibung sein, denn der Film ist einer dieser Titel, die von ihren großen Geheimnissen leben und dessen Auflösung letztendlich der Höhepunkt des Thrillers ist, auf den man in diesem Fall knapp 110 Minuten hinzusteuert. Leider gehört der Film damit auch zu den Werken, die man in der Regel höchstens noch ein zweites Mal schaut, um zu überprüfen, ob das, was einem die Macher hier vorgesetzt haben, auch wirklich plausibel sein kann. Mehrfach wird M. Night Shayamalans Klassiker sicherlich bei den wenigsten Zuschauern im Player landen und wenn, dann vermutlich nur mit großen Abständen dazwischen. Hervorzuheben wäre an dieser Stelle sicherlich, dass der Titel noch zu denen gehört, bei denen auch Bruce Willis noch mit Spaß bei der Sache gewesen zu sein schien. Inzwischen macht der Mime ja keinen Hehl mehr daraus, dass er in der Regel nur noch vor der Kamera steht, um ein wenig Geld in die Kasse zu bekommen. Dabei legt er sein Augenmerk zudem auf Titel, in denen er mit wenig Screen Time möglichst dicke Schecks kassiert. Sei es drum, der guten Zeiten wegen gehört "The Sixth Sense" in jedem Fall zu den Titeln, die man mal gesehen haben sollten - zumindest, solange sich inzwischen noch nicht herumgesprochen haben sollte, aus was genau die Auflösung besteht.

Bildqualität

Passend zum Thema zeigt sich der mystische Thriller mit einem sehr kühlen und zumeist recht farblosen Bild. Alles wirkt hier stets recht düster und melancholisch und wird nur sehr selten von farblichen Akzenten aufgewertet. Zu diesen gehören zum Beispiel eine knallrote Eingangstür einer Kirche oder eine ebenfalls rote Kuscheldecke. Prinzipiell überzeugt der Film durch ein sehr detailreiches und überwiegend scharfes Bild, hin und wieder gibt es jedoch auch schon mal einige Abschnitte, die etwas weicher und damit weniger detailliert ausgefallen sind. In Close-Ups kann man dennoch feine Härchen, Hautporen und die langsam auftretenden Falten bei Hauptdarsteller Bruce Willis erkennen. Das prozessbedingte Filmkorn konnte sehr fein gehalten werden, oftmals ist es gar nicht auszumachen. Ob hier der Einsatz eines Rauschfilters vorliegt, kann abschließend nicht genau gesagt werden. Sollte dies aber der Fall sein, so arbeitet dieser ohne weitere Beeinträchtigungen auf das restliche Bild zu nehmen. Von wachsartigen Gesichtern ist hier jedenfalls keine Spur zu merken. Insgesamt hinterlässt das Bild somit in Anbetracht seines Altes einen recht guten Eindruck.

Tonqualität

• Deutsch DTS-HD High Resolution 5.1 • Englisch DTS-HD High Resolution 5.1
Akustisch wurde der Thriller wirklich sehr minimalistisch umgesetzt, konzentriert er sich doch hauptsächlich auf die Dialoge zwischen den Protagonisten. Diese werden immer wieder dezent vom Score aus der Feder des Komponisten James Newton Howard unterstützt. Wirkliche Surround-Effekte gibt es somit insgesamt nur sehr wenige, dieses bestehen zumeist aus kurzen Jump-Scares, welche jedoch ebenfalls in diesem Thriller sehr wohldosiert eingesetzt werden. Die bereits erwähnten Dialoge sind in der Regel sehr gut zu verstehen - zumindest, solange man den Gesamtpegel ein wenig angehoben hat, denn insgesamt ist der Film recht leise abgemischt. Das gilt sowohl für die deutsche Synchronisation als auch für den englischen Originalton, welche beide hier in leicht beschnittenen Ton-Formaten vorliegen. Da aber wie gesagt eh Effekt-technisch gesehen nicht viel passiert, sind diese völlig ausreichend.

Ausstattung

• Audiokommentar von Dominik Starck • I wanna tell you my secret now: Einführung (4:29 Min.) • Sixth Sense Special (39:11 Min.) • Zwischen zwei Welten (37:21 Min.) • Hinter den Kulissen ◦ Die Schauspieler (6:56 Min.) ◦ Interview mit dem Regisseur (8:47 Min.) ◦ Vom Storyboard zum Film (4:24 Min.) ◦ Musik und Soundeffekte (6:33 Min.) ◦ Regeln und Hinweise (5:59 Min.) ◦ Erfolg im Kino (3:29 Min.) • Deleted Scenes ◦ Einführung (0:27 Min.): ◦ Spielzeugsoldaten (3:13 Min.) ◦ Besuch bei Mr. Marschal (6:16 Min.) ◦ Rückkehr zu Mr. Marschal (1:38 Min.) ◦ Erweitertes Ende (3:21 Min.) • Interviews mit Bruce Willis, Toni Collette, Olivia Williams, Haley Joel Osment, M. Night Shymalan, Frank Marshall, Barry Mendel (16:01 Min.) • Die Europa-Premiere (3:35 Min.) • M.Night Shyamalans erster Horrorfilm (3:29 Min.) • B-Roll (7:57 Min.) • Deutscher Kinotrailer (2:14 Min.) • US-Kinotrailer (2:14 Min.) • Trailershow ◦ Startup - Traue nur dir selbst ◦ Mission To Mars ◦ The Insider ◦ Banditen! ◦ Hitcher - Der Highwaykiller ◦ Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis
Zunächst gibt es bei dieser Veröffentlichung ein paar einleitende Worte von Film-Autor Dominik Starck, welcher hier einige Infos zum Film parat hält. Ebenso auf Starcks Konto geht ein optional zuschaltbarer Audiokommentar sowie das beiliegende 24-seitige Booklet, indem der Autor ebenfalls zahlreiche Informationen rund um den Thriller zusammengetragen hat. Hinter dem ersten Special verbirgt sich ein Making-of, in dem die Film-Entstehung aus Sicht der Darsteller und Crew gezeigt wird. Spirituell wird es im nächsten Feature, das sich mit der Welt der Geister beschäftigt. Anschließend kann man in insgesamt sechs kurzen Beiträgen einen Blick hinter die Kulissen werfen und erhält hier Einblicke in den Cast, ein Interview mit dem Regisseur sowie Infos zu Storyboards, dem Score und einen kleinen Überblick über die Erfolge, die der Film verbuchen konnte. Eingeleitet mit jeweils einer kurzen Beschreibung des Regisseurs erhält man dann vier entfernte Szenen, die es nicht in den fertigen Film geschafft haben. Es folgt eine Interview-Sektion mit den Hauptdarstellern und Machern des Films, ehe man Zeuge der Europa-Premiere des Thrillers im Berliner Four Seasons werden kann. Kuriose und nostalgische Einblicke gewehrt einem M. Night Shayamalan dann in seinen ersten Horrorfilm, den er zusammen mit Freunden im Alter von 11 Jahren gedreht hat - hierbei handelt es sich also um ein kleines Heimvideo. Weiter geht es mit ein paar Impressionen der Dreharbeiten, während derer man auch die Kamera etwas abseits von Set mitlaufen ließ. Den Abschluss bilden dann zwei Trailer zum Hauptfilm sowie einige Programmhinweise des Publishers. Das Keep Case wird von einem wertigen Schuber ohne FSK-Aufkleber geschützt und enthält zusätzlich noch ein Wendecover. Hier schöpft Filmjuwelen also wieder aus dem Vollen und bietet eine vorbildliche Verpackung.

Fazit

In der Vita von M. Night Shyamalan und Bruce Willis gibt es nur wenige Titel, die man einmal gesehen haben sollte - "The Sixth Sense" ist jedoch einer davon. Auch wenn man ihn im Nachhinein vermutlich nur noch ein zweites Mal sehen wird, um die Geschehnisse mit dem nun vorhandenen Wissen abzugleichen, gehört er dennoch zu den Hollywood-Filmen, welcher die meisten Zuschauer wohl mit seinem verblüffenden Ende überraschen wird bzw. seinerzeit überrascht hat. Optisch kann sich der gut 20 Jahre alte Film immer noch sehen lassen, nur einige weichere Abschnitte können hier eigentlich für Kritik sorgen. So spektakulär das Finale des Films auch ist, so durchschnittlich sind dessen Tonspuren, welche zum einen ein wenig zu leise eingepegelt wurden, zum anderen welche quasi ohne großartige Effekte auskommen müssen, da man sich vorwiegend auf die Dialoge konzentriert. Aus dem Vollen schöpft man jedoch beim Bonus-Material, mit dem Fans des Films viele interessante Beiträge geliefert bekommen. Die wertige Verpackung samt Schuber und Booklet rundet diese gelungene Veröffentlichung dann ab. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 07.12.2021

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