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Eat the Rich (1987) (Limited Mediabook Edition) (Cover B) Blu-ray

Original Filmtitel: Eat the Rich (1987)

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Media Book,
Limitiert und nummeriert auf 1.000 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
89 Minuten
Veröffentlichung:
19.11.2021
 
STORY
5
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
„Wenn die Menschen nichts mehr zu essen haben, werden sie die Reichen verspeisen“, sprach Jean-Jacques Rousseau, und sein Ausspruch findet sich bis heute zum Beispiel auf Transparenten bei Demonstrationen. Regisseur und Drehbuchautor Peter Richardson animierte der Ausspruch zu einer Filmgroteske gleichen Namens, die nun von Rex Film im Vertrieb von Cargo Records in Form zweier jeweils auf 1000 Stück limitierter und nummerierter Mediabooks in den deutschen Handel gebracht wird. Was der Film aus dem Jahr 1987 zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Der schwule, schwarze Alex (Lanah Pellay) arbeitet als Kellner im Nobelrestaurant "Bastards", wird allerding nach einem Streit mit einem Kollegen auf die Straße gesetzt. Arbeits- und Obdachlos stellt er nach und nach fest, dass sein Leben keinen Wert zu haben scheint, und so fasst er gemeinsam mit anderen Ausgestoßenen den Plan, massiv zurückzuschlagen. Er überfällt seine alte Arbeitsstätte, tötet die dort Anwesenden, und serviert sie den Kunden als Delikatesse. Gleichzeitig entgleitet der faschistische Innenminister Nosher Powell immer mehr, und als er mit seiner untreuen Ehefrau in Alex Restaurant auftaucht, droht die Lage zu eskalieren...
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Eine Inhaltsangabe des komplett verrückten Films von Regisseur Peter Richardson, der auch gemeinsam mit Pete Richens das Drehbuch verfasste, gestaltet sich nur recht schwer, denn eigentlich bekommen wir hier gleich zwei Geschichten serviert, die zwar irgendwie zusammengehören, aber komplett nebeneinander herlaufen. Zum einen widmet sich der Film natürlich den Abenteuern von Alex und seiner Schar verrückter Sonderlinge, die das Restaurant kapern und zu einem Kannibalen-Feinschmeckerschuppen umgestalten, aber diese Geschichte – auch wenn sie voller Sozialkritik und Ironie steckt – ist sehr anstrengend und weitestgehend uninteressant, und Hauptdarsteller Lanah Pellay als Alex ist extrem nervig und hat keinerlei Identifikationscharakter. Der zweite Handlungsstrang erzählt die Geschichte des verkorksten Innenministers Nosher Powell, und dieser Handlungsstrang nimmt nicht nur sehr viel mehr Handlungszeit in Anspruch, sondern ist auch die bessere Story mit den besseren Darstellern. Nosher Powel erinnert dabei sehr stark an das, was in den letzten Jahren im Weißen Haus saß, was dem Film im Nachhinein einen zusätzlichen Reiz verleiht. Eine dritte, in die zweite Geschichte einfließende, Handlung widmet sich Commander Fortune, gespielt von Ronald Allen, der gemeinsam mit seinem Spitzel Spider (Lemmy Kilmister) versucht, den Innenminister zu stürzen, und währenddessen Waffen an Terroristen verkauft. Trotz der interessanten Grundideen und des sarkastischen Untertons bleibt der Film aus heutiger Sicht verhältnismäßig zahm und zurückhaltend. Die beiden (oder drei) Handlungsstränge enthalten zwar einige witzige Momente, die in der Summe aber schlichtweg zu rar gesät sind, und nicht richtig ins Ziel treffen. So richtig Fahrt nimmt der Film erst auf, nachdem die Handlungsstränge am Ende zusammenlaufen. Schade ist nur, dass der Film hier schon beinahe vorbei ist.
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Und somit liegt das Hauptaugenmerk des Streifens weniger auf der Story, als vielmehr auf der Musik, den verrückten Ideen und der Anzahl an namhaften Gaststars, die sich hier in kleinen Nebenrollen quasi die Klinke in die Hand geben. Neben dem bereits erwähnten Lemmy Kilmister, der gemeinsam mit seiner Band Motörhead (welche im Film ebenfalls einen Gastauftritt hat) auch einen Teil des Soundtracks beisteuerte, wären das noch weitere Musiker wie Bill Wyman von den Rolling Stones, Paul McCartney, Steve Walsh von „Kansas“, sowie Robbie Coltrane und Miranda Richardson.

Bildqualität

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Der Film befindet sich im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis auf der Scheibe und schaut dem Umständen entsprechend sehr gut aus. Man möchte kaum annehmen, dass es sich hierbei um einen relativ günstig produzierten Film aus den 1980ern handelt. Allerdings muss man hie und da erwartungsgemäß ein paar Abstriche machen. Die Schärfe bewegt sich nahezu durchgängig auf einem soliden bis gutes Niveau, erreicht allerdings nur selten Topwerte. Dafür sind die Farben sehr kräftig und intensiv, und auch der Kontrast ist gut eingestellt. Zwar wurden altersbedingte Mängel weitestgehend entfernt, allerdings machen sich dennoch immer wieder kleinere Verunreinigungen und Pixelblitzer bemerkbar, die den Filmgenuss zwar nicht wirklich stören, aber dennoch zu einem leichten Punktabzug führen.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master Audio 2.0 mit optional zuschaltbaren deutschen Untertiteln auf der im Set enthaltenen Blu-ray Disc vor und ist alles in allem sauber und ordentlich. Natürlich wäre es gerade aufgrund des Soundtracks schön gewesen, wenn wir einen raumfüllenden Surroundklang geboten bekommen hätten, aber ansonsten verfügt der Film über keinerlei nennenswerte Szenen, in denen ein Surroundgewitter nötig gewesen wäre. Von daher ist der Ton zweckmäßig und ausreichend. Die Dialoge sind jederzeit gut verständlich, die Abmischung ist harmonisch und auch ansonsten gibt es nicht viel auszusetzen.

Ausstattung

- Behind the Scenes (13:20 Minuten) - Alternatives Ende (7:19 Minuten) - Interview mit Lemmy & Wurzel (61:00 Minuten) - Doku „The Comic Strip“ (92:20 Minuten) - Trailer Original (1:49 Minuten) - Trailer Deutsch
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Das Bonusmaterial ist nicht nur ausgesprochen umfangreich sondern gleichermaßen informativ ausgefallen. So bekommen wir neben einem interessanten „Behind the Scenes“-Feature, welches allerdings zu großen Teilen aus Interviews besteht, auch noch die umfangreiche Dokumentation „The Comic Strip“ zu sehen, in welcher uns die Comedy-Combo in Spielfilmlänge nähergebracht wird. Auch das gut einstündige Video-Interview mit Lemmy und Wurzel von Motörhead, welches für das „Rock Hard“ Magazin im Jahr 1986 geführt wurde und in dieser Form bisher unveröffentlicht geblieben ist, erlaubt einen tiefen Einblick und ist für Fans der Gruppe oder der beiden Musiker schlichtweg ein Must See. Abgerundet wird das Ganze mit einem alternativen Ende (in unterdurchschnittlicher Qualität) und dem Trailer zum Film in deutscher und englischer Sprache.

Fazit

Viele verrückte Ideen, lustige Momente, ein starker Soundtrack und massenhaft Gastauftritte namhafter Musiker und Schauspieler – kein Wunder, dass „Eat The Rich“ in gewissen Kreisen als Kultfilm gefeiert wird. Richtig gerecht wird der Streifen diesem Status allerdings nicht, denn leider hat er nicht viel mehr zu bieten als ein paar gute Ansätze und die oben bereits genannten Gaststars und Musik. Zumindest ist die Blu-ray Veröffentlichung im Mediabook gelungen. Den Umständen entsprechend sehr gute Bild- und Tonqualität und massenhaft Extras dürften den Fans auf jeden Fall gefallen. (Michael Speier)
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6 von 10

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geschrieben am 16.11.2021

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