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Phantom of the Opera (1989) (Limited Collector's Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: The Phantom of the Opera (1989)

Phantom of the Opera (1989)
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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Media Book
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
93 Minuten
Veröffentlichung:
06.05.2022
 
STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der klassische Schauerroman „Das Phantom der Oper“ von Gaston Leroux wurde schon sehr häufig verfilmt, sowohl als Stummfilm, als Schwarz/Weiß-Film, als Farbfilm, als Musical und als Fernseh-Zweiteiler. Spätestens seit der Musicaladaption wurde die eigentlich brutal-gruselige Geschichte sehr verwässert und romantisiert und an einen Horrorfilm denken inzwischen wohl die wenigsten, wenn sie an „Das Phantom der Oper“ denken. Die hier vorliegende Fassung aus dem Jahr 1989 ist hingegen noch ein waschechter (und brutaler) Streifen mit Genreikone Robert „Freddy Krueger“ Englund in der Maske des wahnsinnigen Killers, welcher in den Katakomben unter dem Opernhaus haust. Was der Film sonst noch zu bieten hat und wie sich die neue und überarbeitete Blu-ray Disc aus dem Hause Capelight Pictures technisch schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Schon seit langer Zeit träumt Christine (J. Schoelen) davon, eine berühmte Sängerin am Broadway zu sein. Um ihren Traum zu verwirklichen, nimmt sie an einem Casting teil, wo sie ein Stück interpretiert, das sie in einer alten Bibliothek entdeckt hat. Dadurch wird jedoch der Geist des Komponisten Erik Destler (R. Englund) zum Leben erweckt, der schon bald mordlüstern durch die Opernhallen wandert. Ebenso ist er jedoch auch von Christine hingerissen, der er zum Aufstieg in der Opernszene verhilft. Doch als sie seine Liebe nicht erwidert, sieht sich Destler zum Handeln gezwungen …
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Regisseur Dwight H. Little, der mit „Halloween IV“ den Serienkiller Michael Myers zurück ins Franchise holte, hatte bei der Verfilmung zu „Phantom of the Opera“ keine leichte Aufgabe. Die Handlung basiert auf dem gleichnamigen Roman von Gaston Leroux und wurde zuvor schon zahlreiche Male in unterschiedlicher Qualität auf die Leinwand gebracht. Am bekanntesten dürfte jedoch die Musical-Adaption von Andrew Lloyd-Webber sein, die drei Jahre vor der hier vorliegenden Verfilmung erstmals aufgeführt wurde und die Gruselmär in eine romantische Liebesgeschichte umgewandelt hatte. Bei dem Titel „Das Phantom der Oper“ dachten viele also weniger an eine blutige Horrorgeschichte, als vielmehr an ein romantisches Musical – auch wenn dieses in vielen Punkten von der Literaturvorlage abwich.
PhantomOfTheOpera_02.jpg
Auch Little weicht von Leroux Vorlage ab, orientiert sich aber wieder mehr an der Grundstimmung und an seinen Kollegen aus der damaligen Zeit. Eine große Stärke ist dabei gewiss die leicht rüde und düstere Atmosphäre. Das Setting und die Kostüme des 19. Jahrhunderts sind sehr authentisch ausgefallen, auch wenn die Handlung von Paris nach London verlegt wurde, wodurch die Mode eine etwas andere ist. Leider wurde auf einige bekannte Szenen, wie etwa den Anschlag auf das Publikum mittels des Kronleuchters (eine der markantesten Stellen der Geschichte) verzichtet. Dafür bekommen wir einige andere Momente aus der Romanvorlage zu sehen, die in fast sämtlichen vorherigen Verfilmungen ignoriert wurden. Alles in allem ist Littles Version eine sehr eigenständige Adaption, die sich zwar an der Grundidee orientiert und auch die Stimmung aufnimmt, aber dennoch eine ganz eigenständige Handlung aufweist. Leider ist diese nicht immer ganz schlüssig und trotz einiger wirklich guter Effekte (die 18er Freigabe ist völlig gerechtfertigt) stellenweise etwas langatmig.
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Für die Titelrolle des Phantoms verpflichtete man Robert Englund, welcher gegen Ende der 1980er Jahre aufgrund seiner Darstellung des Traumkillers Freddy Krueger in der „Nightmare on Elm Street“-Reihe zu einer weltbekannten Gruselikone geworden war. Schauspielerisch wird nicht wirklich die bestmögliche Leistung geboten, auch wenn nur wenige unglaubwürdige Darstellungen zu sehen sind, wie beispielsweise der Schrecken von Stephanie Lawrence als La Carlotta in ihrer Garderobe. Neben den bekannten Robert Englund und Bill Nighy, ist der restliche Cast eher unbekannt. Hauptdarstellerin Jill Schoelen spielt ihre Figur der Christine recht überzeugend, während Alex Hyde-White als Richard Dutton ein wenig hölzern erscheint. Alles in allem nicht weltbewegend, aber auch nicht außerordentlich schlecht. Ursprünglich war für „Phantom of the Opera“ sogar eine Fortsetzung geplant. Aufgrund des enormen Flops entschied man sich jedoch die Produktion einzustellen.

Bildqualität

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Aufgrund eines fehlenden Vergleichsmusters kann nicht gesagt werden, ob das Bild eine „Frischzellenkur“ erhalten hat, aber wenn man sich das frühere Review meines geschätzten Kollegen durchliest und mit der hier dargebotenen Qualität vergleicht, bleibt eigentlich kaum ein Zweifel übrig dass es so sein muss. Das körnige Bild ist – gemessen am Alter, Budget und der Umstände – hervorragend. Natürlich kann man keine Vergleiche zu aktuellen Big-Budget-Produktionen stellen, aber im Vergleich mit ähnlichen Titeln aus dieser Zeit, schneidet das Phantom sehr gut ab. Das Bild ist angemessen scharf, auch wenn hier noch etwas Luft nach oben bleibt – insbesondere bei Halbtotalen. Die Farben sind angenehm und bluten nicht aus, der Kontrast ist ordentlich eingestellt und altersbedingte Fehler, Verschmutzungen oder Beschädigungen sucht man vergeblich. Alles in allem kann man wohl sagen, dass der Film so gut aussieht, wie es aktuell möglich ist.

Tonqualität

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Der deutsche Ton liegt in LPCM 2.0 auf der Disc vor. Dabei handelt es sich erstmals die restaurierte deutsche Stereofassung – und diese klingt im Rahmen der Möglichkeiten hervorragend. Keinerlei Störgeräusche, sauber und klare Dialoge, eine harmonische Abmischung von Musik und Umgebungsgeräuschen und alles in allem eine saubere Präsentation ohne große Makel. Natürlich klingt die englische Originalfassung etwas authentischer, ist differenzierter und dynamischer, aber man hat für die deutsche Version das beste herausgeholt. Die Wahl der Sprecher hingegen ist etwas ambivalent. Während Maud Ackermann über Jill Schoelen als Christine Day und Charles Rettinghaus über Nathan Lewis in der Rolle von Davies recht solide Leistungen vollbringen, klingt Kurt Goldstein über Robert Englund als Phantom weitaus weniger passend. Ein kleines Highlight ist hingegen die Besetzung von Christian Rode über Terence Harvey als Inspektor Hawking – schon allein deswegen, weil Rode in zahlreichen Hörspielen dem Meisterdetektiv Sherlock Holmes seine Stimme geliehen hat und hier eine ähnliche Rolle synchronisiert.

Ausstattung

Die Ausstattung ist, abgesehen von der Sonderverpackung, leider etwas mager. Als einziges Extra von Bedeutung erwartet den interessierten Zuschauer ein Audiokommentar von Regisseur Dwight H. Little und Hauptdarsteller Robert Englund, welcher zwar recht informativ und unterhaltsam ausgefallen ist, aber als einziges Extra leider zu wenig ist. Wenigstens wurde der Audiokommentar deutsch untertitelt, was leider keine Selbstverständlichkeit ist. Darüber hinaus bekommen wir leider nur noch eine Handvoll Trailer.

Fazit

Dwight H. Littles Version der berühmten Schauergeschichte orientiert sich wieder mehr an der Grundstimmung und präsentiert sich als zwar effektvoller Horrorfilm, der aber leider gewisse Längen aufweist und alles in allem eher für Fans des Genres als für ein breites Publikum interessant sein dürfte. Für Fans von Robert „Freddy Krueger“ Englund und Freunde von 1980er-Jahre-Horrorstreifen ist „Phantom of the Opera“ daher durchaus zu empfehlen. Freunde des Musicals sollten hingegen Abstand halten, denn dieser Film hat damit nicht viel zu tun, sondern adaptiert viel mehr die Originalgeschichte, auch wenn er in vielerlei Hinsicht davon abweicht. Qualitativ kann sich das Ganze definitiv sehen lassen und auch der deutsche Ton klingt sauber und harmonisch. Auch wenn ein Vergleichsmuster fehlt, kann – aufgrund des damaligen Reviews – hier eine ganz klare Empfehlung zu einer Neuanschaffung gegeben werden, falls man den Film mag und ein Upgrade wünscht. Leider wurde auf Bonusmaterial weitestgehend verzichtet. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 04.05.2022

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