Werbung – Durch Käufe bei unseren Partnern Amazon, JPC, Saturn, MediaMarkt, Zavvi, Media-Dealer.de uvm. erhalten wir Provisionen über Affiliate-Links. Sie unterstützen damit die Redaktion von bluray-disc.de. Preise und Verfügbarkeit ohne Gewähr.

Son (2021) 4K (4K UHD) Blu-ray

Original Filmtitel: Son (2021)

son-2021-4k-4k-uhd--de.jpg
4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.39:1) @24 Hz 4K native, HDR10, HDR10+
Video-Codec:
Spieldauer:
98 Minuten
Veröffentlichung:
24.09.2021
Diese Blu-rays könnten Sie interessieren:
 
STORY
6
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Spätestens, wenn man selbst zum Elternteil wird, kann man verstehen, dass Kinder unser höchstes Gut sind. Hier wird selbst der härteste Rocker zum emotionalen Weichei, oder die spießige Tussi zur alles umsorgenden Helikopter-Mutter. Kurz gesagt, für den eigenen Nachwuchs gibt man in der Regel alles auf, zeigt völlig andere Seiten an sich und würde alles tun, damit es Sohn oder Tochter an nichts mangelt. Erst recht, wenn es nicht um materielle Dinge geht, sondern um die Gesundheit oder ein friedvolles Leben. Eben jene Dinge geben im hier vorliegenden Horror-Thriller den Ausschlag, um aus einer eigentlich liebevollen und schüchternen Mutter eine wahre Kämpferin zu machen, um das Leben ihres Sohnes aus den Fängen des Bösen zu bekommen. Der Film erscheint im Vertrieb von Capelight Pictures bzw. der Al!ve AG, welche die Veröffentlichung auf Blu-ray und 4K Ultra HD Format jeweils separat und somit getrennt von einander in den Handel stellen. Wie sich die ultra-hochauflösende Fassung dabei schlägt und wieviel Grusel der Film schlussendlich zu bieten hat, klärt der nun folgende Sichtungsbericht.

Story

Son-2021-Reviewbild-01.jpg
Hochschwanger gelingt der jungen Laura (A. Matichak) die Flucht aus einer satanischen Sekte, bei der sie ihr bisheriges Leben gefangen war und von der sie mehrfach missbraucht wurde. Acht Jahre später lebt sie mit ihrem Sohn David (L.D. Blumm) ein friedvolles Leben, bis sie eines Abends eine Gruppe Menschen vor dem Bett von Luke stehen zu glauben sieht. Als sie mit Hilfe zurückkehrt, ist das Zimmer jedoch leer und David leidet unter qualvollen Schmerzen, die von zahlreichen, ausbrechenden Wunden an seinem Körper ausgehen. Im Krankenhaus weiß man zunächst keinen Rat, scheint mit dem Jungen an sich alles in Ordnung zu sein. Erst recht, als sich sein Zustand so schnell wieder verbessert, wie er sich zuvor verschlechtert hat. Auch Polizist Paul (E. Hirsch) kann bei seinen Ermittlungen nichts Verdächtiges finden, erklärt sich jedoch bereit, der alleinerziehenden Mutter zur Seite zu stehen. In den nachfolgenden Wochen wiederholen sich die Krankheitsverkäufe immer wieder, sodass Laura bald davon überzeugt ist, dass ihre Vergangenheit in der Sekte damit zusammenhängt. Ein letztes Mal macht sie sich auf zu ihren Wurzeln, um dem Bösen die Macht über ihren Sohn zu entreißen.
Son-2021-Reviewbild-02.jpg
Regisseur Ivan Kavanagh, der sich in Szenekreisen durch Titel wie "The Canal" oder "Never Grow Old" einen Namen machen konnte, kam die Idee zum Film während der schwierigen Geburt seines eigenen Kindes. Die lief nämlich auch nicht unkompliziert ab, sodass das Leben des Neugeborenen eine Zeit lang unter keinem guten Stern stand. Die Erlebnisse dieser Zeit verarbeitete er zu einem düsteren Drehbuch, welches er dann auch selbst vom Regiestuhl aus verfilmte. Zunächst schmeißt er den Zuschauer unvermittelt in die Flucht seiner Hauptprotagonistin Laura, welche hier von Andi Matichak verkörpert wird. Diese konnte schon in der 2018er "Halloween"-Fortsetzung mit dem Bösen in der Gestalt von Michael Myers Erfahrung sammeln, wechselt hier aber nun die Seiten und wird von der Tochter selbst zur Mutter, die um ihr Kind bangen muss. Dabei hat es die junge Frau nicht leicht gehabt, entstand ihr Sohn David, sehr überzeugend von Nachwuchstalent Luke David Blumm gespielt, durch den Missbrauch innerhalb einer satanischen Sekte, bei der Laura aufwuchs. Auch wenn sie den Jungen eigentlich gar nicht in die Welt setzen will, begibt sie sich auf die Flucht und bringt das Kind irgendwo im Nirgendwo am Wegesrand in einem Auto zur Welt. Die nachfolgenden acht Jahre nutzt die alleinerziehende dann dazu, sich und ihrem Spross ein sorgenfreies Leben aufzubauen. Doch die Vergangenheit holt einen meistens immer wieder ein und so bildet sich Laura eines Abends ein, dass eine Gruppe der Sektenmitglieder am Bett ihres Sohnes steht. Panisch vor Angst läuft sie zur Nachbarin um Hilfe zu holen, doch nach ihrer Rückkehr findet sie David allein vor. Es dauert jedoch nicht lange, bis der Junge mit zahlreichen offenen Wunden und starken Schmerzen ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Es folgen bange Stunden, in denen der Kleine ums Überleben kämpfen muss - doch genauso plötzlich wie er erkranke, ist er auf einmal auch wieder genesen. Für die Ärzte und Polizist Paul, in dessen Rolle Emile Hirsch schlüpft, ein großes Rätsel. Laura Glaube verstärkt sich jedoch, ist sie doch der Meinung, dass die Sekte dahintersteckt und sich dessen Oberhaupt "seinen" Sohn zurückholen will. Sie sieht daher nur in der erneuten Flucht die Chance auf ihr Überleben, doch selbst hier erkrankt David immer wieder. Bald schon kommt Laura der Verdacht, dass das Böse selbst seine Finger im Spiel hat und so bleibt ihr nur eine Möglichkeit das Leben ihres Kindes zu retten: Sie muss zurück zu ihren Wurzeln und den Kampf mit der Sekte aufnehmen.
Son-2021-Reviewbild-03.jpg
Der satanistisch angehauchte Thriller läuft größtenteils in ruhigen Bildern ab, die ihre Kraft und ihren Horror aus den schmerzverzerrten Haltungen des Kindes ziehen. Hinzukommen auch einige Gore-Abschnitte, die ihre Altersfreigabe ab 18 Jahren wohl darin begründet finden, dass sie größtenteils von einem Kind ausgeführt werden. Denn dieses findet seinen ganz eigenen Weg, wie es bessere Heilung erlangt. Zwar schafft es der Film eigentlich die ganze Zeit über beim Zuschauer eine gewisse Neugier auf die Geschichte aufrecht zu erhalten, anstrengend und langwierig ist er dennoch immer wieder. Irgendwie nimmt man sich für alles zu viel Zeit, ohne dabei dann wirklich etwas Unvorhergesehenes zu erzählen. Man wird das Gefühl nicht los, dass man durch eine Straffung von 20-30 Minuten den Film viel dichter und spannender erzählen hätte könne - nur wäre er damit eben nicht auf eine abendfüllende Spielfilmlänge von knapp 98 Minuten gekommen. Zudem wird einen das Finale dann doch irgendwie unbefriedigt zurücklassen: Zwar bietet man hier noch einen - nicht ganz unvorhersehbaren - Twist, allerdings wird es auch recht phantastisch, hätte man hier doch etwas anderes erwartet. Bis auf die drei Hauptdarsteller bleiben alle anderen Nebenrollen auch ziemlich blass, ohne dass hier jemand länger im Gedächtnis bleiben würden. Und genau das wollte der Regisseur nach eigenen Angaben im Bonusmaterial eigentlich erreichen. Das schafft er aber höchstens durch die blutigen Bilder des Jungen, nicht aber unbedingt durch eine spannende und atmosphärisch dichte Geschichte, die hier nämlich leider nicht so wirklich vorhanden sind. Als Elternteil wird man dennoch mit der Mutter leiden, wenn der Stoff im späteren Verlauf eben auch zu sehr phantastischen Seiten annimmt, die mit der Abkehr von der Wirklichkeit dann auch ihre Wirkung im realen Leben verliert. Auch wenn Andi Matichak hier die Rolle der umsorgenden Mutter sehr authentisch und emotional spielt, will der letzte Funke dann nicht so richtig überspringen, was aber vor allem der viel zu langatmigen Erzählweise anzukreiden ist. Hier sollte man vor dem Kauf eventuell doch über eine Probe-Sichtung nachdenken, der Film wird selbst bei Horrorfans sicher recht zwiespältig aufgenommen werden.

Bild 4k UHD

Son-2021-Reviewbild-04.jpg
Prinzipiell ist das Bild recht gut gelungen: Durch die rein digitale Aufzeichnung ist ein stets sehr klares und detailreiches Bild gegeben, welches trotz der vielen dunklen Abschnitte mit keinen Verlusten in den Schatten zu kämpfen hat. Gerade in Nachaufnahmen sind auch kleine Hautporen und feine Härchen zu sehen, ja es fällt sogar oftmals auf, dass die Wunden des Jungen künstlich angebracht sind - hier hätten die Maskenbildner noch etwas sauberer Arbeiten müssen. Die Farben sind recht düster gehalten, hier bilden nur Lichtquellen wie Lampen, Autoscheinwerfer oder der TV in einem Motel einige Akzente. Ansonsten dominieren dunkle Farbpaletten, die sich jedoch merkbar voneinander absetzen können. Dies wird man dem Einsatz von HDR10+ bzw. HDR10 zur Verbesserung des Kontrastverhältnis und zur Erweiterung des Farbraums zu verdanken haben. So weit, so gut: Das Problem bei dem Ganzen ist jedoch, dass man zu keinem Zeitpunkt wirklich das Gefühl hat, eine ultra-hochauflösende Scheibe im Player liegen zu haben. Es könnte eben auch "nur" eine gute Blu-ray sein. Da der 4K-Veröffentlichung leider keine FullHD Scheibe beiliegt, kann leider auch kein Vergleich erfolgen, in dem festgestellt werden könnte, inwieweit sich die beiden Formate voneinander unterscheiden. Es bleibt jedoch der Verdacht, dass sich die UHD nicht allzu weit von der Blu-ray absetzen kann. Immerhin ist der Einstiegspreis sehr annehmlich, sodass man hier nicht meckern kann.

Tonqualität

Die Ultra HD-Veröffentlichung kommt mit folgenden Tonspuren: • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Son-2021-Reviewbild-05.jpg
Leider spielt der Titel auch akustisch nicht allzu weit vorne mit - wobei "vorne" hier genau das richtige Stichwort ist, entpuppt sich die Abmischung doch relativ frontlastig. Insgesamt ist der Ton dabei ein wenig leise geraten, weshalb die Dialoge ohne eine Anpassung durch den Lautstärkeregler nicht immer einwandfrei zu verstehen wären - vor allem dann, wenn geflüstert wird. Umgebungsgeräusche werden nur selten auf die Effektlautsprecher verteilt, hierüber wird in der Regel nur der recht unauffällige Score wiedergegeben. Bei einigen Soundeffekten darf immerhin der Subwoofer tiefgreifend einschreiten, sodass das Heimkino ab und an mal in Bewegung gebracht wird. Alles in allem bleibt man auch hier weit hinter den Möglichkeiten eines Horrorfilms zurück. Jump-Scares sucht man daher inhaltlich wie akustisch vergebens, sodass auch die Vertonung leider nicht maßgeblich zum Aufbau der Spannung beitragen kann.

Ausstattung

Das Bonus-Material besteht nur aus den beiden folgenden Beiträgen: • Hinter den Kulissen (4:46 Min.) • Kinotrailer (1:57 Min.) • Filmtipps - Flashback - The Ex - The Power - The Reckoning
Son-2021-Reviewbild-06.jpg
Das Mini-Making Of zeigt einige Einblicke in die Entstehung des Films und bringt kurze Interviews mit den Schauspielern Andi Matichak, Emile Hirsch und Luke David Blumm sowie Regisseur und Drehbuchautor Ivan Kavanagh mit sich. Letzterer geht noch auf die Entstehung des Drehbuchs ein, welches den Ursprung in der schwierigen Geburt seines eigenen Kindes fand. Der Kinotrailer und einige Filmtipps des Publisher beschließen dann schon schnell den Bonus-Sektor.

Fazit

Zuschauer mit eigenen Kindern wird der Film vermutlich schon ein Stück in seinen Bann ziehen können, zumindest werden diese sich recht gut in die Hauptdarstellerin zu versetzen wissen, welche alles nur erdenklich auf sich nimmt, um ihren Spross vor dem Bösen zu bewahren. Dass dies dann aber mit zunehmendem Verlauf immer phantastischere Züge annimmt, lässt dann auch schnell das Mitgefühl wieder verpuffen. Die Geschichte gewinnt leider nur selten an Spannung, kann aber vielleicht noch durch einige Gore-Effekte punkten, die abgesehen von ein paar auffälligen Make-Ups recht gut gelungen sind. Optisch kann sich das Bild zwar sehen lassen, vermittelt einem aber leider nicht unbedingt auf Anhieb ein 4K-Feeling und könnte stattdessen auch "nur" einer guten Blu-ray entsprungen sein. Die Akustik bleibt zudem weit hinter den Möglichkeiten zurück, konzentriert sich zumeist auf die Frontkanäle und zieht die Surroundlautsprecher nur selten mit ein. Fans von Bonus-Material werden dann im knapp 5-minütigen Making-Of nur wenig finden, was sie nicht schon aus dem Hauptfilm selbst entnommen haben. Schade, hier wäre insgesamt mit einer strafferen Erzählweise und einigen zusätzlichen Jump-Scares sicher deutlich mehr herauszuholen gewesen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 28.09.2021

Son (2021) 4K (4K UHD) Blu-ray Preisvergleich

16,98 EUR *

Versand 3,00 €

Als FSK18 Mitglied können Sie weitere Shops im Preisvergleich nutzen. 7 weitere Shops werden ausgeblendet
Aufgrund rechtlicher Bestimmungen können wir Ihnen nicht alle Shops anzeigen.
Bitte verifizieren Sie sich als FSK18-Mitglied.

Gebraucht kaufen

ab 13,48 EUR *

versandkostenfrei

* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
Bewertung(en) mit ø 0,00 Punkten
 
STORY
0.0
 
BILDQUALITäT
0.0
 
TONQUALITäT
0.0
 
EXTRAS
0.0

Film suchen

Preisvergleich

amazon.de
17,99 EUR*
jpc
18,99 EUR*
ofdb
16,98 EUR*
bmv-medien
17,98 EUR*
saturn
17,99 EUR*

Gebraucht kaufen

amazon.de
ab 13,48 EUR*

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!

Versionen

Diese Blu-ray ist ebenfalls in folgender Version erhältlich:

Blu-ray Sammlung

12 Mitglieder haben diese Blu-ray:

sowie weitere 9 Mitglieder

Diese Blu-ray ist 0x vorgemerkt.