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Unbreakable - Unzerbrechlich 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Unbreakable

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4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS ES 6.1
Englisch DTS-HD MA 6.1
Englisch DD 2.0
Französisch DTS ES 6.1
Französisch DD 5.1
Italienisch DTS ES 6.1
Japanisch DTS-HD MA 6.1
Spanisch DTS ES 6.1
Spanisch DD 5.1

Blu-ray:
Deutsch DTS ES 6.1
Deutsch DD 5.1

Englisch DD 5.1
Englisch PCM 2.0
Italienisch DTS ES 6.1
Italienisch DD 5.1
Russisch DD 5.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Japanisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch

Blu-ray:
Deutsch, Arabisch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.39:1) @24 Hz 4K native, HDR10
Video-Codec:
Spieldauer:
102 Minuten
Veröffentlichung:
18.11.2021
 
STORY
8
 
Bildqualität
6
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der amerikanische Regisseur mit indischen Wurzeln M. Night Shyamalan ist inzwischen eine etablierte Größe in Hollywood, wenn es um Filme mit spannenden und unvorhersehbaren Wendungen geht. Dabei gehören gerade seine Anfangswerke zu seinen größten Erfolgen, in deren Riege sich auch der unkonventionelle Superheldenfilm "Unbreakable" reiht. Der Film - von dem man inzwischen weiß, dass er zusammen mit den knapp 20 Jahre später erschienen "Split" & "Glass" eine Trilogie bildet - wurde bereits 2008 auf Blu-ray veröffentlicht, war im Gegensatz zu seinen beiden Nachfolgern aber bisher noch nicht im ultra-hochauflösenden 4K-Format erhältlich. Dies holt Walt Disney Studios Home Entertainment nun endlich nach und spendiert dem Auftakt der Franchise einen Release im 4K Ultra HD Gewand. Was dieses im Vergleich zur schon erhältlichen - der neuen 4K-Fassung ebenfalls beiliegenden - Blu-ray zu bieten hat, klärt nachfolgendes Review.

Story

Bei einem Zugunglück in der Nähe von Philadelphia kommen alle Passagiere bis auf David Dunn (B. Willis) ums Leben. Dunn selbst zog sich bei dem Unfall noch nicht mal einen kleinen Kratzer hinzu, was in ihm die Frage aufwirft, ob er nur Glück hatte oder mehr dahintersteckt. Eine für ihn zunächst völlig abwegige Theorie stellt dabei der Comichändler Elijah Price (S. L. Jackson) auf, ist dieser doch überzeugt davon, dass es sich bei David um einen Superhelden mit ungeahnten Kräften handeln könnte. Price, selbst durch einen Gen-Defekt mit Glasknochen gepeinigt, geht dabei sogar so weit, dass er David mit seiner Unverwundbarkeit für das passende Gegenstück zu seiner eigenen Verletzlichkeit hält. Als David sein bisheriges Leben reflektiert und anfängt in seinen Erinnerungen nachzuforschen, kommt er langsam, aber sicher seinem eigenen Geheimnis auf die Spur.
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Mit seiner Superhelden-Geschichte geht Regisseur und Drehbuchautor M. Night Shyamalan einen völlig anderen Weg, als man ihn in der Regel aus dem Marvel oder DC Comics Universum kennt. Denn statt hier einen spektakulären Blockbuster mit jeder Menge Action abzuliefern, verfolgt Shyamalan viel mehr ruhigere Ansätze und konzentriert sich auf die psychische Entwicklung seiner Charaktere. Mit Bruce Willis angelt sich Shyamalan nach ihrer Zusammenarbeit bei "The Sixth Sense" seinen Hauptdarsteller schon zum zweiten Male und steckt ihn in die Haut des zunächst einfach wirkenden David Dunn, der als Security-Mitarbeiter des örtlichen Sport-Stadions sein Geld verdient. Privat läuft es für ihn aktuell alles andere als gut, ist er doch schon seit langen in einer depressiven Phase, aus der ihn auch seine Frau Audrey und der gemeinsame Sohn Joseph - gespielt von Robin Wright Penn und Spencer Treat Clark - nicht erlösen können. Vielmehr steht David kurz davor, seine Familie zu verlassen und in New York ein neues Leben zu beginnen, welches ihn hoffentlich aus seinem Tief reißt. Ein Zugunglück, bei dem David der einzige Überlebende ist, stellt jedoch seine aktuelle Situation zusätzlich auf den Kopf: Wie kann es nur sein, dass er der verheerenden Katastrophe ohne den geringsten Kratzer entkommen konnte? Eine verrückte Antwort erhält er von Samuel L. Jackson in der Rolle des Elijah Price, einem Comicladenbesitzer, der aufgrund der Glasknochenkrankheit schon von klein auf immer wieder mit Knochenbrüchen und Verletzungen zu kämpfen hat. Sein Heil fand er daraufhin in den Comics dieser Welt, die für ihn letztendlich Überlieferungen wahrere Begebenheiten sind bzw. auf real existierenden Personen mit übernatürlichen Fähigkeiten basieren. Schnell legt David diese Theorie zunächst ad acta, kommt aber durch sie ins Grübeln über sein bisheriges Leben. Als er zusammen mit Sohn Joseph einige Experimente wagt, muss er sich jedoch schnell eingestehen, dass es wirklich den Anschein haben könnte, dass der verwirrt wirkende Comichändler gar nicht so falsch liegt. Je weiter David in seinen Erinnerungen forscht, je weiter kommt er seinem ungeahnten Geheimnis auf die Spur.
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Mehr sollte über den Inhalt des Films an dieser Stelle nicht gesagt werden, um Zuschauer, die den Titel noch nicht kennen, nicht weiter zu spoilern. Denn Shyamalans Werk lebt von seiner Mystik, den unvorhersehbaren Wendungen und der damit einhergehenden Spannung. Der Zuschauer stellt sich während des Films immer wieder selbst die Frage, ob die Theorie nun auf David zutreffen könnte, oder eben nicht. Die Auflösung kommt zwar ziemlich früh, dennoch hält der Film ein paar weitere Überraschungen und spannende Momente bereit. Wie schon erwähnt kommt er dabei im Gegensatz zu den sonst üblichen Comic-Filmen ohne große Action-Momente aus, was hier dennoch hervorragend funktioniert. Wie bei vielen seiner anderen Produktionen will man als Zuschauer auch hier einfach wissen, wie die Shyamalans Geschichte nun ausgeht und ob man mit seinen eigenen Vermutungen richtig liegt. Beide Hauptdarsteller gehen hier noch in ihren Rollen voller Eifer auf, sodass es eine wahre Freude ist, den beiden in ihren doch so unterschiedlichen Rollen zuzuschauen. Während Willis hier trotz seiner Stärke den am bodenzerstörten unglücklichen Familienvater mimt, steht ihm auf der anderen Seite Jackson mit seinem durch die Krankheit sehr zerbrechlichen Charakter mit einem großen Lebensmut und der dazu passenden inneren Stärke gegenüber. Aber auch in den Nebenrollen liefern Robin Wright Penn als liebevolle Mutter, jedoch gleichzeitig von Versagensängsten geplagte Ehefrau und Spencer Treat Clark in der Rolle des zwischen seinen Eltern hin und hergerissenen Joseph eine sehr gute Figur ab. Ja, auch gut 20 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung weiß der Titel noch zu überzeugen, auch wenn er natürlich zu dieser Gattung von Filmen gehört, die einmal aufgelöst ein gutes Stück ihrer Faszination einbüßen müssen.

Bildqualität

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Dem 4K-Set liegt die bereist 2008 erschienene Blu-ray bei, die nach heutigem Maßstab nicht mehr mit den aktuellen Produktionen mithalten kann. Da wären zunächst die immer wieder aufkommenden Unschärfen in Randbereichen und die zahlreichen Blitzer und Verschmutzungen, die das Bild oftmals durchziehen. Farblich setzt Shyamalan vermehrt auf dunkle Töne und eine düstere Grundstimmung, passend zu den Gefühlszuständen seiner Protagonisten. Abweichungen davon gibt es dennoch, hat man die Familienwelt von David doch recht warm und rustikal gestaltet, während der Lebensraum von Elijah sehr metallisch und kühl in Szene gesetzt wurde. Der Detailgrad ist leider nur in den Close-Ups etwas ausgeprägter, eine gute Tiefenschärfe ist hingegen nur selten gegeben, weshalb in den Totalen dann die weiter hinten stehenden Darsteller und Objekte oftmals unscharf wirken. Durch das prozessbedingte Filmkorn kommt das Bild leider ebenfalls nicht richtig zur Ruhe, wuselt es hier doch vor allem auf sterilen unifarben Flächen wie zum Beispiel in Elijahs Galerie immer wieder. Insgesamt also nach heutigen Aspekten nur noch eine solide Produktion.

Bild 4k UHD

Legt man die neue ultra-hochauflösende Fassung in den Player offenbart sich einem gleich ein ganz anderes Bild: Dieses ist nun frei von Verschmutzungen und Blitzern, auch das Filmkorn konnte man deutlich minimieren, sodass es hier überhaupt nicht störend in Erscheinung tritt. Durch das eingesetzte HDR10 zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses und zur Erweiterung des Farbraums kommen die als Akzente eingesetzten Teppiche, Lichter oder Comics wesentlich intensiver herüber, wenn auch die Grundstimmung immer noch düster bleibt. Gesteigert werden konnte auch der Schwarzwert, welcher nun merkbar satter in Erscheinung tritt. Leider kann aber nicht verhindert werden, dass es in den Schatten zu Detailverlusten kommt, sodass einige Flächen einfach schwarz bleiben. Durch die höhere Auflösung kommen nun wesentlich mehr Details zum Vorschein, auch konnte man die Unschärfe wesentlich besser in den Griff bekommen, weshalb diese nur noch selten in den Randbereichen zu sehen sind. Insofern kann man der Neuauflage eine gute Leistung attestieren, die den Film in einer bisher noch nie dargebotenen Qualität zeigt.

Tonqualität

Neben zahlreichen internationalen Sprachfassungen (s.a. Datenbank-Einträge) wurde während des Reviews die folgenden Sprachen genauer betrachtet: • Deutsch DTS-ES 6.1 Matrix 6.1 (BD & UHD) • Deutsch Dolby Digital 5.1 (BD) • Englisch DTS-HD Master Audio 6.1 (UHD) • Englisch LPCM (BD) • Englisch Dolby Digital 5.1 (BD) Entgegen dem Backcover befinden sich statt DTS 5.1 Soundspuren zahlreiche DTS-Es 6.1 und Dolby Digital Mixe auf den Disks. Akustisch unterscheiden sich diese doch nicht sonderlich voneinander, sodass sie alle eine sehr gute Surround-Kulisse abbilden. Dies kommt immer dann vor, wenn ein Zug den anderen passiert, es stark regnet, oder zahlreiche Zuschauer im Stadion bzw. Passagiere im Bahnhof in Aktion treten. In diesen Situationen wird man rundherum in die Soundeffekte eingehüllt, welche stets eine gute Differenzierung und Ortbarkeit zulassen. Die Dialoge sind dabei zu jeder Zeit klar verständlich, auch wenn David mal wieder in sich gekehrt spricht, oder mit seinem Sohn Joseph flüstert. Der Subwoofer bleibt aufgrund der recht ruhig ablaufenden Geschehnisse zumeist im Stand-by, darf aber zum Beispiel beim Zugunglück dann doch aktiv werden, ohne dabei jedoch allzu tief in den Keller zu müssen. Zwischen den englischen Mixen und den deutschen Synchronisationen kann ein leicht höherer Pegel für den O-Ton festgestellt werden, allerdings nichts, was sich nicht auch durch einen Dreh am Lautstärkeregler ausgleichen ließe. Unter dem Strich macht die Vertonung somit eine gute Figur und kann sich durchaus hören lassen, wenn man auch hier niemals in die Regionen moderner Produktionen vorstößt.

Ausstattung

- Making-of mit Bruce Willis (14:17 Min.) - Comics und Superhelden (19:22 Min.) - Multi-Angle Feature: Die Zug-Sequenz (4:11 Min.) - Zusätzliche Szenen (28:29 Min.) - Night Shyamalans erste Kampfszene (2:27 Min.)
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Den Start in die Extras liefert ein kurzes Making-of, welches entgegen seinem Titel nur recht wenig Interviewzeit mit Hauptdarsteller Bruce Willis innehat, sondern vielmehr die beteiligten Produzenten und Teile der Crew zu Wort kommen lässt. Schon zu "The Sixth Sense"-Zeiten hatte Shyamalan die Idee zu "Unbreakable" und plante Willis für die Hauptrolle ein. Die sollte einen Superhelden in einem normalen zu Hause mit ganz gewöhnlichen Alltagsproblemen zeigen. Weiters geht man hier auch auf die Kameraarbeit ein, bei der dann auch über 30 One-Takes entstanden, um die Schauspieler, aber auch die Zuschauer nicht mit Schnitten aus der jeweiligen Szene zu reißen. Im nächsten Feature erklären Comic-Fan Jackson, sowie diverse Künstler und Autoren, welchen Effekt Comics auf ihre Leser haben und was sie immer wieder in die Welt der Superhelden zieht. Ein Multi-Angle Feature ermöglicht einen Vergleich der Bahnhof-Szene auf Tastendruck wahlweise im animierten Storyboard oder fertigen Filmszenen. Im Anschluss gibt es dann insgesamt sieben zusätzliche Szenen, die es nicht in den fertigen Film geschafft haben. Diese werden jeweils von M. Night Shyamalan eingeleitet, welcher hier ein wenig mehr zum Hintergrund des Gezeigten erzählt. Zum Abschluss gibt es dann noch ein humorvolles Heimvideo, welches Shyamalans erste selbstgedrehte Action-Szene zeigt, die er als Jugendlicher mit ein paar Freunden inszeniert hat

Fazit

Auch gut 20 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung weiß einen M. Night Shyamalan mit seiner Darstellung eines Comic-Helden in seinen Bann zu ziehen. Sicher, am meisten überrascht der Film natürlich, wenn man ihn noch nicht gesehen hat. Dennoch unterhält er auch bei weiteren Sichtungen wieder hervorragend, wenn er auch ein wenig seiner Faszination verliert. Aber das ist eben der Preis, den Filme mit unvorhersehbaren Wendungen zahlen müssen. Die Blu-ray Fassung des Films kann heute nur noch als solide bezeichnet werden, hat sie doch vor allem beim Bild mit Unschärfen, Verschmutzungen, Blitzern und teils starkem Filmkorn zu kämpfen. Davon ist in der neuen ultra-hochauflösenden Fassungen dann zum Glück kaum noch was zu bemerken, zeigt sie den Film doch in einer deutlich besseren Qualität, sodass Fans ein Upgrade durchaus empfohlen werden kann. Akustisch setzt man weiterhin auf klassische Tonformate, die jedoch noch nur auf dem Papier zum alten Eisen gehören, können sie sich in der Praxis doch noch sehr gut hören lassen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 16.11.2021

Unbreakable - Unzerbrechlich 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray Preisvergleich

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Diese Blu-ray ist 7x vorgemerkt.