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Breakdown (1997) (4K Remastered) Blu-ray

Original Filmtitel: Breakdown (1997)

Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
4K remastered!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
93 Minuten
Veröffentlichung:
20.11.2025
 
STORY
8
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Lange mussten Fans in Deutschland auf eine ordentliche Umsetzung warten – die 1999 veröffentlichte DVD hatte nur eine mäßige Schärfe und unspannendes Bonusmaterial zu bieten. Darüber hinaus fehlten auch noch ein paar geschnittene Sekunden gegenüber der Originalfassung. Bereits im März 2025 beendete Turbine Medien diesen Missstand und brachte „Breakdown“ in limitierten Mediabook Editionen in einer Kombi aus 4K UHD und Blu-ray auf den deutschen Markt. Im November folgte dann die Auskopplung der HD-Version im Keep Case, die sämtliche Extras bis auf den Bookletanteil übernahm. Wir wollten wissen, wie stark das auch hier durchgeführte 4K-Remastering ausgefallen ist und ob man diesen Actionreißer auch heute noch gut anschauen kann.

Story

    Breakdown 1.jpg
    Zusammen mit seiner Frau Amy (Kathleen Quinlan) reist Jeffrey Taylor (Kurt Russell) von Massachusetts nach Kalifornien, um dort mit einem lukrativen Jobangebot für ihn ein neues Leben zu beginnen. Doch nicht nur einmal kommt den beiden auf der durchaus langen und anstrengenden Fahrt die Frage auf, ob dies der richtige Schritt war – immerhin sind sie finanziell deutlich angeschlagen; der neue Jeep Grand Cherokee lässt sie für Außenstehende wohlhabender erscheinen, als sie tatsächlich sind. Auf ihrem Weg kommt es dann auch zu einer merkwürdigen Panne: alle nur erdenklichen Warnlampen blinken unerwartet auf – und ihr Wagen kommt im Nirgendwo zum Stehen. Hilf- und ratlos über die Ursache, gibt es passenderweise auch kein Telefonnetz. Da kommt Hilfe in Form des Truckers Warren (J. T. Walsh) gerade gelegen. Er bietet an, sie zum nächsten Rastplatz mitzunehmen, damit sie von dort Pannenhilfe anfordern können …
    Breakdown 2.jpg
    Filme über verschwundene oder gar entführte Menschen gibt es viele. Meist sind es dann Kinder oder Jugendliche, die als Opfer eines Verbrechens gezeigt werden. Doch nur selten wird behandelt, was beim urplötzlichen Verschwinden eines Erwachsenen passiert. Mit „Breakdown“ erkundet Regisseur Jonathan Mostow dieses Thema und liefert dafür einen geradlinigen, hochspannenden Roadmovie-Thriller, der für ein Paar auf dem Weg in ein besseres Leben zum Alptraum werden soll. Ende der 1990er Jahre war Regisseur Jonathan Mostow noch kein allzu bekanntes Blatt. Umso mehr war er begeistert, als die Produzenten Dino und Martha De Laurentis ihm sein Vertrauen für einen spannenden Roadmovie-Thriller schenkten, als der werbewirksame Name Stephen King als Autor des geplanten Streifens nicht mehr genutzt werden konnte. Mostow erinnerte sich an einen früheren Hitchcock-Film, der ihn in früheren Tagen inspirierte und setzte sich selbst an ein Drehbuch. Herausgekommen ist die Geschichte zu „Breakdown“, für das die Macher Kurt Russell als Hauptdarsteller gewinnen konnten. Russell, der bereits als Kinderstar vor der Kamera stand, war in den 80er und 90er Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere und hatte erst kurz davor „Stargate,“, „Einsame Entscheidung“, sowie seinen zweiten Auftritt als Snake Plissken geliefert. An seine Seite gestellt wurde Kathleen Quinlan, die davor unter anderem in „Apollo 13“ zu sehen war und im gleichen Jahr noch mit dem Science Fiction – Film „Event Horizon“ in die Kinos kam. Es sind schon die ersten kleinen und vermeintlich zufälligen Begegnungen mit Fremden auf dem Weg, die nicht nur beim Zuschauer Zweifel darüber aufkommen lassen, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Ein beinahe produzierter Unfall mit schrägen Vögeln gibt Jeffrey kein gutes Gefühl – und auch dass in dem Diner niemand seine Frau gesehen haben will, kann er einfach nicht glauben, zumal die nächste Möglichkeit zum Telefonieren deutlich weiter entfernt liegt. Wir begleiten also über den gesamten Film den zusehends verzweifelter werdenden Hauptcharakter Jeffrey, der hervorragend von einem Kurt Russell in Hochform dargestellt wird. Dieser doch etwas bieder anmutende, wohlhabend wirkende Mann scheint einfach nicht in diese Gegend zu passen, in die es ihn verschlagen hat. Und in eindringlicher Art und Weise erleben wir als Zuschauer diese Hilflosigkeit, die man inmitten einer wüstenähnlichen Landschaft unter Fremden haben muss, wenn der eigene Partner verschwunden ist. Es ist eine erschreckende Reflektion, wenn er im weiteren Verlauf auf einer Polizeistation eine Wand voll vermisster Personen sieht – ungeklärte Fälle von Menschen, die von einem auf den anderen Moment spurlos verschwunden sind – so wie Jeffreys Frau. Und dass hier mehr als nur ein Unglück dahintersteckt, ist spätestens nach der Reaktion des wiedergetroffenen Truckers klar – auch wenn die Mittel der Polizei in diesem Fall äußerst begrenzt sind. J. T. Walsh mimt hier wie so oft gekonnt einen undurchschaubaren Charakter. Jeffrey wiederum muss also zwangsläufig selbst auf die Spur nach seiner geliebten Ehefrau gehen – und gerät dabei in die Fänge übler Zeitgenossen.
    Breakdown 3.jpg
    Was folgt, sind actionreiche, hochspannende und aus Jeffreys Sicht extrem verzweifelte, weil aussichtslose Situationen, bei denen er es aber nach und nach schafft, sich selbst zu behaupten und der vermeintlichen Verschleppung von Amy auf die Schliche zu kommen. Das gelingt dem Film in extrem kurzweiliger Form, die aus heutiger Sicht wie ein klassischer, in sich runder und abgeschlossener Actionthriller erster Güte anmutet. Niemals wird es langweilig, immer sind die Personen authentisch, insbesondere Jeffrey schlägt durch seine ungestellte und nahbare Art die Sympathien der Zuschauer auf seine Seite – man fiebert mit ihm bis zur letzten Sekunde. Dazu kommen tolle Actionszenen, bei denen noch so gut wie alle Effekte handgemacht und weitgehend ohne Einsatz von CGI auskamen – das sieht man – und das liebt man. So ist „Breakdown“ spannungsgeladenes Actionkino mit erstklassiger Darstellerriege. 

Bildqualität

    Breakdown 4.jpg
    Am beeindruckendsten ist es wohl, wenn man zuvor einen Bildvergleich mit der 1999 erschienenen DVD durchführt. Diese war zwar durchaus schaubar, hatte aber keine wirklich gute Schärfe und dafür viel zu knallige Farben. Beim Intro der Blu-ray möchte man bei den eingeblendeten Texten noch anfangs denken, dass hier ein ähnliches Niveau zu befürchten ist – doch weit gefehlt: die danach zu sehende sehr feine Auflösung zeigt schonungslos den Weltenunterschied auf, den eine Blu-ray bei gutem Ausgangsmaterial bieten kann. Das Jeep-Innere, die befahrenen Straßen oder auch Belle’s Diner bieten eine tolle Schärfewirkung. Nahaufnahmen der Gesichter wie von Kurt Russell arbeiten feinste Poren und Schweißperlen gnadenlos wie begeisternd heraus. Dazu kommt ein sehr gut eingestellter Kontrast und ein Schwarzwert, der nur in wenigen Nachtmomenten wie die der Heimkehr des Truckers Warren nicht alle Details im Dunkeln auflöst. Die Farben werden natürlich wiedergegeben und sind nie zu kräftig gewählt, wie es das noch bei der alten DVD der Fall war. Filmkorn ist dabei jederzeit sichtbar und verstärkt in Kombination mit den genannten herausragenden Qualitäten positiv das Gefühl einer gelungenen Kinoatmosphäre. Schmutz ist nicht zu sehen. Es scheint, als wäre das 4K-Remaster perfekt für die HD-Auflösung gelungen – so muss ein Film der 90er Jahre heute aussehen.

Tonqualität

    Breakdown 5.jpg
    Euphorie auch beim Ton: dieser liegt in Deutsch und Englisch wahlweise in DTS-HD Master Audio 2.0 oder 5.1 vor. Im direkten Vergleich wurde die höhere Abmischung auch tatsächlich in einzelnen Szenen hörbar genutzt: vorbeifahrende Autos oder Laster brummen deutlicher in eine hintere Ecke, ebenso legt sich der wunderbare Score von Basil Poledouris („RoboCop“) noch besser in den Raum, wirkt offen voluminös und mit dem nötigen Bass. Auch die ein oder andere vorhandene Actionsequenz gewinnt in 5.1 an Dynamik und Räumlichkeit – und bei leisen Szenen sind auch feinste Umgebungsgeräusche ortbar. In dieser Form liegt die deutsche Synchronarbeit in etwas gleichauf mit dem Original. Und auch die Balance zwischen Dialogen, Score und Effekten ist sehr passend gelungen. Optionale deutsche und englische Untertitel können zugeschaltet werden. 

Ausstattung

  • Audiokommentar mit Regisseur Jonathan Mostow und Hauptdarsteller Kurt Russell
  • Tonspur mit isolierter Filmmusik von Basil Poledouris
  • Alternativer Anfang mit Intro von Regisseur Jonathan Mostow (11:40 Min.)
  • B-Roll: Hinter den Kulissen (09:24 Min.)
  • Interviews:
    • Jonathan Mostow (10:46 Min.)
    • Kathleen Quinlan (04:22 Min.)
    • Martha De Laurentis (08:18 Min.)
    EPK-Interviews:
    • Jonathan Mostow (04:29 Min.)
    • Kurt Russell (08:02 Min.)
    • Kathleen Quinlan (04:42 Min.)
    Kinotrailer:
    • Deutsch 1 (02:13 Min.)
    • Deutsch 2 (02:13 Min.)
    • USA 1 (02:13 Min.)
    • USA 2 (02:13 Min.)
    TV-Spots:
    • 1 (00:29 Min.)
    • 2 (00:30 Min.)
    • 3 (00:30 Min.)
    • 4 (00:31 Min.)
Breakdown 6.jpg
Mit dem Bonusmaterial fasst Turbine die Extras der damaligen DVD-Veröffentlichung mit denen der 2021 in den USA erschienenen Blu-ray zusammen. Bekannt sind also knapp 10 Minuten B-Roll-Material, alte Interviews zu Werbezwecken, sowie Trailer und TV-Spots in SD. Neu und weitaus interessanter ausgefallen ist ein mit Regisseur Jonathan Mostow und Hauptdarsteller Kurt Russell recht kurzweiliger Audiokommentar (optional mit deutschen oder englischen Untertiteln), bei dem sich die beiden zurückerinnern, wie es zum Film kam, ehren die Darstellerkollegen und verbringen hörbar eine gute Zeit. Wer möchte, kann mittels separater Tonspur den schönen Score von Basil Poledouris befreit von Dialogen und Effekten während des laufenden Films genießen. Die Interviews neueren Datums von Jonathan Mostow, Schauspielerin Kathleen Quinan, sowie der Produzentin Martha De Laurentis geben weitere Einblicke in die Produktion und sind entgegen der EPK-Interviews von Werbung befreit. Mit am spannendsten erwartet wurde aber der alternative Anfang, der hier mit einer Laufzeit von circa 10 Minuten enthalten ist. Jonathan Mostow beschreibt in eigenen Worten davor, als auch im Audiokommentar seine deutliche Abneigung gegenüber dieses vom Studio gewünschten Zusatzauftrags. Das Ergebnis ist dennoch toll zu sehen, wenn auch nicht aufbereitet und mit einem deutlich sichtbaren Zähler im unteren Bildbereich. Das Hauptmenü liefert als schmales Band im unteren Bildbereich merkwürdigerweise englische Begriffe – so stehen die „Chapters“ für das Kapitelmenü. Steigt man dann in die Submenüs ein, liegen diese allerdings in Deutsch vor. Zu sehen und zu hören ist dahinter das Filmintro, das zwischen den Autofahrten und den animierten Routen als bewegte Linien abwechselt, in Summe aber etwas zu kurz ausgefallen ist, so dass man vor allem beim Stöbern im Extrabereich die wiederholende Schleife mitbekommt. Verpackungstechnisch liegt ein Wendecover vor, das ausschließlich und erfreulicherweise das FSK-Logo verschwinden lässt.

Fazit

    Geradliniger und hochspannender Roadmovie-Actionthriller der späten 1990er Jahre mit einem tollen Kurt Russell in der Hauptrolle eines verzweifelten Mannes, dessen Ehefrau auf dem Weg nach Kalifornien spurlos verschwindet. Garniert mit handgemachten Spezialeffekten und Stunts kommt Freude auf bei diesem Streifen, der auch heute noch bestens unterhalten kann. Das 4K-Remaster präsentiert ein bis dahin noch nie gesehenes Bild erster Güte, die Tonspuren in DTS-HD Master Audio 5.1 kommen vor allem beim wunderschönen Score, sowie den Actionszenen zum Einsatz. Das von der US-Auswertung übernommene Bonusmaterial gefällt vor allem durch einen launigen Audiokommentar von Regisseur und Hauptdarsteller, sowie einer alternativ gedrehten 10-minütigen Anfangssequenz. Besitzer der alten DVD von 1999 oder wer noch nicht zu einer Limited Mediabook Edition gegriffen hat, ist hiermit ein Upgrade auf Blu-ray dringend empfohlen. (Dominik Böhler)
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8 von 10

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