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Evolution (2001) (Limited Steelbook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Evolution (2001)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
101 Minuten
Veröffentlichung:
09.09.2021
 
STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Ivan Reitman ist als Komödien-Regisseur spätestens seit „Ghostbusters“ (1984) kein Unbekannter mehr. Dieser Film war eine der ersten Kinokomödien, die in großem Stil Spezialeffekte verwendete, wie sie bis dato eher den Action – oder Science - Fiction – Blockbustern vorbehalten waren. Kombiniert mit einem perfekt aufeinander abgestimmten Hauptrollen-Ensemble aus Bill Murray, Dan Aykroyd und Harold Ramis sowie einem Drehbuch, das clevere Situationskomik und echte Schauereffekte zu einem homogenen Ganzen verband, schufen Reitman und sein Team einen Klassiker. In Reitmans filmischem Portfolio befindet sich auch die Science-Fiction-Komödie „Evolution“ aus dem Jahr 2001, die mehr als nur oberflächliche Ähnlichkeiten zu seinem großen 80er-Jahre-Erfolg aufweist und für dessen Effekte niemand Geringerer als Modellbauer und CGI-Animator Phil Tippet verpflichtet wurde, der bereits an Filmen wie „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) und , Jurassic Park“ (1993) mitgearbeitet hatte. Koch Films veröffentlicht jetzt „Evolution“ als Blu-ray, und in dieser Rezension wird untersucht, wie der Transfer dieses inzwischen immerhin etwa 20 Jahre alte Films gelungen ist.

Story

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Auf der Erde stürzt in der Wüste von Arizona ein Meteorit ab. Als der Biologe Dr. Ira Kane (David Duchovny) und sein Kollege, der Geologe Professor Harry Block (Orlando Jones), zwei Wissenschaftler der Universität von Glen Canyon, die Absturzstelle untersuchen, wird schnell offensichtlich, dass der abgestürzte Himmelskörper Träger diverser außerirdischer Lebensformen ist. Diese simplen Lebewesen vermehren sich rasend schnell und durchlaufen einen extrem beschleunigten Evolutionsprozess, während dessen sie sich bald von Einzellern zu Wirbeltieren und von dort aus in kurzer Zeit zu flugsaurierartigen Geschöpfen und letztendlich zu aufrecht gehenden Primaten entwickeln. Während die Wissenschaftler noch überlegen, was sie da eigentlich vor sich haben, schaltet sich die Armee in das Prozedere ein und errichtet unter der Leitung von Kanes ehemaligem Arbeitskollegen General Woodman (Ted Levine) ein Labor über der Absturzstelle. Während Kane und Block sich mit der etwas ungeschickten, aber kompetenten Dr. Allison Reed (Julianne Moore) vom CDC anfreunden, erlebt der angehende Feuerwehrmann Wayne Green (Seann William Scott) in seinem Nebenjob beim ortsansässigen Country Club eine erste Begegnung mit den sich entwickelnden Aliens, nach der er die Universität kontaktiert. Die vier Protagonisten bilden von da an ein Team, das unabhängig vom Militär versucht, zu verhindern, dass Amerika komplett von den sich unaufhörlich vermehrenden außerirdischen Lebensformen überrannt wird...
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Ursprünglich wurde das Drehbuch für „Evolution“ von Don Jakoby verfasst und hatte einen düstereren, ernsthaften Ton. Nachdem jedoch Reitman als Regisseur und Produzent in das Projekt einstieg, ließ der das ursprüngliche Skript zu einer Komödie umschreiben. Auffallend ist dabei, dass die Personenkonstellation aus drei Wissenschaftlern und einem „Jedermann“, der im Verlauf des Filmes zu ihnen stößt, sich bereits an „Ghostbusters“ anzulehnen scheint. Hier enden die Ähnlichkeiten aber nicht, da auch die Handlungsstruktur des Films und insbesondere, wie mit der Bedrohung durch die Aliens umgegangen wird, doch sehr an Reitmans Erfolg aus dem Jahr 1984 erinnert. Man könnte jetzt argumentieren, es sei unfair, Reitmans SF-Komödie diese Ähnlichkeiten vorzuhalten, jedoch sollte dabei darauf hingewiesen werden, dass der Film selbst mit abgewandelten Zitaten („Und wen rufe ich jetzt?“) und nicht zuletzt durch einen Gastauftritt von Dan Aykroyd diesen Bezug auch selbst herstellt. Macht dies nun „Evolution“ zu einem schlechten Film? Keineswegs. Die Darsteller sind sympathisch und die Effekte (teils CGI, teils praktisch) sind farbenfroh und es gibt ein paar solide Actionszenen. Besonders das Design der einzelnen Alien-Kreaturen ist sehr fantasievoll ausgefallen Leider schwächelt der Film gerade bei den Witzen, die ob ihrer Flachheit nicht immer zünden und – wesentlich mehr als bei Ghostbusters – auch öfter einmal den Bereich unter der Gürtellinie ausloten.
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Zudem ist es strukturell ein wenig befremdlich, dass die ersten 45 Minuten lang die Geschichte der Wissenschaftler einerseits und die des angehenden Feuerwehrmannes Wayne andererseits parallel nebeneinander herlaufen, ohne viel miteinander zu tun zu haben, bevor die Umstände aus den vieren ein Team machen. Inwiefern dies eventuell der damaligen Popularität von Seann William Scott geschuldet gewesen sein könnte, der ja zwei Jahre zuvor den extrem erfolgreichen „American Pie“ gedreht hatte, sei hier einmal dahingestellt. David Duchovny und Julianne Moore machen ihre Sache solide, aber ohne große Höhepunkte, während Orlando Jones in seiner Rolle durch heftiges Grimassieren auffällt, was aber durchaus mit dem oft albernen Ton des Films harmoniert. Dennoch ist „Evolution“ mit seinen schönen Effekten, einigen knalligen Actionszenen und dem kreativen Design ein passabler Unterhaltungsfilm geworden, der natürlich mehr Spaß macht, wenn man sich mit dem Humor arrangieren kann. Freunde des flacheren, bzw. sich mit diversen Körperöffnungen beschäftigenden Witzes können auf die Story-Wertung noch einmal einen bis zwei Punkte aufschlagen - „American Pie“ war halt noch nicht so lange her.

Bildqualität

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Der Bildeindruck von „Evolution“ wird zunächst durch die kräftige Farbgebung des 1.85:1 – Bildes dominiert, die sehr gut zu dem farbenfrohen Design der diversen Alien-Kreaturen passt. Die Schärfe ist dabei vor allem in den Nahaufnahmen nicht weniger als beeindruckend. Hautstruktur, Härchen, Poren, sowie Details und Falten an Kleidungsstücken sind klar auszumachen. Helle Landschaftsaufnahmen (z.B. in der Wüste von Arizona) bestechen ebenfalls durch eine sehr gute Tiefenschärfe. Nur in dunkleren Szenen, sowie in Innenräumen lässt dieser Eindruck teils deutlich nach, was eventuell auch mit dem Schwarzwert zusammenhängen mag, der ein wenig zu hell eingestellt scheint und im auch Dunkeln ein paar Details verschluckt. Ansonsten führt aber auch der knackige Kontrast zu einem insgesamt sehr guten Bildeindruck, bei dem nur noch das stetig präsente Filmkorn auffällt, das sich besonders in dunkleren Szenen etwas auffälliger bemerkbar macht.

Tonqualität

Folgende Tonspuren sind auf der Blu-ray vorhanden: – Deutsch 5.1 DTS - HD MA – Englisch 5.1 DTS – HD MA – deutsche und englische Untertitel
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Der Ton von „Evolution“ entbehrt nicht eines räumlichen Hörerlebnisses. Gerade in den Actionszenen kommen sowohl der Subwoofer als auch die Back-Lautsprecher krachend und präzise angesteuert zum Einsatz. Schön ist aber auch, dass in ruhigeren Szenen immer wieder kleine direktionale Effekte untergebracht werden, wenn z.B. in einer Szene Alien-Insekten um die Protagonisten (und die Zuschauer) herum summen. Während sich auch John Powells Musik angenehm im Raum verteilt, könnte in einigen der ruhigeren Szenen das akustische Geschehen ein wenig mehr Druck vertragen. Auch klingen die Dialoge, besonders in akustisch komplexeren Actionsequenzen, insgesamt etwas zu leise aus dem Center. Dies ist bei der englischen Tonspur besser ausgesteuert; hier hat auch der akustische Klangteppich in ruhigeren Szenen mehr Druck. Trotzdem ein insgesamt schönes, räumliches Hörerlebnis. Wenn am Anfang der Meteorit in die Wüste kracht und den Zuschauern akustisch alles um die Ohren fliegt, dann macht das einfach Spaß. Erwähnt werden soll an dieser Stelle auch noch einmal die wirklich gelungene deutsche Synchronisation, die durch ihre gut aufgelegten Sprecher und das gute Timing auch einige der flacheren Witze noch goutierbar macht. Hier hören wir etwa Benjamin Völz über David Duchovny, Elisabeth Günther über Julianne Moore, Torsten Michaelis über Orlando Jones und Thomas Danneberg über Dan Aykroyd.

Ausstattung

– Audiokommentar – Making of (SD, 0:15:03) – Visuelle Effekte (SD, 0:10:15) – Deleted Scenes (HD, 0:15:33) – Animierte Storyboards (SD, 0:23:12) – Storyboard-Vergleiche (SD, 0:23.12) – Dt. Teaser (HD, 0;01;03) – Engl. Teaser (HD, 0:01:03) – Dt. Trailer (HD, 0:02:16) – Engl. Trailer (HD, 0:02:16)
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In der obigen Liste wirken die Extras von Koch Films' Veröffentlichung zahlreicher als sie tatsächlich sind. Während der Audiokommentar teils launige, teils informative Fakten zum Film bietet (zu Wort kommen hier neben Reitman auch Duchovny, Jones und Scott), sind die kurzen Making of -, sowie Visuelle Effekte – Featurettes aus dem zeitgenössischen Promo-Material zusammengestellt und bieten zwar einige Infos, gehen aber dabei nicht großartig in die Tiefe. Die geschnittenen Szenen bestehen im Wesentlichen aus verlängerten Versionen von bereits im Film enthaltenen Sequenzen, wie z.B. die Jagd nach der Flugechse - Allerdings gibt es auch ein alternatives Ende zu bestaunen. Die animierten Storyboards geben einen Einblick in einige der prävisualisierten Schlüsselsequenzen von „Evolution“, während die „Vergleiche“ einfach dasselbe noch einmal sind, nur mit dazu eingeblendetem kleinformatigem Filmclip. Die ebenfalls vorhandenen Teaser und Trailer sind übrigens, von der Sprache abgesehen, jeweils identisch.

Fazit

Ivan Reitmans Film „Evolution“ von 2001 ist weder ein anspruchsvoller Film noch eine überragende Komödie geworden. Zu sehr fühlt sich das Geschehen nach dem großen Vorbild „Ghostbusters“ aus dem Jahr 1984 an. Leider zünden auch nicht alle Gags aufgrund ihrer teilweisen Flachheit und der Tendenz, sich übermäßig mit menschlichen und außerirdischen Körperöffnungen auseinanderzusetzen. Je nachdem, wie der eigene Humorgeschmack so aufgestellt ist, können der Zuschauer dennoch trotz oder gerade wegen dieser Fakten ihren Spaß an dieser SF-Komödie mit ihren farbenfrohen Effekten und dem fantasievollen Design, den sympathischen Darstellern und den turbulenten Actionszenen haben. Koch Films Blu-ray-Veröffentlichung von „Evolution“ erhöht diesen Spaßfaktor noch weiter, mit einem insgesamt sehr schönen Bildeindruck, der das bunte Design gut zur Geltung bringt, sowie einem gerade in den Actionszenen sehr räumlichen Klangerlebnis. Nur bezüglich der Schärfe und des Detailgrades in dunklen Szenen, sowie der Lautstärke der deutschen Dialoge gibt es kleine Kritikpunkte.Die Ausstattung bietet leider wenig in die Tiefe gehende Erkenntnisse über den Film (Promo-Making of), dafür aber eine interessante Audiokommentarspur und diverse Storyboards. Insgesamt kann man hier also von einem netten Unterhaltungsfilm für verregnete Tage sprechen, der durch seine mehr als solide technische Präsentation auf Blu-ray zusätzlich aufgewertet wird. Freunde von „Evolution“ können hier also beruhigt zugreifen. (Carsten Hein)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG 65UF8519 Soundbar: Canton Smart Soundbar 9 Back Speaker: 2x Canton Smart Soundbox 3 Subwoofer: Canton Smart Sub 8 Player: Panasonic DP-UB424
geschrieben am 08.09.2021

Evolution (2001) (Limited Steelbook Edition) Blu-ray Preisvergleich

20,99 EUR *

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1 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
4.0

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