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The Dare (2019) (Limited Mediabook Edition) (Cover B) Blu-ray

Original Filmtitel: The Dare (2019)

The Dare (2019)
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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Media Book,
Limitiert auf 200 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
96 Minuten
Veröffentlichung:
28.07.2021
 
STORY
7
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Wenn ein Horrorfilm mal wieder keine Freigabe der FSK bekommt und stattdessen mit einem SPIO/JK-Siegel versehen wird, sorgt dies oft dafür, dass bei Genre-Fans erst recht das Interesse geweckt wird. So auch geschehen im hier vorliegenden Streifen aus der Feder von Giles Alderson, welcher sich zugleich auch als Regisseur seines in Zusammenarbeit mir Jonny Grant entstandenen Drehbuchs versucht. Zu Werbezwecken wurde der Folter-Horror gerne mit Vergleichen zum SAW-Franchise angepriesen, doch ob er seinen Vorschuss-Lorbeeren dabei gerecht wird und Gore-Fans hier voll auf ihre Kosten kommen können, soll anhand der Blu-ray aus dem Hause LEONINE herausgefunden werden.

Story

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Familienvater Jay (B. Edwards) steht kurz vor einer wichtigen Geschäftsreise und will am Vorabend nur noch schnell seine beiden Töchter ins Bett bringen, bevor er seine letzten Stunden vor der Abreise gemütlich mit Ehefrau Jess (D. Wilde) verbringen möchte. Doch dazu kommt es nicht mehr, denn plötzlich steht ein Eindringling im Haus, der Jay niederschlägt und entführt. Als Jay wieder aus der Ohnmacht erwacht, befindet er sich mit drei weiteren Personen, zwei Männern und einer Frau, angekettet in einem heruntergekommen Verlies. Alle paar Stunden kündigt sich ihr Peiniger mit einem Lichtsignal an, um kurz drauf einen seiner Gefangen zu foltern. Doch was weshalb sind sie hier gelandet? Was will der brutale und maskierte Mann von ihnen? Des Rätsels Lösung scheint in der Vergangenheit zu liegen, in der sich schreckliche Dinge ereigneten, die heute ihren Tribut fordern.
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Die Vergleiche mit SAW liegen sicherlich schnell auf der Hand: Ein maskierter Mann entführt seine Opfer, sperrt sie in einen Raum und während sie über die Ursachen dieser Ereignisse sinnieren, werden sie immer wieder aufs Neue gefoltert. Doch "The Dare" bietet darüber hinaus noch etwas mehr, als reinen Torture-Porn - der sich generell hier eigentlich doch eher in Grenzen hält: Denn parallel zu den Ereignissen im Folterkeller, wird eine Geschichte aus der Jugend von Jay erzählt. In der geht es um einen kleinen Jungen, der im Rahmen einer Mutprobe in ein vermeintlich verlassenes Haus tief im Wald geht, hieraus aber niemals wieder zurückkehrt. Was ihm auf dem Weg hierher und später dann darin erwartet, ist dann vermutlich der eigentliche Grund, welcher die FSK zu ihrer eingangs bereits erwähnten Entscheidung brachte. Das SPIO/JK-Siegel wird der Film nämlich sehr wahrscheinlich auf Grund von Gewalt-Szenen an Kindern und Jugendlichen erhalten haben - stellen die Folterszenen an den Erwachsenen trotz ihrer Brutalität doch schon Dinge dar, die durchaus auch schon von der freiwilligen Selbstkontrolle mit einem 18er oder gar 16er Siegel durchgewinkt wurden. Nun sollte man aber nicht glauben, dass Regisseur und Drehbuchautor Giles Alderson nur das nächste Extrem sucht und Aufmerksamkeit erregen möchte, in dem er Kinder und Jugendliche quälen lässt. Nein, diese - zugegeben teils schon recht harten Szenen - haben schon ihren berechtigten Grund und sind zum einen für die Geschichte, zum anderen aber auch für die Entwicklung der Charaktere wichtig. Natürlich kann man sich fragen, ob so etwas sein muss und auch in dieser expliziten Art dargestellt werden muss - letztendlich handelt es sich hierbei aber eben um einen Horrorfilm, der nun auch mal seinen Aufhänger braucht, um irgendwie in Gang zu kommen. Dass man dabei auf eine etwas übertrieben Darstellung von jungen Menschen und deren Handeln setzt, muss dabei dann doch ausgeblendet werden. Auch wenn dies nun alles ein wenig kryptisch klingen mag, so sei dies an dieser Stelle erlaubt, um keine allzu großen Spoiler zu verraten.
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Denn ähnlich wie in SAW gibt es auch hier schon einen wichtigen Twist, der zur Auflösung der Geschehnisse beträgt. Leider wird dieser jedoch schon recht früh eingestreut und für das Finale aufbewahrt. So kommt es, dass der Film bereits im letzten Drittel schon einiges von seiner durchaus zuvor vorhandenen Spannung verliert und ab hier lediglich zu einem "normalen" Slasher mutiert. Hierbei stellt er sich sicherlich auch nicht schlecht an, büßt aber eben einiges seiner vorab aufgebauten Mystik um den maskierten Killer ein. Denn bis dahin gelang es den Machern sehr gut, den Zuschauer auf die falsche Fährte zu locken, sodass man noch rätseln konnte, wer hinter der Maske steckt. Überwiegend läuft der Film sehr ruhig ab, treibt die Geschichte durch Dialoge zwischen den Protagonisten sowie deren Fluchtversuch voran und lässt den Zuschauer immer dann erschauern, wenn das Licht wieder zu flackern beginnt. Dies bedeutet nämlich, dass die nächste Folterrunde eingeläutet wird. Jene sind, wie ebenfalls schon erwähnt, zwar teils drastisch in Szene gesetzt, oftmals aber auch nicht ganz so explizit. Einiges überlässt man doch noch der Phantasie des Zuschauers, was es aber eben vielleicht - je nach eigenem Kopf-Kino - noch exzessiver macht. Hervorheben muss man insbesondere die Leistung der Jungdarsteller, die hier wirklich teils richtig schön fies spielen, auf der Gegenseite aber auch sehr stark gespielt die Pein über sich ergehen lassen. Aber auch die "Großen" machen ihre Sache sehr ordentlich und sorgen dafür, dass man stets wissen möchte, wie die Geschichte denn nun schlussendlich ausgeht. Warum man das Finale dann nochmal mit einem - für den Schreiber dieser Zeilen - völlig überflüssigen Epilog erweitern musste, bleibt jedoch fraglich: Ob man hiermit wohl noch einen weiteren Teil ankündigen möchte? Dabei stand der Film bis dahin eigentlich sehr gut für sich und hätte keine aufgesetzte Weiterführung benötigt. Es muss also abgewartet werden, in wie weit man die eigentlich abgeschlossenen Geschehnisse in der Zukunft noch fortführen wird.

Bildqualität

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Optisch liegt man generell auf einem sehr guten Niveau, wenn der überwiegend bei Nacht bzw. im dunklen Verlies spielende Horrorfilm auch einen Ticken zu düster geraten ist. Denn das Bild wirkt an vielen Stellen einfach dunkler als es vermutlich hätte sein müssen. Es zeichnet sich jedoch durch einen guten Detailgrad aus, der zahlreiche kleine Schürfwunden und Blutspritzer zu Tage fördert. Hinzu kommen einwandfrei erkennbare Oberflächenstrukturen auf den kahlen Wänden des Folterkellers, sowie sehr detailliert dargestellte Insekten. Die kommen allerdings auch oftmals aus dem Computer, weshalb sich ihre CGI-Herkunft an einigen Stellen nicht verleugnen lässt. Mit erdigen Braun-Tönen setzt man die Wirkungsstätte des maskierten Folterknechts in Szene, was durch einen herbstlichen Wald noch unterstützt wird. Hin und wieder macht sich mal ein wenig digitales Rauschen bemerkbar und auch die Tiefenschärfe ist aufgrund der teils spärlichen Beleuchtung nicht immer optimal, insgesamt kommt es aber nur zu wenigen Szenen, welche diese Kritikpunkte über sich ergehen lassen müssen. Insgesamt kann man dem Film schon eine zeitgemäße Bildqualität attestieren, an der es keine weiteren nennenswerten Beanstandungen gibt.

Tonqualität

Die Blu-ray verfügt über die beiden folgenden Sprachfassungen: • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Durch seine recht ruhige Erzählweise ist bei dem Film nicht mit einem Effekt-Gewitter im Blockbuster-Format zu rechnen. Daher spielt sich vieles auf dem Front-Lautsprechern ab, die hinteren Kanälen werden eher für den Soundtrack genutzt und nur sehr selten werden Hintergrund- oder Umgebungsgeräusche hierüber eingespielt. Dies hat jedoch den positiven Nebeneffekt, dass die Dialoge zu jeder Zeit klar verständlich sind. Neben den Effekt-Kanälen wird auch der Subwoofer nur sehr selten bedacht, sodass dieser die meiste Zeit im Stand-by verweilt. Wenn er denn mal zu Einsatz kommt, erfolgt dieser nicht allzu tiefgreifend, was jedoch auch daran liegt, dass es eben kaum Anlässe für einen tieffrequente Unterstützung gibt. Keinen nennenswerten Unterschied sollte man auch zwischen den beiden vorhandenen Sprachfassungen erwarten: Sowohl die deutsche Synchronisation - hergestellt durch die Berliner Scalamedia GmbH, unter der Dialogregie von Matthias Lange - und die englische Originalspur liegen gleich auf, was die Pegelstärke und die - leider kaum vorhandene - Dynamik betrifft. Hier hätte man sicher noch für etwas mehr Atmosphäre sorgen können, die den Zuschauer dann noch tiefer ins Geschehen hineingezogen hätte.

Ausstattung

Außer ein paar Trailer befindet sich kein weiteres Bonus-Material an Bord der Blu-ray: • Deutscher Trailer (2:08 Min.) • Trailershow ◦ Capone ◦ Bad Hair ◦ Search & Destroy ◦ Antebellum ◦ Guns Akimbo ◦ Boss Level
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Ein Making-of ist genauso Fehlanzeige, wie Interviews mit Cast & Crew. Dabei wäre sicherlich interessant gewesen, wie man überhaupt auf die Geschichte gekommen ist und wie die Darsteller sich in ihren Rollen gefühlt haben. Dies macht sich dann leider unnütz negativ in der Gesamt-Bewertung bemerkbar.

Fazit

Auch wenn man durchaus Spannung bietet und einige Folterszenen dessen Niveau erreichen: Ganz auf ein Level von SAW schafft man es dann leider doch nicht. Daran hat vor allem die recht frühe Auflösung ihren Anteil, die einiges der zuvor aufgebauten Spannung wegnimmt. Auch sollte man vorab wissen, dass sich das SPIO/JK-Siegel vermutlich auf die Gewalthandlungen von und gegen Kinder und Jugendliche bezieht: Etwas, dass nicht jeder Horrorfan sehen möchte. Allerdings ging man mit diesem Thema zumeist schon sehr behutsam um, auch sind diese Abschnitte wichtig für die Geschichte sowie die Charaktere und dienen somit nicht nur der Effekt-Hascherei oder dem Vordringen in weitere Gewalt-Extreme. In Sachen Bild und Ton schlägt man sich recht ordentlich: Ein zwar etwas zu dunkel geratenes, dafür aber sehr detailliertes Bild wird mit einem recht ruhigen Ton gepaart, welcher nur sehr selten die Effekt-Kanäle zur Erzeugung von bedrohlicher Atmosphäre nutzt - hier wäre sicherlich noch mehr drin gewesen. Genau das kann man auch vom Bonus-Material behaupten, welches nur aus Trailern besteht und somit leider kein Making-of oder Interviews bietet. Insgesamt gesehen kommen Genre-Fans hier zwar schon auf ihrer Kosten, nur vermutlich auf eine etwas andere Weise und nicht ganz so explizit, wie man es wahrscheinlich von der entsprechenden FSK-Einteilung gedacht hätte. (Jörn Pomplitz)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 05.08.2021

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