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Elfen Lied: Die komplette Serie Blu-ray

Original Filmtitel: Erufen rîto: The Complete Series

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Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (2x), 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Japanisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
325 Minuten
Veröffentlichung:
25.11.2021
Serie abgeschlossen:
Ja
 
STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Ursprünglich wurde das Animationsstudio Arms als reines Hentai-Anime-Studio gegründet, allerdings verlagerte sich das Geschäftsfeld, nachdem man mit Werken wie „Kite“ enorme Erfolge erzielte. Eine der ersten eigenproduzierten Fernsehserien war die Adaption des gefeierten Mangas „Elfen Lied“, der nun von KSM Anime im Vertrieb von Koch Media Home Entertainment als Blu-ray Neuauflage auf den Markt gebracht, und von uns an dieser Stelle genauer unter die Lupe genommen wird.

Story

Eines Tages entdecken die Studentinnen Kohta and Yuka am Strand ein Mädchen. Da sie nur ein Wort sagt, nennen die beiden sie Yue und nehmen sie mit zu sich nach Hause. Doch was sie nicht ahnen der Name des Mädchens ist eigentlich Lucy und sie ist ein Diclonius, eine genetisch mutierte neue menschliche Spezies, die durch ihre Kraft und ihre unglaublichen Fähigkeiten zu den besten aber auch gefährlichsten Killern auf dem Planeten gehört. Gerade aus einer geheimen Forschungsstation entkommen, haben ihre ehemaligen Bewacher bereits ihre Verfolgung aufgenommen und versuchen Lucy mit allen Mitteln zurückzubringen oder zu töten. Noch ist Lucy, nachdem sie bei ihrer Flucht eine Amnesie erlitten hat, ein nettes, unschuldiges Mädchen, doch hinter dieser Fassade lauert der Tod…
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Die 13-teilige, in sich geschlossene Anime-Serie von Regisseur Mamoru Kanabe basiert auf dem gleichnamigen Manga von Lynn Okamoto, weicht allerdings gerade zum Ende hin massiv von der Vorlage ab und erzählt eine eigene Geschichte. Grundsätzlich fallen dem Zuschauer relativ schnell zwei recht unterschiedliche Genrekennzeichen auf: Zum einen setzt die Serie massiv auf die Darstellung von Gewalt und Nacktheit (wobei man auf explizite Zurschaustellung von letzterem erstaunlicherweise verzichtet hat und auch den sexuellen Kontext weitestgehend ausspart), zum anderen ist die Darstellung der Figuren mit großen Kulleraugen und kitschiger Animation eher in Kinder- und Jugendserien zu finden. Dennoch passt beides ausgezeichnet zusammen, und auch wenn das Ganze anfangs etwas befremdlich wirkt, funktioniert die Mixtur dennoch ganz gut. Allerdings sollte man sich vom „harmlosen“ Erscheinungsbild keineswegs täuschen lassen, denn der Gewaltgrad ist mit expoldierenden Köpfen, abgetrennten Gliedmaßen und der Tötung von Kindern und Tieren alles andere als niedrig, und das rote FSK-Siegel trägt die Serie völlig zu recht.
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Leider bleibt die Serie inhaltlich recht unspektakulär, und es ist nur schwer nachzuvollziehen, warum sie von manchen Kritikern in dem Umfang gefeiert und gelobt wurde, wie es der Fall war. Eigentlich ist die Story alles andere als tiefgründig oder gar philosophisch, zumindest wenn man zum Vergleich andere Serien zitiert, die ähnliche Reaktionen bei Kritikern hervorriefen und gerne in einem Atemzug mit „Elfen Lied“ genannt werden. Im Kern geht es hier um den ewigen Kampf, wobei nicht ganz klar ist, wer Gut und wer Böse ist, und auch die Actionszenen gab es vorher und nachher deutlich besser. Die Liebesgeschichte am Rande ist ebenfalls bestenfalls schmückendes Beiwerk, und die Kräfte der Diclonius sind auch nichts so Besonderes, als dass man hier von einer Innovation reden könnte. Das verhältnismäßig offene Ende gibt reichlich Spielraum für Interpretationen und lässt den Zuschauer auch nach dem Genuss der Serie noch darüber nachdenken, aber wenn wir zum Vergleich das Ende von „Neon Genesis Evangelion“ betrachten (was, zugegebenermaßen, sehr unfair ist, da diese Serie völlig zu Recht zum Besten gehört, was im Anime-Sektor jemals produziert wurde), schneidet „Elfen Lied“ sehr, sehr schlecht ab. Trotzdem macht die Serie auf ihre Weise Spaß und auch die Geschichte kann, trotz oder eben wegen, eines gewissen „Seifenoper-Handlungsstrangs“ die Zuschauer über die Laufzeit von 13 Episoden problemlos vor den Bildschirm fesseln. Natürlich gibt es auch hier ein paar interessante Wendungen, es gilt einige Geheimnisse zu entdecken, und ein ums andere Mal wird der Zuschauer gekonnt aufs Glatteis geführt, aber all das täuscht nur bedingt darüber hinweg, dass die Serie zwar gut, aber eben nicht so großartig ist, wie sie von manchem Kritiker gemacht wird.

Bildqualität

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Das Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,78.1 vor und schaut alles in allem sehr angenehm aus. Die Schärfe bewegt sich auf einem soliden Niveau, allerdings ist das Bild grundsätzlich ein wenig weicher, als man es von manch anderer Animeserie her gewohnt ist. Das gehört allerdings als Stilmittel dazu und stellt kein technisches Manko dar. Die Farben sind sehr kräftig, schießen dabei aber nie über das Ziel hinaus. Der Kontrast ist gut eingestellt, hätte hie und da aber gerade in dunkleren Bereichen etwas knackiger sein dürfen. Stellenweise machen sich stufige Farbübergänge bemerkbar, und bei schnellen Bewegungen zieht das Bild minimal nach, aber all das sind keine großen Mängel, die den Sehgenuss arg schmälern würden.

Tonqualität

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Der Ton liegt sowohl im japanischen Original, als auch in englischer und deutscher Synchronfassung in dts-HD Master Audio, sowie in französischer Sprachfassung in dts-HD Master 2.0 auf der Disc vor. Optional lassen sich deutsche, englische und französische Untertitel hinzuschalten. Das bedeutet, dass die festeingebrannten deutschen Untertitel bei der japanischen Sprachfassung – welche bei vorherigen Veröffentlichungen noch vorhanden waren – nun der Vergangenheit angehören. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Deutschen Synchron Film GmbH unter der Dialogregie von Matthias Müntefering und Stefan Wellner, welcher auch für das Dialogbuch verantwortlich war. In der deutschen Synchronfassung kommen namhafte Sprecher wie Erich Räuker, Engelbert von Nordhausen, Kathrin Neusser, Samia Little Elk, Jesco Wirthgen und Julia Kaufmann zum Einsatz, die ihre Sache zwar allesamt sehr gut machen, den Originalsprechern aber erwartungsgemäß unterlegen sind. Ansonsten gibt es keinen nennenswerten Qualitätsunterschied zwischen der Tonqualität. Sowohl im deutschen als auch im englischen und im Original sind die Dialoge klar verständlich und stark priorisiert. Die Musik und wenige Hintergrundgeräusche sorgen für ein wenig Raumklang, aber alles in allem bleibt der Ton sehr auf die vorderen Kanäle begrenzt.

Ausstattung

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Das Bonusmaterial des zwei Disc umfassenderen Sets besteht aus einem Trailer, dem von Schrift bereinigten Vor- und Abspann, Bildergalerien mit Produktions- und Charakter-Artworks, sowie der 25-minütigen OVA-Episode, die inhaltlich zwischen den Episoden 10 und 11 angesiedelt ist und einen zusätzlichen Handlungsstrang erzählt. Offenbar liegen der Verpackung noch einige „handfeste“ Goodies bei, aber da man uns zu Rezensionszwecken nur die beiden Discs hat zukommen lassen, kann über die restlichen Beilagen keine verbindliche Aussage getroffen werden, und die Bewertung beschränkt sich ausschließlich auf das, was wir sehen und bewerten können.

Fazit

Bild und Ton der beiden Blu-ray Discs aus dem Hause KSM bieten solide Qualität, an der man im Großen und Ganzen nicht viel bemängeln kann. Kleinere Kompressionsartefakte beim Bild und ein etwas zu frontlastiger Ton lassen sich problemlos verschmerzen. Zum Bonusmaterial kann nur bedingt Auskunft gegeben werden, aber auf den Discs selbst befindet sich nichts, was der Rede wert wäre. Die Serie selbst hat einen ausgezeichneten Ruf, wird diesem aber objektiv betrachtet nur bedingt gerecht. Die Story ist im Grunde recht simpel, die Zeichnungen mittelprächtig und wenn die Serie nicht so extrem gewalttätig wäre, hätte sie vermutlich gar nicht die Art von Beachtung bekommen, die sie bekommen hat. Dennoch macht die Serie in Gewissem Maße Spaß, lässt sich leicht „weggucken“ und bietet – zumindest Genrefans – einige Schauwerte. Dennoch gibt es deutlich bessere Serien auf dem Markt. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 29.11.2021

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