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Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis Blu-ray

Original Filmtitel: Near Dark

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DD 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
94 Minuten
Veröffentlichung:
20.08.2021
 
STORY
7
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
7
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Die amerikanische Regisseurin Kathryn Bigelow konnte sich durch zahlreiche Werke in der Filmwelt einen Namen machen. Mit "Tödliches Kommando - The Hurtlocker", einem Kriegsdrama über ein Bombenentschärfungskommando stationiert im Irak, konnte sie gar den begehrten Oscar gewinnen - nur eine der vielen Auszeichnungen, die der Film für sich verzeichnen konnte. Ihre filmischen Anfänge machte Kathryn Bigelow aber in einem ganz anderen Genre: Die Vampir-Romanze "Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis" war eine ihrer ersten großen Produktionen und konnte schon damals eine große Fan-Base für sich gewinnen. Bisher war der Film nur in Sonderverpackungen erhältlich, die inzwischen nur noch zu teuren Preisen zu bekommen sind. Dies soll sich jedoch nun ändern, in dem Publisher Filmjuwelen die Blu-ray auch in einem normalen Keep Case veröffentlicht. Wobei: So ganz "normal" ist die Veröffentlichung dann doch nicht, wertet man diese doch durch einen hochwertigen Schuber und ein lose beiliegendes Booklet deutlich gegenüber einfachen Keep Case Veröffentlichungen auf. Während Fans des Films natürlich wissen, was auf sie zukommen, soll dieser möglichen Neueinsteigern mit dem nachstehenden Review einmal etwas nähergebracht werden.

Story

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An einem lauen Sommerabend begegnet Caleb (A. Pasdar) bei einem nächtlichen Streifzug mit seinen Kumpels durch die Stadt der hübschen Mae (J. Wright). Die beiden sind sich direkt sympathisch und verbringen einen romantischen Abend miteinander. Kurz vor Tagesanbruch wird Mae jedoch hektisch und bittet Caleb sie schnellstens nach Hause zu bringen, was dieser jedoch nur im Gegenzug für einen Kuss erledigen will. Doch statt einer zärtlichen Lippenberührung erhält Caleb einen kleinen Biss in den Hals und Mae verschwindet so schnell, wie sie in sein Leben eingetreten ist. Es dauert nicht lange und Caleb fühlt sich unwohl, erhält gar Verbrennungen durch den Kontakt mit dem Sonnenlicht. Schnell wird klar, dass er einer Vampir-Dame in die Falle gegangen ist: Mae zieht in einer kleinen Gruppe Blutsauger unter der Führung von Jesse Hooker (L. Henriksen) durch die Nacht, immer auf der Suche nach dem roten Lebenssaft. Caleb wird von der Gruppe widerwillig aufgenommen und soll lernen, seinen Durst selbst zu stillen. Dies würde bedeuten, dass er selbst auf die Jagd gehen und töten muss, um zu überleben. Etwas, dass ihm nicht leichtfallen wird, zumal ihm die Gemeinschaft ein Ultimatum setzt: Falls er sich nicht überwindet, werden sie ihn eines qualvollen Todes sterben lassen. Eine Nacht, die ihren Preis verlangt, beginnt.
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Während spätere Vampir-Romanzen - allen voran die "Twillight"-Saga - auf einen recht sauberen und durchgestylten Look bauten, setzte Kathryn Bigelow ihr Werk ziemlich rau und dreckig in Szene. Wer aber nun anhand des düsteren Looks und einiger expliziter Gewaltspitzen glauben sollte, hier einen Vampir-Horror vor sich zu haben, wird vermutlich schnell enttäuscht sein. Denn genau das ist der Film nämlich nur bedingt. Zu Anfang nimmt sich die Regisseurin erst einmal einiges an Zeit, um die Romanze zwischen dem Sunny-Boy Caleb und der vermeintlich schüchternen Mae aufzubauen. Die beiden Schauspieler Adrian Pasdar und Jenny Wright harmonieren dabei als Paar recht gut, auch wenn er - wie seinerzeit typisch - eher den coolen Typen mimt, während sie das hübsche Mauerblümchen geben darf. Kommt es dann zum verheerenden Kuss bzw. Biss, steht zunächst einmal die Verwandlung des Opfers im Vordergrund. Diese zieht sich ein wenig und lässt den armen Caleb schmerzverzehrt und desorientiert über staubige Felder stolpern, ehe er zu Hause auf seiner kleinen Farm, die von seinem alleinerziehenden Vater betrieben wird, ankommt. In der Rolle von Vater Loy ist hier Tim Thomerson zu sehen, der zusammen mit der kleinen Marcie Leeds, welche in die Figur von Calebs Schwester Sarah schlüpft, die kleine Familie von Caleb bildet. Doch noch bevor Caleb die Farm erreichen kann, wird er in ein vorbeifahrendes Wohnmobil gezogen, das von einer Gruppe ziemlich schräger Vögel bewohnt wird. Diese entpuppen sich als Gefährten von Mae und könnten nicht unterschiedlicher sein: Oberhaupt Jesse hält zusammen mit seiner Partnerin Diamondback die Zügel fest in der Hand, der verrückte Severen mischt sich gerne in alles ein und "Teenager" Homer würde endlich gerne mal wieder jemanden in "seinem Alter" kennenlernen. Bei den drei Erwachsenen handelt es sich bei genauerer Betrachtung um "alte" bekannte, spielten Lance Henriksen, Bill Paxton und Jenette Goldstein doch schon zusammen in James Camerons "Aliens" mit, welcher nur ein Jahr zuvor seine Premiere feierte. Dass alle nun in "Near Dark" erneut zusammenkommen ist dann auch keineswegs um einen Zufall: Zum Zeitraum der Filmerstellung waren Bigelow und Cameron ein Paar und "er" empfahl "ihr" die drei Darsteller, welche schon in seinem Film ein gutes Team abgegeben haben. In Bigelows Werk haben dann auch alle drei etwas gemeinsam: Sie sind Vampire und brauchen für ihr Überleben frisches Blut. Dazu ziehen sie wie Nomaden Nacht für Nacht durch die Städte und überfallen arglose Anhalter, junge Mädchen oder hilfsbereite Mitmenschen, welche auf fingierte Unfälle hineinfallen. Da Caleb nun auch einer von ihnen ist, soll er lernen, seinen immer größer werdenden Durst selbstständig zu stillen, um sich der eingespielten Gemeinschaft anzuschließen. Doch dies ist einfacher gesagt als getan, kann sich der gutmütige Kerl doch nicht zum Morden Unschuldiger hinreißen lassen. Es kommt also schnell zu Spannungen innerhalb der ungleichen Gruppe: Während Mae noch zu Caleb hält und notfalls das Morden für ihn übernimmt, will der Rest nicht mehr länger mit ansehen, wie sich der Frischling ziert. Sollte er nicht binnen einer Woche zum vollwertigen Vampir werden, will man ihn ausgrenzen und damit eines äußerst qualvollen Todes sterben lassen. Als plötzlich und unerwartet Calebs Vater und Schwester auf dem Speiseplan der Vampire landen, kommt es jedoch zum endgültigen Bruch zwischen den Parteien - und den kann nur eine der beiden Seiten überstehen.
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Größtenteils handelt es sich bei dem Film eher um ein Drama als um einen Horrorfilm, wie anfangs schon erwähnt. Der Film besitzt ein ruhiges Tempo und enthält nur wenig Action, die dazu noch recht schnell geschnitten ist. Einige der Überfälle sind zwar auch sehr blutig inszeniert, auch die Auswirkungen von Schuss- und Stichwaffen werden hier teils deutlich zu Schau gestellt. Doch dies alles dient nicht nur der Effekthascherei, sondern fühlt sich im Rahmen der Geschichte sehr "natürlich" an. Wie später in vielen anderen Filmen von Kathryn Bigelow, spielt auch hier schon die "Sucht" ein zentrales Thema: Während sich zum Beispiel später bei "Gefährliche Brandung" alles um Adrenalin oder bei "Strange Days" alles um das Verlangen nach Glücksgefühlen in der virtuellen Realität dreht, geht es hier darum, stets Nachschub des roten Lebenssaft zur eigenen Fortbestehung zu erlangen - angetrieben von den stetig steigenden Bedürfnissen, die mit den Verletzungen sogar noch immer größer werden, da sie eben auch zur schnelleren Heilung beitragen. Im Zentrum des Ganzen stehen dann noch die Fragen, wie weit man für die Liebe gehen würde, oder ob es wirklich erstrebenswert ist, unsterblich zu sein. Der Preis für beides ist in diesem Falle extrem hoch und kostet nicht selten zuletzt das Leben. Leider zieht sich der Film immer wieder etwas in die Länge und das trotz einer Gesamtlaufzeit von knapp 94 Minuten. So richtige Spannung will dabei auch nicht aufkommen, auch wenn die Handlungen der Vampire meist sehr unberechenbar sind. Unter dem Strich läuft der Film zudem auch noch zu großen Teilen überwiegend vorhersehbar ab - zumindest kann man sich bei den meisten Aktionen schnell denken, wohin die Konsequenzen aus den Handlungen der Protagonisten führen werden. Vielleicht liegt es aber auch einfach an der heutigen Sichtweise und den Erwartungen, die man an einen Film stellt. Die sahen eben Ende der 1980er Jahre noch etwas anders aus. Dennoch kann man sich Bigelows Werk auch heute noch recht gut ansehen und wird dabei ordentlich unterhalten. Letztendlich ist es aber ein Titel, der vermutlich vor allem durch seine nostalgischen Erinnerungen in den Herzen der Fans bleiben wird - unter heutigen Gesichtspunkten würde er sicherlich nicht mehr ganz so erfolgreich sein - das trifft aber sicher auf viele Filme der damaligen Zeit zu, sodass auch dies entschuldigt sei.

Bildqualität

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Optisch entspricht die Neuauflage den bisher erschienen Mediabook-Ausgaben, hier hat man es also nicht mit einem neuen Bildmaster zu tun. Das ist aber auch absolut nicht nötig, kann sich die Umsetzung des nun knapp 35 Jahre alten Film durchaus noch sehen lassen. Das Filmkorn ist sehr fein und fällt kaum störend ins Geweicht - erst recht nicht, weil es bei den vielen dunklen Abschnitte, in denen der Film spielt, kaum noch zu erkennen ist. Von den Farben her wirkt der Film recht blas und etwas ausgewaschen - so könnten die Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge in ein deutlich tieferes Orange getaucht werden, ebenso setzen die meist spärlich gesäten Beleuchtungen hier nur mäßige Akzente. Der düstere Look ist somit fast allgegenwertig und taucht die Szenerie oftmals in ein tiefes Schwarz, welches zwar sehr satt herüberkommt, dafür aber auch gerne mal die ein oder anderen Details verschluckt. Einige Abschnitte kommen etwas weicher herüber, als andere, sodass nicht immer feine Härchen, Hautporen oder Hautfetzen zu erkennen sind. Insofern merkt man dem Film doch immer mal wieder sein Alter an, auch wenn er vermutlich bisher niemals besser aussah. Vielleicht kann hier eine - zumindest schon mal für England angekündigte - Ultra HD-Veröffentlichung noch mehr aus dem Ausgangmaterial herausholen. Hoffentlich wird diese Variante dann auch ihren Weg nach Deutschland finden. Dazu dann aber zu gegebener Zeit an andere Stelle mehr.

Tonqualität

Folgende Tonspuren stehen auf der Blu-ray zur Auswahl: • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 • Deutsch DTS-HD Master Audio 2.0 • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 • Englisch Dolby Digital 2.0
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Das beim Bild schon angesprochene Filmalter kann auch die Tonspur nicht wirklich verbergen, klingt sie zwar nicht direkt angestaubt, doch eben auch nicht wirklich satt. Besonders die Dialoge wirken an einigen Stellen etwas dünn, zudem hallen sie ab und an ein wenig nach. Dabei schlägt sich die deutsche Stereo-Spur noch recht wacker und klingt deutlich ausgewogener, als ihre Mehrkanal-Pendants. Diese erklingen im Gegenzug bei der hiesigen Sprachvariante und auch bei der des englischen Originaltons doch etwas unspektakulär, zumal sich bei ihnen das meiste dennoch auf den Frontlautsprechern abspielt. Nur selten werden die umherliegenden Kanäle wirklich merkbar mit einbezogen, der Subwoofer bleibt gar den größten Teil des Films im Stand-by. Die Dialoge sind hingegen jederzeit sehr gut zu verstehen, auch wenn sie wie oben schon erwähnt ein wenig dünn klingen. Sehr gut macht sich hingegen der Soundtrack aus der Feder der Berliner Elektro-Pioniere "Tangerine Dream", welcher oftmals für Gänsehaut-Momente sorgt und massiv zur Atmosphäre beiträg

Ausstattung

Die Blu-ray ist mit folgenden Bonus-Beiträgen ausgestattet: • Living in Darkness - Making-of Near Dark (47:17 Min.) • Entfallene Szene mit Kommentar von Kathryn Bigelow (1:24 Min.) • Storyboards (24:49 Min.) • Fotogalerien ◦ Poster und Portraits (4:29 Min.) ◦ Hinter den Kulissen (1:20 Min.) • Interview mit Kathryn Bigelow aus dem Jahr 1988 (25:11 Min.) • Vorwort von Jean-Baptiste Thoret (7:27 Min.) • Einführung von Prof. Dr. Marcus Stiglegger (4:17 Min.) • Featurette: "Southern Patriach: Lance Henriksen" (22:59 Min.) • Original Kinotrailer 1+2 (2:04 Min. / 1:28 Min.) • Audiokommentar von Kathryn Bigelow, Prof. Dr. Marcus Stiglegger und Dominick Stark • Trailershow ◦ Hitcher - Der Highwaykiller ◦ Leichen pflastern seinen Weg ◦ Die Bäreninsel in der Hölle der Arktis ◦ Krakatoa - Feuersturm über Javy ◦ Wiegenlied für eine Leiche ◦ Kids
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Den Auftakt der Extras macht ein Making-Of in dem sich Regisseurin Kathryn Bigelow als auch Darsteller wie Bill Paxton, Lance Henrikson und Adrian Pasdar sowie Produzenten und Team-Mitglieder an die Entstehung des Films erinnern. Aufnahmen vom Dreh sieht man hier kaum, es wird alles durch Interviews und Ausschnitten aus dem Film erläutert. Weiter geht es mit einer entfernten Szene, die es nicht in den fertigen Film geschafft hat. Zu dieser gibt es dann auch einen Kommentar der Regisseurin. Als Vorbereitung und Unterstützung der Dreharbeiten wurde der Film mit zahlreichen Storyboards versehen. In einem weiteren Extra gibt es diese in chronologischer Reihenfolge zu sehen, sodass man quasi den kompletten Film in gezeichneter Version bekommt. In zwei Fotogalerien erhält man dann noch einige werbewirksame Schnappschüsse sowie Impressionen der Dreharbeiten. Weiter geht es mit einem Einzel-Interview mit Kathryn Bigelow, welches 1988 und somit zu ihren Anfangstagen entstanden ist. Hier liegt der Fokus wieder auf ihren Werdegang und abermals der Entstehung von "Near Dark". Der Interview-Partner klingt hier jedoch recht unprofessionell und gelangweilt, als wenn er die aufstrebende Regisseurin nicht ganz ernst nehmen würde. Es folgen auch immer wieder Anweisungen, wie sich Kathryn Bigelow verhalten soll. Sehr merkwürdig… Das Vorwort des französischen Filmkritikers Jean-Baptiste Thoret ist da das genaue Gegenteil: Hier wird in den knapp 7 Minuten quasi ohne Punkt und Komma geredet und jede Menge Infos zu Kathryn Bigelow und ihrem Werdegang vorgetragen. Im nächsten Beitrag erinnert sich der deutsche Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger an seine erste Begegnung mit "Near Dark" und wie ihn der Film in seinen Bann gezogen hat. Das Featurette um Lance Henriksen entpuppt sich als ein bebildertes Audio-Interview, in dem Filmjournalist Dominik Starck zunächst über die Vita des Schauspielers spricht, bevor er den Star zu einem Interview begrüßen kann. Dieses fand am Telefon statt, sodass es nicht die beste Sprachqualität besitzt. Zum Glück ist dieser Beitrag, wie auch alle anderen, mit deutschen Untertiteln versehen. Neben den zumeist sehr informativen Bonus-Beiträgen hat man dann noch die Möglichkeit, während dem Film drei separate Audiokommentare abzuspielen, in denen entweder Kathryn Bigelow, Prof. Dr. Marcus Stiglegger oder Dominik Starck weitere Informationen zum Film preisgeben. Zwei Original Trailer zum Hauptfilm sowie einige Hinweise auf Highlights des Publishers runden die Extras ab. Das Keep Case wird von einem sehr wertigen Schuber umschlossen, der aus dicker und stabiler Pappe besteht. Zudem befindet sich im Inneren des Keep Case noch ein lose beiliegendes Booklet mit insgesamt 26 Seiten, in dem der Filmjournalist Marcus Starck und der Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger Kathryn Bigelows Kultfilm noch einmal Revue passieren lassen.

Fazit

Mit ihrer dreckigen und teils brutalen Inszenierung schuf Kathryn Bigelow eine Vampir-Romanze, die von der ganz großen Liebe erzählt und auf den Zusammenhalt der Familie setzt. In ruhiger Erzählweise, mit sparsam eingestreuten und schnell geschnittenen Actionabschnitten, gelingt es dem Film irgendwie dennoch, das Publikum in seinen Bann zu ziehen, auch wenn man immer mal wieder etwas langatmigere Abschnitte überstehen muss. Technisch präsentiert sich der Film mit einem für sein Alter sehr gelungenem Bild, jedoch mit einem doch etwas zu dünn geratenen Ton, welcher in der klassischen Stereo-Variante noch einen wesentlich besseren Eindruck hinterlässt als in seinem Front-lastigen Mehrkanalmix. Der Bonus-Bereich ist prall gefüllt und bereitet Fans somit die Chance, auch nach dem Abspann noch eine Weile in der Welt der Vampire zu verweilen. Wie bei vielen alten Produktionen, zieht auch diese Produktion vermutlich ihren Kult vor allem aus den nostalgischen Erinnerungen des Zuschauers, an das Ende der 1980er Jahre. Unter heutigen Gesichtspunkten wäre dies sicherlich anders, aber dieses "Problem" haben viele Beiträge dieser Epoche und dennoch - oder gerade deswegen - werden sie auch weiterhin bei ihren Fans in den Player wandern. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 23.08.2021

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