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Die unendliche Geschichte (Deutsche Kinofassung) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Die unendliche Geschichte

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4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
deutsche Kinofassung, Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD HR 5.1
Deutsch DD 2.0
Englisch DTS-HD HR 5.1
Englisch DD 2.0

Blu-ray:
Deutsch DTS-HD HR 5.1
Deutsch Dolby Digital 2.0
Englisch DTS-HD HR 5.1
Englisch Dolby Digital 2.0
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch für Hörgeschädigte

Blu-ray:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
101 Minuten
Veröffentlichung:
01.07.2021
 
STORY
9
 
Bildqualität
8
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Anfang der 1960er und 1970er Jahre konnte sich der deutsche Regisseur Wolfgang Petersen durch zahlreiche "Tatort"-Folgen einen Namen machen. Internationalen Erfolg sollte er jedoch mit der Verfilmung des gleichnamigen Romans "Das Boot" auf der Feder des Autors Lothar-Günther Buchheim feiern, der ihm nachfolgend auch den Zugang zu deutlich größeren Produktionen ermöglichte. Zu diesen gehörte dann 1984 die bis dato teuerste deutsche Film-Produktion, bei der sich Petersen erneut an die Adaption eines Erfolgsromans wagte: Seine Wahl fiel dabei auf Michael Endes Fantasy-Roman "Die unendliche Geschichte". Der Film erfuhr schon 2011 seine Premiere auf Blu-ray und wurde in den folgenden Jahre mehrfach überarbeitet - zuletzt 2019, wo man eine auf einem 4K-Scan basierende Fassung in Sonderverpackungen auf den Markt brachte. Im Zuge seiner 4K-Backkatalog-Veröffentlichungen erscheint das Fantasy-Werk nun über Publisher Constantin / Highlight Communications auch in einer ultra-hochauflösenden Fassung, welche ebenfalls auf dem vor zwei Jahren entstandenen 4K-Scan basiert. Was diese im Vergleich zu ihrem Full HD-Pendant zu bieten hat, soll anhand der nachstehenden Bewertung herausgefunden werden. (jp)

Story

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Bastian (B. Oliver) hat es nicht leicht: Der Junge lebt allein mit seinem Vater, wird in der Schule gehänselt und Bücher sind seine einzigen Freunde. Da kommt es ihm gerade recht, als er zufällig in einem Antiquariat das geheimnisvolle Buch "Die Unendliche Geschichte" entdeckt. Schnell ist er begeistert von den Abenteuern des jungen Atréju (N. Hathaway), der die märchenhafte Welt Fantasien vor dem Untergang durch das Nichts retten soll. Doch je mehr sich Bastian in Die Unendliche Geschichte vertieft, desto mehr begreift er, dass er selbst zum Teil der fantastischen Welt wird. "Die Unendliche Geschichte" war eine der letzten deutschen Produktionen, an denen der Wahl-Amerikaner Wolfgang Petersen beteiligt war. Es gab damals einiges an Presserummel um den Film, der unter den Fittichen des Produzenten Bernd Eichinger entstand. Nicht nur, weil der Film die damals teuerste deutsche Nachkriegsproduktion darstellte, sondern auch, weil Michael Ende seinem Unmut über die Verfilmung lautstark Luft machte. So ließ der Schriftsteller sogar seinen Namen aus dem Vorspann entfernen. Für Leser des Buches ist dies keine Überraschung: Petersens Film deckt aus Endes umfangreicher Vorlage gerade einmal die erste Hälfte ab und ist lediglich als freie Adaption zu sehen. So ist Endes Buch deutlich düsterer und philosophischer.
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Eine werkgetreue Verfilmung hätte aus heutiger Sicht wohl ähnlich ernst ausfallen müssen, wie die "Harry-Potter"-Saga. Zu so einem Schritt war man in den 1980ern noch nicht bereit, so dass "Die Unendliche Geschichte" als Film deutlich zahmer und rasanter ist, als Endes Vorlage voll psychologischer Tiefe.Betrachtet man "Die Unendliche Geschichte" als eigenständiges Werk, ist Petersens Film eine emotionale Fantasy-Geschichte, die aufgrund ihres naiv-märchenhaften Charmes auch heute noch bewegt. Lediglich das Monster Gmork ist im Film recht bedrohlich dargestellt und könnte kleine Kinder verängstigen. In erster Linie ist der Film aber eine sehr familienfreundliche Abenteuerreise mit viel Herz. Den damals beeindruckenden Effekten sieht man ihr Alter zwar an, die Detailverliebtheit der Modelle und Kulissen gefällt aber weiterhin.Letzten Endes kann man an "Die Unendliche Geschichte", egal ob man Michael Endes brillante Vorlage gelesen hat oder nicht, viel Spaß haben, wenn man den Film für sich stehen lässt. Was die zeitlose Story betrifft, hat der Film trotz angestaubter Effekte nichts von seinem Reiz eingebüßt und zählt zu den ganz großen deutschen (Ko-)Produktionen. (anw)

Bildqualität

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Wie eingangs schon erwähnt, erfuhr der Film zuletzt 2019 eine Restauration, welche auf einem 4K-Scan der Originalnegative basierte. Um hier auch die längere deutsche Fassung zu ermöglichen, musste man zusätzlich auf sogenannte Dup-Positive zurückgreifen - ein Zwischenschritt, vor der Erstellung der eigentlichen Originalnegative. Konnte die Erstveröffentlichung sowie die erste Restauration nicht wirklich überzeugen, so hinterlässt die Full HD-Fassung aus 2019 hier einen durchaus respektablen Eindruck: Satte Farben geben die Welt von Fantasien, aber auch die Abschnitte in Bastians realem Leben sehr gut wieder. Der Detailgrad liegt hier auf einem sehr guten Niveau und bringt feine Schmutzpartikel, die Sommersprossen des Hauptdarstellers, sowie die einzelnen, glitzernden Schuppen von Fuchur hervorragend wieder. Auch beim Steinbeißer sind viele kleine Brocken des schmackhaften Gesteins einwandfrei auszumachen. Problematisch gestalten sich hingegen die vielen Bluescreen-Effekte, welche eben 1984 noch in ihren Kinderschuhen steckten. Diese sind in der Regel immer sehr gut erkennbar, lösen aber eher nostalgische Gefühle aus, als wirklich störend zu wirken. Bei der Restauration setzte man auch wieder auf eine Bearbeitung des Filmkorns, welches natürlich aufgrund der damaligen analogen Aufnahmemöglichkeiten noch vorhanden ist. Allerdings konnte man das prozessbedingte Korn sehr gut verfeinern, sodass es an vielen Stellen gar kaum in Erscheinung tritt. Leider erkauft man sich dies aber mit zahlreichen weicheren Einstellungen, diesmal jedoch ohne, dass es dabei zu starken wachsartigen Gesichter führt. Insgesamt kann sich die aktuelle Blu-ray aber dennoch sehr gut sehen lassen und holt vermutlich das derzeit Beste aus dem Ausgangsmaterial heraus. (jp)

Bild 4k UHD

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Die ultra-hochauflösende Fassung basiert wie bereits erwähnt ebenfalls auf dem 2019 entstandenen 4K-Scan der Originalnegative bzw. Dub-Positive. Dieses reicherte man nun für die Ultra HD-Veröffentlichung mit HDR10 zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses und zur Erweiterung des Farbraums an. Das bewegte Bild unterscheidet sich aber leider nur geringfügig von seinem Full HD-Pendant, welche schon recht gut ausgefallen ist. Ein paar mehr Details hier, ein bisschen sattere Farbe da und in Close-Ups konnte man auch eine leichte Steigerung des Detailgrades erreichen, durch den sich nun Hautporen oder Fältchen erkennbar zeigen, wenn sie auch noch nicht vollständig ausgeprägt sind. Hinzu kommt aber auch, dass durch die höhere Auflösung das Filmkorn an einigen Stellen etwas deutlicher, aber immer noch nicht wirklich störend, zu sehen ist. Weiterhin entlarven sich die Tricks natürlich auch in dieser Fassung ganz von selbst, was aber eben auf deren damalige Techniken zurückzuführen ist und nicht zu Lasten der 4K-Erstellung geht. Ein Upgrade lohnt sich daher vermutlich nur für die Fans des Fantasy-Epos, welche die 2019er Blu-ray noch nicht ihr Eigen nennen. Da diese aber heute aufgrund ihrer limitierten Auflage teils nur noch teuer zu bekommen ist, stellt sich die 4K-Backkatalog Veröffentlichung vielleicht als gute Alternative heraus. (jp)

Tonqualität

Die folgenden Sprach-Varianten sind auf beiden Formaten vorhanden: • Deutsch DTS-HD HR 5.1 • Englisch DTS-HD HR 5.1 • Deutsch Dolby Digital 2.0 • Englisch Dolby Digital 2.0
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Keine Änderungen zu den bisherigen Veröffentlichungen sind bei der Sound-Umsetzung zu vermelden. Der hier vorliegende Mehrkanal-Mix stellt sich als ziemlich frontlastig heraus und kann so nicht darüber hinwegtäuschen, dass man ihn auf Basis einer Mono-Abmischung erstellt hat. Da hilft es letztendlich auch nur wenig, wenn sich der Score aus der Feder von Klaus Doldinger ab und zu auf die hinteren Lautsprecher legt, um ein wenig mehr an Volumen zugewinnen. Der Subwoofer bleibt fast durchgehend im Stand-by und bekommt somit so gut wie nichts zu tun. Immerhin sind dadurch die Dialoge immer einwandfrei zu verstehen, sodass es an dieser Stelle keine Probleme gibt. Ein Wechsel auf die deutsche Stereo-Spur bringt dann einen etwas höheren Pegel mit sich, der die Zwei-Kanal-Abmischung in den Grundeinstellungen wesentlich homogener klingen lässt. Ein Vergleich mit den beiden englischen Original-Fassungen - der Film wurde seiner Zeit trotz deutscher Produktion aufgrund der internationalen Besetzung in Englisch gedreht - hinterlässt einen ähnlichen Eindruck, wie die hiesige Sprach-Fassung, sodass es hier keine nennenswerten Unterschiede gibt. (jp)

Ausstattung

Die nachstehenden Bonus-Beiträge befinden sich ausschließlich auf der Blu-ray: • Making of (16:45 Min.) • Videoclip Limahl (3:45 Min.) • Storyboard Vergleich (4:21 Min.) • BD-Empfehlung ◦ Konferenz der Tiere • Trailershow ◦ Das Haus der Krokodile ◦ Wer's glaubt wird selig ◦ Hier kommt Lola ◦ Tiger Team ◦ Brücke nach Terabithia ◦ Vorstadtkrokodile ◦ Wickie auf großer Fahrt
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Das Making-of entpuppt sich als Mix aus alten, noch in 4:3 vorliegenden Impressionen der Dreharbeiten und aktuelleren Interviews sowie Filmausschnitten im 16:9 Format. Hier kommt unter anderem Produzent Herman Weigel zu Wort, dem die Film-Entstehung vor allem als "Schweine-teuer" in Erinnerung geblieben ist. Einen Großteil des Making-ofs widmet man den vielen praktischen Effekten, mit denen man die Welt von Fantasien durch den Einsatz von Modellen und animierten Puppen zum Leben erweckte. Im Zuge dessen erinnert sich Wolfgang Petersen an seine ersten Bluescreen-Erfahrungen, welche er bei den Dreharbeiten sammeln konnte. Der nächste Beitrag zeigt ein Musikvideo des Künstlers Limahl, welcher den Song "Neverending Story" zum Besten gibt. Zum Abschluss gibt es dann noch einen kurzen Vergleich zwischen einigen Storyboard-Szenen und dem fertigen Film, sowie einige Programmhinweise des Publishers. Auf dem Backcover ist noch eine "Dokumentation der aufwendigen Restauration" angegeben, die aber weder auf der Blu-ray noch auf der UHD zu finden ist. Diese lag aber schon der 2013er Veröffentlichung bei und bezog sich auf deren Restauration. Da dies im Hinblick auf die 2019er-Fassung keinen Sinn mehr macht, hat man sie vermutlich entfernt. Warum sie dennoch im Text des Backcovers auftaucht, bleibt jedoch ein Rätsel. (jp)

Fazit

Inhaltlich kann der Fantasy-Klassiker - zumindest als eigenständig betrachteter Film - auch heute noch überzeugen und bietet eine spannende Geschichte, die bei vielen Zuschauern vermutlich auch durch ihren Nostalgie-Bonus noch punkten kann. Technisch bietet man mit der 2019 entstandenen Restauration nun endlich ein Ergebnis, dass den Film - in Anbetracht seines Alters und dem damit verbundenen Ausgangsmaterial - von seiner derzeit besten Seite zeigt. Das Bild ist kontrastreich und detailliert, hat hier und da aber aufgrund der Bearbeitung hinsichtlich einer Filmkorn-Reduzierung etwas mit weicheren Einstellungen zu kämpfen. Diese führen aber immerhin diesmal nicht allzu sehr zu wachsartigen Gesichtern - hier bleibt alles noch im Rahmen. Während die Blu-ray einen durchaus respektablen Eindruck hinterlassen kann, kommen bei der neuen Ultra HD-Fassung nur noch kleine Verbesserungen zum Vorschein. Ein paar mehr Details und etwas sattere Farben setzen sich hier im Vergleich durch - ohne sich aber allzu weit absetzen zu können. Ein Upgrade lohnt sich daher für Fans, welche die 2019er Fassung bisher ausgelassen habe, denn die davor liegenden Veröffentlichungen werden mit der hiervorliegenden Veröffentlichung merkbar übertroffen. (jp) (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 06.07.2021

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2 Bewertung(en) mit ø 4,25 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
3.5
 
EXTRAS
4.5

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