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Born a Champion 4K (4K UHD) Blu-ray

Original Filmtitel: Born a Champion

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4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
4096x2160p 4K (2.39:1) @23,976 Hz 4K native, HDR10, HDR10+
Video-Codec:
Spieldauer:
112 Minuten
Veröffentlichung:
09.07.2021
 
STORY
8
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Unter den Voll-Kontakt-Sportarten gelten die Mix Martial Arts als eine der härtesten. Besonders weil hier die Kämpfer ohne große Schutzausrüstung in den Ring steigen. Der Sport vereint, wie der Name schon vermuten lässt, die unterschiedlichsten Kampfstile, sodass es hier Kämpfer gibt, die sich zumeist durch ihre brutale Art mit harten Schlägen und Tritten auszeichnen und andere, die eher versuchen auf eleganten und respektvolle Weise zum Sieg zu kommen. Mit dem hier vorliegenden Film möchte Sean Patrick Flanery dem Sport seine Ehre erweisen, tritt er hier nicht nur als Hauptdarsteller in Aktion, sondern ist auch für das Drehbuch mit verantwortlich, welches in Zusammenarbeit zwischen ihm und Regisseur Alex Ranarivelo entstand. Für den Cast konnten man mit Dennis Quaid sogar noch einen erfahrenen Hollywoodstar gewinnen. Was das Sportler-Drama im Detail zu bieten hat, soll anhand der 4K Ultra HD-Veröffentlichung aus dem Hause Capelight Pictures ermittelt werden, die den Film diesmal ausschließlich als 4K-Only Fassung vertreiben - die Blu-ray ist daher nur einzeln separat erhältlich.

Story

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Mickey Kelly (S.P. Flanery) unterrichtet in Dubai den Sohn eines Scheichs in den Kampfkünsten des Jiu Jitsus. Hier lernt er auch sein zukünftige Frau Layla (K. Bowden) kennen, die als Modell für einen russischen Millionär arbeiten soll. Aufgrund von Geldproblemen nimmt Mickey an einem illegalen Mixed Martial Art-Turnier teil, bei dem er sich große Chancen ausmalt. Durch einen unfairen Kampf gegen den Brasilianer Marco Blaine (E. Barboza) wird er jedoch so schwer verletzt, dass ihm die Ärzte zukünftig davon abraten, jemals wieder in den Ring zu steigen. Jahre später, Mickey und Layla sind inzwischen glückliche Eltern eines Sohnes, taucht im Internet ein Video des verhängnisvollen Kampfes auf, durch welches die Fan-Gemeinde eine fair-ablaufende Revanche fordert. Mickey muss sich nun noch einmal überlegen, ob er sich gegen den Rat der Ärzte und seiner Freunde in den Ring stellen soll - denn mit einem Gewinn würde er nicht nur seinen Ruf wieder herstellen, sondern könnte durch ein hohes Preisgeld auch die Zukunft seiner Familie sicherstellen.
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Um es gleich vorweg zu nehmen: Wer dem Trailer nach darauf hoffen sollte, dass er hier einen Action-reichen Kampfsport-Film im Stile von "Rocky" oder gar "Bloodsport" zu sehen, der wird vermutlich ziemlich enttäuscht sein. Denn das, was man im Trailer sieht, ist fast schon alles, was man an Mixed Martial Arts im Film zu sehen bekommt. Hier steht der Drama-Anteil ganz weit im Vordergrund, weshalb die wenigen Kämpfe eigentlich nur als Bindeglieder zwischen den Stationen im Leben vom Mickey Kelly dienen. In dessen Haut schlüpft Sean Patrick Flanery, der hier einen besonnenen Sportler spielt, dem es eher darum geht, in der Kampfkunst den Weg zu sich selbst zu finden, als sich im Wettstreit mit anderen Sportlern zu messen. Grund dafür sind einige Schicksalsschläge in seiner Vergangenheit, die hierfür den Auslöser bilden, letztendlich im Film aber nur Dialog-technisch erwähnt werden. Über die Jahre ist es ihm daher wichtig geworden, diesen Weg zu sich selbst auch anderen Menschen zu vermitteln, wodurch es ihn Anfang der 1990er Jahre sogar nach Dubai verschlägt, wo er den Sohn eines reichen Scheichs in den Künsten des Jiu Jitsu unterrichten soll. Auf dem Flug nach Dubai lernt er die hübsche Layla kennen, welcher hier von Katrina Bowden gespielt wird. Beide sind sich direkt sympathisch, werden aber durch die unterschiedlichen Vorhaben schon nach der Landung wieder getrennt.
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Doch wie es der Zufall will, läuft man sich in einem Restaurant wieder über die Füße, und ist fortan voneinander angetan. Zurück in den USA wird man schließlich ein Paar und gründet eine Familie. Um dieser eine Zukunft bieten zu können, entschließt sich Mickey an einem illegalen Kampf-Turnier teilzunehmen. Hier trifft er im Finale auf den brasilianischen Kämpfer Marco Blaine, in dessen Rolle der MMA-Star Edson Barboza zu sehen ist. Blaine kämpft jedoch mit unfairen Mitteln und schickt Mickey schwer verletzt auf die Bretter. Die Ärzte können nur noch mit Mühe sein Augenlicht retten, weshalb man ihm rät, zukünftig nicht mehr in den Ring zu steigen. Für Mickey bricht eine Welt zusammen, ist er fortan doch nur noch als Rausschmeißer in einer Bar tätig und bessert sein spärliches Gehalt mit ein paar Jiu Jitsu-Unterrichtsstunden im örtlichen Karate-Dojo auf. Hier macht man sich über seinen Kampfstil, welcher eher dem Ringen gleicht, oftmals lustig, bezeichnet in gar als "Schwuchtel". Doch Mickey lässt sich nicht aus seiner Bahn werfen, auch wenn er immer mehr von Zweifeln geplagt wird. Jahre später, das Internet breitet sich langsam über die ganze Welt aus, gründen sich hier die ersten Fan-Foren, in denen ein Video viral geht, das Mickeys verheerenden Kampf aus allen Winkeln zeigt und durch welches die Fans feststellen, dass der inzwischen zum Star avancierte Blaine hier nur durch unfaires Verhalten zum Sieg kam. Es mehren sich die Forderungen nach einer Revanche, welche diesmal jedoch fair ablaufen soll. Irgendwann kann sich Blaine's Manager Mason, gespielt von Dennis Quaid, diesen Forderungen nicht mehr entziehen und auch Mickey möchte noch einmal beweisen, dass er der bessere der beiden Kämpfer ist. So kommt es erneut zu einem Duell der Sportler, bei dem sich keiner so schnell geschlagen geben will.
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Das Sportler-Drama setzt wie schon erwähnt die privaten Schicksale seiner Protagonisten abseits des Rings in den Fokus. Insgesamt enthalten die knapp 2 Stunden Spielzeit letztendlich nur ca. 15 Minute Kämpfe, von denen das Finale noch den größten Teil einnimmt. Aber selbst dieses wird dabei durch Zeitlupe-Aufnahmen, kurze Rückblicke und Kampfpausen auf seine 10 Minuten gestreckt. Auch die kleineren Kämpfe im Vorfeld werden meist recht schnell abgehakt, was letztendlich auch am Kampfstil von Mickey liegt: Denn das brasilianische Jiu Jitsu zeichnet sich dadurch aus, dass man seinen Gegner schnell zu klammern versucht und durch Abdrücken der Halsschlagandern dann zur Aufgabe zwingt. Mickey ist in dieser Kampfkunst ein wahrer Meister, weshalb es ihm oftmals schnell gelingt, seinen Gegner in kürzester Zeit zu Boden zu bringen. So ist der Film also eher Drama-Fans ans Herz zu legen, welche gern der Charakter-Entwicklung der Protagonisten zu schauen. Und als Drama macht der Film seinen Job richtig gut. Schnell gelingt es dem Film, den Zuschauer trotz des sehr ruhigen Ablaufs in seinen Bann zu ziehen. Flanery spielt seinen Charakter sehr überzeugend und authentisch, sodass er gleich alle Sympathien auf seiner Seite hat. Dies gilt ebenso für Katrina Bowden, die hier mit ihrer charmanten und liebenswerten Art schnell die Herzen der Zuschauer erobern kann. In der Rolle von Mickeys bestem Kumpel "Taco" ist Maurice Compte zu sehen, aus dessen Sicht auch die ganze Geschichte erzählt wird. Er sitzt nämlich in einem Interview und schildert den Werdegang von Mickey. Hollywoodstar Dennis Quaid ist hier leider nur etwas seltener zu sehen, spielt die Rolle des Kampfsport-Manager aber ebenfalls sehr souverän. Mit vielen Emotionen gelingt es Flanery und Regisseur Alex Ranarivelo ihre Geschichte zu erzählen und den teils verrufenen Sport durch ihre Sichtweise ins richtige Licht zu rücken und ihm in würdevoller Weise Respekt zu zollen. Dabei weist man sicherlich auch auf die Risiken der Kämpfe hin, zeigt aber eben auch, dass man vor allem mental sein Heil in der Kampfkunst finden kann und bei fairem Verhalten auch nicht unbedingt etwas passieren muss. Ein wirklich gut gemachtes Sportler-Drama, dem man ruhig einmal eine Chance geben sollte, auch wenn man mit dem Kampfsport vielleicht nicht direkt etwas anfangen kann - der spielt wie gesagt eh nur eine untergeordnete Rolle.

Bild 4k UHD

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Leider liegt der ultra-hochauflösenden Fassung keine Blu-ray mehr bei, weshalb man hier nur das Gezeigte bewerten kann, ohne einen Vergleich zur Full HD-Fassung ziehen zu können. Das generelle Bild ist hier recht gut gelungen und zeichnet sich durch einen hervorragenden Detailgrad und eine gute Schärfe aus. Einmal mehr profitieren hier die Close-Ups von der höheren Auflösung, zeigen sie doch die zahlreichen Falten ins Flanery Gesicht ungeschönt, ebenso wie Hautporen oder feine Härchen. Am Anfang des Films fällt dadurch leider auch auf, dass man den Hauptdarsteller stark geschminkt hat, um ihn in seinen jüngeren Jahren darzustellen. Durch den Einsatz von HDR10 zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses und zur Erweiterung des Farbraums kommen kräftige und natürliche Farben zum Einsatz. Besonders toll gelungen sind die Tageslicht-Aufnahmen im Freien, die auch einige schöne Landschaftsbilder mit sich bringen. Leider haben sich aber auch immer mal wieder Unschärfen eingeschlichen, zudem kommt es hin und wieder auch vor, dass das Bild in dunklen Szenen zu flackern beginnt. Als Stilelemente eingesetzter Nebel führt zudem ab und an zu leichtem Rauschen, was aber glücklicher Weise nicht allzu häufig vorkommt. Unter dem Strich hinterlässt das Sportler-Drama so einen soliden Eindruck, aus dem man aber sicher noch mehr herauskitzeln hätte können.

Tonqualität

Die UHD bringt die folgenden beiden Sprach-Fassungen mit sich: • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Auch wenn der Sound in unkomprimierter HD-Qualität vorliegt, macht er nur sehr selten Gebrauch von allen Kanälen der Heimkino-Anlage. Die Abmischung ist zum einen recht front-lastig gelungen, zum anderen etwas leise geraten. Hier empfiehlt sich mal wieder ein Dreh am Lautstärkeregler, wenn man nichts der Dialoge verpassen möchte. Diese stehen hier nämlich klar im Fokus und werden nur sehr selten durch Surround-Effekte oder den Score ergänzt. So hört man nur ab und an mal ein Auto oder die Zuschauer bei den Kämpfen über die hinteren Lautsprecher, am Meer gesellt sich auch mal das Rauschen der Wellen hinzu. Einen wirklichen Unterschied zwischen deutscher Synchronisation und englischem Originalton lässt sich dann auch nicht ausmachen. Letzterer ist lediglich einen Ticken höher eingepegelt, verfügt aber nicht über mehr Effekte. Somit ist es auch fast überflüssig zu erwähnen, dass auch der Subwoofer hier nichts zu tun bekommt und die meiste Zeit im Stand-by verweilt. Dabei hätten sich vielleicht die Kämpfe mit ihren Schlägen und Kicks für ein paar Tiefbass-Einsätze angeboten.

Ausstattung

Als Bonus-Material werden lediglich Trailer geboten: • Deutscher Trailer (1:43 Min.) • Trailershow ◦ The Big Ugly ◦ Crisis ◦ Jiu Jitsu ◦ Shadow in the Cloud Schade, dass man hier nicht einige Interviews vorweisen kann, in denen Cast & Crew auch noch mal eine Lanze für ihren Lieblingssport brechen könnte. Auch ein Making-of wäre hier sicher interessant gewesen und wie man sich auf die Kampfszenen vorbereitet hat. So aber lässt man den Zuschauer etwas unbefriedigt zurück.

Fazit

Sehr emotional und authentisch wird der Werdegang eines Mixed Martial Arts-Kämpfers in diesem Sportler-Drama erzählt, bei dem man den Fokus jedoch hauptsächlich auf die Charakterentwicklung und die persönlichen Schicksale legt und die eigentlichen Kämpfe nur lose als Bindeglieder einstreut. Dennoch, oder gerade deshalb, fasziniert die Geschichte auf ihre Art und zieht den Zuschauer schnell in seinen Bann. Technisch zeigt sich die UHD von einer soliden Seite, bietet man doch ein recht gutes Bildes, welches mit einigen Unschärfen und Rauschen zu kämpfen hat, sowie einen zumeist sehr front-lastigen Ton, da die Surround-Kanäle nur selten genutzt werden - was letztendlich aber auch an der ruhigen Ausrichtung des Films liegt. Mangels Bonus-Material erfährt man leider nichts weiter über die Hintergründe des Films, was sicherlich sehr interessant gewesen wäre und den Sport nochmals positiv ins Licht hätte rücken können. Dem Film selbst sollte man aber definitiv mal eine Chance geben, dieser ist wirklich sehr gut erzählt und lässt einen schnell Sympathien für seine Protagonisten aufbauen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 09.07.2021

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1 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
3.0

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Versionen

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