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The Little Things (2021) (Limited Steelbook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: The Little Things (2021)

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Deutsch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1
Französisch DD 5.1
Italienisch DD 5.1
Spanisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
127 Minuten
Veröffentlichung:
11.11.2021
 
STORY
7
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Jeder Zuschauer geht mit gewissen Erwartungen an einen Film heran. Von „The little Things“ erhoffte man sich vielleicht einen spannenden, gleichermaßen intelligenten und facettenreichen Thriller im Stil von „Sieben“ oder generell David Fincher, der den Zuschauer mit seiner düsteren Atmosphäre und hervorragenden Schauspielern in den Bann zieht. Die Frage ist, kann der Film den Erwartungen überhaupt gerecht werden?

Story

Joe "Deke" Deacon (Washington) wird als Deputy Sheriff von Kern County nach Los Angeles geschickt, um Beweisstücke abzuholen. Bei dem kurzen Auftrag verstrickt er sich allerdings in die Jagd nach einem Serienkiller, der die Stadt heimsucht. Sergeant Jim Baxter (Malek) vom L.A. Sheriff Department ist beeindruckt von Dekes detektivischem Gespür und bittet ihn inoffiziell um Hilfe. Doch auf der Jagd nach dem Mörder wirft Dekes Vergangenheit lange Schatten auf den Fall, die nicht nur Baxters Untersuchung in Gefahr bringen. (Pressetext: Warner Home Video) .
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Der Film stammt von Regisseur John Lee Hancock, der zuvor „Blind Side“, „Saving Mr. Banks“ oder „The Founder“, sowie zuletzt den Netflix-Film „The Highwaymen“ inszeniert hatte. Vornehmlich hat er sich auf Dramen konzentriert und sein neuster Film ist quasi der erste Ausflug in das Krimi- bzw. Thriller-Genre, bei dem er ebenfalls das Drehbuch beisteuerte und mit Denzel Washington, Rami Malek und Jared Leto drei ausgezeichnete Darsteller für die Hauptrollen gewinnen konnte. Diese sind es auch, die den Film über weite Strecken tragen und hätte man sie nicht an Bord gehabt, hätte man dem Film seine Schwächen höher angekreidet. Ohne zu viel vorwegzunehmen, wer sich wirklich auf eine verschachtelte Spurensuche freut, bei der nach und nach die Beweise zusammengepuzzelt und am Ende ein großes Ganzes auf der Jagd nach dem Täter entsteht, wird enttäuscht sein. Vielmehr konzentriert sich die Geschichte nicht auf das „wer“ oder „was“ sondern das „wie“ und „warum“. Im Fokus stehen nämlich unsere beiden zunächst gegensätzlich wirkenden Ermittler Joe und Jim, doch wie ihre Anfangsbuchstaben, gleichen sie sich auch in anderen Bereichen und finden nach und nach immer besser zusammen. Wobei, man muss sagen, dass dieser Prozess der beiden leider äußert schnell von Statten geht. Ein paar kritische und befangene Worte von Jim und nicht einmal 10 Minuten später ermitteln beide bereits als Team und Jim erkennt und respektiert äußerst schnell, dass ihm die Fähigkeiten von Joe weiterhelfen.
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Das nimmt, gerade weil wir es hier eher mit einem Figurenporträt zu tun haben, von Anfang an eine Menge Zündstoff zwischen den Beiden raus. Was wäre gewesen, wenn die beide grundsätzlich andere Ansicht wären, wenn zwischen den beiden ein so harter Kampf entbrennt, der sogar die Ermittlungen gefährden könnte? Dazu kommt es leider nicht und schon rückt wieder der Fall selbst in den Fokus, was in mir das Gefühl hervorgerufen hat, dass sich der Film nicht ganz entscheiden kann, was er genau ist. Für die Charakterstudie spricht allerdings auch die Hintergrundgeschichte von Joe, die vielleicht keinen Innovationspreis gewinnt, aber immerhin schön verschachtelt in die gesamte Story eingebunden ist. So erfahren wir nach und nach nicht nur mehr über den Täter, sondern auch über die seine Hintergründe und wieso er trotz höchster Aufklärungsrate in 15 Jahren nie befördert wurde. Der dritte im Bunde ist Jared Leto, seine Figur mag zwar auf dem Papier nicht sonderlich viel hergeben, doch Leto schafft es irgendwie die Brücke zwischen Overacting und glaubhafter Verrücktheit zu schlagen und gibt seiner Figur noch einige Ecken und Kanten mit. Allein durch die Art wie er sich bewegt, oder wie er seinem Gegenüber mit seinen Blicken zu durchdringen scheint. Man merkt es, die Gesichter der drei Hauptdarsteller zieren nicht umsonst das Filmplakat. Viele der anderen Merkmale, Schauplätze und Morde hat man auch schon in anderen Filmen durchaus besser gesehen. Das Grundgerüst ist ein solides, keine Frage, aber so richtige Überraschungsmomente, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen gibt es nicht. Stattdessen sorgen gerade gegen Ende einige fragwürdige Entscheidungen eher für den klassischen „Suspension of disbelief“, also die fehlende Glaubwürdigkeit der Handlung oder der handelnden Person.

Bildqualität

Das Bild wird dem Look des Filmes auf jeden Fall gerecht, die dunklen Töne und Schwarzwerte sind auf einem guten und es wird unverfälscht wiedergegeben. Das digitale Bild kommt ohne jegliches Filmkorn aus und ist zu jederzeit farblich & auch in der Lichtgestaltung interessant. Die Farben des Filmes sind relativ düster gehalten und die meisten Szenen spielen bei Nacht, dennoch präsentieren sie sich sehr natürlich und die Aufnahmen sehen wirklich schick aus. Auch was die Schärfe angeht, kann man hier absolut nicht meckern. Der Dabei verzichtet man auf den beliebten „Handkamera-Look“ und sorgt für schöne, klare Stativaufnahmen.

Tonqualität

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Der Ton ist bei Dialogen jederzeit klar verständlich und das muss er auch. Unterdessen gibt es wenige Highlights für Subwoofer und Bässe. Hier und da gibt es aber trotzdem ein paar Effekte, beispielsweise als Joe das Zimmer eines Opfers betritt und plötzlich das Radio angeht, genauso wie diverse Funksprüche und auch das leise knirschen der Dielen. Das meiste spielt sich allerdings auf den vorderen Boxen ab, der Raumklang ist dennoch sehr stimmig und man kann durchaus ein paar feine Details ausmachen. Der Soundtrack ist zwar eher unauffällig, dennoch sind an der englischen DTS-HD MA 5.1 Spur keine Mängel zu erkennen. Die deutsche fühlt sich vergleichsweise etwas schwächer an, was vor allem die Dynamik angeht, da sie nur in Dolby Digital 5.1 vorhanden ist. Ein paar Worte noch zur deutschen Synchronisation: Da Leon Boden, der Stammsprecher von Denzel Washington, leider viel zu früh verstorben ist, übernimmt hier zum ersten Mal Sven Brieger. Es sind große Fußstapfen, die er zu füllen hat, doch er liefert hier wirklich eine tolle Performance ab, die Boden alle Ehre erweist.

Ausstattung

Die Extras beinhalten zwei Featurettes, „Vier verschiedene Cops“ (ca. 9 Min) konzentriert sich auf die bisherigen Darstellungen von Polizistenrollen von Denzel Washington und wie viele Facetten er ihnen mitgibt. „Gegensätzliche Methoden“ (ca. 9 Min.) mehr auf den Dreh und das Schauspielensemble an sich. Beide sind mehr oder weniger Werbematerial und geben nur einen oberflächlichen Einblick, der aber immerhin besser ist, als keiner.

Fazit

Es ist schwer zu sagen was an „The little Things“ vollkommen überzeugt hat, denn für das was es letztendlich ist, wirkte vor allem das Ende irgendwie unbefriedigend und in Teilen auch unglaubwürdig. Dennoch sorgt vor allem das Schauspielensemble dafür, dass der Film etwas mehr ist, als nur ein üblicher Thriller von der Stange. Die Atmosphäre ist dich und die Erzählstruktur durchdacht. Innerhalb seinen Genres bereitet der Film seinem Publikum durchaus einen spannenden Filmabend. (Tom Sielemann)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 22.11.2021

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