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Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings Blu-ray

Original Filmtitel: Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

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MARKTPLATZ
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1 Mitglied verkauft
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
132 Minuten
Veröffentlichung:
18.11.2021
 
STORY
8
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ legt Marvel den fünfundzwanzigsten Titel des Marvel Cinematic Universe vor, bei dem es sich zugleich um den zweiten Film der sogenannten Phase 4 (nach „Black Widow“) handelt. Dabei beschreiten Regisseur und Drehbuchautor Destin Daniel Cretton und Marvel-Präsident Kevin Feige diesmal leicht andere Wege, indem ein völlig neuer Held die Bühne betritt, und die Handlung zu einem großen Teil im fernen Asien angesiedelt ist. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die Disc von Disney Home Entertainment in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Shang-Chi (S. Liu) ist der Sohn eines wohlhabenden und einflussreichen Geschäftsmannes. In seiner Kindheit wurde er von seinem Vater Wenwi (T. Leung) und dessen Geheimorganisation Ten Rings zu einem Kampfkünstler mit erstaunlichen Martial-Arts-Fähigkeiten ausgebildet. Shang-Chi entflieht seinem Vater und beginnt ein neues Leben in San Francisco. Gerade als er denkt, dass er seine Vergangenheit erfolgreich hinter sich gelassen hat, wird er von dieser eingeholt. Sein Vater holt ihn und seine beste Freundin Katy (Awkwafina) zu sich, um einen Plan in die Tat umzusetzen, für den Shang-Chi einst ausgebildet wurde. Weil die Machenschaften seines Vaters den Untergang der Welt bedeuten würden, setzt Shang-Chi alles daran, den Plan seines Vaters zu verhindern... Mit „Shang Chi“ läutet Marvel nun endgültig die vierte Phase ihres Marvel Cinematic Universe ein, nachdem „Black Widow“ ja mehr oder weniger eine Art Nachklapp der vergangenen Phasen darstellte. Zugleich betritt ein neuer „Superheld“ die Bühne, der selbst eingefleischten Marvel-Fans vermutlich eher unbekannt sein dürfte. Erfunden wurde die Figur bereits im Jahr 1973 von Autor Steve Englehart und Zeichner Jim Starlin. Dabei handelte es sich um den ersten Asiatischen Superhelden bei Marvel. Dabei ist der Begriff „Superheld“ in diesem Fall ein wenig unangemessen, denn weder verfügt Shang-Chi über Superkräfte, noch kann man ihn als klassischen Helden bezeichnen. Als ausgebildeter Assassine und Sohn des Superbösewichts „Mandarin“ (nicht das lustige Abziehbild aus „Iron Man 3“, sondern der ECHTE Mandarin) steht er ein stückweit zwischen den Fronten, hat sich allerdings von seinem Vater losgelöst und steht nun auf der „richtigen“ Seite. Kampfkünste beherrscht er wie kaum ein anderer, und mit Hilfe der 10 Ringe… aber wir wollen an dieser Stelle nicht vorgreifen.
Tatsächlich fühlt sich „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ auch nicht wie ein Marvel-Superheldenfilm, sondern wie ein asiatischer Fantasyfilm an – inklusive riesigen Monstern, Drachen und allem was sonst noch dazugehört. Die Kampfszenen sind hervorragend choreografiert, und auch wenn man sieht, dass all das nicht mit reiner Muskelkraft und Körperbeherrschung vonstattengeht, sind die Schauwerte enorm. Auch die Kulissen sind, sobald sich die Handlung aus Amerika fortbewegt, ein wahrer Augenschmaus. Damit man sich dennoch im Marvel-Universum wähnt, wurden hie und da bekannte Gesichter in die Story geworfen, die streng genommen überhaupt nicht hätten sein müssen, aber andererseits auch nicht stören, und gleichzeitig die Weichen für das nächste Großevent ebnen.
Wie es sich gehört wurde für den ersten Auftritt des ersten asiatischen Superhelden auch auf anständige asiatische Starpower gesetzt. Die Hauptrolle spielt der chinesisch-kanadische Simu Liu, der überwiegend in Fernsehserien zu sehen war, aber über umfangreiche Kampfsporterfahrungen verfügt, und gelegentlich als Stuntman arbeitet. Er passt perfekt in die Rolle und spielt mit viel Freude und Überzeugung, was umso erfreulicher ist, da es sich hier um einen frischen und unverbrauchten kommenden Superstar handeln könnte. Sein Vater wird indessen von Tony Leung gespielt, den man als Fan asiatischer Filme schlichtweg kennen muss, gehört er doch zu den ganz Großen, und spielte in Meisterwerken wie „Red Cliff“, „In the Mood for Love“, „The Grandmaster“ und „Infernal Affairs“ mit. An der weiblichen Front bekommen wir Michelle Yeoh zu sehen, eine der bekanntesten Darstellerinnen des Ostasiatischen Martial-Arts-Films. Neben ihren Auftritten in Filmen wie „Tiger & Dragon“, „Die Geisha“ und „Die Kinder der Seidenstraße“ wirkte sie auch in zahlreichen westlichen Filmen wie „Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers“ und „James Bond – Der Morgen stirbt nie“ mit. Für den typischen Humor sorgt indessen die schauspielende Rapperin Awkwafina in der Rolle der besten Freundin der Titelfigur, und da es hier mehr oder minder um den Mandarin geht, darf natürlich auch der „echte falsche“ Mandarin Trevor Slattery nicht fehlen, der erneut von Ben Kingsley gespielt wird. Hardcore-Marvel-Fans werden weiterhin die zahlreichen versteckten Hinweise auf kommende und zurückliegende Ereignisse feiern, darunter auch die Rückkehr von Tim Roth als Abomination, auch wenn dieser kaum wiederzuerkennen ist und keine wirklich große Rolle spielt. Alles in allem bietet „Shang-Chi“ stimmige Unterhaltung für Fans von asiatischen Fantasyfilmen und Fans des Marvel Cineamtic Universe werden ebenfalls nicht enttäuscht, auch wenn sich Phase 4 mit diesem Film gänzlich anders anfühlt als die drei vorherigen Phasen. Aber das ist alles andere als schlimm, denn es bedeutet Fortschritt, Entwicklung und verspricht auch für die Zukunft zahlreiche actiongeladene Stunden voller fantastischer Unterhaltung. Es bleibt jedenfalls zu hoffen, dass Marvel den neuen Kurs beibehält, und sich ständig neu erfindet, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen.

Bildqualität

Bereits in der Standard-Auflösung einer Full-HD-Blu-ray schaut der neue Marvel-Streifen phänomenal gut aus. Die Schärfe bewegt sich nah an der Referenz und bildet auch kleinste Objekte messerscharf ab. Die Farben sind überwiegend natürlich, wobei gerade im späteren Verlauf auch gerne mal ein wenig über das Ziel hinausgeschossen wird, aber das gehört bei einem Film dieses Genres dazu. Der Kontrast ist leider nicht immer ganz optimal und neigt bei einigen helleren Szenen zu leichtem überstrahlen, während der Schwarzwert hier und da etwas tiefer hätte sein können. Nichtsdestotrotz hinterlässt der Film einen optisch hervorragenden Gesamteindruck.

Tonqualität

Akustisch kränkelt der Film leider ein kleinwenig, wobei man das ein oder andere Manko durchaus noch selbst regulieren kann (Stichwort: Lautstärke – die ist einfach ein wenig zu leise), andere hingegen sorgen für einen satten Abzug in der B-Note. Zum einen wären da die Surroundeffekte, die zwar reichlich vorhanden und überwiegend gut zu verorten sind, aber leider fehlt es alles in allem am Feinschliff. Ein bisschen mehr Dynamik, ein bisschen mehr Druck auf den Subwoofer, und der Film würde so klingen wie er aussieht. Hier entsteht allerdings leider häufig der Eindruck, man würde mit der angezogenen Handbremse fahren, um das jüngere Publikum, welches zweifelsohne auch vor den Bildschirmen und Leinwänden sitzt, nicht zu verschrecken. Dieses Problem ist bei Disney-Scheiben natürlich weder neu noch unbekannt, was die Sache aber nicht wirklich besser macht – im Gegenteil.

Ausstattung

- Audiokommentar von Destin Daniel Cretton und Dave Callaham (Englisch DD 2.0) - Geschaffen für die Ewigkeit (8:53 Minuten) - Familienbande (7:28 Minuten) - Pannen vom Dreh (2:11 Minuten) - 11 Zusätzliche Szenen (14:35 Minuten)
Der Herzstück des Bonusmaterials bildet ein Audiokommentar mit Regisseur Destin Daniel Cretton und Drehbuchautor Dave Callaham, welcher erwartungsgemäß in englischer Sprache vorliegt, aber glücklicherweise optional deutsch (und französisch) untertitelt wurde. Abgesehen davon bekommen wir leider nicht viel sehenswertes, jedenfalls wenn wir an Hintergrundinformationen zur Produktion interessiert sind. Die übrigen Extras sind nämlich lediglich eine Handvoll zusätzlicher (und entbehrlicher) Szenen, ein paar verpatzte Aufnahmen (wobei hier hin und wieder der Eindruck entsteht, sie wären extra für das Bonusmaterial angefertigt worden) und ein paar Informationen zu den eher unbekannten Figuren des Films.

Fazit

Während die blaue Scheibe optisch ein echter Leckerbissen (mit kleinen Abstrichen) darstellt ist der deutsche Dolby Digital Plus Ton leider etwas zu schwach auf der Brust und wird dem Bild und dem Film nur bedingt gerecht – das geht deutlich besser, auch wenn wir eine solche Performance von Disney inzwischen ein gutes Stückweit gewohnt sind. Das Bonusmaterial ist leider ebenfalls etwas zu oberflächlich. Dieser Film beschreitet völlig neue Wege und präsentiert sich nicht als klassischer Superheldenfilm, sondern fühlt sich eher wie ein chinesisches Fantasymärchen an, in welches sich zufällig der eine oder andere Marvel-Charakter hineinverirrt hat. Dieser Kurs macht Laune und Lust auf mehr, vor allem, weil Marvel hier zeigt, dass man auch die ausgetretenen Pfade verlassen kann, ohne dabei den Weg zu vergessen. (Michael Speier)
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7 von 10

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geschrieben am 10.01.2022

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3 Bewertung(en) mit ø 3,92 Punkten
 
STORY
3.3
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
4.3
 
EXTRAS
3.0

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