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Die Piratenbraut (1950) Blu-ray

Original Filmtitel: Buccaneer's Girl

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.33:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
77 Minuten
Veröffentlichung:
06.05.2021
 
STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Bei dem Titel „Die Piratenbraut“ denken die meisten Filmfreunde wohl eher an den zwar gelungenen aber an den Kinokassen komplett gefloppten Film „Cutthroat Island“ mit Gena Davis aus dem Jahr 1995, der hierzulande unter eben diesem Titel veröffentlicht wurde. Des Weiteren gab es auch bereits 1955 einen Film, der in Deutschland unter diesem Titel in den Kinos lief, welcher im Original allerdings „Pearl of the South Pacific“ hieß. Der hier vorliegende Film „Die Piratenbraut“ ist sogar noch mal fünf Jahre älter, trägt im Original den Titel „Buccaneer's Girl“, und hat damit am allerehesten Anspruch auf diesen deutschen Titel, schon allein von der Übersetzung her. Eben dieser Film erreicht nun im Vertrieb von Universal Pictures Home Entertainment den deutschen Markt. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Die schöne Deborah McCoy (De Carlo) wird als blinde Passagierin auf dem Schiff des berüchtigten Piraten Frederic Baptiste (Friend) gefangen genommen. Doch es gelingt der furchtlosen jungen Frau, in New Orleans zu fliehen, wo sie sich als Künstlerin anheuern lässt. Dort entdeckt sie zu ihrer Überraschung, dass Baptiste eine geheime Identität hat - den aristokratischen Frauenheld Captain Robert Kingston - und muss sich entscheiden, ob sie ihm bei seinen waghalsigen Plänen helfen soll. (Pressetext Universal Pictures Home Entertainment)
Die-Piratenbraut-1950-Reviewbild-02.jpg
Der Film von Regisseur Frederick de Cordova, der vor allem durch seine spätere Mitarbeit an der „Tonight Show“ mit Johnny Carson (der ersten und erfolgreichsten Late Night Show der Welt) bekannt wurde, stand hierzulande unter keinem guten Stern. Zunächst einmal dauerte es zwei Jahre, bis der Film nach seiner Uraufführung in den Vereinigten Staaten hierzulande in den Kinos anlief, und die nächste Gelegenheit des Filmes ansichtig zu werden kam dann erst rund 60 Jahre später – kein Wunder also, dass er weitestgehend unbekannt ist. Eine VHS oder gar DVD gab es bis dato nicht. Umso erstaunlicher und erfreulicher, dass der Film nun endlich verfügbar ist, denn er bringt vieles mit, was sich Freunde von Abenteuer-Romanzen wünschen. Nur Fans „echter“ Piratenfilme werden hier wohl nicht ganz auf ihre Kosten kommen, obschon die männliche Hauptfigur, der Pirat Baptiste, auf einer wahren Figur beruht, nämlich dem französischen Piraten Jean Laffite. Allerdings liegt der Hauptfokus, wie der Titel es bereits vermuten lässt, auf der Sängerin und „Piratenbraut“ Deborah, die sich in den charmanten Freibeuter verliebt. Dieser wiederum hat auch ein Auge auf Deborah geworfen, das andere Auge schielt allerdings zu der charakterlich völlig unterschiedlichen Arlène Villon. Glücklicherweise befinden wir uns hier im Hollywood der 1950er Jahre, und so dürfte eigentlich von vorneherein klar sein, wie die Geschichte ausgeht.
Die-Piratenbraut-1950-Reviewbild-03.jpg
Wenn man dem Film etwas vorwerfen will, dann, dass er zu vorhersehbar und unglaublich naiv ist. Und zahm obendrein, denn aufgrund der Zensurauflagen wurde die Handlung bereits im Vorfeld dahingehend geändert, dass Deborah, nachdem sie in New Orleans angekommen ist, von Madame Brizar zu einer „Gesellschafterin“, beziehungsweise einer „feinen Dame“ ausgebildet wird, und nicht etwa zu einer Kurtisane, wie es der erste Entwurf des Drehbuchs vorsah (und das erste Aufeinandertreffen der beiden Frauen schaut auch objektiv betrachtet eher danach aus, als wenn eine „Madame“ nach neuen „Häschen“ Ausschau halten würde). Nichtsdestotrotz macht „Die Piratenbraut“ Spaß, auch und vor allem, weil er eben so schön naiv und vorhersehbar ist. Yvonne De Carlo, die später als Lily Muster berühmt wurde, spielt so herrlich überzogen kratzbürstig und liebenswert, dass man als Mann gar nicht anders kann, als ihr zu verfallen. Die Piraten sind allesamt nett und weitestgehend höflich, die Kämpfe laufen weitestgehend blutlos ab, und Seeschlachten gibt es quasi nicht zu sehen. Selbst Szenen auf hoher See sind hier sehr selten. Aufgepeppt wird die Geschichte durch Intrigen und Ränkeschmiedereien, deren Ausgang zwar ebenfalls von vorneherein klar ist, der Spannung aber dennoch zuträglich sind. Kurz gesagt: Wer Abenteuerromanzen aus der goldenen Ära der Traumfabrik sucht, der wird hier – zumindest zu einem gewissen Teil – fündig.

Bildqualität

Die-Piratenbraut-1950-Reviewbild-04.jpg
Das Bild liegt im damals üblichen Ansichtsverhältnis von 1,33:1 vor, was bedeutet, dass am linken und rechten Bildrand breite, schwarze Streifen zu sehen sind. Erstaunlich ist, was aus dem rund 70 Jahre alten Film für eine brillante Bildqualität herausgekitzelt wurde. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem guten bis sehr guten Niveau und in Nahaufnahmen kann man problemlos einzelne Härchen, Flusen oder ähnliches erkennen, leider aber auch hin und wieder den Übergang des Make-Ups. Die Farben sind sehr kräftig und strahlend, dabei weitestgehend natürlich. Auch der Kontrast ist gut eingestellt, bildet ein makelloses Schwarz ab und lässt das Bild zuweilen sehr plastisch wirken. Erwähnenswert ist auch, dass nahezu keinerlei nennenswerte Altersmängel festzustellen sind.

Tonqualität

Die-Piratenbraut-1950-Reviewbild-05.jpg
Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 2.0 mit optional zuschaltbaren englischen Untertiteln auf der Disc vor. Leider klingt der deutsche Ton leicht angestaubt, was allerdings nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass dieser auch bereits rund 70 Jahre auf den Buckel hat. Zumindest sind die Dialoge jederzeit gut verständlich, altersbedingte Mängel wie Kratzen, Knarzen oder übertriebene Zischlaute gibt es nicht. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Berliner Synchron GmbH und setzt, auch in Nebenrollen, auf zahlreiche begabte und beliebte Sprecher seiner Zeit. Über Yvonne De Carlo hören wir Gisela Trowe, die unter anderem auch Rita Hayworth, Kim Novak und Maureen O’Hara synchronisierte. Philip Friend in der männlichen Hauptrolle wurde von Paul Klinger synchronisiert, und des Weiteren bekommen wir Erik Ode, Wolfgang Preiss, Siegfried Schürenberg und Carl Raddatz zu hören.

Ausstattung

Leider enthält die Disc überhaupt gar kein Bonusmaterial.

Fazit

Technisch überzeugt die Blu-ray Disc der weitestgehend unbekannten Abenteuerromanze mit einem wundervollen Bild voller kräftiger Farben und einer sehr angenehmen Tonspur. Leider wird keinerlei Bonusmaterial geboten. Der Film selbst bietet naive und zahme Unterhaltung im Stil der goldenen Ära der Traumfabrik, macht aber dennoch Spaß, eben weil er so naiv und vorhersehbar ist. Ein Film, mit dem man sich ohne große Mühe in eine bessere Zeit zurückträumen kann, und dank der gut aufgelegten Hauptdarstellerin Yvonne De Carlo gelingt das wirklich mühelos. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

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6 von 10

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geschrieben am 03.05.2021

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