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Bullets of Justice Blu-ray

Original Filmtitel: Bullets of Justice

Bullets of Justice
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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
 
STORY
3
 
Bildqualität
6
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Die Busch Media Group ist ja bekannt dafür, mitunter auch etwas „andere“ Titel zu veröffentlichen, was vor allem Fans von Independent-Horrorfilmen freuen dürfte, die NICHT in den USA gedreht worden sind. So zählen beispielsweise die unbeschreiblichen „African Kung-Fu Nazis“ zum Portfolio des Labels, aber auch die belgische Zombiekomödie „Yummy“ und nun auch der bulgarisch-kasachische Endzeit-Actioner "Bullets of Justice" mit B-Movie-Star Danny Trejo. Letzterer steht ab dem 11. Juni 2021 in den Verkaufsläden, wahlweise als Standard-Amaray, oder aber als limitierte Mediabook-Version im Vertrieb der Al!ve AG. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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In naher Zukunft tobt der dritte Weltkrieg und die US-Regierung züchtet eine Rasse von Supersoldaten, indem sie Menschen mit Schweinen kreuzen. Die sogenannten "Schnauzen" jedoch wenden sich gegen ihre Erschaffer und versklaven die Menschheit. Nun werden die Menschen gezüchtet, geschlachtet und verzehrt. Doch die Kopfgeldjäger Rob Justice (T. Turisbekov) gehört einer Widerstandsbewegung an, deren Ziel es ist, die „Mutter“ der Schnauzen zu eliminieren und somit den Krieg zu beenden…
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Das Cover, der Filmtitel und natürlich der Trailer, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Danny „Machete“ Trejo groß und breit auf dem Cover platziert ist (obwohl er nur, wie so oft, eine winzige Rolle spielt), erwecken beim Zuschauer bereits gewisse Erwartungen, die weit weg von allem sind, was das Mainstream-Kino der letzten Jahre, Jahrzehnte, ach… eigentlich schon immer zu bieten hatten. Nein, der Film von Regisseur Valeri Milev, der auch gemeinsam mit Timur Turisbekov, der wiederum die Hauptrolle in diesem Film spielt, verfasste, richtet sich nicht an den berühmten Otto-Normalgucker, sondern vielmehr an eingefleischte Trash-Fans, welche die Filme von Troma mitsprechen können, Charles Band einen Ehrenschrein errichtet haben, und schmerz- und geschmacksbefreite Filme zu schätzen wissen. Also quasi an alle, denen die „Grindhouse“-Filme von Tarantino und Rodriguez nicht weit genug gingen. Bereits in den ersten Filmminuten wirft der Film mit Szenen um sich, die beim Zuschauer das typische „WTF?“-Gesicht auslösen. Man möchte kaum glauben, was einem die Filmemacher hier vorsetzen, und dabei sind wir schon von den „African Kung-Fu Nazis“ her einiges gewöhnt. Aber keine Sorge: Wo die „African Kung-Fu Nazis“ noch mit Witzchen und Klamauk (zumindest in der deutschen Synchronfassung) herumalberten, geht „Bulltes of Justice“ stattdessen in die Vollen und präsentiert ein 1a-Gorefest, bei dem alle nur erdenklichen (und undenkbaren!) Ideen „verwurstet“ werden, die einem Trashfan im alkoholdurchtränkten Fieberrausch durch den Kopf schießen könnten.
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Die Grundidee ist bereits absurd, die Umsetzung umso mehr, und in der Folge bekommen wir Ekel, Splatter, Action und alles andere zu sehen, was ein Trashherz begehrt. Frauen mit Schnurrbärten, Menschenroboter, jede Menge Homoerotik… Leider sind die Darsteller allesamt eher mittelmäßig bis mies, aber auch das trägt zum Trashfaktor bei und sollte bei einer derartigen Produktion niemanden überraschen. Für „normale“ Zuschauer ist der Film natürlich absolut nicht geeignet, aber jeder, der ein Herz für „abgefahrenen Scheiß“ (im positivsten Sinne des Wortes!) hat, der sollte sich dieses „Schlachtfest“ nicht entgehen lassen. Oh, und das erstaunlichste zum Schluss: Der Film wartet sogar mit einer echten Schlusspointe auf, die man so nicht erwartet hätte, und den Film in ein ganz anderes Licht rückt. Gut ist der Film natürlich trotzdem nicht, aber wer ein Faible für derartige „Schweinereien“ hat, kommt voll auf seine Kosten.

Bildqualität

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Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 vor und schaut aus, als hätte das Filmmaterial den Krieg selbst mitgemacht. Die Farben sind sehr zurückhaltend und dementsprechend unnatürlich, was aber hervorragend zur Endzeitstimmung beiträgt – und ganz nebenbei auch den Trashfaktor erheblich steigert. Auch das vermutlich künstliche Korn sorgt hier für eine gewisse Kernigkeit und Dreckigkeit, und passt perfekt zum Film Hier sieht man bereits, dass sich keine Hollywood-Hochglanzproduktion im Player dreht. Die Schärfe ist in den meisten Fällen gut bis sehr gut ausgefallen und punktet vor allem in Nahaufnahmen, allerdings scheint der Kameramann seine Werkzeuge nicht immer ganz im Griff zu haben, wodurch sich stets Fokussierungsfehler einschleichen, die aber relativ kurz ausfallen. Der Kontrast ist nicht ganz optimal, aber alles in allem in Ordnung. Der Schwarzwert hätte hie und da etwas knackiger sein dürfen, passt aber grundsätzlich ebenfalls.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 mit optional zuschaltbaren Untertiteln auf der Disc vor, und auch wenn die deutsche Synchronfassung bestenfalls als mittelmäßig bezeichnet werden kann, ist sie in diesem Fall der Originalversion auf jeden Fall vorzuziehen, denn während die deutschen Synchronsprecher nicht immer mit der Betonung ins Schwarze treffen, so sind die Schauspieler im Original… nun… am besten, man schaut es sich selbst an. Jedenfalls erkennt man hier ganz klar den Laiencharakter, denn viele der Akteure sprechen so, als hätten sie den Text nicht nur auswendig gelernt, sondern wüssten darüber hinaus nicht, was er bedeutet. Was den Raumklang angeht, so ist dieser bei beiden Sprachfassungen gleichsam unauffällig. Bis auf die immer wiederkehrende Szene eines offenkundig aus einem anderen Film herausgeschnittenen und auf die Kamera zufliegenden Helikopters (welcher sich dann auch entsprechend akustisch durch das Heimkino bewegt), bekommen die hinteren Kanäle lediglich durch die musikalische Untermalung etwas zu tun. Diese kann sich allerdings hören lassen und enthält auch einigermaßen viel Kraft. Leider gibt es ansonsten keine nennenswerten Surroundeffekte. Immerhin sind die Dialoge stets gut verständlich, zumindest akustisch, denn das, was die Figuren hier von sich geben, löst bei näherem Nachdenken völlige Ratlosigkeit aus.

Ausstattung

Im Bonusmaterial der Blu-ray bekommen wir leider nur ein paar Trailer zu sehen. Deutlich mehr Extras findet man im Mediabook, welches über eine Bonus-Disc verfügt.

Fazit

Bild- und Ton der blauen Scheibe sieht, beziehungsweise hört man das geringe Budget an. Das Bild ist alles andere als gut, passt allerdings irgendwie zur Endzeitatmopshäre und verleiht dem Film auch optisch den Trash-Faktor den der Hauptfilm besitzt. Die Standard-Version hat obendrein neben ein paar Trailern keinerlei Bonusmaterial zu bieten. Der Film selbst ist harter Tobak, selbst für eingefleischte Trash-Fans. Und auch nur für diese ist „Bullets of Justice“ auch geeignet, denn jeder, der auch nur ein bisschen Anspruch, Sinn oder gar guten Geschmack sucht, der wird hier definitiv nicht fündig. Freunde von völlig abgedrehten, brutalen und geschmacklosen Trash-Streifen, die sich an Ekelszenen und (teilweise vermutlich unfreiwilligen) Albernheiten nicht satt sehen können, sollten „Bullets of Justice“ auf keinen Fall verpassen. Mit diesem Film steigt Busch Media weiter in der Riege der Labels auf, die man sich als Fan von „Besonderen“ Filmen unbedingt merken sollte! (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
4 von 10

Testgeräte

Philips 55PUS8601/12 Panasonic TX-L47ETW60 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB Teufel Theater 500 THX 7.1 mit 4 Dipol Speakern
geschrieben am 11.06.2021

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