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Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse (Neuauflage) Blu-ray

Original Filmtitel: Les rivières pourpres 2: Les anges de l'apocalypse

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
99 Minuten
Veröffentlichung:
22.04.2021
 
STORY
4
 
Bildqualität
5
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit "Die Purpurnen Flüsse 2 - Engel der Apokalypse" erschuf Regisseur Olivier Dahan knapp vier Jahre nach dem im Jahre 2000 entstandenen Kult-Streifen von Matthieu Kassowitz eine Fortsetzung, in dem erneut Jean Reno die Hauptrolle übernahm. Der Film war lange Zeit auf Blu-ray vergriffen, erhält nun aber von Publisher Studiocanal eine Neuauflage. Leider, soviel sei an dieser Stelle schon verraten, hat man den Film allerdings mehr oder weniger 1:1 zu seiner erstmaligen Veröffentlichung übernommen - große Technische Änderungen, oder neues Bonus-Material sucht man daher vergeblich. Dennoch nimmt die Redaktion die Neuauflage zum Anlass, um aktuellen Kaufinteressen einen Überblick über den Action-Thriller zu geben, sodass diese anhand des nachstehenden Reviews besser beurteilen können, ob sich eine Anschaffung für sie lohnt. (jp)

Story

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Nichtsahnend bringt ein Mönch im Klosters Lothaire nahe der deutschen Grenze in seinen Räumlichkeiten ein Kruzifix an. Als plötzlich Blut aus dem Gemäuer strömt, wird Kommissar Niemans (J. Reno) gerufen, um den Vorfall zu untersuchen. Relativ schnell entdeckt er eine eingemauerte Leiche in der Wand. Während weiterer Ermittlungen trifft er auf seinen ehemaligen Polizeischüler Reda, welcher aktuell ebenfalls an einem rätselhaften Fall arbeitet: Auf offener Straße läuft ihm ein Mann ins Auto, der seltsamer Weise wie Jesus gekleidet ist. Niemans und Reda beschließen zusammenzuarbeiten und entdecken weitere Ritualmorde, aber auch apokalyptische Vorboten, denn laut der Offenbarung des Johannes steht das Ende der Welt kurz bevor. Ihre weiteren Ermittlungen führen sie zur ehemaligen Marginot-Linie, eine Bunker- und Verteidigungslinie an der deutsch französischen Grenze, die von 1940 bis 1945 in deutscher Hand war. Was genau die deutschen Besatzer in den dunklen Gängen suchten, beziehungsweise fanden, ist ungeklärt. Das soll sich aber bald ändern.
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Was in den ersten Minuten als spannender Mysterie-Thriller beginnt, entpuppt sich relativ schnell als eine lose Aneinanderreihung diverser Mordfälle inklusive langatmiger Verfolgungsjagten und nichtssagender Aufnahmen von Mond und Wolken. Letztere sollten zwar der Atmosphäre dienlich sein, wurden aber viel zu oft eingesetzt und nerven mit der Zeit. Schwarze Mönchskuten in bester Scream-Manier, dunkle Bunkergänge, ein paar kryptische Zeichen und ein drohender Weltuntergang. Zutaten, welche das Adjektiv "innovativ" nicht gerade für sich gepachtet haben. Leider bleiben einige Handlungsstränge bis zum Schluss ohne Auflösung. Die immer wieder auftretenden Logikfehler und Löcher sind stellenweise haarsträubend: Woher kommt zum Beispiel das brennende Kreuz vor dem Polizeiquartier? Wer hat es dort abgeladen? Warum springen die Mönche trotz Amphetamine locker 2 Meter hoch, laufen aber nicht schneller als ein normaler Mensch?
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Immerhin haben die Verantwortlichen nicht darauf verzichtet, einen deutschen „Minister für religiöse Angelegenheiten“ in die Story einzubauen, um zumindest etwas Mystik unterzubringen. Ein Umstand, der doch zum einen oder anderen Kopfschütteln verleitet und total misslungen ist. An der Tatsache ändert auch die Verpflichtung von Hollywood-Altmeister Christopher Lee als deutscher Religionsminister nichts. Gerade bei Ritualmorden steht für gewöhnlich ein zwingendes Motiv im Hintergrund, welches aber unerwähnt bleibt. Aus Sicht des Zuschauers treten wahllos irgendwelche Personen ihrem Schöpfer gegenüber – die Verknüpfungen zwischen den Opfern finden erst viel zu spät und völlig unzureichend statt. Peinlichst wurde darauf geachtet, dass jede Tötung mit anderem Werkzeug vollbracht wird, um somit zumindest ein wenig Abwechslung einzubringen und Fans von Gore-Effekten immerhin etwas auf ihre Kosten kommen zu lassen. Das Ende überrascht nicht und passt damit zur schlecht aufgebauten Story, wie die berühmte Faust auf das Auge. (maw)

Bildqualität

Beim Bild bekommt man "alten Wein in neuen Schläuchen", was bedeutet, dass der einstige VC-1 Codec durch einen AVC-Codec ersetzt wurde. Einen Änderung in der Bildqualität kann indes nicht festgestellt werden, sodass auch hier der Eindruck der Erst-Veröffentlich zutrifft. (jp)
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Das Bild weist ein Ansichtsverhältnis von 2,35:1 auf. Der Transfer überzeugt leider nur bedingt. In vielen der sehr dunklen Szenen kommt es zu massivem Blackcrushing, wodurch Details verloren gehen. Dies geht so weit, dass in manchen Abschnitten kaum Einzelheiten und nur Umrisse gewisser Personen zu erkennen sind. Andererseits ist das durch Farbfilter massiv veränderte Aussehen anzuprangern. Natürliche Farben verschwinden komplett und werden in den meisten Fällen durch diverse Gelbtöne ersetzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob das vorhandene Licht von einer Kerze oder Neonröhre kommt. Dadurch stechen besonders die unnatürlichen Hautfarben ins Auge. Außenaufnahmen werden stellenweise durch starken Rot-, Blau- oder Grünlichteinsatz verändert, wodurch das Bild immer wieder einen stark verdreckten Look aufweist. Zusätzlich wurden Lichtquellen massiv verstärkt. Aus diesem Grund werden viele Szenen stark überbelichtet dargestellt. Darunter leidet nicht nur die Durchzeichnung, auch die Erkennbarkeit selbst größerer Objekte fällt gelegentlich schwer. Das sehr unruhige Korn wechselt in mancher Einstellung in ein Rauschen über, welches durch das Gelblicht zusätzlich verstärkt wird und störend wirkt. Die Plastizität ist ebenfalls nur Mittelmaß. Gut ersichtlich ist dies während Innenaufnahmen. Abblätternde Tapeten oder Verputz sind zwar erkennbar, einen dreidimensionalen Look vermitteln diese aber nicht. Doch auch die positiven Aspekte sollen nicht vorenthalten werden. Panoramaaufnahmen weisen eine gute Durchzeichnung auf, auch wenn es an mancher Stelle etwas an Schärfe mangelt. Ebenso sind Nahaufnahmen auf hohem Niveau. Alles in allem ein gutes Beispiel, wie ein Bild mit übertriebenen Filtereinsatz verschlechtert werden kann. (maw)

Tonqualität

Die deutsche Spur erfährt auf der Neuauflage ein kleines Downgrade und liegt nun sowohl in der deutschen Synchronisation, als auch im englischen Originalton in DTS-HD Master 5.1 vor. Die Umsetzung auf eine aktuell recht etabliertes Soundformat macht sich allerdings keinesfalls negativ bemerkbar und stellt sich als ebenbürtig zur Erst-Veröffentlichung heraus. (jp)
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Gleich zu Beginn wird der Zuschauer in eine umfassende Surround-Kulisse gehüllt, welche den ganzen Film über anhält. Dabei werden Effekte wie pfeifender Wind, Vogelgezwitscher und splitterndes Glas perfekt auf die einzelnen Kanäle verteilt. Während der Schusswechsel fliegen die Kugeln eindrucksvoll quer durch das Wohnzimmer und verleiten dazu Deckung zu suchen. Selbst einzelne Regentropfen sind ortbar und beweisen, wie detailliert eine HD-Spur klingen kann. Die Dialogverständlichkeit ist weitestgehend in Ordnung. Leider wurde die Filmmusik sehr laut abgemischt und übertönt sogar einige Dialoge, worunter die Verständlichkeit leidet. Der Atmosphäre dienlich sind die Kompositionen allerdings nur selten, da diese zum Teil hysterisch wirken und dem Publikum entgegen brüllen. Der Subwoofer ist des Öfteren im Einsatz und unterstützt in vielen Einstellungen die Lautsprecher kräftig und sehr präzise. Während des ganzen Film über nicht enden wollenden Gewitters, wird jeder Donner mit tiefen, harten aber trotzdem exakten Bassschlägen verstärkt. Eine wirklich eindrucksvolle tontechnische Vorstellung. (maw)

Ausstattung

Folgendes Bonus-Material ist auch bei der Neuauflage wieder mit an Bord: - Das "Making Of "Von Engeln und Flüssen" - Featurettes: Beleuchtung Waffen Szenenbild Leichen Sound Design - Entfernte Szene - Trailer Deutsch - Trailershow: Anna, Sicario 2 De Großteil der Extras von der Erst-Veröffentlichung wurde auch hier wieder übernommen, lediglich einige Trailer zum Hauptfilm entfallen und die Programmvorschau wurde durch zwei Titel aus dem Hause Studiocanal ersetzt. Daher dann auch ein Punkt Abzug für die Bewertung der Ausstattung. (jp)
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Mit 138 Minuten Laufzeit sind die Extras sehr üppig ausgefallen, wovon allerdings nicht alles wirklich interessant ist. Generell sind alle Zugaben in SD-Qualität und in französischer Sprache plus deutschen Untertitel gehalten. Eine Ausnahme bildet die entfallene Szene, welche gänzlich ohne Ton auskommen muss. Das Making Of ist interessant und durchaus sehenswert. Enthalten sind nicht nur Interviews der Darsteller, sondern auch Hintergrundinformationen von Drehorten und Aufnahmetechniken. Ebenfalls an Bord sind kurze Videos, unter anderem zu den Themen „Leichenbauen leicht gemacht“, „Waffenkunde“ und „Wie leuchte ich den Drehplatz aus“, welche durchaus unterhaltsam sind. (maw)

Fazit

Auf technischer Seite fällt das Fazit gemischt aus. Die Tonspur ist wirklich gut gelungen und verfehlt nur knapp die Bestnote. Das Bild wurde totgefiltert und ist von Natürlichkeit weit entfernt. Dazu kommen noch absaufende Details in dunklen Szenen und das teilweise lästige Korn. Die Story kann im Gegensatz zum ersten Teil nicht überzeugen. Logikfehler, Klischees und weit hergeholte Erklärungen, da können auch die beiden prominenten Hauptdarsteller nichts mehr retten. Die Extras vermitteln durchaus interessante Einblicke in die Themenbereiche Kulissenbau und Drehablauf. Trotzdem überzeugt die Blu-ray Umsetzung nur sehr bedingt. (maw) Hieran ändert leider auch die Neuauflage nicht wirklich etwas, nutzt man die Chance doch hier nicht und unterzieht das Bild keiner Neubearbeitung. Beim Ton gibt es nun mit DTS-HD Master Audio 5.1 einen inzwischen etablierten Kandidaten, der letztendlich genauso gut umgesetzt wurde, wie die Tonspur der Erst-Veröffentlichung. Der Wegfall einiger Trailer im Bonus-Sektor bleibt zu verschmerzen, neue Beiträge sind leider nicht dabei. Insgesamt richtet sich diese Neuauflage also nur an Interessenten, die den Film noch nicht ihr Eigen nenne. Für Fans, die ihn schon in der Sammlung stehen haben, bietet sich hingegen keinerlei Anreiz für einen erneuten Kauf. (jp) (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 06.05.2021

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