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S.A.S. Red Notice Blu-ray

Original Filmtitel: SAS: Red Notice

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MARKTPLATZ
Verkauf:
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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
124 Minuten
Veröffentlichung:
30.04.2021
 
STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der britische Romanautor Steven Billy Mitchel - besser bekannt unter seinem Pseudonym "Andy McNab" - stellt quasi das englische Gegenstück zum amerikanischen Erfolgsautor Tom Clancy dar. Auch McNabs Werke handeln zu meist von militärisch geprägten Abenteuern, bei denen es die bekannteste Buchreihe - die "Nick Stone Serie" - inzwischen auf knapp 20 Romane gebracht hat. Dass der Autor hier aber nicht ausschließlich seiner Fantasy freien Lauf lässt, zeigt seine eigene Militär-Vergangenheit, diente er doch selbst jahrelang im Dienste des "Special Air Service" oder kurz "S.A.S.". Um genau diese Special-Einheit geht es auch im hier vorliegenden Actionfilm, welcher mit der "Tom Buckingham Serie" auf einer weiteren Roman-Reihe McNabs basiert. Der Film wurde zunächst von Sky Cinema digital vertrieben, die Heimkinoauswertung erfolgte hierzulande aber nun durch Splendid Film. Der Publisher brachte den Action-Thriller neben dem Full HD Format auf Blu-ray auch in einer ultra-hochauflösenden Version in 4K auf den Markt. Und was genau diese zu bieten hat, klärt das nun folgende Review.

Story

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Für besonders brisante Aufgaben greift die britische Regierung auf die Dienste von William Lewis (T. Wilkinson) und seiner Truppe von Söldnern zurück. Lewis selbst steht dabei aber kurz vor seinem "Ruhestand" und arbeitet mit Tochter Grace (R. Rose) und Sohn Oliver (O. Yeoman) bereits seine Nachfolger ein. Bei einer Mission, in der die Söldner eine kleine Dorfgemeinschaft vom Verkauf ihrer Grundstücke zu Gunsten einer Gas-Pipeline "überzeugen" sollen, läuft jedoch schief und belastende Video-Aufnahmen landen daraufhin im Internet, wo sie hohe Wellen schlagen. Dies hat zur Folge, dass die Regierung sämtliche Beteiligungen von sich weist und Lewis' Familie zur weltweiten Fahndung ausschreiben lässt. Grace will dies aber nicht so ohne weiteres hinnehmen, weshalb sie mit dem Euro-Streamer gleich einen komplett vollbesetzten Zug kidnappt, um ein hohes Lösegeld sowie freies Geleit zu erpressen. Was sie und ihre Truppe jedoch nicht weiß: An Bord des Zuges ist auch S.A.S Agent Tom Buckingham (S. Heughan), welcher zusammen mit seiner Freundin Sophie (H. John-Kamen) einige romantische Tage in Paris verbringen wollte. Pflichtbewusst wie Tom aber nun einmal ist, nimmt er den Kampf gegen die Terroristen auf. Doch diese sind ihm immer einen Schritt voraus, weshalb bald feststeht: es muss einen Maulwurf in den eigenen Reihen geben. Doch wird es Tom gelingen, die Söldner auszuschalten und den Insider zu enttarnen?
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Hinter der Titelgebenden "Red Notice" steckt eine Ausschreibung zur Fahndung der Internationalen kriminalpolizeilichen Organisation - kurz Interpol - welche in verschiedene Kategorien unterteilt ist. Die rote Ausschreibung stellt dabei die höchste Stufe dar und ersucht um die Festnahme bzw. die Auslieferung der gesuchten Personen. Im Falle des hiervorliegenden Action-Thrillers betrifft dies eine Gruppe von Söldnern, welche eigentlich im Auftrag der britischen Regierungen für heikle und nicht ganz legale Operation zu Rate gezogen wird. Bei einer solchen Operation entsteht unglücklicher Weise eine Handy-Video, das seinen Weg ins World Wide Web findet und hier natürlich für gehöriges Aufsehen sorgt: Greift die englische Regierung hier wirklich zu brutalsten Methoden, um ein kleines Dorf für den bevorstehenden Bau einer Gas-Pipeline von seinen Bewohnern zu befreien? Natürlich streitet man alle Beteiligungen hieran ab, was für die Söldner-Gruppe bedeutet, dass sie auf der eingangs erwähnten Fahndungsliste landet. Söldner Oberhaupt William Lewis, welcher hier von Tom Wilkinson verkörpert wird, ist davon alles andere als angetan, zumal er gerade dabei ist, sich aus dem aktiven Geschäft zurückzuziehen und stattdessen seine beiden Kinder Grace und Oliver, gespielt von Ruby Rose und Owain Yeoman, in seine Fußspuren treten zu lassen. Gerade auf Grace setzte er dabei große Hoffnungen, agiert sie nämlich völlig emotions- und bedingungslos und ist somit genau die richtige für seine Nachfolge. Grace ist es dann auch, die sich nicht von den Behörden an den Pranger stellen lassen will, hat sie in ihren Augen doch nur ihren Job gemacht. Aus Rache entschließt sie sich dazu mit dem Söldner-Team einen Zug im Euro-Tunnel zu kapern, die sich darin befindlichen Insassen zu kidnappen und anschließend ein hohes Lösegeld, sowie freies Geleit zu fordern. Allerdings hat sie die Rechnung ohne S.A.S. Agent Tom Buckingham gemacht, in dessen Haut Sam Heughan schlüpft. Der vor allem aus der TV-Serie "Outlander" bekannte Schauspieler befindet sich hier in der Rolle des Special-Agenten gerade auf dem Weg nach Paris, wo er ganz romantisch seiner Freundin Sophie die Frage aller Fragen stellen möchte. In deren Rolle ist Hannah John-Kamen zu sehen, welche hier gleichzeitig auch als Ärztin agiert. Tom und Sophie könnten dabei gar nicht unterschiedlicher sein, denn während er für das Töten von Terroristen bezahlt wird und sich stets seiner Organisation verpflichtet fühlt, verdient sie ihre Brötchen im Krankenhaus mit der Heilung von Patienten und geniest gerne auch mal die ruhigen Seiten des Lebens. Von denen ist sie im gekidnappten Zug aber nun Meilenweit entfernt, wirbeln die Terroristen die Reisepläne aller Zugpassagiere doch gehörig durcheinander. Vor allem, da Tom sich dazu verpflichtet fühlt, in den Terror-Anschlag einzugreifen und Grace und ihr Team ein für alle Mal auszuschalten. Doch die Terroristen scheinen ihm immer einen Schritt voraus zu sein, was nur bedeuten kann, dass sie einen Informanten in den Reihen des Special Air Service haben müssen. Kann Tom hier wirklich die Oberhand gewinnen?
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Der Actionfilm erfindet sicherlich das Rad nicht neu: Thematisch hat man sowohl die Jagd auf Terroristen inklusive Insider in den eigenen Reihen, als auch die Entführung eines Zuges schon oftmals gesehen. Aber auch der X-te Besuch im Fast-Food-Restaurant ist irgendwie lecker bzw. macht zumeist auf angenehme Art satt. So ergeht es dann auch dem Zuschauer von "S.A.S. Red Notice", welcher zwar nicht unbedingt vor Innovationen strotzen, aber dennoch sehr gut unterhalten kann. Die zwei Stunden vergehen wie im Flug - auch wenn wir uns an Bord eines Zuges befinden - und es kommt eigentlich zu keiner Zeit Langeweile auf. Der Film unterteilt Action, Spannung und auch einige einfühlsameren Momente in wohldosierten Häppchen, sodass hier immer für Abwechslung gesorgt ist. Überwinden muss man nur einige Logiklöcher, was in Actionfilmen aber ja nun auch nicht unbedingt ungewöhnlich ist. Zwar packt man sich auch hier ab und zu an den Kopf, unter dem Strich bleibt es aber meist noch grad erträglich. Der Cast, allen voran Tom Heughan und Ruby Rose, macht seine Sache ziemlich gut, zumal man zumindest teilweise auch beide Seiten verstehen kann. Beide Charaktere sind dann auch gar nicht so unterschiedlich, kämpft doch jeder für seine Seite, erledigt jeder seine Aufgaben, ohne sich dabei groß von Emotionen (ab-)lenken zu lassen und ist jeder bereit, bis an seine Grenzen zu gehen. Ärztin Sophie bildet dann den Gegenpool - ist stets besorgt um ihre Mitmenschen und versucht selbst unter dem Druck der Entführung noch für die Verletzten im Zug da zu sein. Ihre Wandlung am Ende ist dann zwar etwas arg überzogen, aber auch hier in den Grundzügen zumindest nachvollziehbar. In weiteren Rollen sind Motion-Capture-Ikone Andy "Gollum" Serkis als Mittelsmann zwischen S.A.S. und britischer Regierung, sowie Tom Hopper als S.A.S. Agent und Tom Buckinghams Partner / Freund zu sehen, welche ebenfalls in ihren Charakteren zu gefallen wissen. Die Action ist gut choreographiert und besteht Genre-üblich aus Schießereien und Zweikämpfen, bei denen es auch nicht ganz zimperlich zur Sache geht. Sieht man vom etwas übertriebenen Finale ab, sind auch die meisten Tricks recht gut integriert und nicht allzu auffällig gestaltet - auch wenn man hier nicht auf Blockbuster-Niveau liegt. Actionfans sollten dem Titel ruhig mal eine Chance geben, denn so schlecht wie es manch Bewertung im Internet darstellt ist er dann nämlich nicht.

Bildqualität

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Optisch weiß die Blu-ray des Actionfilm durchaus zu gefallen und bietet gleich von der ersten Minute an ein wirklich tolles Bild, was sich dann auch über den gesamten Spielfilm zieht. Der Schärfe- und Detailgrad liegt dabei auf einem sehr guten Niveau und bildet nicht nur in Close-Ups Kleinstdetails ab: Sei es die Oberflächenstruktur der Tunnelwände, satte Wälder und Wiesen, bei denen einzelne Pflanzen auch aus größer Höhe noch sehr gut auszumachen sind, oder feine Härchen und Verletzungen in den Gesichtern der Protagonisten. Die Farben wirken stets natürlich und kontrastreich - teils so, als würde man gerade aus einem Fenster blicken. Der gute Schwarzwert trägt dazu ebenfalls bei und sorgt dafür, dass auch in den dunklen Tunnelröhren keine Details verloren gehen. Hier sind immer wieder sehr gut Abstufungen in den Schatten auszumachen. Aber auch zahlreiche Tageslicht-Aufnahmen außerhalb des Tunnels wissen mit tollen Panoramen und Landschaften zu gefallen. Die Full HD-Fassung bietet somit State-of-the-Art Qualität, an der es bis auf ein wenig Rauschen in einigen vereinzelten Szenen nichts weiter auszusetzen gibt.

Tonqualität

Beide Formate verfügen über folgende Tonspuren: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Die Vertonung der Zugentführung ist fast ebenso gut gelungen, wie deren Bildliche Umsetzung: Zahlreiche Surround-Effekte setzen die actionreichen Schusswechsel gekonnt in Szene und sorgen dafür, dass dem Zuschauer im Heimkino die Kugeln um die Ohren peitschen. Die Flugbahn der Geschosse ist stets sehr gut nachvollziehbar und jeder Einschlag erscheint akustisch korrekt. Ebenso kann man den Zug aber auch einige Helikopter verfolgen, wenn sie ihre Runden durch Heimkino drehen. Einziger Kritikpunkt an der Akustik wäre der viel zu zaghafter Einsatz des Subwoofers, dem es hier doch deutlich am nötigen Druck fehlt. Gerade bei den größeren Waffenkalibern und den Explosionen muss es hier mehr "rumsen". Die deutsche Synchronisation - hergestellt bei der Splendid Synchron GmbH in Berlin, unter der Dialogregie von Cay-Michael Wolf - steht ihrem englischen Pendant in nichts nach und erbringt ein Vergleich beider Tonspuren auch keinen nennenswerten Unterschied in Sachen Pegel und Dynamik. Sprecher wie Johannes Raspe, Anja Stadlober oder Lutz Riedel liefern hier wieder einen sehr wohlklingenden und motivierten Job ab. So gibt es dann bis auf den mangelnden Tiefbass-Einsatz auch bei der Akustik keinen weiteren Anlass zur Kritik.

Ausstattung

Im Bonus-Bereich finden sich lediglich der folgende Beitrag sowie Programmhinweise des Publishers: - Interviews mit den Hauptdarstellern (30:24 Min.) - Trailershow: Fatman, Peninsula, The Doorman, Vanguard - Elite Special Force, Chick Fight, The Evil next Door, Deliver us from Evil, Fabricated City
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Im knapp 30-minütigen Interviewpart schildern die Hauptdarsteller Sam Heughan, Ruby Rose, Andy Serkis, Hannah John-Kamen sowie Tom Wilkinson und Tom Hopper ihre Beweggründe zur Teilnahme am Actionfilm und jeder erklärt seine eigene Rolle etwas genauer. Vorab werden dazu immer einige Fragen eingeblendet, auf die dann in ausreichendem Maße geantwortet wird. Die Darsteller kommen sehr sympathisch herüber und plaudern ein wenig aus dem Nähkästchen, sodass sich für Interessierte hier ein Blick lohnen sollte. Leider gibt es sonst aber keine weiteren Extras, ein Making-of der Dreharbeiten wäre hier sicher auch interessant gewesen.

Fazit

Bei dem Actionfilm bietet sich mal wieder ein Vergleich mit einem Fast-Food-Restaurant seiner Wahl an: Auch wenn hier kulinarische Feinschmeckereien Fehlanzeige sind, isst man den einfachen Burger trotzdem zwischendurch immer mal wieder gerne und ist nach dessen Verzehr auch wieder ordentlich gesättigt bzw. zufriedengestellt worden. Dies kann man nun auch vom Film selbst behaupten, der eben zwar Standard-Actionkost bietet, diese aber recht unterhaltsam in Szene setzt, sodass es trotz einiger Logiklöcher niemals zu Langeweile kommt. Auch seine technische Umsetzung überzeugt dabei in Bild und Ton, welche bis auf ein bisschen Rauschen und einen zu zaghaften Einsatz des Subwoofers kaum Anlässe zur Kritik bieten. Ob Full HD oder Ultra HD - beide Formate liegen auf hohem Niveau und bieten jeweils eine State-of-the-Art Umsetzung. Beim Bonusmaterial muss man sich dann mit einigen Interviews schon zufriedengeben, obwohl sicher auch ein Making-of aufgrund der zahlreichen Action-Momente recht interessant gewesen wäre. Actionfans sollten hier auf jeden Fall mal ein Auge riskieren und sich entgegen der vielen Internet-Aussagen ihr eigenes Bild machen. Der Film ist nämlich gar nicht so übel, wie man vielleicht bisher gedacht haben sollte. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 08.06.2021

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