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The Tuxedo - Gefahr im Anzug Blu-ray

Original Filmtitel: The Tuxedo

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
Die Englischen Untertitel für Hörgeschädigte werden auf dem Backcover nicht erwähnt!
Label:
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch Dolby TrueHD 5.1
Französisch DD 5.1
Japanisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Französisch, Japanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
99 Minuten
Veröffentlichung:
15.07.2021
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STORY
4
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit „The Tuxedo – Gefahr im Anzug“ veröffentlicht DreamWorks Home Entertainment im Vertrieb von Universal Pictures Home Entertainment die von Paramount Home Entertainment herausgegebenen Agentenkomödie von Regisseur Kevin Donovan aus dem Jahr 2002 erstmals in Deutschland auf Blu-ray Disc. Was der Film mit Jackie Chan und Jennifer Love Hewitt in den Hauptrollen zu bieten hat, und wie sich die technische Seite der Blu-ray Disc schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Der Geheimagent Clark Devlin (Jason Isaacs) ist ein echter Profi, allerdings bezieht er seine „Kraft“ aus einem speziellen High-Tech-Anzug. Als Devlin bei einem Anschlag schwer verletzt wird, übernimmt sein trotteliger Fahrer Jimmy Tong (Jacky Chan) dessen Rolle und damit auch den Anzug. Gemeinsam mit Del Blaine (Jennifer Love Hewitt), der neuen Partnerin des Superagenten versucht er nun, Amerika vor einer gefährlichen Katastrophe zu retten…
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Jackie Chan Filme haben ohne Frage eine große Fanbase, was unter anderem daran liegt, dass man mehr oder weniger immer in Etwa weiß, was man bekommt. Tatsächlich waren die meisten Filme mit dem Chinesen auf diesen zugeschnitten, allerdings sieht das bei dem hier vorliegenden Film „The Tuxedo“ ein wenig anders aus. Zwar darf Chan auch hier herumtoben und albern sein, allerdings sind seine akrobatischen Kampfeinlagen diesmal (auch wenn es in „Wahrheit“ anders ist) auf den High-Tech-Anzug zurückzuführen, so dass die Kunst des Darstellers mehr oder minder in den Hintergrund tritt. Albern und übertrieben ist der Film natürlich dennoch, so dass zumindest in dieser Hinsicht kein Grund zur Beanstandung vorliegt. Erstaunlicherweise erhielt die albere Klamotte von der Film- und Medienbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat „Wertvoll“, was wieder einmal zeigt, wie viel diese „Auszeichnung“ wert ist, denn der Film ist im Großen und Ganzen nicht viel mehr als ein total übertriebener Agenten-Klamauk für Kinder. Heutzutage würde ein solcher Film vermutlich von Disney produziert werden und gleich im Hauseigenen Streamingdienst landen, damals aber konnte man mit Jacky Chan noch Besucher ins Kino locken, und auch die Videotheken boomten noch. So konnte sich der Film eine kleine Fanbase aufbauen, welche natürlich primär auf den stets gut gelaunten Hauptdarsteller zurückzuführen ist.
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Jacky Chans Filme waren ja nie besonders ernst, und genau das macht ja auch unter anderem den Reiz aus, aber das, was wir hier zu sehen bekommen, spottet jeder Beschreibung. Immerhin sind die Kampfszenen gut choreografiert und dank Jacky Chans Talent auch hervorragend in Szene gesetzt. Er spielt wunderbar dusslig, wenn der Anzug für ihn scheinbar das Kämpfen übernimmt, aber Spaß macht das Ganze leider nur selten. Die dümmlichen und albernen Dialoge und die leicht zu durchschauende Story machen den Film zusätzlich für Erwachsene zu einer harten Prüfung. Dazu kommen Sprüche und Bemerkungen, die vor 20 Jahren noch absolut okay, wenn auch mitunter grenzwertig waren, heute allerdings in dieser Art schon arg frauenfeindlich anmuten. Somit ist der Film zumindest in dieser Hinsicht auch ein Stückweit Zeitzeugnis, denn heute würden Sprüche solcher Art sicherlich nicht mehr in Mainstreamfilmen für die ganze Familie auftauchen. Immerhin sind die Darsteller akzeptabel, wenn auch reichlich klischeehaft. So ist Jason Isaacs als obercooler Agent perfekt besetzt, und auch Jennifer Love Hewitt macht als Partnerin, die stets streng nach Vorschriften handelt, eine halbwegs gute Figur. Der Bösewicht hingegen agiert ebenfalls wie in einem Kinderfilm, und als solchen sollte man „The Tuxedo“ vielleicht auch deklarieren, denn mit der richtigen Zielgruppe, kann man einen Film wie diesen weitaus besser verkaufen.

Bildqualität

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Das dezent körnige Bild ist im Großen und Ganzen ordentlich und grundsolide, lässt aber erwartungsgemäß noch etwas Luft nach oben. Die Schärfe bewegt sich auf einem anständigen Niveau und bildet auch kleinere Details sauber ab, insbesondere während gut ausgeleuchteter Nahaufnahmen. In dunkleren Bereichen sieht das hingegen schon etwas anders aus. Auch der Kontrast ist alles in allem gut eingestellt und bildet auch ein sauberes Schwarz ab, allerdings sind auch hier dunkle Szenen etwas zu unscharf und lassen kleinere Details im Nichts verschwinden. Altersbedingte Mängel wie Kratzer und Verschmutzungen wurden weitestgehend entfernt, dafür gibt es vereinzelte Pixelblitzer, aber in keinem störenden Umfang. Grundsätzlich hat die Blu-ray Disc gegenüber der DVD klar die Nase vorn, allerdings wäre auch deutlich mehr möglich gewesen.

Tonqualität

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Der englische Originalton liegt in Dolby Digital TrueHD 5.1 vor, während die deutsche (ebenso wie die japanische und die französiche) Synchronfassung nur in Dolby Digital 5.1 auf die Disc gepresst wurden. Optional gibt es zahlreiche Untertitelspuren. Auch wenn man nun über die „veraltete“ Dolby Digital Tonspur schimpfen könnte, so hört sich diese alles andere als schlecht an. Die hinteren Kanäle werden häufig ins Geschehen mit einbezogen, und das nicht nur – wie man es leider sehr oft hört – von der Musik, sondern auch von zahlreichen Surroundeffekten, die den Zuschauer mitten ins Geschehen hineinziehen. Die Dialoge sind jederzeit gut verständlich und klingen angenehm frisch. Im direkten Vergleich zum Original ist sie allerdings weniger brachial, weniger differenziert und einfach nicht ganz so harmonisch. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Studio Babelsberg Synchron GmbH unter der Regie und nach einem Dialogbuch von Oliver Rohrbeck, und setzt auf zahlreiche bekannte und beliebte Synchronsprecher. Über Jackie Chan hören wir zum ersten und einzigen Mal Uwe Büschken, der seinen Job zwar recht ordentlich macht, aber eben nicht so gut passt wie Chans Stammsprecher Stefan Gossler. Jannifer Love Hewitt wird indessen von ihrer Stammsprecherin Dascha Lehmann synchronisiert. Des Weiteren bekommen wir Benjamin Völz, Thomas Wolff, Martina Treger, Dennis Schmidt-Foß, Georg Scharegg und Hubertus Bengsch zu hören.

Ausstattung

• Vom Fußboden des Schneideraums • 9 Unveröffentlichte Szenen (ca. 13 Minuten) • 3 Erweiterte Szenen (ca. 6 Minuten) • Outtakes & Pannen (7:43 Minuten) • Maßgeschneidert für Jackie Chan (13:03 Minuten) • Original-Kinotrailer • Wendecover
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Das Bonusmaterial wurde komplett von der DVD übernommen und bietet dahingehend nur einen geringen Mehrwert. Zu sehen bekommen wir die für Jackie Chan Filme üblichen Outtakes, die bei den Filmen des gelenkigen Kampfsportler-Schauspielers schon fast zum guten Ton gehören. Obendrein gibt’s noch einen kleinen Werbefilm von HBO, den man mit viel Wohlwollen als „Making-of“ bezeichnen könnte (und so wurde er auf den DVD-Veröffentlichungen auch deklariert), den Trailer und ein Wendecover. Nicht viel, aber immerhin.

Fazit

Die technische Seite der Blu-ray Disc bietet solide Durchschnittskost, ohne dabei jemals auch nur ansatzweise in die Nähe des Referenzbereichs zu kommen, aber das war auch nicht anders zu erwarten. Das Bild ist angemessen Scharf und sauber, der Ton kann (trotz Dolby Digital) ebenfalls überzeugen und bietet eine nette Surroundkulisse, und das Bonusmaterial wurde zwar 1:1 von der DVD übernommen, bietet aber dennoch einen gewissen Mehrwert, sofern man die DVD noch nicht besitzt. Der Film hingegen ist ein fast unerträglicher Klamauk, der sich scheinbar an Kinder richtet. Handlung, Charakterzeichnung, Dialoge und Action richten sich jedenfalls ganz klar an eine Klientel jenseits der Volljährigkeit. Selbst für eingefleischte Jacky Chan Fans ist diese alberne Klamotte nur bedingt empfehlenswert. (Michael Speier)
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5 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 16.07.2021

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