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The Marksman - Der Scharfschütze Blu-ray

Original Filmtitel: The Marksman (2021)

Exklusive Produktfotos:
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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
108 Minuten
Veröffentlichung:
20.08.2021
 
STORY
7
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Während aus Afrika viele Flüchtlinge über das Mittelmeer versuchen, vor den schrecklichen Bedingungen in ihren Heimatländern zu fliehen und in Europa Zuflucht zu finden, so stellt sich eine ähnliche Lage in Amerika dar, wo mexikanische Flüchtlinge immer wieder illegal die Grenze passieren, um in ein vermeintlich besseres Leben zu gelangen. Die Situation wird teilweise auch durch die mexikanischen Drogenkartelle vorangetrieben, die entweder als "Zusatzgeschäft" zu ihren Drogen auch mit Menschen handeln, oder aber durch ihr brutales Verhalten Menschen zur Flucht ins benachbarte Land zwingen. Auf eben diese Problematik möchte Regisseur und Drehbuchautor Robert Lorenz mit seinem neusten Thriller aufmerksam machen, den er mit Action-Altstar Liam Neeson in der Hauptrolle besetzte. Was die Blu-ray aus dem Hause LEONINE dabei zu bieten hat, soll mit dem nachstehenden Review geklärt werden.

Story

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Vietnam-Veteran Jim Hanson (L. Neeson) lebt in Arizona direkt an der mexikanischen Grenze auf einer keinen Farm, die ihre besten Tage schon längst hinter sich hat. Auf einer Patrouillen-Fahrt stolpern ihm Miguel (J. Perez) und seine Mutter Rosa (T. Ruiz) vor den Pick-Up, welche sich auf der Flucht vor den Mitgliedern eines Drogenkartell befinden. Während einer Schießerei mit den Verbrechern gelingt es Jim zwar einen der Kartell-Schergen auszuschalten, jedoch wird Rosa von einer Kugel tödlich verletzt, sodass Miguel plötzlich als Vollwaise dasteht. Auf dem Sterbebett verspricht Jim der Mutter jedoch, Miguel zu seinen Verwandten nach Chicago zu bringen. Der Roadtrip dorthin verläuft aber alles andere als harmonisch, denn zum einen ist Jim mit seinen eigenen Problemen schon völlig überfordert und findet keinen rechten Draht zu dem Jungen, zum anderen werden sie auch über die Grenze hinaus vom Drogenkartell verfolgt, welches Rache für ihren getöteten Mann ausüben will und zudem hinter einer Tasche voller Geld her ist, die Rosa bei sich trug.
The_Marksman_Reviewbild-02.jpg
Generell ist es für Fans von Liam Neeson sicherlich schön zu sehen, dass der Schauspieler auch mit knapp 70 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört und sich immer noch an Actionfilme herantraut - wirkliche Abwechslung sollte man dabei allerdings nicht erwarten, schlüpft er doch unter dem Strich immer wieder in gleichartige Charaktere, die teils ein Ei dem anderen gleichen. Im hier vorliegenden Thriller stellt man ihm mit dem jungen Jacob Perez einen durchaus talentierten Nachwuchsdarsteller zur Seite, sodass eine Art "Vater - Sohn" Komponente hinzukommt. Dabei hat es Neesons Charakter Jim auch ohne den Flüchtlingsjungen schon nicht leicht: die Frau an den Krebs verloren, deren Behandlungen sein ganzen Hab und Gut verschlangen. Geblieben ist ihm nur eine schlecht laufende kleine Farm, die jedoch durch die immensen Schulden kurz vor der Versteigerung steht. Auf einer Kontrollfahrt über seinen Landbesitz in der Nähe der mexikanischen Grenze, stößt er plötzlich auf den jungen Miguel und dessen Mutter, die von Mitgliedern eines Drogenkartells verfolgt werden. Während einem Schusswechsel erledigt Jim zwar einen der Verfolger, kann jedoch nicht verhindern, dass sich Mutter Rosa, gespielt durch Teresa Ruiz, eine tödliche Kugel einfängt. Kurz vor ihrem Ableben bittet sie Jim darum, ihren Sohn Miguel zu ihrer Schwester nach Chicago zu bringen. Jim ist zunächst überhaupt nicht von dieser Idee begeistert und meldet den Vorfall den Grenzbehörden. Hier arbeitet auch seine (Stief-)Tochter Sarah, in deren Haut "Vikings"-Star Katheryn Winnick schlüpft, welche wohl schon zum Besten des Jungen handeln wird. Doch schnell wird klar, dass Miguel auch auf amerikanischer Seite weiter von den Kartell-Mitgliedern verfolgt wird: Jim erschoss nämlich ausgerechnet den Bruder des Oberhaupts Mauricio, dessen Rolle Juan Pablo Raba übernimmt, und der sinnt nun auf Rache. Zudem will er auch eine Tasche voller Geld zurück, die Miguels Mutter an sich nahm. Jim entschließt sich spontan um, "befreit" Miguel aus dem Gebäude der Grenzbehörde und will ihn zu seiner Tante nach Chicago zu bringen. Doch die lange Fahrt quer durchs Land wird nicht nur wegen den Verfolgern sehr heikel, müssen sich der junge Mexikaner und der alte Veteran doch erst einmal näherkommen und Vertrauen zu einander aufzubauen.
The_Marksman_Reviewbild-03.jpg
Der Thriller ist recht ruhig geraten und läuft in ziemlich vorhersehbaren Bahnen ab - das ist jetzt aber nicht so negativ gemeint, wie es vielleicht klingen mag. Denn der Unterhaltungswert stimmt trotzdem, sodass man sich den Film gut anschauen kann. Die Action ist dabei wohldosiert und beschränkt sich auf einige Schießereien, Verfolgungsjagden und einen finalen Zweikampf. Neeson spielt seine Rolle dabei gewohnt souverän, ohne jetzt aber zu Höchstleistungen auflaufen zu müssen. Generell ist sein Charakter ein wenig zu klischee-mäßig geraten: ein Vietnam-Veteran, der zu früh Witwer wurde, dabei noch kurz davor steht Haus & Hof zu verlieren und dem ganzen zu entfliehen versucht, in dem er auf den Grund der Flasche taucht. Dennoch entschließt er sich dazu die Verantwortung für den Jungen zu übernehmen, auch wenn er dabei viel zu viele offensichtliche Fehler macht. Diese sind dann aber auch dem etwas löchrigen Drehbuch geschuldet, welches es hier und da nicht allzu genau mit der Logik nimmt, damit der Film nicht schon nach einer knappen halben Stunde vorbei ist. Leider hat man auch Katheryn Winnik in der Rolle von Jims (Stief-)Tochter (hier klärt der Film den genauen Familiengrad nicht, was allerdings auch nicht unbedingt wichtig für den Verlauf der Geschichte ist) mit nur wenig Screen Time schnell verheizt. Sie hätte man ruhig großzügiger mit in die Story einbinden dürfen. Sehr blass bleibt auch Juan Pablo Rabas Figur des Kartell-Chefs, sowie dessen Handlanger. Sie bekommen alle keinen größeren Hintergrund und agieren eben nur als die bösen Antagonisten, welche letztendlich dann nach dem "10 kleine Jägermeister"-Prinzip dezimiert werden - nicht mehr, nicht weniger. Trotz bekannter Zusammensetzung vergehen die knapp 110 Minuten aber ohne größere Längen, sodass Fans von Liam Neesons Werken hier wieder gut unterhalten werden sollte.

Bildqualität

The_Marksman_Reviewbild-04.jpg
Gleich von Beginn an macht sich die hervorragende Bild-Qualität mit einigen äußerst scharfen und detailreichen Landschaftsaufnahmen bemerkbar, welche sich auch später immer wieder durch den ganzen Film ziehen werden und für großartige Panoramen sorgt. In der mexikanischen Wüsten bzw. dem daran grenzenden Gebiet von Arizona liegt ein leichter Gelb-Filter vor, welcher der Szenerie den passenden Look verpasst. Ist das ungleiche Team bestehend aus Jungspund und Veteran dann auf dem Weg Richtung Chicago, so wird das Bild immer natürlicher mit kontrastreichen Farben, bei denen das satte Grün von Chicagos ländlichen Vorstadtgebieten dominiert. Ebenfalls positiv zu vermelden ist ein einwandfreier Schwarzwert, welcher es bei Nacht möglich macht, dass der Himmel nicht mehr von den formatbeschränkenden Balken des im Ansichtsverhältnis von 2,40:1 vorliegenden Bildes zu unterscheiden ist. Nein, hier gibt es wirklich keine nennenswerten Kritikpunkte - das Bild zeugt durchweg von einer modernen Produktion und verdient sich somit zu Recht eine hohe Wertung.

Tonqualität

Der Thriller kommt mit den beiden folgenden Tonspuren: • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Durch seinen überwiegend ruhigen Ablauf kommt es bei der Vertonung zu keinem Effektfeuerwerk. Lediglich in den Schießereien oder den Verfolgungsjagden pfeifen die Kugeln mal quer durchs Heimkino und die Hubraum-starken Fahrzeuge wecken den Subwoofer aus dem Stand-by. Die Effektkanäle bekommen somit nur selten die Chance zum Einsatz und dienen daher zumeist dazu, dem Score etwas mehr an Volumen zu verleihen. Die Dialoge sind dadurch immerhin einwandfrei zu verstehen, sodass es hier keinerlei Probleme gibt. Ein Vergleich zwischen dem englischen Originalton und der deutschen Synchronisation - welche durch die Iyuno Media Germany GmbH aus Berlin unter der Dialogregie von Cornelius Frommann entstanden ist - ergibt keine nennenswerten Unterschiede, weshalb beide gleichauf liegen, was Pegel und Dynamik betrifft. Auch wenn dies nun recht unspektakulär klingt, so passt dies eben zur ruhigen Inszenierung.

Ausstattung

Folgende Extras sind im Bonus-Bereich zu finden: • Making-of (13:46 Min.) • Interview Liam Neeson (6:49 Min.) • Deutscher Trailer (1:32 Min.) • Originaltrailer (2:26 Min.) • Trailershow o Capone o Search and Destroy o The Gentlemen o Unhinged - Ausser Kontrolle o Honest Thief o Boss Level
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Das Making-of hat eher einen B-Roll Charakter, zeigt es doch recht viele Abschnitte, bei denen man Cast & Crew nur bei der Arbeit beobachtet, ohne dass diese dabei etwas zur jeweiligen Situation erzählen würden. Kombiniert wird das Ganze mit vielen Filmausschnitten und einigen kurzen Statements der Schauspieler und Produzenten, die aber nicht besonders informativ ausgefallen sind. Gleiches gilt im Prinzip auch für das anschließende Interview mit dem Hauptdarsteller, welches eher eine kleine Skype-Plauderei darstellt, in der Neeson besonders die Zusammenarbeit mit Jungdarsteller Jacob Perez hervorhebt. Obendrauf gibt es dann noch einige Trailer zum Hauptfilm und Programmhinweise des Publishers. Leider verfügen das Making-of und das Interview nicht über Untertitel - weder englische noch deutsche - sodass weniger sprachversierte Zuschauer vielleicht Probleme bekommen könnten.

Fazit

Liam Neesons neuster Thriller zeigt seinen Hauptdarsteller wieder von dessen souveränen Seite, die letztendlich aber auch wieder wie gewohnt ausgefallen ist: Überraschungen oder wesentlich neue Charakterzüge wird man hier nämlich nicht entdecken. Dennoch ist der routinierte Film recht unterhaltsam ausgefallen, auch wenn er sehr vorhersehbar aufgebaut ist. Er läuft zumeist ruhig ab und streut die Action wohldosiert ein. Die technische Seite gibt sich kaum eine Blöße und kommt mit einem exzellenten Bild daher, welches von einem etwas unspektakulären Ton begleitet wird, was aber eben dem schon erwähnten recht ruhigen Ablauf geschuldet ist. Das Bonus-Material bietet leider nur ein inhaltsarmes Making-of sowie ein knappes Interview mit dem Hauptdarsteller, sodass man hier schnell durch ist. Der Hauptfilm selbst kann aber durchaus zu einem kurzweiligen Filmabend für zwischendurch beitragen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 19.08.2021

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5 Bewertung(en) mit ø 3,70 Punkten
 
STORY
3.6
 
BILDQUALITäT
4.8
 
TONQUALITäT
4.2
 
EXTRAS
2.2

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