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Fabricated City Blu-ray

Original Filmtitel: Jojakdoen dosi

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Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, HD Sound (deutsch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Koreanisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
126 Minuten
Veröffentlichung:
28.05.2021
 
STORY
7
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Vor einigen Jahren gerieten Spieler von Ego-Shootern ins Visier einiger Moral-Apostel, die behaupteten, dass diese Gamer durch ihre Freizeitbeschäftigung zu brutalen Killern heranwachsen würden. Ganz unbegründet waren diese Vorwürfe seinerzeit sicher nicht, fanden im selben Zeitraum doch einige Gewalttaten durch Täter statt, bei denen man zu Hause eben jene verrufenen Videospiele fand. In Anbetracht der Verkaufszahlen von Spielen wie "Call of Duty", oder "Battlefield" - um nur die beiden größten Zugpferde zu nennen - muss man jedoch bei genauerer Betrachtung zu geben, dass die befürchteten Vermutungen letztendlich ausblieben und es trotz Millionen verkaufter Games nicht zu einer Welle von Delikten kam. Genau diese Ereignisse macht sich aber nun der hiervorliegende Actionfilm aus Korean zu eigen und konfrontiert einen Gamer mit den Klischees, die seiner "Gattung" vorgeworfen wird und der im Anschluss einiges über sich ergehen lassen muss, bis er seinen Ruf wieder hergestellt hat. Die Blu-ray des Films erscheint dabei im Vertrieb von Splendid Film und bildet im nachstehenden Review die Basis für die Bewertung.

Story

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Mitzwanziger Kwon Yu (J. Chang-wook) ist ein Nerd, wie er im Buche steht: Er genießt das Leben im "Hotel Mama" und statt sich um einen anständigen Job zu kümmern, spielt er den lieben langen Tag mit seinen Freunden Videospiele im Internet. In seinem Stamm-Internet-Café findet er eines Tages das vergessene Handy einer Minderjährigen, die ihm jedoch verspricht, ihn fürstlich zu entlohnen, wenn er es ihr zu Hause vorbeibringt. Gesagt, getan und schnell ist das benötigte Geld für die nächste Party verdient. Doch mitten in der Nacht wird seine Wohnung plötzlich von der Polizei gestürmt und er selbst wegen Mordverdachts verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, sich mehrfach an der Minderjährigen Handy-Besitzerin vergangen und sie anschließend auf brutalste Weise ermordet zu haben, ganz nach den Vorbildern seiner Videospiele. Die erdrückenden Beweise der Gewalttat werden bei den Richtern schnell durchgewunken und Kwon Yo ins Gefängnis gesteckt. Als Mörder und Vergewaltiger gerät er hier schnell auf die Abschussliste und ist seines Lebens nicht mehr sicher. Doch Kwon Yu lässt sich nicht unterkriegen und will unbedingt seine Unschuld beweisen. Aus dem Knast entflohen begibt er sich mit seinen Gamer-Freunden auf die Suche nach den wahren Hintermännern und kommt einer großen Verschwörung auf die Spur.
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Der Actionfilm beginnt direkt mit einem Auftakt, der seinem Genre alle Ehren macht: In einer fulminanten Baller-Orgie werden zunächst Hauptprotagonist Kwon Yo, gespielt durch Ji Chang-wook, und sein Team "Resurrection" vorgestellt. Das Film-Intro entpuppt sich dann schnell als real-gewordenes Online-Spiel der Videogamer, bei dem die Rollenverteilung ziemlich klar vollzogen wurde. Das Team besteht somit klischee-mäßig aus Nerds, die mal mehr, mal weniger gut mit den Gegnerwellen zu recht kommen. Doch eines ist klar: Team-Führer Kwon Yo lässt niemanden zurück, auch wenn er dafür selbst sein virtuelles Leben auf Spiel setzen muss. Im weiteren Verlauf lernt der Zuschauer dann den realen Kwon Yo kennen, der mit Mitte Zwanzig noch zu Hause bei seiner Mutter wohnt und nichts Besseres zu tun hat, als den ganzen Tag in einem Internet-Café abzuhängen und hier Videogames zu zocken. Doch genau diese Leidenschaft soll dem jungen Mann bald zum Verhängnis werden: Nachdem er ein Handy im Internet-Café gefunden und dieses gegen eine Belohnung bei seiner minderjährigen Besitzerin abliefert hat, wird er plötzlich zum Mordverdächtigen eben jener abgestempelt. Das Mädchen wurde vergewaltigt und auf bestialische Weise umgebracht - Kwon Yo kann nur der Mörder sein, schließlich hat er auch einen starken Hang zum Kampfsport und Killer-Games. Somit ist auch für die Richter die Frage der Schuldigkeit schnell geklärt und Kwon Yo wandert ins Gefängnis.
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Seine Mithäftlinge sind auf Kindermörder und Vergewaltiger aber gar nicht gut zu sprechen, weshalb er fortlaufend schikaniert und verprügelt wird. Der junge Mann stürzt daraufhin in große Depressionen, glaubt doch außer seine Mutter niemand an seine Unschuld. Als diese plötzlich stirbt scheint auch bei ihrem Sohn alles verloren zu sein und es machen sich bei ihm bald Suizid-Gedanken breit. Doch der Überlebenswille gewinnt schließlich wieder die Oberhand, weshalb Kwon Yo beschließt, mit allen Mitteln seine Unschuld zu beweisen. Doch dafür muss er erst einmal aus dem Gefängnis fliehen und sein Team erreichen. Gemeinsam begeben sich die Freunde dann auf die Suche nach dem wahren Killer des Mädchens und decken dabei eine große Verschwörung auf. Weiters soll nun der Spoiler-Gefahr nicht auf die Geschichte eingegangen werden. Diese hält nämlich noch die ein oder andere Überraschung parat, ohne aber einen großen Hehl aus der Person zu machen, die für die missliche Lage von Kwon Yo verantwortlich ist. Die Geschichte dient letztendlich nur als Aufhänger für die zahlreichen Actionszenen, die sich im hohen Tempo während der knapp 2 Stunden langen Spielzeit förmlich aneinanderreihen. Hier gibt es zahlreiche Verfolgungsjagden, massig Schusswechsel und ebenso viele Prügeleien. Vieles davon ist recht ansehnlich und gut choreographiert in Szene gesetzt, vieles aber auch sehr übertrieben und unrealistisch. Gerade die physikalischen Gesetze werden hier wieder mehrfach außer Kraft gesetzt, sodass man an vielen Stellen schon beide Augen zudrücken muss. Die zur Schau gestellte Gewalt ist dabei recht explizit ausgefallen und "garniert" die Auswirkungen von Zweikämpfen und Schusswaffen mit reichlich rotem Lebenssaft. Während der Action-Abschnitte kommen vermehrt sehr schnelle Schnitte und teils auch wacklige Kamera-Einstellungen zum Einsatz, sodass man des Öfteren schon mal den Überblick verliert. Das gilt auch stellenweise für die Geschichte, die besonders im Mittelteil recht sprunghaft erzählt wird. Auch hier merkt man wieder, dass alles nur wieder auf die nächsten Actionszene herauslaufen soll.
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Dennoch kann man dem Film aber nicht absprechen, dass er auch soziale Kritik am Umgang mit Videospielen, dem Leben im Knast, der Korruption in behördlichen Stellen oder der "Macht" von Social-Media Plattformen übt - auch wenn man dafür schon etwas genauer hinschauen muss, geht dies vor lauter Schießereien und Explosionen doch schon mal schnell unter. Der Film selbst läuft dann recht vorhersehbar ab, ist der wahre Übeltäter erst einmal entlarvt. Trotzdem macht es noch weiterhin Spaß, dem knalligen Treiben zu folgen. Tiefgründige Charaktere - sieht man mal vom Hauptdarsteller ab, der hier wirklich eine gute Performance abliefert und die verschiedenen Emotionszustände seines Charakters hervorragend wiedergibt - sollte man jedoch nicht erwarten. Team "Resurrection" besteht letztendlich auch wieder nur aus den üblichen Verdächtigen, die im wahren Leben eben nicht den Alter-Egos ihrer Videospiel-Figuren entsprechen. Doch der Name des Teams ist Programm und so gibt die Gruppe niemals auf und steht trotz einiger Niederlagen immer wieder gemeinsam auf und kämpft weiter für ihr Ziel: Den Namen ihres Freundes und Anführers Kwon Yo rein zu waschen. Unter dem Strich bleibt somit ein solide unterhaltsamer Actionfilm, der für einen lockeren Filmabend nach einem anstrengenden Alltag durchaus geeignet ist - nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Bildqualität

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Bild-technisch zeigt sich der Actionfilm von einer sehr guten Seite und präsentiert sich sehr detailreich und scharf: Angefangen bei feinen Härchen und Hautporen in Close-Ups über klar erkennbare Oberflächenstrukturen auf den kargen Gefängniswänden bis hin zu Funken und Gesteinsbröckchen bei Schießereien und Explosionen. Hinzu kommt ein gutes Kontrastverhältnis welches Lichtquellen wie Scheinwerfer, Mündungsfeuer und Computermonitore farb-intensiv wiedergibt, was durch einen sehr guten Schwarzwert begleitet wird, der vor allem in den zahlreichen Abendszenen dafür sorgen kann, dass keine Details im Dunkeln verloren gehen. Leider sind einige Tricks sehr gut als eben solche zu erkennen. Ist dies im Auftakt noch verschmerzbar, da es sich hier ja um ein Videospiel handeln soll, so wirkt es im "realen Leben" dann doch etwas zu auffallend, wenn auch noch nicht störend. Hinzu kommen in den Auto-Verfolgungsjagden einige Abschnitte, in denen man das Bild deutlich schneller ablaufen lässt, um das Geschwindigkeitsgefühl zu intensivieren - jedoch erreicht man damit eher das Gegenteil, sodass alles nur noch ein wenig albern aussieht. Der eigentlichen Bildqualität tut dies aber keinen Abbruch: Diese liegt insgesamt gesehen ansonsten auf Höhe der Zeit und bietet weiters keinen Anlass zur Kritik.

Tonqualität

Die Blu-ray verfügt über die beiden folgenden Tonspuren: • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 • Koreanisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Die akustische Umsetzung lässt leider ein wenig zu wünschen übrig, ist sie doch recht kraftlos gelungen. Gerade bei den zahlreichen Schusswechseln, Explosionen und Auto-Stunts hätte der Subwoofer hier deutlich tiefer in den Keller gehen müssen, um die entsprechenden Abschnitte mit dem nötigen Druck zu versorgen. Hier verpufft vieles und verfügt leider nicht über die benötigte Intensität. Diese dürfte auch bei den Surround-Effekten gerne noch ausgeprägter ausfallen: Zwar werden die hinteren Kanäle immer wieder miteinbezogen, allerdings längst nicht in dem Maße, wie man es von einem an allen Ecken und Enden krachenden Actionfilm erwarten würde. Immerhin sind dadurch die Dialoge stets klar zu verstehen und gehen auch im Trubel nicht unter. Die deutsche Synchronisation ist recht ordentlich gelungen, wenn auch manche Sprecher nicht immer ganz passend agieren. Dies liegt aber auch daran, dass die Charaktere oftmals etwas zum Overacting tendieren und dann dementsprechend hysterisch oder panisch vertont werden müssen. Ist nicht immer jedermanns Geschmack, aber letztendlich stets im Rahmen des erträglichen. Aufgrund mangelnder Sprachkenntnis wurde der koreanische O-Ton nur stichprobenartig überprüft, wies hier aber keine nennenswerten Unterschiede in Sachen Pegel und Dynamik auf. Auch hier präsentiert man sich also in solider Form, wie es auch bei der hiesigen Sprachfassung der Fall ist.

Ausstattung

Die Extras bestehen lediglich aus Programmhinweisen des Publishers: • Trailershow • Force of Nature • Peninsula • The Blackout • The Doorman • IP Man - Kung Fu Master • Becky • Anderson Falls • Fatman Die vielen Actionszenen oder auch die Thematik an sich hätten sicherlich eine gute Basis für ein Making-of oder das ein oder andere Interview geboten. Leider sucht man beides aber vergebens, weshalb hier keine hohe Wertung erfolgen kann.

Fazit

In hohem Tempo bewegt man sich von einer zur nächsten Action-Sequenz und bietet hier von Verfolgungsjagden über Schießereien bis zu packenden Zweikämpfen alles, was das Action-Herz begehrt. Dass dabei die Geschichte aber ab und an auf der Strecke bleibt bzw. nur Mittel zum Zweck ist, sollte niemanden wundern. Gerade in der Filmmitte erfolgt die Erzählweise etwas sprunghaft, um nur schnell wieder Action bieten zu können. Dabei hätten einige ruhigere Abschnitte dem Film durchaus gutgetan und die teils tragisch verlaufenden Ereignisse intensiver in Szene gesetzt. Technisch kann sich der koreanische Action-Trip durchaus sehen lassen, befindet man sich bildlich doch auf Höhe der Zeit und liefert somit scharfe und detailreiche Bilder ab. Beim Ton sieht es ein wenig bescheidener aus, ist dieser für die gebotene Action-Ladung doch ein wenig zu zaghaft ausgefallen und könnte zudem noch mehr auf den Effekt-Kanälen liefern. Mangels Bonus-Material ist nach dem Abspann dann auch wirklich schon Schluss, doch der Hauptfilm kann durchaus für einen lockeren Filmabend nach einem anstrengenden Arbeitstag empfohlen werden. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 07.06.2021

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