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Greenland (2020) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Greenland (2020)

4K - ULTRA HD
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1

Blu-ray:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte

Blu-ray:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.40:1) @24 Hz 4K native, HDR
Video-Codec:
Laufzeit:
120 Minuten
Veröffentlichung:
05.03.2021

Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 13.06.2026 um 12:55
#8
Spannender Katastrophenfilm der trotz etlicher Logiklöcher, stellenweise fehlendem Realismus (z.B.: nach den Einschlägen ist der Eifelturm am Ende nur etwas abgeknickt? Lächerlich!) und dem typischen amerikanischem Pathos gut zu unterhalten weiß.
Leider vermisst man den "großen Knall" am Ende und dies Ende selbst ist einfach zu unglaubwürdig, besser aber noch als das eigentlich "echte" Ende, welches man in den nicht verwendeten Szenen sieht.
Das Bild ist ordentlich und der Ton macht richtig Spaß.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB9004
Darstellung:
Samsung QN800D65
 
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bewertet am 30.03.2026 um 12:34
#7
Während ein Komet auf Kollisionskurs mit der Erde ist, bricht ein globales Chaos aus. Die Zeit läuft davon, doch eine Familie kämpft verbittert ums Überleben. John Garrity setzt alles daran, um seine Frau Allison und seinen Sohn Nathan in Sicherheit zu bringen. Auf dem Weg zu einem potenziellen Zufluchtsort macht die Familie Erfahrungen mit den besten und den schlechtesten Eigenschaften der Menschheit.
Wer hier einen Film wie z.B. 2012 erwartet, wird enttäuscht werden. Es handelt sich hierbei mehr um ein Familiendrama, anstatt um einen Katastrophen Film. Er wird hier nur teilweise angedeutet, aber von einer Katastrophe sieht man recht wenig.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, das die Chemie zwischen Butler und Baccarin nicht so richtig funktioniert hat. Butler spielt hier mal eine etwas andere Rolle, anstatt sich nur auf Action zu spezialisieren. Er macht das hier richtig gut.
Hier zeigt man die klassiche Katastrophen Geschichte, die das Rad nicht neu erfindet. Das Drama der Familie rückt hier viel mehr in den Vordergrund. Das Kind nervte schon ein wenig.
Ansonsten zeigt man schon drastisch das Chaos, welches in solch einer Situatiion passieren kann, was hier zu lächerlich zelebriert wird. Ernst sollte man sie nicht nehmen. Überfälle, Gewalt prägen das Bild einer Gesellschaft, was auch glaubwürdig rüberkommt, während andere zuhause Karten spielen oder ihren Job machen und der Katastrophe ihren Lauf lassen. Der Fokus liegt hier viel mehr auf das zwischenmenschliche, anstatt auf krawall Action.
In den letzten 45 Minuten geht dem Film aber die Puste aus. Glaubwürdig ist es dann schon nicht mehr.
Alles in einem ein mittelmässiger Survialfilm, der den Fokus auf Familie legt, anstatt auf einer actionlastigen Katastrophe. Kann man gucken, muss man aber nicht.
Gesehen im HD TV.
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
 
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bewertet am 30.03.2026 um 08:34
#6
Gleich vorweg: diejenigen, die auf ein Effekt-Spektakel eines „2012“ oder einer Macho-Prahlerei eines „Armageddon“ (die ich dennoch beide sehr gerne mag!) gehofft haben, könnten etwas enttäuscht werden.

Regisseur Ric Roman Waugh, der bereits gemeinsam mit Butler den soliden „Angel Has Fallen“ aus dem Jahr 2019 inszenierte, hält sich im Gegensatz zu Roland Emmerich oder Michael Bay nicht lange mit unzähligen farbenfrohen Szenen kolossaler Verwüstungen auf. Einer der Gründe ist natürlich das recht geringe Budget von gerade einmal 35 Millionen US-Dollar das nun mal nicht allzu viele Bombast-Effekte zulässt.

Der Hauptgrund ist aber die „realistischere“ Ausrichtung des Films. Regisseur Waugh („Shot Caller“) und Autor Chris Sparling („Buried – Lebendig begraben“) lassen Gerard Butler („300“, „Hunter Killer“) und seine Familie von einem Schicksalsschlag zum nächsten ringen während sie, wie tausend andere, verzweifelt auf der Suche nach einem sicheren Ort sind.

Erfrischend anders für dieses Genre verzichtet„Greenland“ auf ein geschöntes Bildder Widerstandsfähigkeit des menschlichen Körpers und Geistes. An dessen Stelle steht ein Pragmatismus darüber, wie sich ein solches Szenario entwickeln würde, wenn Panik in der Bevölkerung einsetzt und eine weit verbreitete Gesetzlosigkeit Einzug hält. Zu diesem Chaos kommt noch hinzu, dass der Garrity-Clan letztendlich nicht in der Lage ist, eines der Flugzeuge zu nehmen, die sie nach Grönland fliegen würden. Darüber hinaus macht ein von der Regierung ausgestelltes Armband das als „Golden Ticket“ fungiert sie überall zum Ziel, das zu mehreren angespannten Auseinandersetzungen und Kämpfen führt. Diese vielschichtigen und real gehaltenen Szenen machen „Greenland“ so anders… so packend.

Das ist natürlich nur eine von mehreren Handlungssträngen: Als Johns Nachbarn herausfinden, dass er zum Überleben ausgewählt wurde und sie nicht, flehen sie ihn an, sie oder zumindest ihre Kinder mitzunehmen. Regisseur Waugh erweitert das Drama, ohne jemanden in einen bequemen Bösewicht zu verwandeln. Er zeigt uns großteils verwirrte, verängstigte Menschen, die nicht wissen, was sie tun sollen. Dieser „Kniff“ funktioniert hervorragend und hebt„Greenland“ aus dem Katastrophenfilm-Einheitsbrei positiv hervor.

Butlers Rolle wurde nicht sonderlich kompliziert ausgerichtet. Er spielt einen durchschnittlichen, etwas verletzt zerknitternden Kerl aus der gehobenen Mittelschicht, der einige Probleme mit seiner Frau hat. Wie sich herausstellt, sind die Reibereien in Johns Ehe auf seine Untreue zurückzuführen, eine Tat, die er zutiefst bedauert. Natürlich, und für uns Zuschauer vorhersehbar, bekommt er die Chance seinen Fehler etwas auszumerzen indem er seine Frau und sein Kind während dieser erschütternden Odyssee beschützt. Seine Dialoge können schon mal aufgesetzt und unbeholfen wirken, aber „B-Movie-Star“ Butler strahlt trotzdem während des gesamten Filmes eine ruhige Autorität eines gewöhnlichen Mannes aus, der unverhofft in eine außergewöhnliche Situation geraten ist.

Aber auch die zierliche Morena Baccarin („Serenity“, „Deadpool“) spielt die findige Ehefrau Allison so überzeugend, dass man sich als Zuschauer trotz gewisser Klischees in der Story gut in ihre aktuelle Notlage hineinversetzen kann.

Anstelle eines übertriebenen Spektakels das wir von Filmen dieses Genres sonst erwarten, zeigt „Greenland“ eine rohe Überlebensgeschichte, die neben einigen wenigen Ungereimtheiten (warum bekommt gerade die Familie Garrity ein extrem rar gesätes goldenes Ticket?) ab und an sogar Platz für echte Emotionen schafft.

Hollywood-Katastro phenfilme haben die Menschheit schon oft ausgerottet, aber selten so bescheiden wie hier… und das ist durchaus als positiv zu verstehen.



4K UHD-BILD:
Der vollständig digital gedrehte Film kommt im Ansichtsverhältnis 2,39:1 daher und kann bis auf wenige Ausnahme überzeugen.

Positiv seien erst einmal die tollen Schärfe- und Auflösungswerte erwähnt, die wirklich jede Falte in Gerard Butlers Gesicht oder auch Strukturen der Outfits erkennen lassen. Die Hochhäuser in der ersten Szene des Films gelangen extrem detailliert zum Zuschauer. Auch die Laufruhe des Films ist, wenn nicht gerade eine Wackelkamera in eine der hektischeren Szenen im Einsatz ist, beachtlich. Farben kommen gut saturiert und recht warm daher. Gerade in der zweiten Hälfte des Films dominieren Rot- und Brauntöne, da hier Kameramann Dana Gonzales akkurat zeigt, wie der Himmel nach dem Kometeneinschlag Staub aufgewirbelt hat.
Auch Spitzlichter gibt’s in Form von Lampen, glänzenden Autolacks oder Schweißperlen zu sehen - immer wieder sehr cool, wenn die Stadt bei Nacht gezeigt wird und aus den Häusern messerscharf und dank HDR extrem helle Lichter strahlen.

Leider hat der Film, gerade im nächtlich angelegten Mittelteil, so seine Probleme mit der Durchzeichnung. Klar mag es realistischer erscheinen, in dunklen Szenen ohne künstliche Beleuchtung weniger Details zu erkennen, aber wenn dann längerfristig Gesichter in der Dunkelheit (fast) versumpfen, ist dies für den Zuschauer etwas ärgerlich. Gut, oder besser gesagt „nicht“ gut zu erkennen in den Szenen, als Allison und John unfreiwillig getrennte Wege gehen und jeder für sich eine Mitfahrgelegenheit wahrgenommen haben.

Aber auch Schwarz könnte hin und wieder etwas satter daherkommen. Das ist allerdings meckern auf hohem Niveau.
Im Großen und Ganzen kann sich das Bild von „Greenland“aber in den meisten Szenen sehen lassen und spielt im oberen Mittelfeld mit.


TON:
Leonine spendiert der 4K UHD und der beiliegenden Blu-Ray sowohl in der deutschen, als auch in der englischen Originalversion eine mehr als ordentliche DTS-HD MA 5.1 Tonspur. Die Dialoge sind, spätestens nach einer kleinen aber feinen Anhebung des Lautstärkepegels, jederzeit sauber und klar verständlich. Bereits zu Beginn am Hochhaus, im Supermarkt, aber auch später, zB. während der Explosion des Flugzeugs, bei den Kometeneinschlägen oder der Schießerei in der Apotheke sind akkurate direktionale Effekte aus jedem platziertem Lautsprecher im Raum zu orten, womit sich ein angenehmer Klangteppich ausbreitet.

Der Subwoofer kommt in besagten Szenen ebenfalls nicht zu kurz, da auch er so einiges zu tun bekommt und die ein oder andere tolle Druckwelle simuliert.

Der bedrohliche Score von David Buckley („Unhinged – Außer Kontrolle“, „Jason Bourne“) macht zwar musikalisch alles richtig, könnte aber, zumindest für meinen Geschmack, etwas prägnanter mitmischen.

Insgesamt gesehen macht „Greenland“ in punkto Sound eine hervorragende Figur. Für eine Höchstwertung reicht es aber leider nicht ganz, da hier noch minimal Luft nach oben herrscht. Etwas schade, dass gerade hier auf einen 3D-Ton in Form von Dolby Atmos oder DTS:X verzichtet wurde…
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
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bewertet am 08.02.2024 um 22:55
#5
Ein Katastrophenfilm der sich mit dem Menschenverhalten beschäftigt, im Falle extreme Bedingungen. Mindestens in dem ersten Teil. Schade dass das Ende ohne große Überraschung ist und ähnelt Filme wie "Deep Impact".
Bild: Ein bisschen Rauschen, aber auf 4K Niveau
Ton: Lässt sich gut hören.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic UDP-9004
Darstellung:
LG 77 CX9
 
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0
bewertet am 31.10.2021 um 18:32
#4
Wieder ein Weltuntergangsfilm, war gespannt was es zu sehen gibt. Der Anfang war sehr vielversprechend mit ein paar Einschlägen, aber dann driftete der Film zu sehr in das Fluchtdrama der Familie ab. Auch gab es da zuviele lächerliche Situationen. Auf dem TV-Bildschirm erscheint eine Meldung, das sich die Familie sofort zum nächsen Air-Force-Flugplatz begeben soll und niemanden etwas sagen darf und 10 Freunde stehen/sitzen im gleichen Moment mit ihnen vor der Glotze - tolle Geheimhaltung.... :-)
Dann wie üblich ein Stau auf der Autobahn, wer hätte das gedacht wenn Millionen von Menschen flüchten..., diverse Probleme werden knapp überwunden, und dann wird das Asthma-Spray im Auto vergessen. Familientrennung und werden sie wieder vereint? Das Ergebnis ist klar, schließlich ein Film! Aber bis zur Vereinigung müssen nochmal viele abstruse Hindernisse überwunden werden. Irgendwann wird es langweilig, weil alles zu vorhersehbar oder zu lächerlich. Schließlich gelingt es einer kleinen Gruppe mit dem Flieger zum Bunker in Grönland zu fliegen und sie dürfen sogar mit in den Schutzraum.
Das Ende ist offen wie in 2012 - das wäre mal Stoff für was neues, eine Welt neu aufbauen, das gab es noch nie zu sehen!
Das Bild ist für 4k ehr schwach, die Soundeffekte sind gut - soweit ich es beurteilen kann, höre nur Stereo.
Das Bonus-Material könnte wie immer reichhaltiger sein.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Oppo
Darstellung:
Sony Sony VPL-VW270ES
 
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plo
bewertet am 02.04.2021 um 18:50
#3
Der Planet Erde, heute: die Menschheit freut sich (zunächst…) auf ein Naturphänomen, dass man für gewöhnlich nur alle paar Jahrzehnte zu Gesicht bekommt. Ein Komet namens Clark soll erdnah vorbeiziehen und ein optisches Spektakel am Himmel veranstalten. Allerdings überlegt sich Clark es anders und anstatt erdnah vorbei zu ziehen, zieht er lieber voll drauf zu, und die nahezu vollständige Vernichtung des Planeten inklusive eines Massensterbens von Mensch, Tier und Pflanze gleichermaßen droht. Die menschliche Elite; also die, die in „systemrelevanten Berufen“ arbeiten (welche Ironie, haha…); werden persönlich durch Nachrichten auf ihr Smartphone „ausgewählt“ und zu einer Air Force Base gerufen, damit sie zu geheimen Bunkern ausgeflogen werden können. Sie sollen nach der Katastrophe quasi die Grundlage für "Zucht" der neuen Menschheit darstellen und den Planeten wieder „aufbauen“. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Uhr (und natürlich gegen den Kometen), und das nicht nur für den Bauingenieur John Garrity, seine Frau und seinen zuckerkranken Sohn, denn: ein 9 Meilen großes Bruchstück wird die Erde treffen, und gegen diesen Brocken ist der Asteroid, der die Saurier aussterben ließ wie ein Kiesel, den man auf einem See springen lässt..

„Greenland“ ist ein Katastrophenthriller in bester Tradition von „Armageddon“ (unter uns Betschwestern: totaler Trash, der erstaunlicherweise erfolgreich war und viele Fans hat) oder etwa „Deep Impact“, wobei „Greenland“ letzterem deutlich näher ist als dem Michael Bay-Stuß.
Wie immer bei derlei Filmen wird auf eine Familie fokussiert, um die Auswirkungen der bevorstehenden Katastrophe auf die Menschheit aufzuzeigen; und anhand dieser Familie erfährt der Zuschauer (wenn er es noch nicht wissen sollte), wie es um die Menschheit bestellt ist: während die einen auf einem Hochhaus feiern, plündern andere und wieder andere versuchen entweder irgendwohin zu fliehen oder sich durch miese Tricks Zugang zu den Flugzeugen zu verschaffen.
„Greenland“ ist also kein reines Effektespektakel á la „2012“, „The Day After Tomorrow” und Konsorten, sondern zeigt auf, wie extrem sich Menschen in Extremsituationen verhalten können und wie rücksichtslos, brutal und skrupellos reagiert wird, wenn es um die eigene Existenz geht. Dabei wird dennoch auch Wert daraufgelegt, Menschen zu zeigen, die sich ihre Menschlichkeit bewahrt haben.
Gerard Butler trägt den Film im Rahmen seiner darstellerischen Fähigkeiten, gar nicht so heimlicher Star ist jedoch die äußerst attraktive Morena Baccarin („Homeland“, „Deadpool“), die jede der Emotionen ihres Charakters sehr natürlich und glaubwürdig ´rüberbringt.
Ein paar äußerst offensichtliche Logiklöcher zeigt der Film definitiv, aber trotzdem wirkt das Gesehen erstaunlich glaubwürdig. „Greenland“ ist spannend und dramatisch und war nicht zu Unrecht selbst in den Kinos ein Erfolg.

Das Bild ist sehr gut, aber nicht hervorragend. Das liegt auch daran, dass im letzten Drittel des Films mit einem für mich geradezu penetranten Gelbfilter gearbeitet wurde. Das mag ja die Auswirkungen des Kometenstaubs in der irdischen Atmosphäre realistisch darstellen, ich fands störend. Vorher ist das Bild recht scharf; die Tiefenschärfe indes wäre besser gegangen und auch der Detailreichtum könnte höher sein. Grönland allerdings sieht schon toll aus, so wie alle Totalen mehr als zufrieden stellen.

Der deutsche Track liegt in DTS HD HR 5.1 vor und ist sehr gut. Eine Atmos-Tonspur wäre zwar schön gewesen, aber diese Abmischung zeigt, dass auch „minderwertige“ Tonspuren nahezu perfekt klingen können. Vor allem wenn die Bruchstücke des Kometen einschlagen treibt es ordentlich Basswellen durchs Wohnzimmer, und Schüsse sind erfreulicherweise sehr dynamisch. Nur die Stimmen sind deutlich zu leise abgemischt und bedürfen der Nachregelung. Dafür zaubert Neural-X doch tatsächlich ein paar Effekte auf die Heights.

Extras: nicht angesehen, ich vergebe den Wert des Reviews.

Mein persönliches Fazit: guter Film! Allerdings darf man keine Zerstörungsorgie wie „2012“ erwarten, die Auswirkungen der Katastrophe auf das menschliche Tun stehen im Mittelpunkt. Lässt sich gut ansehen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
 
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1
bewertet am 06.03.2021 um 22:03
#2
Einer der wenigen Filme, die es in 2020 auf die große Leinwand geschafft haben. Ich war ja erst etwas skeptisch aber durch den Mangel an neuen Filmen und der bisher von mir gelesen Kritiken habe ich mich doch dazu entschieden, ihn als UHD zu kaufen. Ich wurde nicht enttäuscht.

Ich wusste, es wird kein Actionspektakel wie 2012 oder Armageddon. Aber das wollte ich auch nicht, ich habe mich auf das "Familiendrama" gefreut und wurde nicht enttäuscht. Keine 08/15 Figuren, die nur dazu dienen, effektvoll abzutreten sondern eine Geschichte, wo man die Gefühle und Reaktionen nachvollziehen kann. Es waren schon bewegende Momente, mit einem Kloß im Hals....kleiner Spoiler.... als z.B. die Nachbarn verlassen wurden.
Das Ende hätte ich allerdings anders gestaltet. Achtung, kleiner Spoiler... Ich hätte nach der Rückblende, dem "das Leben zieht an einem vorbei", aufgehört und das Ende des Films jedem seiner Phantasie überlassen. So wurde wieder alles vorgegeben. Es war nicht schlecht, hätte man aber mutiger gestellten können.

Ansonsten war er nicht Actionlos. Die Zerstörungen, Explosionen, etc. wurden passend integriert und waren, meiner Meinung nach, genau ausreichend um Spannung aufzubauen. Die Special Effects waren auch ansehnlich.
Ich wurde gut unterhalten und war nicht enttäuscht.

Das Bild... Fand ich gut. Ich hatte fast nichts zu meckern. Manchmal war es etwas dunkel.

Der Ton ist, wenn es zur Sache geht sehr anständig. Er hat richtig Spaß gemacht. In Atmos wäre es vielleicht noch besser gewesen aber man hat ja einen Upmixer der manchmal besser ist, wie eine verkorkste Atmostonspur.

Extras sind auf der Disk. Ich hatte aber noch keinen Zeit sie zu sichten.

Von mir eine Kaufempfehlung.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
Epson EH-TW9300
 
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1
bewertet am 06.03.2021 um 06:14
#1
Mit 2012 kann man den Film nicht vergleichen, da hier mehr Wert auf die menschliche Seite gelegt wird, und nicht, wie bei 2012, auf Effekthascherei und Zerstörungsorgien. Diese Herangehensweise schadet dem Film aber keinesfalls, sondern dadurch hebt er sich von anderen Filmen ab. Ich wurde jedenfalls sehr gut unterhalten und kann den Film jederzeit empfehlen.
Da der Film auch viele Szenen bei Nacht hat, wurde hier das HDR sehr gut umgesetzt. So kräftige und leuchtende Farben habe ich in letzter Zeit selten gesehen. Ein Vergleich mit Dolby Vision ist aber leider nicht möglich, da auf der Scheibe nicht vorhanden. Von dem angesprochenen Rauschen/Flimmern habe ich fast nichts mitbekommen, von daher würde ich dem Bild, zusammen mit dem guten HDR-Einsatz 4 Punkte geben.
Der deutsche Track liegt in DTS-HD Master Audio vor und macht eine gute Arbeit. Bei den wenigen Aktionszenen, die aber gut dosiert, zum Film perfekt passen, ist der Bass schön satt und auch tief. Da lacht das Herz;)
Eine Atmos-Tonspur oder DTS X hätte sich aber auch angeboten, aufgrund der Möglichkeiten, die der Film dazu bietet. Schade...
Bei der Lautstärke muss man höher stellen, da die Dialoge teilweise zu leise abgemischt wurden.
Die Extras sind auch auf der 4K-Scheibe dabei, was sehr löblich ist. Dies sollte immer der Fall sein, wenn möglich.
Von mir gibt es eine Kaufempfehlung.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
 
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8 Bewertung(en) mit ø 4,07 Punkten
 
STORY
3.9
 
BILDQUALITäT
4.4
 
TONQUALITäT
4.8
 
EXTRAS
3.3

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