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Alarm im Weltall Blu-ray

Original Filmtitel: Forbidden Planet

Alarm-im-Weltall.jpg
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 1.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DD 1.0
Portugiesisch DD 1.0
Spanisch DD 1.0
Lateinamerikanisches Spanisch DD 1.0
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Norwegisch, Portugiesisch, Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
98 Minuten
Veröffentlichung:
17.09.2010
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STORY
8
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
4
 
Ausstattung
10
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
B-Movies erfreuten sich in den 50er Jahren sehr großer Beliebtheit. Science-Fiction, fremde Welten, fliegende Untertassen und böse Aliens faszinierten das Publikum. Zahllose billig produzierte Filme dieses Genres fanden ihren Weg in die Lichtspielhäuser. Dabei war das Konzept oft gleich. Gute Menschen kämpfen gegen böse Aliens. Diese hatten oft nur ein Ziel. Die Vernichtung der Menschheit. Allerdings fanden auch einige ambitioniertere Werke jenseits der typischen Rollenverteilungen und Klischees ihren Weg in die Kinos. 1956 produzierte MGM den von Fred M. Wilcox inszenierten Film Forbidden Planet – Alarm im Weltall. Inzwischen liegt er auf Blu-ray vor. Ob es sich hier auch nur um einen typischen B-Movie handelt, erfahren Sie in dem folgendem Review.

Story

Space...the final frontier... In den Tiefen des Weltraumes verschwand vor 20 Jahren das Raumschiff Bellerophone im Sternensystem Altair. An Board befand sich eine Gruppe Siedler. Kapitän Adams (L. Nielsen) und seine Crew, werden mit der Suche nach den Siedlern beauftragt. Mit ihrem Raumschiff C57D begeben sie sich zu dem Planeten Altair 4. Dort angekommen werden sie aber nicht gerade herzlich empfangen. Trotz eindringlicher Warnungen des Wissenschaftler Dr. Morbius (W. Pidgeon) landet Adams sein Schiff auf dem Planeten. Der Wissenschaftler berichtet, dass eine geheimnisvolle Kraft für den Tod der Siedler verantwortlich war. Nur Morbius, seine Tochter Altaira (A. Francis) und ihre „Haustiere“ bevölkern noch den Planeten. Die Ereignisse überschlagen sich, als die seltsame Kraft erneut auftaucht und die Crew der C57D angreift. Stecken die Krell, laut Morbius eine hochentwickelten Zivilisation, die einst auf Altair 4 existierte, hinter der Bedrohung? Wird es Adams gelingen das Rätsel zu lösen? Alarm im Weltall zählt zu den einflussreichsten Filmen des Genres und er unterscheidet sich von den meisten seiner Artgenossen. Gedreht wurde der Film in Farbe (Eastman Color) und CinemaScope. Zum Einsatz kamen sehr aufwändige und detailverliebte Kulissen und revolutionäre Special Effects, die dafür mit einer Oscarnominierung belohnt wurden. Der Film verschlang deshalb fast 5 Millionen Dollar. Für dieses Genre und die damaligen Verhältnisse eine unglaubliche Summe. Auch die Story kann man nicht als Einheitsbrei bezeichnen. Das Script lehnte sich lose an Shakespeares „Der Sturm“ an. Für die Rolles des Dr. Morbius hatte man den 59-jährigen Walter Pidgeon gewinnen können. Er steuerte seine Erfahrungen aus 40 Filmen u.a. Man Hunt von Fritz Lang sowie einige Theaterinszenierungen zu dem Projekt bei. Mit Leslie Nielsen verpflichtete man einen jungen Seriendarsteller für den Part des Capt. Adams. Wie schon in Robert Wises Der Tag, an dem die Erde stillstand, so wird auch hier die moderne Zivilisation selbst zur gefährlichsten Bedrohung. Eine Hochkultur, die letztlich ihr eigenes Opfer werden könnte. Eine Reflexion der Gesellschaft und ihrer paranoiden Angst vor einer nuklearen Bedrohung während des Kalten Krieges. Zum ersten Mal flogen Menschen mit einer „Untertasse“ durch die Weiten des Alls. Auch das Triumvirat Capt-1.Offizier-Schiffsarzt oder der Communicator (hier noch nicht wireless) inspirierten u.a. einen gewissen Gene Roddenberry und einen George Lucas. Robby, der Roboter wurde zu einer Ikone. Kaum ein anderer Film wurde so oft zitiert, parodiert und kopiert. Forbidden Planet prägte eine ganze Generation und veränderte das Genre nachhaltig. Fans und Kritiker bezeichnen ihn deshalb oft als das Star Wars der 50er. Natürlich ist Alarm im Weltall heute nicht mehr zeitgemäß und wirkt etwas altbacken. Dennoch unterhält er 98 Minuten lang prächtig. Wer schon immer wissen wollte, wer die Vorbilder für Capt. Kirk und Co waren, der sollte bei dieser BD zugreifen. Gehen Sie mit uns auf eine Reise getreu dem Motto: „to explore strange new worlds, to seek out new life and new civilizations.“

Bildqualität

Die 50 GB Blu-ray erscheint in der vollen 1080p Auflösung mit einem Ansichtsverhältnis von 16:9, 2.40:1 und wurde mit dem VC-1 Videocodec umgesetzt. Alarm im Weltall bietet schöne kräftige Farben. Vor allem die Effekte und Altair 4 erstrahlen in einem neuen Glanz. Manchmal sind sie aber im Vergleich zur restaurierten DVD-Version ein bisschen matter. Eine ordentliche Detailschärfe entlarvt auf Blu-ray einige Kulissen. Das ist aber nicht störend, sondern sorgt noch zusätzlich für ein 50er Jahre Gefühl. Teilweise ist die Schärfe sogar sehr gut. Man erkennt z.B. die einzelnen Fellhaare des Tigers und feinste Details von Robby. Ein ordentlicher Schwarzwert verschluckt auch in den dunkleren Szenen nicht viel. Allerdings kämpft der Schwarzwert ab und zu mit Details im Bildhintergrund. Ein leichtes Graining ist zwar vorhanden, es beeinträchtigt aber nicht den Filmgenuss. Eine gute Tiefenschärfe und ein ordentlicher Kontrast sorgen für einige räumliche Effekte. Zum Beispiel sieht die unterirdische Welt der Krell jetzt noch plastischer und größer aus. Einige Szenen sind aber auch verwaschen und unscharf. Vor allem dann, wenn vermutlich nicht vor Kulissen gearbeitet wurde. So heben sich in einigen Szenen die Protagonisten etwas unscharf, aber plastisch vom verwaschenen Hintergrund ab. Das lässt auf eine Bildmontage schließen. Dennoch hat man mit diesem Transfer die schon gute Qualität der DVD nochmal steigern können und bietet dem Zuschauer ein ordentliches HD-Erlebnis.

Tonqualität

Auf der Blu-ray befinden sich die englische Tonspur in DTS-HD MA 5.1, während alle anderen Tonspuren nur in DD 1.0 vorhanden sind. Wie schon auf der DVD, so findet man auch auf der Blu-ray wieder nur den deutschen Monoton. Zwar sind die Dialoge immer zu verstehen, allerdings sind sie eine Spur zu leise. Auch die Effekte und der rein elektronische Score lassen Dynamik und Druck vermissen. Räumlichkeit sucht man hier vergebens. Allerdings vermag die deutsche Synchronisation der 50er Jahre ein nostalgisches Filmgefühl zu vermitteln. Dass es anders geht, beweist die druckvollere englische HD-Tonspur. Wer einmal Alarm im Weltall mit Originalton sah, für den haben sich die nostalgischen Klänge deutscher Sprecher schnell erledigt. Der deutsche Ton der Blu-Ray sorgt leider nicht für ein HD-würdiges Surrounderlebnis.

Ausstattung

Das gesamte Bonusmaterial ist in Standardauflösung und wurde von der DVD Special Edition übernommen. Der Bonusfilm „The invisible Boy“ liegt in voller Länge von 89 Minuten vor. Des Weiteren ist die 25-minütige Episode „Robot Client“ der Serienversion des „Thin Man“ enthalten. In beiden Features spielt Robby eine entscheidende Rolle. Für Fans besonders interessant sind die drei enthaltenen Dokumentationen. In „Watch the Skies“ (55 Minuten) berichten Steven Spielberg, George Lucas und James Cameron über den SF-Film der 50er, seine Bedeutung und ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke. „Hintergründe zu Alarm im Weltall“ (26 Minuten) und „Robby, der Roboter“ (13 Minuten), spendieren dem Zuschauer informative Interviews und Fakten. Zu Wort kommen u.a. Joe Dante, Leslie Nielsen und Anne Francis. Komplettiert wird das Bonusmaterial durch Trailer, nicht verwendeten Szenen und Ausschnitten aus „The MGM Parade“ präsentiert von Walter Pidgeon. Das hier vorliegende mehr als 4-stündige Bonusmaterial ist für jeden Filmfreund eine wahre Freude und lässt keine Wünsche offen.

Fazit

Alarm im Weltall präsentiert sich in einer ordentlichen Bildqualität. Der Transfer sorgt sogar für einige plastische Effekte. Kontrast und Schwarzwert befinden sich auf einem durchschnittlichen Niveau. Der deutsche DD 1.0 Monoton bietet keine Surroundeffekte und bleibt auch sonst sehr blass. Mit Forbidden Planet gelang es den Machern von MGM ein beeindruckendes und stilbildendes Stück Filmgeschichte. Auch nach über 50 Jahren ist Alarm im Weltall noch ein Garant für spannende Unterhaltung. Tolle Kulissen und grandiose Tricks der 50er machen einfach Spaß. Zusammen mit dem ungewöhnlichen Score, erzeugen sie eine außergewöhnliche Atmosphäre. Sehr gut aufspielende Darsteller, vor allem Walter Pidgeon, überzeugen in ihren Rollen. Alarm im Weltall ist kein typischer B-Movie, sondern ein Stück Filmgeschichte, das in keinem gut sortierten Filmregal fehlen sollte. (um)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

Panasonic TH-42PX80E Philips BDP-7500 Onkyo TX-SR508 Jamo 5.1
geschrieben am 04.10.2010

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27 Bewertung(en) mit ø 3,95 Punkten
 
STORY
4.5
 
BILDQUALITäT
4.3
 
TONQUALITäT
2.4
 
EXTRAS
4.6

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