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George A. Romero Crazies (Limited Collector's Edition) (Blu-ray + 2 Bonus Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Crazies (1973)

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Disc-Informationen
Uncut, 3 Discs, BD (3x), enthält Bonus-Disc, 16:9 Vollbild, Extras in HD (teilweise), Media Book,
Crazies Neue 4K-Restaurierung!, Season of a Witch Kinofassung 4K Master!, There's Always Vanilla 2K Master!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Crazies:
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Englisch PCM 2.0 (Mono)

There's Always Vanilla:
Englisch PCM 2.0 (Mono)

Season of the Witch:
Englisch PCM 2.0 (Mono)
Untertitel:
Crazies:
Deutsch, Englisch

There's Always Vanilla:
Deutsch, Englisch

Season of the Witch:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.37:1, 1.66:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
296 Minuten
Veröffentlichung:
19.03.2021
 
STORY
7
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
10
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Seine Zombiefilme machten Regisseur George A. Romero weltberühmt, aber auch abseits der lebenden Toten schuf der Amerikaner großartige Filme, die alle eines gemeinsam hatten: Eine unverhohlene Gesellschaftskritik, Anklage der politischen Verhältnisse und ungeschönte Darstellung brachialer Gewalt. Auch sein 1973 entstandener Pandemie-Thriller „Crazies“ ist da keine Ausnahme. Capelight Pictures veröffentlicht besagten Titel nun im Vertrieb der Al!ve AG restauriert in 4K im limitierten Mediabook auf Blu-ray Disc. Mit im Set enthalten sind die beiden Romero-Filme "There’s Always Vanilla" (USA 1971) und "Season of the Witch" (USA 1972) auf jeweils einer Blu-ray Disc als Bonus. Was der Hauptfilm zu bieten hat und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Unter dem Codenamen "Trixie" hat die US-amerikanische Regierung ein gefährliches und hochansteckendes Virus entwickelt. Jeder, der sich mit dem Virus infiziert, stirbt entweder oder verwandelt sich in einen wahnsinnigen Psychopathen. Ein Flugzeug mit dem biologischen Kampfstoff an Bord stürzt über der kleinen Gemeinde Evans City ab und verseucht das dortige Trinkwasser. Mit Waffengewalt versucht das Militär, den kleinen Ort komplett abzuriegeln, um den Rest der Vereinigten Staaten in Sicherheit zu bringen. Doch die Einwohner sind nicht mehr Herr ihrer Sinne und richten ein Blutbad an…
Crazies-1973-Reviewbild-02.jpg
Regisseur George A. Romero drehte den hier vorliegenden Film „Crazies“ bereits 1973 ab, allerdings schaffte der Film es erst sechs Jahre später hierzulande in die Kinos, und dieser Weg wurde erst durch den immensen Erfolg seines Zombieschockers „Dawn of the Dead“ aka „Zombie“ beziehungsweise „Zombies im Kaufhaus“ geebnet. Filmisch gibt es dabei gewisse Parallelen, allerdings ist „Crazies“ alles in allem eine weitaus weniger versteckte Gesellschaftskritik als sein Meisterwerk „Zombie“, und auch der Gewaltgrat und die Zurschaustellung von Goreszenen hält sich hier sehr stark in Grenzen. Während „Zombie“ eher zwischen den Zeilen vermittelt was mit der Gesellschaft nicht stimmt, schlägt „Crazies“ mit der Brechstange drein. Allmächtige Militärs, politische Willkür und die Machtlosigkeit der Bevölkerung – das ist erschreckend und teilweise hochaktuell. Natürlich ist der Film auch ein Zeugnis seiner Zeit, denn bereits früh wird über den Einsatz von Atomwaffen auf amerikanischem Boden diskutiert, um die Seuche an der Ausbreitung zu hindern und den Ursprung zu verschleiern. Heutzutage wäre eine derart drastische Vorgehensweise vermutlich undenkbar, aber damals in den 1960er/70er Jahren, wurde diese Möglichkeit – zumindest in Filmen – durchaus in Betracht gezogen. Leider lassen sich gewisse Längen, insbesondere im Mittelteil, nicht ganz von der Hand weisen. Dazu kommt, dass die Darsteller teilweise ausgesprochen hölzern agieren, die Entscheidungen (auf beiden Seiten) nicht immer logisch nachvollziehbar sind, und das Ende im Großen und Ganzen exakt so ausfällt, wie man es von anderen Filmen des Regisseurs her kennt.
Crazies-1973-Reviewbild-03.jpg
Blendet man diese aus heutiger Sicht etwas albernen und übertriebenen Aspekte aus, bleibt ein atmosphärisch dichter, durch und durch spannender Thriller übrig, der durch seinen Minimalismus und eine komplett pessimistischen Grundstimmung zu überzeugen weiß. Natürlich gibt es haufenweise bessere Filme mit ähnlicher Thematik, aber handwerklich ist das Ganze, trotz eines verhältnismäßig günstigen Budgets, ordentlich gemacht. Und alleine aus Filmhistorischer Sicht sollte dieser großartige Zeitdokument eines der besten Genreregisseure unserer Zeit in keiner gut sortierten Sammlung fehlen.

Bildqualität

Crazies-1973-Reviewbild-04.jpg
Das körnige Bild liegt im annähernd Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,66:1 vor und schaut besser aus als je zuvor – allerdings sollte man im Hinterkopf behalten dass der Film verhältnismäßig günstig produziert wurde, und das vor einem halben Jahrhundert. Soll heißen: auch wenn die Schärfe bislang nie besser war, ist das Bild stellenweise dennoch etwas unscharf, was allerdings auf das Ausgangsmaterial zurückzuführen ist. Dafür schauen die Farben sehr stimmig aus und strahlen brillant wie nie zuvor. Der Schwarzwert kann sich sehen lassen, der Kontrast ist gut eingestellt, und altersbedingte Mängel wie Beschädigungen, Verschmutzungen oder ähnliches sucht man vergebens. Allerdings gibt es dennoch ein kleines Manko, welches zwar auch auf das Ausgangsmaterial zurückzuführen sein könnte, aber nicht unerwähnt bleiben soll: Das Bild flackert in manchen Szenen ein wenig, was sich besonders bei großen hellen oder dunklen Flächen bemerkbar macht.

Tonqualität

Crazies-1973-Reviewbild-05.jpg
Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in LPCM 2.0 Mono vor, holt aber das Beste aus den Möglichkeiten heraus. Die deutsche Synchronfassung klingt sehr angenehm, ist frei von Störgeräuschen und Tonschwankungen und lässt die Dialoge jederzeit glasklar erklingen. Auch der Soundtrack, der primär aus Trommeln und Millitärmusik besteht (vor allem fällt hier die Bürgerkriegsmelodie „When Johnny Comes Marching Home“, die später auch an prominenter Stelle in „Stirb Langsam – Jetzt erst Recht“ zum Einsatz kam, auf), klingt verhältnismäßig sauber und ordentlich.

Ausstattung

CRAZIES:
 - Audiokommentar von Lynn Lowry - Audiokommentar von Travis Crawford - Romero Was Here: Locating The Crazies - Eine Tour an die Originaldrehorte (12:23 Minuten) - Crazy for Lynn Lowry - Interview mit Kultstar Lynn Lowry (15:53 Minuten) - Audiointerview mit Produzent Lee Hessel (46:07 Minuten) - Hinter-den-Kulissen-Featurette mit Kommentar von Romero-Experte Lawrence DeVincentz (6:25 Minuten) - Alternative Titelsequenz (0:33 Minuten) - Q&A mit Lynn Lowry beim Abertoir Horror Festival 2016 (35:50 Minuten) - Deutscher Trailer - US-Trailer & TV-Spots THERE'S ALWAYS VANILLA (92:29 Minuten/1,37:1/Englisch LPCM 1.0): - Audiokommentar von Travis Crawford - Making-of: Affair of the Heart (29:43 Minuten) - Digging Up the Dead - Interview mit George A. Romero zu seinen Frühwerken Theres Always Vanilla und Season of the Witch (15:56 Minuten) - Location-Bildergalerie mit Kommentar von Lawrence DeVincentz (11:30 Minuten) - Memorabilia-Galerie (1:09 Minuten) - Trailer
 
 SEASON OF THE WITCH (89:45 Minuten/1,37:1/Englich LPCM 1.0): - Audiokommentar von Travis Crawford - Extended Cut (104:20 Minuten) - When Romero Met del Toro - Ein Gespräch zwischen Guillermo del Toro und George A. Romero (55:40 Minuten) - The Secret Life of Jacks Wife - Interview mit Darstellerin Jan White (17:17 Minuten) - 3 Alternative Titelsequenzen (10: 36 Minuten) - Location-Bildergalerie mit Kommentar von Lawrence DeVincentz (1:34 Minuten) - Memorabilia-Bildergalerie (2:32 Minuten) - Trailer Das Bonusmaterial des Hauptfilms bietet Audiokommentaren, diversen Interviews und Dokumentationen bereits alles, was das Fanherz begehrt – bis auf deutsche Untertitel, denn auf diese wurde, zumindest bei den Audiokommentaren, leider wieder einmal verzichtet. Davon gibt es beim Hauptfilm übrigens gleich zwei an der Zahl; einen mit Lynn Lowry und einen weiteren mit Travis Crawford.
Crazies-1973-Reviewbild-06.jpg
Darüber hinaus enthält das Mediabook noch zwei frühere Filme von George A. Romero, die hierzulande weitestgehend unbekannt und bislang nicht erhältlich waren: Der einzige von ihm gedrehte Liebesfilm „There's always Vanilla“, bei der er allerdings nur Regie führte und nicht obendrein auch noch wie üblich das Drehbuch verfasste, und der Okkult-Thriller „Season of the Witch“ aka „Hungry Wifes“ aus dem Jahr 1972. Beide Filme wurden ebenfalls hervorragend restauriert, liegen allerdings lediglich in englischer Sprache mit optional zuschaltbaren deutschen und englischen Untertiteln auf jeweils einer Separaten Blu-ray Disc bei. Das Beste: Jeder dieser beiden Filme enthält für sich nochmals weiteres Bonusmaterial, wodurch die Bonusbewertung für das vorgestellte Produkt erheblich profitiert. Man könnte sagen dass man zum Preis von einem gleich drei Filme in einem schicken und hochwertigen Mediabook erhält, und mehr kann man eigentlich nicht verlangen.

Fazit

Fans des Films (und solche die es werden wollen) werden vollauf zufrieden mit dem sein, was ihnen Capelight hier im schicken Mediabook präsentiert. Eingedenk des Alters und des geringen Produktionsbudgets wurde das Optimum aus dem Romero-Klassiker herausgekitzelt. Ein tolles Bild, ein anständiger Ton und Extras bis der Arzt kommt – hoffentlich ohne Bombe! Der Film selbst besticht durch eine dichte Atmopshäre, eine beklemmende (und leider sehr aktuelle) Botschaft und schonungslose Gewalt. An die Klasse und Brachialgewalt seiner „Of the Dead“-Reihe kommt „Crazies“ zwar nicht heran, braucht sich allerdings auch nicht dahinter zu verstecken. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

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geschrieben am 15.03.2021

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1 Bewertung(en) mit ø 3,75 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
2.0
 
EXTRAS
5.0

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