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The Beach House (2019) Blu-ray

Original Filmtitel: The Beach House (2019)

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Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
 
STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Ist man es bei Kinos auf Grund der Corona-Pandemie schon fast gewohnt, dass es immer wieder zu - teils sogar erneuten - Verschiebungen bei neuen Veröffentlichungen kommt, so muss man sich inzwischen auch immer öfters im Heimkino-Bereich auf die Änderung von Veröffentlichungsterminen einstellen, sodass es nun auch hier zu Verschiebungen kommt. Zu den Opfern dieser Release-Änderungen gehört auch der hier vorliegende Grusel-Thriller "The Beach House", welcher durch Koch Media Home Entertainment eigentlich bereits für Februar in der Planung war, nun aber mit zwei Monaten Verspätung in den Handel kommt. Was der Urlaubstrip, welcher vorzeitig durch eine Art Pandemie sein jähes Ende findet, zu bieten hat, soll das nachstehende Review klären, welches wiederum anhand der Blu-ray entstanden ist.

Story

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Das junge Pärchen Emily (L. Liberato) und Randall (N. Le Gros) will seine kriselnde Beziehung bei einem Urlaubstrip im Strandhaus von Randalls Vater wieder in Schwung bringen. Da der spontane Ausflug jedoch nicht mit dem Vater abgesprochen war, müssen sie vor Ort feststellen, dass dieser schon dem befreundete Ehepaar Jane (M. Nagel) und Mitch (J. Weber) sein Urlaubsdomizil überlassen hat. Dennoch beschließt man den Abend beim gemeinsamen Essen zu verbringen, zu dem auch ein mit Cannabis angereicherter Nachtisch gehört. Die "schmackhaften" Drogen scheinen auch so ihre durchschlagende Wirkung zu haben, fühlen sich alle Beteiligten am Folgetag doch ziemlich elend. Als Jane jedoch plötzlich in eine Art Zombie mutiert, ist klar: hier kann nicht der Nachtisch schuld sein. Sollte der abrupt auftauchende Nebel, die am Strand angespülten Kokons und das sich merkwürdig anfühlende Leitungswasser etwas mit der Verwandlung zu tun haben? Als Emily und Randall die Flucht antreten wollen, ist es jedoch schon zu spät - auch weite Teile des Umlandes wurden von dem Phänomen getroffen und überall sterben die Betroffenen... Was sich in der Filmbeschreibung nach dem nächsten Zombie-Streifen anhört, entpuppt sich beim Anschauen dann doch eher als zäher Gruselfilm, bei dem die lebenden Toten eher eine untergeordnete Rolle spielen. Zunächst muss man eine ganze Weile mit ansehen, wie Emily und Randall, gespielt von Liana Liberato und Noah Le Gros, ihre junge, aber doch schon eingerostete Liebe wieder in Schwung bringen wollen. Scheinbar gab es in der Vergangenheit der beiden ein paar Probleme, die werden hier zwar auch kurz angerissen, tiefere Erklärungen gibt es allerdings nicht. Randall scheint einfach noch nicht seinen festen Punkt im Leben gefunden zu haben, weshalb er sich gerne ein Jahr Auszeit nehmen würde, um sich währenddessen darüber klar zu werden, welchen Weg er sowohl beruflich als auch privat einschlagen will. Das passt Emily eigentlich gar nicht, denn sie hat ihr Studium fest vor Augen und sieht sich am Anfang einer Karriere als Wissenschaftlerin.
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Dies alles haben die deutlich älteren Jane und Mitch, welche von Maryann Nagel und Jake Weber verkörpert werden, schon alles hinter sich. Sie haben stattdessen mit einer nicht weiter genannten Krankheit - es könnte sich um Krebs oder Alzheimer handeln - zu kämpfen, an der Jane leidet. Für Mitch ist es dabei besonders hart, muss er doch hilflos ansehen wie sich seine geliebte Frau Tag für Tag ein Stück verändert, ohne dass er oder sie selbst etwas dagegen unternehmen können. Die Vorstellung der Protagonisten und ihrer unterschiedlichen Lebenssituationen nimmt dann gut die erste Hälfte des gerade mal knapp 87 Minuten laufenden Films ein. Zwar werden auch schon hier ein paar mysteriöse Szenen eingestreut, die aber zunächst mit dem Drogenrausch der beiden Paare in Zusammenhang stehen könnten. Allerdings verschleiert man dies für den Zuschauer nur sehr schlecht, sodass man schon viel früher als die Hauptdarsteller mitbekommen hat, dass hinter dem Wasser und den bunten Lichtern am Abend etwas mehr steckt. In der zweiten Hälfte zieht die Spannung dann endlich etwas an, ohne dabei allerdings allzu fesselnd zu werden. Die Veränderung der beiden Paare steht ab nun im Vordergrund, was jedoch nur bedingt spannend in Szene gesetzt wird. Denn die Protagonisten schleppen sich vor Schmerzen geplagt durch den zu dieser Jahreszeit verlassenen Ferienort, auf der Sucht nach Hilfe bzw. einen Ausweg. Der wabernde Nebel folgt ihnen dabei aber auf Schritt und Tritt, was dann irgendwie an Filme wie John Carpenters "The Fog - Nebel des Grauens" bzw. der Stephen King Verfilmung "Der Nebel" erinnert. Leider erreicht man aber beim Strandhaus keinesfalls das Spannungsniveau der genannten Klassiker, was vor allem an den vielen langatmigen Abschnitte liegt, in denen nicht wirklich viel passiert.
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Leider lässt einen dann auch das Ende sehr unbefriedigend zurück, schließt man die Geschichte doch recht schnell ab. Hier lässt man zwar nichts offen, was die Personen angeht, dafür verfolgt man jedoch nicht weiter, was es mit dem Phänomen auf sich hat. So liefert man unter dem Strich irgendwie von allem zu wenig: Horrorfans kommen mangels fehlender Gore-Effekte genauso wenig auf ihrer Kosten, wie Fans von Gruselgeschichten, da man hier einfach nicht vor Spannung an den Sitz "genagelt" wird. Kaum Jump-Scares, kaum Action - einfach nur eine mäßig spannende Geschichte, die in einem sehr ruhigen Tempo erzählt wird und die zu allem Übel noch genau dann beendet wird, wenn sie gerade anfängt interessant zu werden.

Bildqualität

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Der Gruselfilm verfügt über eine etwas wechselhafte Bildqualität: Während man zwar auf der einen Seite immer wieder schöne Landschaftsaufnahmen und Abschnitte zeigt, die über einen sehr guten Detailgrad verfügen, tritt auf der anderen Seite auch immer wieder digitales Rauschen in Erscheinung, welches zu dem mal mehr, mal weniger ausgeprägt ausfällt. Besonders schade ist dies, da es bei auch hellen Tageslicht Szenen der Fall ist, sodass man es hier noch nicht mal auf mangelnde Ausleuchtung schieben kann. Im Dunkeln kommt dann leider noch ein eher durchwachsener Schwarzwert hinzu, der das Bild oft recht grau gewaschen präsentiert. Sicher, in einigen Abschnitten kann man dafür den Nebel verantwortlich machen, der es technisch gesehen schon eine Herausforderung für das Kamera-Team ist. Allerdings kommt dies eben auch vor, wenn man sich in einem Haus befindet und somit kein Nebel in Sicht ist. Zwar ist man Qualitätsmäßig nicht auf dem Niveau von B-Movies, dennoch wäre hier heutzutage sicherlich noch Besseres möglich gewesen.

Tonqualität

Die Blu-ray bietet die beiden folgenden Sprachfassungen zur Auswahl: • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Auch akustisch bleibt man weit hinter den Möglichkeiten zurück, präsentiert sich der Ton doch relativ frontlastig. Zwar sind dadurch die Dialoge zu jeder Zeit klar verständlich, anderseits baut man so aber auch die für einen Gruselfilm wichtige Atmosphäre nicht auf. Hier mangelt es dann an Surround-Effekten, die einen von der Couch hochschrecken lassen. Lediglich der Score nutzt hin und wieder die hinteren Kanäle, Wind- oder Wellengeräusche am Strand, Schritte in der oberen Etage des Ferienhauses, oder ähnliches sucht man hier vergebens. Dies ist aber kein Fehler der deutschen Synchronisation, welche bei der Think Global Media GmbH, nach einen Drehbuch von Daniel Johannes und unter der Regie von Maria Jany, entstanden ist, denn auch im englischen Originalton geht es genauso unspektakulär zu. Somit liegen bei Tonspuren gleich auf, was den Gesamtpegel bzw. die Dynamik betrifft. Es erklärt sich damit schon fast von selbst, dass auch der Subwoofer nicht wirklich oft zum Einsatz kommt, und hier eher die meiste Zeit im Stand-By verbleibt.

Ausstattung

Das Bonus-Material besteht lediglich aus Trailern: • Original-Trailer (2:08 Min.) • Deutscher Kinotrailer (1:45 Min.) • Trailershow ◦ The Witch Next Door ◦ Dreamkatcher ◦ Brahms: The Boy II Außer zwei Trailern zum Hauptfilm und einigen Programmhinweisen aus dem Hause Koch Media Home Entertainment gibt es kein weiteres Bonus-Material. Somit leider auch keine Interviews oder ein Making-Of, in denen vielleicht einige der offenen Fragen geklärt werden hätten können.

Fazit

Relativ spannungsarm und langatmig präsentiert sich der Gruselfilm, der zudem nur über wenige Schreck-Momente verfügt und somit nicht allzu viel vom Zuschauer abverlangt. Nach einigen langen Abschnitten, in denen die Beziehungen der Hautprotagonisten aufgearbeitet werden, geht es mit dem eigentliche Phänomen - tiefer werden die Ereignisse hier nicht erklärt - dann erst in der zweiten Hälfte des ohnehin recht kurzen Films los. Die Spannung baut sich schlussendlich erst im Finale auf, das ziemlich abrupt kommt und einige Fragen offenlässt. Gerade dann, wenn es am interessantesten wird, ist also auch schon wieder Schluss, schade. Technisch nutzen Bild und Ton nicht die aktuellen Möglichkeiten und so muss man trotz schöner Landschaften mit einigem Rauschen und ausgewaschenen Schwarzwerten beim Bild, sowie einer ziemlich ruhigen und effektarmen Vertonung zurechtkommen. Mangels Bonus-Material bekommt man leider auch nicht die offenen Fragen geklärt, sodass einen der Film auf fast allen Ebenen irgendwie unbefriedigt zurücklässt. Nein, hier hätte man wirklich mehr aus der Geschichte machen können. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 19.04.2021

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1 Bewertung(en) mit ø 3,00 Punkten
 
STORY
3.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
1.0

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