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Der Partyschreck (Special Edition) (Blu-ray + DVD + Bonus-DVD) Blu-ray

Original Filmtitel: The Party (1968)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 3 Discs, BD (1x), DVD (2x), enthält DVD Fassung, enthält Bonus-Disc, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Digipak,
Die Dokumentation "The World of Peter Sellers" (ca. 48 Min.) die auf dem Backcover angegeben wird fehlt!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Digipak im Schuber
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
99 Minuten
Veröffentlichung:
04.03.2021
 
STORY
9
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
5
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Schauspieler Peter Sellers ist untrennbar mit der Figur des liebenswürdigen Tollpatschs verbunden, wie er sie beispielsweise in seiner Paraderolle als Inspektor Clouseau in Blake Edwards „Pink Panter“-Filmreihe spielte. Im Jahr 1968 trat er, ebenfalls unter der Regie von Blake Edwards, als Inder Hrundi V. Bakshi als „Der Partyschreck“ in Erscheinung, und diese Rolle lag dem Darsteller eigenen Aussagen zufolge mehr als alles anderen. Lange Zeit mussten die Fans auf eine deutsche Veröffentlichung der Kult-Komödie warten, und das, obwohl es im Ausland bereits seit rund 6 Jahren eine Blu-ray Disc mit deutscher Tonspur gab. Ob sich das Warten gelohnt hat, und wie sich Film und Technik unterm Strich schlagen, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Der tollpatschige indische Komparse Hrundi V. Bakshi (Peter Sellers) sprengt aus Versehen eine monumentale Filmkulisse in die Luft. Schnaubend vor Wut ordnet der Regisseur an, den Katastrophen-Schauspieler auf die "Schwarze Liste" zu setzen. Durch einen Schreibfehler landet Bakshi jedoch auf der "A-Liste" - und wird prompt zur pompösen Party der Studiobosse eingeladen. Was für eine Chance, die Hollywood-Bonzen von seinem Talent zu überzeugen! Das tut Bakshi mit buchstäblich durchschlagendem Erfolg: Je später der Abend, desto mehr gleicht die Nobelvilla des Gastgebers einem Schlachtfeld - verwüstet von Lachsalven und Gagkanonaden! (Pressetext Koch Media Home Entertainment) Ganz nüchtern betrachtet hat Blake Edwards hier einen Film inszeniert, der inhaltlich nahezu überhaupt nichts zu bieten hat, außer einer Verwechslung und dem daraus resultierenden totalen Chaos. Wir haben keine richtige Handlung, keine Charakterentwicklung, keinerlei Spannungskurve, aber dennoch ist „Der Partyschreck“ ein absoluter Kultfilm, den man sich immer und immer und immer wieder ansehen kann. Das liegt zu einem Großteil an dem hervorragenden Hauptdarsteller Peter Sellers, der sich durch eine große Hollywood-Party stolpert, und dort nach und nach alles ins Chaos stürzt, was letztendlich in der totalen Zerstörung der sündhaft teuren Villa mündet. Dabei konnte der brillante Komiker seinem Affen ordentlich Zucker geben, denn auch wenn die „Handlung“, oder besser gesagt „der Ablauf der Zerstörung“ im Großen und Ganzen feststand, durfte Sellers hier in weitem Umfang improvisieren, was dem Film auch sehr gut tut. Seine Grimassen, seine Körpersprache, hier passt einfach alles und jede Bewegung, jeder Blick des Mimen lässt beim Zuschauer bereits ein Grinsen ins Gesicht wachsen. Unterstützung bekommt Sellers dabei von Steve Franken, der als Kellner von Szene zu Szenen betrunkener wird, da Sellers Figur jede Art von Alkohol ablehnt, und der Kellner die dargebotenen Drinks stattdessen selbst konsumiert. Dies führt zu manch urkomischer Situation, die hervorragend choreographiert im Hintergrund stattfindet, während Sellers vorne ausnahmsweise einmal teilnahmslos im Bild sitzt.
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Doch Blake Edwards Meisterwerk als Slapstick-Show abzutun würde dem Werk nicht gerecht, denn auch wenn man hier keine echte Handlung zu sehen bekommt, bekommen wir dennoch Szenen vorgesetzt, die man durchaus als Anklage der damaligen Verhältnisse verstehen darf. Da ist zum Beispiel das Starlett Michele Monet, gespielt von Claudine Longet, die in den Fängen des schmierigen Produzenten landet, der sie gewaltsam ins Bett zerren möchte, und als sie sich zur Wehr setzt, erklärt er ihre noch nicht einmal begonnene Karriere als beendet. Gerade in Zeiten von MeToo ist diese frühe Darstellung der scheinbar „Normalen“ Zustände der Branche erschreckend böse und bissig, und solcherlei Szenen gibt es hier zu Hauf, mal mehr, mal weniger eindeutig. Somit ist der Film eben doch mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Und ein zweiter, dritter und vierter Blick lohnt sich hier ohnehin, denn der Film ist so spaßig und unterhaltsam, dass man ihn keineswegs verpassen sollte.

Bildqualität

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Das feinkörnige Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2:35:1 vor und hinterlässt beinahe einen perfekten Eindruck. Zum einen hätten wir in den meisten Einstellungen eine hervorragende Schärfe, und es werden zahlreiche Klein- und Kleinstdetails sauber und messerscharf abgebildet. Die warmen, überwiegend knallbunten Farben schmeicheln dem Auge und schauen so satt und dennoch natürlich aus wie selten zuvor. Der Kontrast ist gut eingestellt, der Schwarzwert erlaubt sich keine nennenswerten Patzer und altersbedingte Mängel wie Kratzer, Verschmutzungen und ähnliches sucht man vergeblich. Allerdings gibt es einen Punkt, der die Höchstwertung verhindert, und dieser findet sich primär dann, wenn im Bild große, helle Flächen zu sehen sind, wie etwa ganz am Anfang oder bei der Dinner-Szene. Hier beginnt das Bild auffällig zu flackern und besitzt eine Unruhe, die bereits auf kleineren Geräten negativ auffällt und auf großen Geräten umso auffälliger ist. Abgesehen davon haben wir es mit einem Bild zu tun, von dem sich so manch vergleichbare Produktion eine dicke Scheibe abschneiden kann.

Tonqualität

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Der Ton befindet sich in deutscher und englischer Sprachfassung sowohl in dts-HD Master 2.0, als auch jeweils in einer 5.1 Abmischung mit optional zuschaltbaren Untertiteln auf der Disc. Die deutsche 2.0 Tonspur ist hierbei qualitativ angenehmer und harmonischer abgemischt als das 5.1 Pendant, wobei in beiden Abmischungen die Dialoge deutlich im Vordergrund stehen und alles in allem gut verständlich bleiben. Leider klingt der Ton in allen (!!!) Abmischungen etwas altbacken. Die deutsche Synchronfassung hat ein Problem mit Zischlauten, die deutlich übersatuiert erklingen, und der englische Originalton kränkelt ein wenig an der Dialogverständlichkeit, aber das ist bei solchen Filmen keine Seltenheit, und immerhin bekommen wir ja auch Untertitel angeboten. Die 5.1 Abmischungen sind in beiden Sprachen eher unauffällig und nutzen die hinteren Kanäle fast ausschließlich zur musikalischen Untermalung, wodurch sich der Soundtrack von Henry Mancini im gesamten Raum verteilt und für ein wenig „Mittendrin“-Gefühl sorgt. Die wenigen Umgebungsgeräusche lassen sich leider nur selten wirklich gut verorten, allerdings liegt das zu einem guten Stück auch am Genre und dem Film selbst. Die deutsche Synchronfassung bringt einige beliebte deutsche Sprecher aus der damaligen Zeit auf die Ohren zurück, darunter Michael Chevalier, Randolf Kronenberg, Edgar Ott und Alice Treff. Peter Sellers seltene Dialoge werden im deutschen von Wolfgang Gruner gesprochen. Im Original macht der Film allerdings deutlich mehr Spaß, schon alleine wegen Sellers genialem „indischen Akzent“, auch wenn man dies aus heutiger Sicht extrem strenggenommen als eine Art „Blackfacing“ betrachten könnte, wobei man das Ganze im Kontext sehen muss, und Sellers sich darüber hinaus nicht über den Inder per Se lustig macht, sondern einfach nur eine Figur darstellt, die im damaligen Hollywood als entbehrlich eingestuft wurde. Eine Beleidigung ist Peter Sellers Darstellung daher keinesfalls, fast könnte man sogar sagen, es ist das komplette Gegenteil davon, und egal wie man es auch dreht und wendet – er macht seine Sache schlichtweg Großartig!

Ausstattung

• Making-of (23:59 Minuten) • Eine technische Revolution (16:30 Minuten) • Henry Mancini – Hits für Hollywood (42:54 Minuten) • Interviews mit Peter Sellers (20:54 Minuten) • Barclays Bank Werbespots (3:07 Minuten) • Filmemacher Profile, 2004 (17:46)
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Diese Veröffentlichung enthält drei Discs: Eine Blu-ray Disc mit dem Hauptfilm, auf der darüber hinaus lediglich noch ein Trailer zum Film in englischer Sprache und eine Bildergalerie zu finden sind, eine inhaltsgleiche Film-DVD, sowie eine separate Bonus-DVD. Die Bonus-Disc enthält einige interessante Features, Interviews und Dokumentationen, die zum größten Teil auch bereits Bestandteil der italienischen Blu-ray Disc von MGM waren, wie zum Beispiel ein ausführliches „Making Of“ aus dem Jahr 2004, drei Interview-Dokumentationen über Regisseur Blake Edwards und die beiden Produzenten Walter Mirisch und Ken Wales, sowie neun Interviews mit Peter Sellers, in denen er über seine Karriere, sein „Zigeunerleben“ und Hollywood im Allgemeinen plaudert. Neu dazugekommen ist eine fast dreiviertelstündige Dokumentation über den Starkomponisten Henri Mancini, welche sich sowohl im Original, als auch in deutsch abspielen lässt. Sämtliche Features verfügen über optional zuschaltbare deutsche Untertitel.

Fazit

Während das Bild (bis auf ein auffälliges Flackern bei großen hellen Flächen) nahezu makellos ist und, wäre dieses kleine Manko nicht vorhanden, mühelos eine Spitzenwertung erreicht hätte, ist der deutsche Ton leider sehr ernüchternd und kann das Alter zu keiner Zeit verbergen. Im Bonussektor finden sich allerhand interessanter Features die diese Veröffentlichung nicht nur für Fans zu einem Must-Have-Titel machen. Der Film selbst ist ebenfalls ein zeitloser Klassiker, der in keiner gut sortierten Filmsammlung fehlen darf. Im Kern inhaltlos aber voller Seitenhiebe auf die High Society von Hollywood ist die Slapstick-Satire durch die Bank weg unterhaltsam. Peter Sellers albert sich in Bestform durch die Szenerie und springt von einem Fettnäpfchen ins nächste, während um ihn herum langsam aber unaufhaltsam das Chaos ausbricht. Wunderbar! Slapstick at its Best! (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 01.03.2021

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