Bring Me Home (2019) Blu-ray

Original Filmtitel: Bring Me Home (2019)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Koreanisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
108 Minuten
Veröffentlichung:
ab 29.01.2021
 
STORY
8
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
5
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Die Rache Trilogie des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-Wook gehört zu den wohl besten Filmen des südkoreanischen Kinos. Im dritten Teil „Lady Vengeance“ spielte Lee Yeong-ae die weibliche Hauptrolle, danach drehte sie über 14 Jahre keinen Film mehr. In „Bring me Home“ feiert sie ihr Comeback.

Story

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Seit sechs quälenden Jahren sucht die Ärztin Seo Jeong-yeon (Lady Vengeance) vergeblich nach ihrem vermissten Sohn, der auf einem Spielplatz spurlos verschwand. Völlig unerwartet erhält sie einen anonymen Hinweis, der sie zu einem kleinen Fischerdorf führt. Dort wird sie allerdings mit einer Mauer des Schweigens konfrontiert. Die zwielichtigen Bewohner des Dorfes verhalten sich abweisend und behaupten, den Jungen nie gesehen zu haben. Auch die örtliche Polizei verweigert jegliche Hilfe. Ganz auf sich allein gestellt, versucht die verzweifelte Mutter mit allen Mitteln, die Wahrheit über den Verbleib ihres Sohnes zu erfahren. Dabei gerät sie immer tiefer in einen gefährlichen Strudel aus Lüge, Korruption und Gewalt. (Quelle: Bush Media Group) Zunächst mal überwiegt natürlich die Freude, eine Schauspielerin wie Lee wieder in einem Film zu sehen, zum anderen steigert das auch die Erwartungen an ihn. Regisseur Kim Seung-woo, der auch das Drehbuch schrieb konnte sie schließlich mit diesem Script überzeugen, wieder vor die Kamera zu treten und verlangt ihr gerade im Finale des Filmes auch einiges ab. Sie muss sowohl schauspielerisch, als auch körperlich alles geben und das meistert sie einfach fabelhaft. Lee Yeong-ae ist einer der Gründe sich „Bring me Home“ oder im Original „Nareul Chajajwo“ anzuschauen. Sie spielt diese Mutter, die seit Jahren verzweifelt nach ihren Kind sucht einfach fabelhaft und mit solcher einer Intensität, dass man nicht anders kann, als mit ihr mitzufiebern.
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Genug des Lobes für sie, in den nächsten Zeilen konzentriere ich mich darauf, was dieser Film gut und was er weniger gut macht. Denn insgesamt ist er nicht ganz rund geworden. Die Geschichte um eine Kindesentführung ist erstmal nichts „neues“ und wurde auch in jedem deutschen Tatort schon einige Male ausgeschlachtet. Dennoch hat man sich bemüht diese auf eine andere Art und Weise darzustellen. So beginnt er nicht mit der Entführung selbst, sondern wir steigen erst ein, als ihr Sonn Yun-Su bereits eine quälend lange Zeit vermisst wird. Das Paar gibt dennoch die Hoffnung nicht auf, bis Seo Jeong-yeon alles wirklich alles verliert, als ihr Mann, der ihr Kraft gegeben und immer an daran geglaubt hat, dass ihr gemeinsamer Sohn noch lebt, bei einem Autounfall ums Leben kommt. Nun hat sie nichts mehr, eine Frau mit dem Rücken zur Wand. Sie ist bereit alles zu tun und eine Nachricht lässt nicht mehr länger auf sich warten, sie führt sie auf Naebu, auf dieser Insel soll Yun-Su unter dem Namen Min-Su bekannt sein, so lautet jedenfalls der Hinweis des anonymen Tippgebers. Wir als Zuschauer haben bereits gesehen, dass ihr Sohn als Teil einer Fischerei und gleichzeitig auch Kindesentführer-Ringes arbeiten muss. Auch ein weiteres Kind ist ihnen zum Opfer gefallen. Innerhalb dieses bedrohlichen Szenarios, haben wir leider für mich auch eines der größten Probleme des Filmes. Die „Täter“ handeln selbst in Anwesenheit von Seo Jeong-yeon nicht nachvollziehbar und stellenweise dilettantisch.
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Natürlich kann man vielen Filmen gewisse Logikprobleme unterstellen, die aus dramaturgischen Gründen manchmal auch notwendig sind und ich verzeihe auch das „Oberbösewicht“ Hong Kommissar bei der örtlichen Polizei ist, doch nicht nur seine Armee (teils minderbemittelter) Schergen, bei denen auch angedeutet wird, dass sie ihren Sohn vergewaltigt haben, oder er selbst haben ihr nur in den wenigsten Fälle etwas entgegenzusetzen. Aufgrund ihrer stellenweise tölpelhaften Darstellung und auch einem ärgerlichen Zeitsprung in der Mitte des Filmes, müssen sie einiges von ihrer Bedrohlichkeit einbüßen. Selbst als Seo Jeong-yeon direkt auf Hong losgeht, gelingt es ihr, ihn nicht nur zu überwältigen, sondern ihm auch seine Waffe zu entwenden. Die darauffolgende Verfolgungsjagd durch das Meer ist dennoch spannend und auch die stellenweise wirklich tollen Bilder sprechen für sich, auch wartet er gegen Ende mit einer spannenden Wendung auf, doch generell ist das nur ein Beispiel dafür, dass der Film sowohl tonal, als auch auf erzählerischer Ebene leider etwas Federn lassen muss.

Bildqualität

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Das Bild wird dem Look des Filmes auf jeden Fall gerecht, die dunklen Töne und Schwarzwerte sind auf einem guten Niveau und es wird unverfälscht wiedergegeben. Das digitale Bild kommt ohne jegliches Filmkorn aus und ist zu jederzeit farblich & auch in der Lichtgestaltung interessant. Die Farben des Filmes sind relativ düster gehalten und viele Szenen spielen bei Nacht, dennoch präsentieren sie sich sehr natürlich und die Aufnahmen sehen wirklich schick aus, obwohl kaum Licht zur Verfügung stand. Auch was die Schärfe angeht, kann man hier absolut nicht meckern. Dabei ist die Kamera fast durchgehend in Bewegung und kreiert eine gute Mischung aus statischen, bewegten und dynamischen „Handkamera-Aufnahmen“.

Tonqualität

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Leider bleibt die Busch Media Group ihrem Motto treu und liefert in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Synchronfirma „The Kitchen“ eine wirklich mangelhafte deutsche Synchronfassung ab. Gleiches war bereits bei „Pandemie“ der Fall. Hier rate ihr dringend dazu, den Film im Originalton auf Koreanisch mit deutschen Untertiteln anzusehen. Hier ziehe ich auch einige Punkte ab und hoffe, dass man sich bei zukünftigen Veröffentlichungen entweder die Synchronisation direkt einspart, oder aber auch als Mehrwert ansieht. Ansonsten muss der Ton die düstere und stellenweise beklemmende Atmosphäre passend untermalen und das tut er. Der Subwoofer wird grade bei actionreicheren Szene und der Musik mal dezent und mal brachial platziert. Gleiches gilt für die Bässe, die Dialoge sind jederzeit klar und deutlich zu verstehen und die koreanische Mischung hat eine angenehme, nicht zu aufdringliche Dynamik.

Ausstattung

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Die Blu-Ray bietet ein 17-minütiges „Making-Of“ in welcher vor allem Lee Yeong-ae und Regisseur Kim Seung-woo zu Wort kommen und über die teilweise schwierigen Dreharbeiten berichtet, auch wird erzählt, was ihn dazu bewegt hat eine solche Geschichte zu verfilmen und bei welcher Szene die ganze Crew geweint hat.

Fazit

„Bring Me Home“ ist ein Film, der vor allem durch Lee Yeong-ae lebt. 14 Jahre nach „Lady Vengeance“ zeigt sie wiedermal, dass sie eine hervorragende Schauspielerin ist und es bleibt nur zu hoffen, dass wir sie in Zukunft öfter wieder auf der großen Leinwand oder im Heimkino sehen. Der Film selbst hat viele richtig gute Ansätze, lässt aber hier und da auch viel Potenzial auf der Strecke, dennoch lohnt es sich ihn, zumindest im Original auf Koreanisch, anzusehen! (Tom Sielemann)
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7 von 10

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